{"id":9361,"date":"2018-05-24T10:04:29","date_gmt":"2018-05-24T09:04:29","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newsroom.fb.com\/?p=9361"},"modified":"2018-05-24T10:04:29","modified_gmt":"2018-05-24T09:04:29","slug":"hard-questions-wie-plant-facebook-gegen-falschmeldungen-vorzugehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/about.fb.com\/de\/news\/2018\/05\/hard-questions-wie-plant-facebook-gegen-falschmeldungen-vorzugehen\/","title":{"rendered":"Unsere Strategie zur Bek\u00e4mpfung von Falschmeldungen"},"content":{"rendered":"<p><em>Von Tessa Lyons, Product Manager<\/em><\/p>\n<p>Falschmeldungen werden seit Langem gezielt eingesetzt, um wirtschaftliche oder politische Ziele zu erreichen. Auch im Online-Bereich sind sie in immer neuen Formen zu finden. Spammer setzen sie ein, um Klicks zu generieren und Ums\u00e4tze zu steigern. Besonders verwerflich ist die Art und Weise, wie gegnerische Akteure seit Neuestem Falschmeldungen in Wahlk\u00e4mpfen und ethnischen Konflikten rund um den Globus verbreiten.<\/p>\n<p>Falschmeldungen sind nicht nur f\u00fcr Menschen im Allgemeinen, sondern auch f\u00fcr Facebook ein Problem. Wir ergreifen umfassende Ma\u00dfnahmen, um zu verhindern, dass sich Falschmeldungen verbreiten und um professionellen Journalismus und die Medienkompetenz zu f\u00f6rdern. Ich bin bei Facebook als Produktmanagerin f\u00fcr den News Feed t\u00e4tig und befasse mich mit Falschmeldungen. Gemeinsam mit verschiedenen Teams aus dem gesamten Unternehmen arbeite ich an einer L\u00f6sung dieses Problems.<\/p>\n<p>Unsere Strategie zum Unterbinden von Fehlinformationen auf Facebook umfasst drei Schritte:<\/p>\n<ul>\n<li>Entfernen von Konten und Inhalten, die gegen unsere\u00a0<u><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/communitystandards\">Gemeinschaftsstandards<\/a>\u00a0<\/u>oder\u00a0<u><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/policies\/ads\/\">Werberichtlinien<\/a><\/u>\u00a0versto\u00dfen<\/li>\n<li>Eind\u00e4mmen der Verbreitung von Falschmeldungen und nicht authentischen Inhalten wie Clickbait<\/li>\n<li>Besseres Informieren der Menschen durch das Bereitstellen von mehr Kontext zu den Beitr\u00e4gen, die sie sehen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Durch diese Ans\u00e4tze m\u00f6chten wir b\u00f6swilligen Akteuren, die h\u00e4ufig Falschmeldungen verbreiten, ihren Einfluss entziehen. Wir grenzen die Reichweite dieser Meldungen auf diese Weise drastisch ein. Au\u00dferdem helfen wir den Menschen so dabei, sich zu informieren, ohne den \u00f6ffentlichen Diskurs zu unterdr\u00fccken. Ich m\u00f6chte etwas n\u00e4her auf die einzelnen Schritte und unsere Fortschritte eingehen.<\/p>\n<p><strong><u>Entfernen<\/u><\/strong><strong>\u00a0von Konten und Inhalten, die gegen unsere Richtlinien versto\u00dfen<\/strong><\/p>\n<p>Obwohl Falschmeldungen nicht gegen unsere\u00a0<u><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/communitystandards\/integrity_authenticity\/false_news\">Gemeinschaftsstandards<\/a><\/u>\u00a0versto\u00dfen, verletzen viele der Personen, die sie erstellen, auf andere Weise unsere Richtlinien, etwa durch Spam, Hassrede oder das Verwenden einer falschen Identit\u00e4t.<\/p>\n<p>Aus diesem Grund sind unsere umfassenderen Bem\u00fchungen zur Erkennung und Sperrung falscher Konten von gro\u00dfer Bedeutung. Beispielsweise verst\u00f6\u00dft eine Facebook-Seite, die angeblich von Amerikanern gef\u00fchrt wird, deren Verantwortlicher in Wahrheit aber in Mazedonien sitzt, gegen unsere Richtlinien: Diese besagen, dass Nutzer ihre wahre Identit\u00e4t verwenden m\u00fcssen und sich nicht f\u00fcr jemand anderen ausgeben d\u00fcrfen. Daher sperren wir die gesamte Seite und l\u00f6schen so umgehend alle Beitr\u00e4ge und m\u00f6glichen Falschmeldungen, die von der Seite gepostet wurden.<\/p>\n<p>Im letzten Jahr haben wir mehr dar\u00fcber gelernt, wie Netzwerke b\u00f6swilliger Akteure zusammenarbeiten, um Fehlinformationen zu verbreiten. Daher haben wir eine neue Richtlinie zur Bek\u00e4mpfung koordinierter, nicht-authentischer Aktivit\u00e4ten erstellt. Wir setzen au\u00dferdem maschinelle Lernverfahren ein, damit unsere Teams Betrugsf\u00e4lle leichter erkennen und unsere Richtlinien gegen Spam besser durchsetzen k\u00f6nnen. Wir blockieren t\u00e4glich Millionen von gef\u00e4lschten Konten, die sich registrieren m\u00f6chten.<\/p>\n<p><strong><u>Eind\u00e4mmen<\/u><\/strong><strong>\u00a0der Verbreitung von Falschmeldungen und nicht authentischen Inhalten<\/strong><\/p>\n<p>Ein Gro\u00dfteil der Fehlinformationen, die auf Facebook verbreitet werden, dienen der finanziellen Bereicherung, \u00e4hnlich wie Spam-Mails in den 90er-Jahren. Wenn Spammer gen\u00fcgend Personen dazu bringen, auf ihre Falschmeldungen zu klicken und ihre Seiten zu besuchen, nehmen sie \u00fcber die dort angezeigten Werbeanzeigen Geld ein. Indem wir diese Art von Betrug unrentabel machen, eliminieren wir den Anreiz zur Verbreitung von Falschmeldungen auf Facebook. Wir m\u00fcssen also herausfinden, welche Taktiken die Betr\u00fcger h\u00e4ufig einsetzen, und die Verbreitung dieser Art von Meldungen im News Feed eind\u00e4mmen. Wir haben nun damit begonnen, gegen\u00a0<u><a href=\"https:\/\/l.facebook.com\/l.php?u=https%3A%2F%2Fnewsroom.fb.com%2Fnews%2F2017%2F05%2Fnews-feed-fyi-new-updates-to-reduce-clickbait-headlines%2F&amp;h=ATPcbitLBESqJlM2ALDjxFyQ-eoCh_FvS-AzQuKlJrld93RJIzIEBhUiO5PlZzBgMCiDV7BQRaESxlfmNkOHDclXSZ4JRtPoI76r16u4wSMvM01gsdzKRxzG3YWtonfx-qHeQgZXvwMdOLIFZT7l\">Clickbait<\/a><\/u>,\u00a0<u><a href=\"https:\/\/l.facebook.com\/l.php?u=https%3A%2F%2Fnewsroom.fb.com%2Fnews%2F2017%2F06%2Fnews-feed-fyi-showing-more-informative-links-in-news-feed%2F&amp;h=ATPh7fERPbgom95joM2ybK1OHa5u3AFtK13Vtd5O3MSkZkLAoP30_AYAJ32co8BvV7Mge6DB0OdwPXQOfyClqvpBQ7eeV6997tzLD2SBG-mnHkqMgEWkDZGtR0DZUGchca0R6vM\">h\u00e4ufig von Betr\u00fcgern geteilte Links<\/a><\/u>und\u00a0<u><a href=\"https:\/\/l.facebook.com\/l.php?u=https%3A%2F%2Fnewsroom.fb.com%2Fnews%2F2017%2F05%2Freducing-links-to-low-quality-web-page-experiences%2F&amp;h=ATNSDJbuk9aOsIymDeim5L8XR7XrivdTDrZR1krpMNOovCcMhj4RZirVQVVu6jyWEzO_Sx8qG5R2r-yHqJFvCD2qDR1StZVO1ueCo4sEnDGbVjmsSx8ZpwhN1agTA2BTSBULIIk\">Links zu Webseiten von geringer Qualit\u00e4t<\/a><\/u>, sogenannte \u201eAd Farms\u201c, vorzugehen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem gehen wir gegen ganze Seiten und Webseiten vor, die wiederholt Falschmeldungen teilen, und schr\u00e4nken so ihre generelle Verbreitung im News Feed ein. Da wir durch die Verbreitung von Fehlinformationen keine Einnahmen erzielen und den Profit der Urheber nicht noch steigern m\u00f6chten, gestatten wir es diesen Verfassern nicht,\u00a0<u><a href=\"https:\/\/facebook.com\/policies\/ads\/\">Werbeanzeigen zu schalten<\/a><\/u>\u00a0oder\u00a0<u><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/help\/publisher\/monetization-eligibility\">unsere Monetisierungsfunktionen zu verwenden<\/a><\/u>, wie z.\u00a0B. Instant Articles.<\/p>\n<p>Im Rahmen unserer Strategie arbeiten wir in einigen L\u00e4ndern mit\u00a0<u><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/help\/publisher\/182222309230722\">unabh\u00e4ngigen Faktenpr\u00fcfern<\/a><\/u>\u00a0zusammen, um die Richtigkeit von Artikeln und Beitr\u00e4gen auf Facebook zu \u00fcberpr\u00fcfen und zu bewerten. Diese Faktenpr\u00fcfer sind unabh\u00e4ngig und vom unparteiischen International Fact-Checking Network\u00a0<u><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/help\/1599660546745980?helpref=faq_content\">zertifiziert<\/a><\/u>. Inhalte, die von diesen Faktenpr\u00fcfern als Fehlinformationen eingestuft wurden, werden im News Feed deutlich weiter unten angezeigt. Die zuk\u00fcnftigen Aufrufe sinken dadurch im Durchschnitt um mehr als 80 Prozent. Wir setzen die Informationen der Faktenpr\u00fcfer auch ein, um unsere Technologie zu verbessern und so potenzielle Falschmeldungen zuk\u00fcnftig besser und schneller erkennen zu k\u00f6nnen. Wir planen, dieses Programm in Zukunft auf weitere L\u00e4nder auszuweiten.<\/p>\n<p><strong><u>Besseres Informieren<\/u><\/strong><strong>\u00a0unserer Community durch mehr Kontext<\/strong><\/p>\n<p>Selbst mit diesen Schritten k\u00f6nnen wir nicht g\u00e4nzlich verhindern, dass Menschen irref\u00fchrende Inhalte auf Facebook und im Internet allgemein sehen. Damit Personen fundierte Entscheidungen dar\u00fcber treffen k\u00f6nnen, was sie lesen m\u00f6chten, welchen Quellen sie vertrauen und welche Inhalte sie teilen m\u00f6chten, investieren wir in Medienkompetenz und entwickeln Produkte, die den Nutzern direkt im News Feed weitere Informationen geben.<\/p>\n<p>So haben wir zum Beispiel k\u00fcrzlich eine\u00a0<u><a href=\"https:\/\/l.facebook.com\/l.php?u=https%3A%2F%2Fnewsroom.fb.com%2Fnews%2F2018%2F04%2Fnews-feed-fyi-more-context%2F&amp;h=ATNrh47qliBFnCwrcv8PoXRv3-vnTb6CCFBLwYDOP382AgUPT6BJAAbK7PMgAaLqNB1iJus2hJaseu-sX8SgTS-CBNRxToq12z1HmZU8yzR1MT7pV448N-0batGNj31uUg7-F3I\">neue Funktion<\/a><\/u>\u00a0eingef\u00fchrt, die Personen mehr Informationen zu den Verfassern und den Artikeln, die sie sehen, gibt. Dazu z\u00e4hlt beispielsweise der Wikipedia-Artikel \u00fcber den Verfasser. Eine weitere Funktion namens \u201e<u><a href=\"https:\/\/medium.com\/facebook-design\/designing-against-misinformation-e5846b3aa1e2\">Mehr zum Thema<\/a><\/u>\u201c zeigt Artikel von unabh\u00e4ngigen Faktenpr\u00fcfern direkt unterhalb einer Meldung zu demselben Thema an. Wird eine Meldung von einem Faktenpr\u00fcfer als Falschmeldung eingestuft, informieren wir Personen, die sie teilen wollen, dar\u00fcber, dass es zu dem betreffenden Thema weitere Meldungen gibt. Wir benachrichtigen auch die Personen, die die Meldung bereits auf Facebook geteilt haben. Letztes Jahr haben wir ein\u00a0<u><a href=\"https:\/\/l.facebook.com\/l.php?u=https%3A%2F%2Fnewsroom.fb.com%2Fnews%2F2017%2F04%2Fa-new-educational-tool-against-misinformation%2F&amp;h=ATNvuOMsZvjtfbBxypZt6ybeLcQthk-NuV_cAGe02Y2U2F3fz3A-2u2J1wX-Y5pxyBRpqvxA7YYvxSE6vE_w7aT78yK9bK020cIBNzv5EE8ncwY1ulJYVzl3vim3nNeZhJVSZ1qxQviWmg5lklUv\">Informations-Tool<\/a><\/u>\u00a0erstellt, das Tipps gibt, wie man Falschmeldungen erkennen kann, und uns mit einem Gr\u00fcndungszuschuss an der\u00a0<u><a href=\"https:\/\/l.facebook.com\/l.php?u=https%3A%2F%2Fwww.journalism.cuny.edu%2Fcenters%2Fnews-integrity-initiative%2F&amp;h=ATN1jEpGpOH1ZW7V1Bhuwmj1nZHOz6092qk_k_NJVVW0qtjlnzEX2JRmw22IWWs1VCQOBDwt6Q2JKc2ORmAPxROnw2Iu1UaggL9Bhce9SpaZav-VIZB525zIzmtXnJwIs-Uvo5I\">News Integrity Initiative<\/a><\/u>\u00a0beteiligt. So investieren wir in langfristige Strategien zur F\u00f6rderung der Medienkompetenz.<\/p>\n<p><strong>Einen Schritt voraus sein<\/strong><\/p>\n<p>Wir verst\u00e4rken zwar unsere Bem\u00fchungen, gegen Fehlinformationen vorzugehen, doch unsere Gegenspieler werden auch weiterhin versuchen, unsere Ma\u00dfnahmen zu umgehen. Wir m\u00fcssen ihnen weiterhin einen Schritt voraus sein. Das schaffen wir jedoch nicht alleine. Wir arbeiten mit unserem AI-Forschungsteam zusammen, pflegen den Austausch mit Wissenschaftlern, vertiefen unsere Partnerschaften mit unabh\u00e4ngigen Faktenpr\u00fcfern und f\u00fchren Gespr\u00e4che mit anderen Organisationen, darunter andere Plattformen.<\/p>\n<p>Falschmeldungen ziehen weltweit negative und sch\u00e4dliche Folgen nach sich. Wir tragen eine gro\u00dfe Verantwortung und wir wissen, dass viel Arbeit n\u00f6tig ist, um ihr gerecht zu werden. In kommenden Beitr\u00e4gen werden wir weitere Informationen \u00fcber unseren Fortschritt und unseren Ansatz geben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von Tessa Lyons, Product Manager Falschmeldungen werden seit Langem gezielt eingesetzt, um wirtschaftliche oder politische Ziele zu erreichen. Auch im Online-Bereich sind sie in immer neuen Formen zu finden. Spammer setzen sie ein, um Klicks zu generieren und Ums\u00e4tze zu steigern. Besonders verwerflich ist die Art und Weise, wie gegnerische Akteure seit Neuestem Falschmeldungen in Wahlk\u00e4mpfen und ethnischen Konflikten rund um den Globus verbreiten. Falschmeldungen sind nicht nur f\u00fcr Menschen im Allgemeinen, sondern auch f\u00fcr Facebook ein Problem. Wir ergreifen umfassende Ma\u00dfnahmen, um zu verhindern, dass sich Falschmeldungen verbreiten und um professionellen Journalismus und die Medienkompetenz zu f\u00f6rdern. Ich bin bei Facebook als Produktmanagerin f\u00fcr den News Feed t\u00e4tig und befasse mich mit Falschmeldungen. Gemeinsam mit verschiedenen Teams aus dem gesamten Unternehmen arbeite ich an einer L\u00f6sung dieses Problems. Unsere Strategie zum Unterbinden von Fehlinformationen auf Facebook umfasst drei Schritte: Entfernen von Konten und Inhalten, die gegen unsere\u00a0Gemeinschaftsstandards\u00a0oder\u00a0Werberichtlinien\u00a0versto\u00dfen Eind\u00e4mmen der Verbreitung von Falschmeldungen und nicht authentischen Inhalten wie Clickbait Besseres Informieren der Menschen durch das Bereitstellen von mehr Kontext zu den Beitr\u00e4gen, die sie sehen Durch diese Ans\u00e4tze m\u00f6chten wir b\u00f6swilligen Akteuren, die h\u00e4ufig Falschmeldungen verbreiten, ihren Einfluss entziehen. Wir grenzen die Reichweite dieser Meldungen auf diese Weise drastisch ein. Au\u00dferdem helfen wir den Menschen so dabei, sich zu informieren, ohne den \u00f6ffentlichen Diskurs zu unterdr\u00fccken. Ich m\u00f6chte etwas n\u00e4her auf die einzelnen Schritte und unsere Fortschritte eingehen. Entfernen\u00a0von Konten und Inhalten, die gegen unsere Richtlinien versto\u00dfen Obwohl Falschmeldungen nicht gegen unsere\u00a0Gemeinschaftsstandards\u00a0versto\u00dfen, verletzen viele der Personen, die sie erstellen, auf andere Weise unsere Richtlinien, etwa durch Spam, Hassrede oder das Verwenden einer falschen Identit\u00e4t. Aus diesem Grund sind unsere umfassenderen Bem\u00fchungen zur Erkennung und Sperrung falscher Konten von gro\u00dfer Bedeutung. Beispielsweise verst\u00f6\u00dft eine Facebook-Seite, die angeblich von Amerikanern gef\u00fchrt wird, deren Verantwortlicher in Wahrheit aber in Mazedonien sitzt, gegen unsere Richtlinien: Diese besagen, dass Nutzer ihre wahre Identit\u00e4t verwenden m\u00fcssen und sich nicht f\u00fcr jemand anderen ausgeben d\u00fcrfen. Daher sperren wir die gesamte Seite und l\u00f6schen so umgehend alle Beitr\u00e4ge und m\u00f6glichen Falschmeldungen, die von der Seite gepostet wurden. Im letzten Jahr haben wir mehr dar\u00fcber gelernt, wie Netzwerke b\u00f6swilliger Akteure zusammenarbeiten, um Fehlinformationen zu verbreiten. Daher haben wir eine neue Richtlinie zur Bek\u00e4mpfung koordinierter, nicht-authentischer Aktivit\u00e4ten erstellt. Wir setzen au\u00dferdem maschinelle Lernverfahren ein, damit unsere Teams Betrugsf\u00e4lle leichter erkennen und unsere Richtlinien gegen Spam besser durchsetzen k\u00f6nnen. Wir blockieren t\u00e4glich Millionen von gef\u00e4lschten Konten, die sich registrieren m\u00f6chten. Eind\u00e4mmen\u00a0der Verbreitung von Falschmeldungen und nicht authentischen Inhalten Ein Gro\u00dfteil der Fehlinformationen, die auf Facebook verbreitet werden, dienen der finanziellen Bereicherung, \u00e4hnlich wie Spam-Mails in den 90er-Jahren. Wenn Spammer gen\u00fcgend Personen dazu bringen, auf ihre Falschmeldungen zu klicken und ihre Seiten zu besuchen, nehmen sie \u00fcber die dort angezeigten Werbeanzeigen Geld ein. Indem wir diese Art von Betrug unrentabel machen, eliminieren wir den Anreiz zur Verbreitung von Falschmeldungen auf Facebook. Wir m\u00fcssen also herausfinden, welche Taktiken die Betr\u00fcger h\u00e4ufig einsetzen, und die Verbreitung dieser Art von Meldungen im News Feed eind\u00e4mmen. Wir haben nun damit begonnen, gegen\u00a0Clickbait,\u00a0h\u00e4ufig von Betr\u00fcgern geteilte Linksund\u00a0Links zu Webseiten von geringer Qualit\u00e4t, sogenannte \u201eAd Farms\u201c, vorzugehen. Au\u00dferdem gehen wir gegen ganze Seiten und Webseiten vor, die wiederholt Falschmeldungen teilen, und schr\u00e4nken so ihre generelle Verbreitung im News Feed ein. Da wir durch die Verbreitung von Fehlinformationen keine Einnahmen erzielen und den Profit der Urheber nicht noch steigern m\u00f6chten, gestatten wir es diesen Verfassern nicht,\u00a0Werbeanzeigen zu schalten\u00a0oder\u00a0unsere Monetisierungsfunktionen zu verwenden, wie z.\u00a0B. Instant Articles. Im Rahmen unserer Strategie arbeiten wir in einigen L\u00e4ndern mit\u00a0unabh\u00e4ngigen Faktenpr\u00fcfern\u00a0zusammen, um die Richtigkeit von Artikeln und Beitr\u00e4gen auf Facebook zu \u00fcberpr\u00fcfen und zu bewerten. Diese Faktenpr\u00fcfer sind unabh\u00e4ngig und vom unparteiischen International Fact-Checking Network\u00a0zertifiziert. Inhalte, die von diesen Faktenpr\u00fcfern als Fehlinformationen eingestuft wurden, werden im News Feed deutlich weiter unten angezeigt. Die zuk\u00fcnftigen Aufrufe sinken dadurch im Durchschnitt um mehr als 80 Prozent. Wir setzen die Informationen der Faktenpr\u00fcfer auch ein, um unsere Technologie zu verbessern und so potenzielle Falschmeldungen zuk\u00fcnftig besser und schneller erkennen zu k\u00f6nnen. Wir planen, dieses Programm in Zukunft auf weitere L\u00e4nder auszuweiten. Besseres Informieren\u00a0unserer Community durch mehr Kontext Selbst mit diesen Schritten k\u00f6nnen wir nicht g\u00e4nzlich verhindern, dass Menschen irref\u00fchrende Inhalte auf Facebook und im Internet allgemein sehen. Damit Personen fundierte Entscheidungen dar\u00fcber treffen k\u00f6nnen, was sie lesen m\u00f6chten, welchen Quellen sie vertrauen und welche Inhalte sie teilen m\u00f6chten, investieren wir in Medienkompetenz und entwickeln Produkte, die den Nutzern direkt im News Feed weitere Informationen geben. So haben wir zum Beispiel k\u00fcrzlich eine\u00a0neue Funktion\u00a0eingef\u00fchrt, die Personen mehr Informationen zu den Verfassern und den Artikeln, die sie sehen, gibt. Dazu z\u00e4hlt beispielsweise der Wikipedia-Artikel \u00fcber den Verfasser. Eine weitere Funktion namens \u201eMehr zum Thema\u201c zeigt Artikel von unabh\u00e4ngigen Faktenpr\u00fcfern direkt unterhalb einer Meldung zu demselben Thema an. Wird eine Meldung von einem Faktenpr\u00fcfer als Falschmeldung eingestuft, informieren wir Personen, die sie teilen wollen, dar\u00fcber, dass es zu dem betreffenden Thema weitere Meldungen gibt. Wir benachrichtigen auch die Personen, die die Meldung bereits auf Facebook geteilt haben. Letztes Jahr haben wir ein\u00a0Informations-Tool\u00a0erstellt, das Tipps gibt, wie man Falschmeldungen erkennen kann, und uns mit einem Gr\u00fcndungszuschuss an der\u00a0News Integrity Initiative\u00a0beteiligt. So investieren wir in langfristige Strategien zur F\u00f6rderung der Medienkompetenz. Einen Schritt voraus sein Wir verst\u00e4rken zwar unsere Bem\u00fchungen, gegen Fehlinformationen vorzugehen, doch unsere Gegenspieler werden auch weiterhin versuchen, unsere Ma\u00dfnahmen zu umgehen. Wir m\u00fcssen ihnen weiterhin einen Schritt voraus sein. Das schaffen wir jedoch nicht alleine. Wir arbeiten mit unserem AI-Forschungsteam zusammen, pflegen den Austausch mit Wissenschaftlern, vertiefen unsere Partnerschaften mit unabh\u00e4ngigen Faktenpr\u00fcfern und f\u00fchren Gespr\u00e4che mit anderen Organisationen, darunter andere Plattformen. Falschmeldungen ziehen weltweit negative und sch\u00e4dliche Folgen nach sich. Wir tragen eine gro\u00dfe Verantwortung und wir wissen, dass viel Arbeit n\u00f6tig ist, um ihr gerecht zu werden. 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Auch im Online-Bereich sind sie in immer neuen Formen zu finden. Spammer setzen sie ein, um Klicks zu generieren und Ums\u00e4tze zu steigern. Besonders verwerflich ist die Art und Weise, wie gegnerische Akteure seit Neuestem Falschmeldungen in Wahlk\u00e4mpfen und ethnischen Konflikten rund um den Globus verbreiten. Falschmeldungen sind nicht nur f\u00fcr Menschen im Allgemeinen, sondern auch f\u00fcr Facebook ein Problem. Wir ergreifen umfassende Ma\u00dfnahmen, um zu verhindern, dass sich Falschmeldungen verbreiten und um professionellen Journalismus und die Medienkompetenz zu f\u00f6rdern. Ich bin bei Facebook als Produktmanagerin f\u00fcr den News Feed t\u00e4tig und befasse mich mit Falschmeldungen. Gemeinsam mit verschiedenen Teams aus dem gesamten Unternehmen arbeite ich an einer L\u00f6sung dieses Problems. Unsere Strategie zum Unterbinden von Fehlinformationen auf Facebook umfasst drei Schritte: Entfernen von Konten und Inhalten, die gegen unsere\u00a0Gemeinschaftsstandards\u00a0oder\u00a0Werberichtlinien\u00a0versto\u00dfen Eind\u00e4mmen der Verbreitung von Falschmeldungen und nicht authentischen Inhalten wie Clickbait Besseres Informieren der Menschen durch das Bereitstellen von mehr Kontext zu den Beitr\u00e4gen, die sie sehen Durch diese Ans\u00e4tze m\u00f6chten wir b\u00f6swilligen Akteuren, die h\u00e4ufig Falschmeldungen verbreiten, ihren Einfluss entziehen. Wir grenzen die Reichweite dieser Meldungen auf diese Weise drastisch ein. Au\u00dferdem helfen wir den Menschen so dabei, sich zu informieren, ohne den \u00f6ffentlichen Diskurs zu unterdr\u00fccken. Ich m\u00f6chte etwas n\u00e4her auf die einzelnen Schritte und unsere Fortschritte eingehen. Entfernen\u00a0von Konten und Inhalten, die gegen unsere Richtlinien versto\u00dfen Obwohl Falschmeldungen nicht gegen unsere\u00a0Gemeinschaftsstandards\u00a0versto\u00dfen, verletzen viele der Personen, die sie erstellen, auf andere Weise unsere Richtlinien, etwa durch Spam, Hassrede oder das Verwenden einer falschen Identit\u00e4t. Aus diesem Grund sind unsere umfassenderen Bem\u00fchungen zur Erkennung und Sperrung falscher Konten von gro\u00dfer Bedeutung. Beispielsweise verst\u00f6\u00dft eine Facebook-Seite, die angeblich von Amerikanern gef\u00fchrt wird, deren Verantwortlicher in Wahrheit aber in Mazedonien sitzt, gegen unsere Richtlinien: Diese besagen, dass Nutzer ihre wahre Identit\u00e4t verwenden m\u00fcssen und sich nicht f\u00fcr jemand anderen ausgeben d\u00fcrfen. Daher sperren wir die gesamte Seite und l\u00f6schen so umgehend alle Beitr\u00e4ge und m\u00f6glichen Falschmeldungen, die von der Seite gepostet wurden. Im letzten Jahr haben wir mehr dar\u00fcber gelernt, wie Netzwerke b\u00f6swilliger Akteure zusammenarbeiten, um Fehlinformationen zu verbreiten. Daher haben wir eine neue Richtlinie zur Bek\u00e4mpfung koordinierter, nicht-authentischer Aktivit\u00e4ten erstellt. Wir setzen au\u00dferdem maschinelle Lernverfahren ein, damit unsere Teams Betrugsf\u00e4lle leichter erkennen und unsere Richtlinien gegen Spam besser durchsetzen k\u00f6nnen. Wir blockieren t\u00e4glich Millionen von gef\u00e4lschten Konten, die sich registrieren m\u00f6chten. Eind\u00e4mmen\u00a0der Verbreitung von Falschmeldungen und nicht authentischen Inhalten Ein Gro\u00dfteil der Fehlinformationen, die auf Facebook verbreitet werden, dienen der finanziellen Bereicherung, \u00e4hnlich wie Spam-Mails in den 90er-Jahren. Wenn Spammer gen\u00fcgend Personen dazu bringen, auf ihre Falschmeldungen zu klicken und ihre Seiten zu besuchen, nehmen sie \u00fcber die dort angezeigten Werbeanzeigen Geld ein. Indem wir diese Art von Betrug unrentabel machen, eliminieren wir den Anreiz zur Verbreitung von Falschmeldungen auf Facebook. Wir m\u00fcssen also herausfinden, welche Taktiken die Betr\u00fcger h\u00e4ufig einsetzen, und die Verbreitung dieser Art von Meldungen im News Feed eind\u00e4mmen. Wir haben nun damit begonnen, gegen\u00a0Clickbait,\u00a0h\u00e4ufig von Betr\u00fcgern geteilte Linksund\u00a0Links zu Webseiten von geringer Qualit\u00e4t, sogenannte \u201eAd Farms\u201c, vorzugehen. Au\u00dferdem gehen wir gegen ganze Seiten und Webseiten vor, die wiederholt Falschmeldungen teilen, und schr\u00e4nken so ihre generelle Verbreitung im News Feed ein. Da wir durch die Verbreitung von Fehlinformationen keine Einnahmen erzielen und den Profit der Urheber nicht noch steigern m\u00f6chten, gestatten wir es diesen Verfassern nicht,\u00a0Werbeanzeigen zu schalten\u00a0oder\u00a0unsere Monetisierungsfunktionen zu verwenden, wie z.\u00a0B. Instant Articles. Im Rahmen unserer Strategie arbeiten wir in einigen L\u00e4ndern mit\u00a0unabh\u00e4ngigen Faktenpr\u00fcfern\u00a0zusammen, um die Richtigkeit von Artikeln und Beitr\u00e4gen auf Facebook zu \u00fcberpr\u00fcfen und zu bewerten. Diese Faktenpr\u00fcfer sind unabh\u00e4ngig und vom unparteiischen International Fact-Checking Network\u00a0zertifiziert. Inhalte, die von diesen Faktenpr\u00fcfern als Fehlinformationen eingestuft wurden, werden im News Feed deutlich weiter unten angezeigt. Die zuk\u00fcnftigen Aufrufe sinken dadurch im Durchschnitt um mehr als 80 Prozent. Wir setzen die Informationen der Faktenpr\u00fcfer auch ein, um unsere Technologie zu verbessern und so potenzielle Falschmeldungen zuk\u00fcnftig besser und schneller erkennen zu k\u00f6nnen. Wir planen, dieses Programm in Zukunft auf weitere L\u00e4nder auszuweiten. Besseres Informieren\u00a0unserer Community durch mehr Kontext Selbst mit diesen Schritten k\u00f6nnen wir nicht g\u00e4nzlich verhindern, dass Menschen irref\u00fchrende Inhalte auf Facebook und im Internet allgemein sehen. Damit Personen fundierte Entscheidungen dar\u00fcber treffen k\u00f6nnen, was sie lesen m\u00f6chten, welchen Quellen sie vertrauen und welche Inhalte sie teilen m\u00f6chten, investieren wir in Medienkompetenz und entwickeln Produkte, die den Nutzern direkt im News Feed weitere Informationen geben. So haben wir zum Beispiel k\u00fcrzlich eine\u00a0neue Funktion\u00a0eingef\u00fchrt, die Personen mehr Informationen zu den Verfassern und den Artikeln, die sie sehen, gibt. Dazu z\u00e4hlt beispielsweise der Wikipedia-Artikel \u00fcber den Verfasser. Eine weitere Funktion namens \u201eMehr zum Thema\u201c zeigt Artikel von unabh\u00e4ngigen Faktenpr\u00fcfern direkt unterhalb einer Meldung zu demselben Thema an. 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Auch im Online-Bereich sind sie in immer neuen Formen zu finden. Spammer setzen sie ein, um Klicks zu generieren und Ums\u00e4tze zu steigern. Besonders verwerflich ist die Art und Weise, wie gegnerische Akteure seit Neuestem Falschmeldungen in Wahlk\u00e4mpfen und ethnischen Konflikten rund um den Globus verbreiten. Falschmeldungen sind nicht nur f\u00fcr Menschen im Allgemeinen, sondern auch f\u00fcr Facebook ein Problem. Wir ergreifen umfassende Ma\u00dfnahmen, um zu verhindern, dass sich Falschmeldungen verbreiten und um professionellen Journalismus und die Medienkompetenz zu f\u00f6rdern. Ich bin bei Facebook als Produktmanagerin f\u00fcr den News Feed t\u00e4tig und befasse mich mit Falschmeldungen. Gemeinsam mit verschiedenen Teams aus dem gesamten Unternehmen arbeite ich an einer L\u00f6sung dieses Problems. Unsere Strategie zum Unterbinden von Fehlinformationen auf Facebook umfasst drei Schritte: Entfernen von Konten und Inhalten, die gegen unsere\u00a0Gemeinschaftsstandards\u00a0oder\u00a0Werberichtlinien\u00a0versto\u00dfen Eind\u00e4mmen der Verbreitung von Falschmeldungen und nicht authentischen Inhalten wie Clickbait Besseres Informieren der Menschen durch das Bereitstellen von mehr Kontext zu den Beitr\u00e4gen, die sie sehen Durch diese Ans\u00e4tze m\u00f6chten wir b\u00f6swilligen Akteuren, die h\u00e4ufig Falschmeldungen verbreiten, ihren Einfluss entziehen. Wir grenzen die Reichweite dieser Meldungen auf diese Weise drastisch ein. Au\u00dferdem helfen wir den Menschen so dabei, sich zu informieren, ohne den \u00f6ffentlichen Diskurs zu unterdr\u00fccken. Ich m\u00f6chte etwas n\u00e4her auf die einzelnen Schritte und unsere Fortschritte eingehen. Entfernen\u00a0von Konten und Inhalten, die gegen unsere Richtlinien versto\u00dfen Obwohl Falschmeldungen nicht gegen unsere\u00a0Gemeinschaftsstandards\u00a0versto\u00dfen, verletzen viele der Personen, die sie erstellen, auf andere Weise unsere Richtlinien, etwa durch Spam, Hassrede oder das Verwenden einer falschen Identit\u00e4t. Aus diesem Grund sind unsere umfassenderen Bem\u00fchungen zur Erkennung und Sperrung falscher Konten von gro\u00dfer Bedeutung. Beispielsweise verst\u00f6\u00dft eine Facebook-Seite, die angeblich von Amerikanern gef\u00fchrt wird, deren Verantwortlicher in Wahrheit aber in Mazedonien sitzt, gegen unsere Richtlinien: Diese besagen, dass Nutzer ihre wahre Identit\u00e4t verwenden m\u00fcssen und sich nicht f\u00fcr jemand anderen ausgeben d\u00fcrfen. Daher sperren wir die gesamte Seite und l\u00f6schen so umgehend alle Beitr\u00e4ge und m\u00f6glichen Falschmeldungen, die von der Seite gepostet wurden. Im letzten Jahr haben wir mehr dar\u00fcber gelernt, wie Netzwerke b\u00f6swilliger Akteure zusammenarbeiten, um Fehlinformationen zu verbreiten. Daher haben wir eine neue Richtlinie zur Bek\u00e4mpfung koordinierter, nicht-authentischer Aktivit\u00e4ten erstellt. Wir setzen au\u00dferdem maschinelle Lernverfahren ein, damit unsere Teams Betrugsf\u00e4lle leichter erkennen und unsere Richtlinien gegen Spam besser durchsetzen k\u00f6nnen. Wir blockieren t\u00e4glich Millionen von gef\u00e4lschten Konten, die sich registrieren m\u00f6chten. Eind\u00e4mmen\u00a0der Verbreitung von Falschmeldungen und nicht authentischen Inhalten Ein Gro\u00dfteil der Fehlinformationen, die auf Facebook verbreitet werden, dienen der finanziellen Bereicherung, \u00e4hnlich wie Spam-Mails in den 90er-Jahren. Wenn Spammer gen\u00fcgend Personen dazu bringen, auf ihre Falschmeldungen zu klicken und ihre Seiten zu besuchen, nehmen sie \u00fcber die dort angezeigten Werbeanzeigen Geld ein. Indem wir diese Art von Betrug unrentabel machen, eliminieren wir den Anreiz zur Verbreitung von Falschmeldungen auf Facebook. Wir m\u00fcssen also herausfinden, welche Taktiken die Betr\u00fcger h\u00e4ufig einsetzen, und die Verbreitung dieser Art von Meldungen im News Feed eind\u00e4mmen. Wir haben nun damit begonnen, gegen\u00a0Clickbait,\u00a0h\u00e4ufig von Betr\u00fcgern geteilte Linksund\u00a0Links zu Webseiten von geringer Qualit\u00e4t, sogenannte \u201eAd Farms\u201c, vorzugehen. Au\u00dferdem gehen wir gegen ganze Seiten und Webseiten vor, die wiederholt Falschmeldungen teilen, und schr\u00e4nken so ihre generelle Verbreitung im News Feed ein. Da wir durch die Verbreitung von Fehlinformationen keine Einnahmen erzielen und den Profit der Urheber nicht noch steigern m\u00f6chten, gestatten wir es diesen Verfassern nicht,\u00a0Werbeanzeigen zu schalten\u00a0oder\u00a0unsere Monetisierungsfunktionen zu verwenden, wie z.\u00a0B. Instant Articles. Im Rahmen unserer Strategie arbeiten wir in einigen L\u00e4ndern mit\u00a0unabh\u00e4ngigen Faktenpr\u00fcfern\u00a0zusammen, um die Richtigkeit von Artikeln und Beitr\u00e4gen auf Facebook zu \u00fcberpr\u00fcfen und zu bewerten. Diese Faktenpr\u00fcfer sind unabh\u00e4ngig und vom unparteiischen International Fact-Checking Network\u00a0zertifiziert. Inhalte, die von diesen Faktenpr\u00fcfern als Fehlinformationen eingestuft wurden, werden im News Feed deutlich weiter unten angezeigt. Die zuk\u00fcnftigen Aufrufe sinken dadurch im Durchschnitt um mehr als 80 Prozent. Wir setzen die Informationen der Faktenpr\u00fcfer auch ein, um unsere Technologie zu verbessern und so potenzielle Falschmeldungen zuk\u00fcnftig besser und schneller erkennen zu k\u00f6nnen. Wir planen, dieses Programm in Zukunft auf weitere L\u00e4nder auszuweiten. Besseres Informieren\u00a0unserer Community durch mehr Kontext Selbst mit diesen Schritten k\u00f6nnen wir nicht g\u00e4nzlich verhindern, dass Menschen irref\u00fchrende Inhalte auf Facebook und im Internet allgemein sehen. Damit Personen fundierte Entscheidungen dar\u00fcber treffen k\u00f6nnen, was sie lesen m\u00f6chten, welchen Quellen sie vertrauen und welche Inhalte sie teilen m\u00f6chten, investieren wir in Medienkompetenz und entwickeln Produkte, die den Nutzern direkt im News Feed weitere Informationen geben. So haben wir zum Beispiel k\u00fcrzlich eine\u00a0neue Funktion\u00a0eingef\u00fchrt, die Personen mehr Informationen zu den Verfassern und den Artikeln, die sie sehen, gibt. Dazu z\u00e4hlt beispielsweise der Wikipedia-Artikel \u00fcber den Verfasser. Eine weitere Funktion namens \u201eMehr zum Thema\u201c zeigt Artikel von unabh\u00e4ngigen Faktenpr\u00fcfern direkt unterhalb einer Meldung zu demselben Thema an. 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Wir arbeiten mit unserem AI-Forschungsteam zusammen, pflegen den Austausch mit Wissenschaftlern, vertiefen unsere Partnerschaften mit unabh\u00e4ngigen Faktenpr\u00fcfern und f\u00fchren Gespr\u00e4che mit anderen Organisationen, darunter andere Plattformen. Falschmeldungen ziehen weltweit negative und sch\u00e4dliche Folgen nach sich. Wir tragen eine gro\u00dfe Verantwortung und wir wissen, dass viel Arbeit n\u00f6tig ist, um ihr gerecht zu werden. 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