{"id":9158,"date":"2018-04-24T10:00:58","date_gmt":"2018-04-24T09:00:58","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newsroom.fb.com\/?p=9158"},"modified":"2018-04-24T10:00:58","modified_gmt":"2018-04-24T09:00:58","slug":"richtlinien-zur-durchsetzung-der-gemeinschaftsstandards-einspruchmoeglichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/about.fb.com\/de\/news\/2018\/04\/richtlinien-zur-durchsetzung-der-gemeinschaftsstandards-einspruchmoeglichkeit\/","title":{"rendered":"Wir ver\u00f6ffentlichten unsere internen Richtlinien zur Durchsetzung unserer Gemeinschaftsstandards und erweitern unseren Prozess f\u00fcr Einspr\u00fcche"},"content":{"rendered":"<p><i>Von Monika Bickert, VP of Global Policy Management<\/i><\/p>\n<p>Eine der Fragen, die uns am h\u00e4ufigsten gestellt wird, ist, wie wir entscheiden, was auf Facebook erlaubt ist und was nicht. Diese Entscheidungen geh\u00f6ren zu den wichtigsten, die wir \u00fcberhaupt treffen, denn sie spielen eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, dass Facebook nicht nur ein sicherer Ort ist, sondern auch ein Ort, wo verschiedene Sichtweisen offen diskutiert werden k\u00f6nnen. Seit vielen Jahren haben wir Gemeinschaftsstandards, die darlegen, was auf Facebook verbleiben darf und was eben nicht. Heute gehen wir noch einen Schritt weiter: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/communitystandards#attacks-on-public-figures\">Wir ver\u00f6ffentlichen die internen Richtlinien, die wir f\u00fcr die Durchsetzung dieser Standards nutzen<\/a>. Au\u00dferdem geben wir dir erstmals die M\u00f6glichkeit, bei einzelnen Beitr\u00e4gen Einspruch gegen unsere Entscheidung zu erheben. Dies f\u00fchrt zu einer erneuten \u00dcberpr\u00fcfung des Beitrags durch unser Team.<\/p>\n<p>Wir haben uns aus zwei Gr\u00fcnden daf\u00fcr entschieden, diese internen Richtlinien zu ver\u00f6ffentlichen: Zum einen werden diese Richtlinien den Menschen dabei helfen, zu verstehen, warum wir bei Grenzf\u00e4llen wie entscheiden. Zum anderen werden es diese Informationen allen, auch Experten aus den verschiedenen Bereichen, leichter machen, uns Feedback zu geben. So k\u00f6nnen wir die Richtlinien \u2013 und damit auch unsere Entscheidungen \u2013 langfristig weiter verbessern.<\/p>\n<p><b>Der Entwicklungsprozess f\u00fcr unsere Richtlinien<\/b><br \/>\nBei Facebook ist das Content Policy Team f\u00fcr die Entwicklung unserer Gemeinschaftsstandards verantwortlich. Unsere Mitarbeiter sind in elf B\u00fcros weltweit verteilt und zu unserem Team geh\u00f6ren Experten f\u00fcr Themen wie Hassrede, Kindersicherheit und Terrorismus. Viele von uns haben sich bereits lange bevor sie f\u00fcr Facebook t\u00e4tig wurden mit Themen wie Meinungs\u00e4u\u00dferung und Sicherheit besch\u00e4ftigt. Als Staatsanw\u00e4ltin habe ich mich mit den unterschiedlichsten Themen befasst, u.a. auch Kindersicherheit und Terrorismusbek\u00e4mpfung. Bei den anderen Teammitgliedern handelt es sich beispielsweise um eine fr\u00fchere Krisenberaterin bei Vergewaltigungen, eine Wissenschaftlerin, die zu Hass-Organisationen geforscht hat, eine Anw\u00e4ltin f\u00fcr Menschenrecht sowie eine Lehrerin. Unser Team bittet jede Woche Experten und Organisationen au\u00dferhalb von Facebook um Input, um die unterschiedlichen Sichtweisen rund um Sicherheit und Meinungs\u00e4u\u00dferung sowie die Auswirkungen unserer Richtlinien weltweit besser zu verstehen.<\/p>\n<p>Unsere Standards entwickeln sich kontinuierlich weiter \u2013 basierend auf diesem Feedback sowie den Ver\u00e4nderungen sozialer Normen und in der Sprache. Was sich jedoch nicht ge\u00e4ndert hat \u2013 und sich nicht \u00e4ndern wird \u2013 sind die den Standards zugrunde liegenden Prinzipien von Sicherheit, Mitspracherecht und Fairness. Menschen m\u00fcssen sich sicher f\u00fchlen, damit sie Unterhaltungen beginnen und sich mit anderen Menschen austauschen. Facebook soll aber auch ein Ort sein, an dem Menschen ihre Meinung frei \u00e4u\u00dfern k\u00f6nnen, auch wenn einige ebenjene Meinung ablehnen. Dadurch, dass unsere Dienste weltweit verf\u00fcgbar sind, kann dies eine echte Herausforderung sein. Aus diesem Grund ist Fairness ein so wichtiges Prinzip: Unser Ziel ist es, diese Standards konsequent und fair weltweit und in allen Kulturen anzuwenden. Wir skizzieren diese Prinzipien in der Pr\u00e4ambel der Standards klar und deutlich. Und wir f\u00fcllen sie mit Leben, indem wir den Grundgedanken hinter jeder einzelnen Richtlinie teilen.<\/p>\n<p><b>Durchsetzung<\/b><br \/>\nUnsere Richtlinien sind nur so gut wie ihre Durchsetzung \u2013 und die ist nicht perfekt.<\/p>\n<p>Eine Herausforderung besteht darin, potenzielle Verst\u00f6\u00dfe gegen unsere Standards zu identifizieren, sodass wir diese \u00fcberpr\u00fcfen k\u00f6nnen. Hierbei k\u00f6nnen Technologien hilfreich sein. Wir setzen auf eine Kombination aus k\u00fcnstlicher Intelligenz und Meldungen von Nutzern, um die Beitr\u00e4ge, Bilder und anderen Inhalte zu identifizieren, die m\u00f6glicherweise gegen unsere Gemeinschaftsstandards versto\u00dfen. Diese Meldungen werden von unserem Community Operations Team \u00fcberpr\u00fcft, das rund um die Uhr aktiv ist und mehr als 40 Sprachen beherrscht. Aktuell haben wir weltweit mehr als 7.500 Personen, die Inhalte pr\u00fcfen \u2013 das sind \u00fcber 40 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.<\/p>\n<p>Eine weitere Herausforderung ist es, unsere Richtlinien korrekt auf die Inhalte anzuwenden, auf die wir hingewiesen werden. In einigen F\u00e4llen machen wir Fehler, weil unsere Richtlinien f\u00fcr die Pr\u00fcfer dieser Inhalte nicht verst\u00e4ndlich genug sind; wenn dies der Fall ist, arbeiten wir daran, Abhilfe zu schaffen. In den meisten F\u00e4llen jedoch machen wir Fehler, weil an unseren Prozessen Menschen beteiligt sind &#8211; und Menschen Fehler machen.<\/p>\n<p><b>Einspr\u00fcche<\/b><br \/>\nWir wissen, dass wir noch mehr tun m\u00fcssen. Aus diesem Grund werden wir im Laufe des kommenden Jahres weitere M\u00f6glichkeiten schaffen, wie Menschen gegen unsere Entscheidungen Einspruch erheben k\u00f6nnen. In einem ersten Schritt erm\u00f6glichen wir ab heute Einspr\u00fcche bei Beitr\u00e4gen, die aufgrund von Nacktheit\/sexuellen Handlungen, Hassrede oder expliziten Gewaltdarstellungen entfernt wurden.<\/p>\n<p>So funktioniert\u2019s:<\/p>\n<ul>\n<li>Wenn dein Foto, dein Video oder dein Beitrag entfernt wurde, weil es bzw. er gegen unsere Gemeinschaftsstandards verst\u00f6\u00dft, dann wirst du dar\u00fcber informiert und erh\u00e4ltst die M\u00f6glichkeit, eine zus\u00e4tzliche \u00dcberpr\u00fcfung anzufordern<\/li>\n<li>Dies f\u00fchrt zu einer \u00dcberpr\u00fcfung durch unser Team (stets von einer Person). Dies geschieht normalerweise innerhalb von 24 Stunden.<\/li>\n<li>Wenn uns ein Fehler unterlaufen ist, informieren wir dich dar\u00fcber. Dein Beitrag, dein Foto bzw. dein Video wird wiederhergestellt.<\/li>\n<li style=\"list-style-type:none\"><\/li>\n<\/ul>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-9159\" src=\"https:\/\/about-fb-preprod.go-vip.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/04\/appeals-1.png?resize=223%2C447\" alt=\"\" width=\"223\" height=\"447\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align:center\"><em>Die Abbildung zeigt einen Beitrag, der m\u00f6glicherweise von Facebook zu Unrecht entfernt wurde. Gegen diese Entscheidung kann nun Einbruch erhoben werden, was zu einer erneuten Pr\u00fcfung f\u00fchrt.\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Wir arbeiten daran, diesen Prozess weiter auszubauen, indem wir weitere Arten von Verst\u00f6\u00dfen einschlie\u00dfen und Menschen die M\u00f6glichkeit geben, uns mehr Kontext zur Verf\u00fcgung zu stellen, sodass wir die richtige Entscheidung treffen k\u00f6nnen. Au\u00dferdem sollen Einspr\u00fcche perspektivisch nicht mehr nur f\u00fcr entfernte Inhalte m\u00f6glich sein, sondern auch f\u00fcr jene, die trotz Meldung auf Facebook verbleiben. Wir sind davon \u00fcberzeugt, dass die Gew\u00e4hrung eines Mitspracherechts in diesem Prozess ein weiterer wichtiger Aspekt ist, um ein faires System zu etablieren.<\/p>\n<p><b>Beteiligung und Feedback<\/b><br \/>\nUnsere Bem\u00fchungen, unsere Gemeinschaftsstandards zu verbessern und weiterzuentwickeln, sind auf die Beteiligung und den Input von Menschen aus aller Welt angewiesen. Im Mai werden wir \u201c<i>Facebook Foren: Gemeinschaftsstandards\u201d\u00a0<\/i>starten. Dabei handelt es sich um eine Reihe von \u00f6ffentlichen Veranstaltungen in Deutschland, Frankreich, Gro\u00dfbritannien, Indien, Singapur, den USA und anderen L\u00e4ndern. Wir werden weitere Details zu diesen Initiativen ver\u00f6ffentlichen, sobald diese feststehen.<\/p>\n<p>Wie unser CEO Mark Zuckerberg Anfang dieses Jahres gesagt hat: <i>\u201eWir werden nicht alle Fehler und jeden Missbrauch verhindern k\u00f6nnen. Wir machen aktuell aber zu viele Fehler bei der Durchsetzung unserer Richtlinien und bei der Vermeidung von Missbrauch unserer Tools\u201c.\u00a0<\/i>Die Ver\u00f6ffentlichung der heutigen internen Richtlinien zur Durchsetzung \u2013 und auch die Erweiterung unseres Einspruchsprozesses \u2013 zeigen, wie wir uns kontinuierlich weiter verbessern k\u00f6nnen. Dies sind schwierige Themen. Wir freuen uns, zuk\u00fcnftig bei der Umsetzung noch besser zu werden.<\/p>\n<p><b>H\u00e4ufig gestellte Fragen <\/b><\/p>\n<p><b>Habt ihr Richtlinien im Zuge dieses Updates ver\u00e4ndert? <\/b><br \/>\nWas wir heute teilen, ist nicht neu; es spiegelt Standards wider, die bereits seit langem gelten. Wir ver\u00f6ffentlichen jedoch erstmals die internen Umsetzungsrichtlinien, die unsere Pr\u00fcfer nutzen, um zu entscheiden, was auf Facebook erlaubt ist und was nicht.<\/p>\n<p>Es ist wichtig festzuhalten, dass sich unsere Standards weiterentwickeln. In einigen F\u00e4llen ergeben sich \u00c4nderungen durch Feedback von externen Stakeholdern; in anderen F\u00e4llen nehmen wir \u00c4nderungen vor, um auf Ver\u00e4nderungen im Sprachgebrauch zu reagieren. Es kann aber auch sein, dass \u00c4nderungen notwendig werden, weil in den bestehenden Richtlinien etwas fehlt. Dieser Prozess wird sich fortsetzen \u2013 und unsere Standards regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberarbeitet werden.<br \/>\nWir informieren \u00f6ffentlich \u00fcber diese Aktualisierungen. Au\u00dferdem werden wir ein durchsuchbares Archiv bereitstellen, sodass \u00c4nderungen nachvollzogen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><b>Sind dies dieselben Richtlinien, die eure Pr\u00fcfer nutzen? Habt ihr irgendetwas entfernt?<\/b><br \/>\nJa. Ab dem heutigen Tag spiegeln unsere externen Gemeinschaftsstandards unsere internen Richtlinien nahezu identisch wider. Uns wurde mitgeteilt, dass unsere Richtlinien nicht verst\u00e4ndlich genug seien. Es liegt in unserer Verantwortung, hier f\u00fcr Klarheit zu sorgen. Wir m\u00f6chten erkl\u00e4ren, wo wir bei Inhalten auf Facebook die Grenze ziehen. Wir hoffen, dass dies dazu f\u00fchrt, dass wir zahlreiche R\u00fcckmeldungen erhalten, die uns wiederum dabei helfen, unsere Richtlinien weiterzuentwickeln und weiter zu verbessern.<\/p>\n<p><b>Ihr sagt, dass ihr mit Experten zusammenarbeitet: Wer sind diese Experten?<\/b><br \/>\nWir arbeiten mit Experten aus aller Welt zusammen. Dazu geh\u00f6ren Wissenschaftler, Nichtregierungsorganisationen, Forscher und Juristen. Diese Personen und Organisationen verf\u00fcgen \u00fcber vielf\u00e4ltige Denkweisen, Erfahrungen und Hintergr\u00fcnde. Sie liefern wertvollen Input, wenn wir an Anpassungen zu unseren Richtlinien arbeiten, und sie helfen uns dabei, die Auswirkungen unserer Richtlinien besser zu verstehen.<\/p>\n<p>Zum Thema Hassrede haben wir zum Beispiel mit Timothy Garton Ash, Professor an der Oxford-Universit\u00e4t, zusammengearbeitet. Er hat die <i>\u201eDebatte zur Meinungsfreiheit\u201c\u00a0<\/i>ins Leben gerufen, um diese Themenbereiche auf einer kultur\u00fcbergreifenden Ebene zu betrachten. Bei der Entwicklung unserer Richtlinien zum Schutz der Menschen vor sexueller Ausbeutung haben wir mehr als 150 Sicherheitsorganisationen und Experten aus der ganzen Welt einbezogen \u2013 u.a. aus den USA, Kenia, Indien, Irland, Spanien, der T\u00fcrkei, Schweden und den Niederlanden.<\/p>\n<p><b>Wie stellt ihr die Einheitlichkeit in all euren Pr\u00fcfteams sicher und wie sch\u00fctzt ihr euch vor menschlichen Fehlern?<\/b><br \/>\nUnsere Gemeinschaftsstandards sind weltweit g\u00fcltig und alle Pr\u00fcfer nutzen f\u00fcr ihre Entscheidungen die heute ver\u00f6ffentlichten Richtlinien. Bei ihrem On-Boarding-Prozess durchlaufen sie ein umfassendes Training und werden danach regelm\u00e4\u00dfig geschult und getestet.<\/p>\n<p>Bei der Entwicklung unserer Richtlinien gehen wir \u00e4u\u00dferst pr\u00e4skriptiv vor. Wir versuchen, umsetzbare Richtlinien zu schreiben, d.h. Richtlinien, die ganz klar zwischen Inhalten, die gegen die Regeln versto\u00dfen und Inhalten, die nicht gegen die Regeln versto\u00dfen, unterscheiden. Dadurch wollen wir den Entscheidungsprozess f\u00fcr unsere Pr\u00fcfer so objektiv wie m\u00f6glich gestalten. Unsere Pr\u00fcfer arbeiten nicht f\u00fcr sich allein; es gibt Verfahren zur Qualit\u00e4tskontrolle und die Pr\u00fcfer k\u00f6nnen sich bei Fragen an das Management vor Ort wenden. Wir \u00fcberpr\u00fcfen zudem w\u00f6chentlich die Genauigkeit der Pr\u00fcferentscheidungen. Bei Fehlern sprechen wir mit Personen im Team, um eine zuk\u00fcnftige Wiederholung zu verhindern.<\/p>\n<p>Wir wissen, dass wir nicht immer alles richtig machen \u2013 trotz unserer Qualit\u00e4tskontrollen. Aus diesem Grund haben wir Nutzern die M\u00f6glichkeit gegeben, gegen unsere Entscheidung Einspruch zu erheben, wenn ihr Profil, ihre Seite oder ihre Gruppe entfernt wurde. Ab heute sind auch Einspr\u00fcche bei Inhalten m\u00f6glich, die wegen Nacktheit oder sexuellen Handlungen, Hassrede und Gewalt entfernt wurden. Dadurch k\u00f6nnen uns die Nutzer dar\u00fcber informieren, wenn sie glauben, dass uns ein Fehler unterlaufen ist.<\/p>\n<p><b>Was hat es mit den \u201c<i>Facebook Foren: Gemeinschaftsstandards\u201d\u00a0<\/i>auf sich? Habt ihr so etwas schon einmal gemacht?<\/b><br \/>\nWir geben unser Bestes, um auf unterschiedliche Art und Weise externes Feedback zu erhalten. \u201c<i>Facebook Foren: Gemeinschaftsstandards\u201d\u00a0<b><\/b><\/i>ist ein Veranstaltungsformat, das wir so noch nie durchgef\u00fchrt haben. Wir freuen uns darauf, Menschen, die Facebook nutzen, zuzuh\u00f6ren und von ihnen zu lernen. Die Veranstaltung wird sich von Stadt zu Stadt unterscheiden. Wir freuen uns darauf, in K\u00fcrze mehr Informationen zur Verf\u00fcgung zu stellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von Monika Bickert, VP of Global Policy Management Eine der Fragen, die uns am h\u00e4ufigsten gestellt wird, ist, wie wir entscheiden, was auf Facebook erlaubt ist und was nicht. Diese Entscheidungen geh\u00f6ren zu den wichtigsten, die wir \u00fcberhaupt treffen, denn sie spielen eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, dass Facebook nicht nur ein sicherer Ort ist, sondern auch ein Ort, wo verschiedene Sichtweisen offen diskutiert werden k\u00f6nnen. Seit vielen Jahren haben wir Gemeinschaftsstandards, die darlegen, was auf Facebook verbleiben darf und was eben nicht. Heute gehen wir noch einen Schritt weiter: Wir ver\u00f6ffentlichen die internen Richtlinien, die wir f\u00fcr die Durchsetzung dieser Standards nutzen. Au\u00dferdem geben wir dir erstmals die M\u00f6glichkeit, bei einzelnen Beitr\u00e4gen Einspruch gegen unsere Entscheidung zu erheben. Dies f\u00fchrt zu einer erneuten \u00dcberpr\u00fcfung des Beitrags durch unser Team. Wir haben uns aus zwei Gr\u00fcnden daf\u00fcr entschieden, diese internen Richtlinien zu ver\u00f6ffentlichen: Zum einen werden diese Richtlinien den Menschen dabei helfen, zu verstehen, warum wir bei Grenzf\u00e4llen wie entscheiden. Zum anderen werden es diese Informationen allen, auch Experten aus den verschiedenen Bereichen, leichter machen, uns Feedback zu geben. So k\u00f6nnen wir die Richtlinien \u2013 und damit auch unsere Entscheidungen \u2013 langfristig weiter verbessern. Der Entwicklungsprozess f\u00fcr unsere Richtlinien Bei Facebook ist das Content Policy Team f\u00fcr die Entwicklung unserer Gemeinschaftsstandards verantwortlich. Unsere Mitarbeiter sind in elf B\u00fcros weltweit verteilt und zu unserem Team geh\u00f6ren Experten f\u00fcr Themen wie Hassrede, Kindersicherheit und Terrorismus. Viele von uns haben sich bereits lange bevor sie f\u00fcr Facebook t\u00e4tig wurden mit Themen wie Meinungs\u00e4u\u00dferung und Sicherheit besch\u00e4ftigt. Als Staatsanw\u00e4ltin habe ich mich mit den unterschiedlichsten Themen befasst, u.a. auch Kindersicherheit und Terrorismusbek\u00e4mpfung. Bei den anderen Teammitgliedern handelt es sich beispielsweise um eine fr\u00fchere Krisenberaterin bei Vergewaltigungen, eine Wissenschaftlerin, die zu Hass-Organisationen geforscht hat, eine Anw\u00e4ltin f\u00fcr Menschenrecht sowie eine Lehrerin. Unser Team bittet jede Woche Experten und Organisationen au\u00dferhalb von Facebook um Input, um die unterschiedlichen Sichtweisen rund um Sicherheit und Meinungs\u00e4u\u00dferung sowie die Auswirkungen unserer Richtlinien weltweit besser zu verstehen. Unsere Standards entwickeln sich kontinuierlich weiter \u2013 basierend auf diesem Feedback sowie den Ver\u00e4nderungen sozialer Normen und in der Sprache. Was sich jedoch nicht ge\u00e4ndert hat \u2013 und sich nicht \u00e4ndern wird \u2013 sind die den Standards zugrunde liegenden Prinzipien von Sicherheit, Mitspracherecht und Fairness. Menschen m\u00fcssen sich sicher f\u00fchlen, damit sie Unterhaltungen beginnen und sich mit anderen Menschen austauschen. Facebook soll aber auch ein Ort sein, an dem Menschen ihre Meinung frei \u00e4u\u00dfern k\u00f6nnen, auch wenn einige ebenjene Meinung ablehnen. Dadurch, dass unsere Dienste weltweit verf\u00fcgbar sind, kann dies eine echte Herausforderung sein. Aus diesem Grund ist Fairness ein so wichtiges Prinzip: Unser Ziel ist es, diese Standards konsequent und fair weltweit und in allen Kulturen anzuwenden. Wir skizzieren diese Prinzipien in der Pr\u00e4ambel der Standards klar und deutlich. Und wir f\u00fcllen sie mit Leben, indem wir den Grundgedanken hinter jeder einzelnen Richtlinie teilen. Durchsetzung Unsere Richtlinien sind nur so gut wie ihre Durchsetzung \u2013 und die ist nicht perfekt. Eine Herausforderung besteht darin, potenzielle Verst\u00f6\u00dfe gegen unsere Standards zu identifizieren, sodass wir diese \u00fcberpr\u00fcfen k\u00f6nnen. Hierbei k\u00f6nnen Technologien hilfreich sein. Wir setzen auf eine Kombination aus k\u00fcnstlicher Intelligenz und Meldungen von Nutzern, um die Beitr\u00e4ge, Bilder und anderen Inhalte zu identifizieren, die m\u00f6glicherweise gegen unsere Gemeinschaftsstandards versto\u00dfen. Diese Meldungen werden von unserem Community Operations Team \u00fcberpr\u00fcft, das rund um die Uhr aktiv ist und mehr als 40 Sprachen beherrscht. Aktuell haben wir weltweit mehr als 7.500 Personen, die Inhalte pr\u00fcfen \u2013 das sind \u00fcber 40 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Eine weitere Herausforderung ist es, unsere Richtlinien korrekt auf die Inhalte anzuwenden, auf die wir hingewiesen werden. In einigen F\u00e4llen machen wir Fehler, weil unsere Richtlinien f\u00fcr die Pr\u00fcfer dieser Inhalte nicht verst\u00e4ndlich genug sind; wenn dies der Fall ist, arbeiten wir daran, Abhilfe zu schaffen. In den meisten F\u00e4llen jedoch machen wir Fehler, weil an unseren Prozessen Menschen beteiligt sind &#8211; und Menschen Fehler machen. Einspr\u00fcche Wir wissen, dass wir noch mehr tun m\u00fcssen. Aus diesem Grund werden wir im Laufe des kommenden Jahres weitere M\u00f6glichkeiten schaffen, wie Menschen gegen unsere Entscheidungen Einspruch erheben k\u00f6nnen. In einem ersten Schritt erm\u00f6glichen wir ab heute Einspr\u00fcche bei Beitr\u00e4gen, die aufgrund von Nacktheit\/sexuellen Handlungen, Hassrede oder expliziten Gewaltdarstellungen entfernt wurden. So funktioniert\u2019s: Wenn dein Foto, dein Video oder dein Beitrag entfernt wurde, weil es bzw. er gegen unsere Gemeinschaftsstandards verst\u00f6\u00dft, dann wirst du dar\u00fcber informiert und erh\u00e4ltst die M\u00f6glichkeit, eine zus\u00e4tzliche \u00dcberpr\u00fcfung anzufordern Dies f\u00fchrt zu einer \u00dcberpr\u00fcfung durch unser Team (stets von einer Person). Dies geschieht normalerweise innerhalb von 24 Stunden. Wenn uns ein Fehler unterlaufen ist, informieren wir dich dar\u00fcber. Dein Beitrag, dein Foto bzw. dein Video wird wiederhergestellt. Die Abbildung zeigt einen Beitrag, der m\u00f6glicherweise von Facebook zu Unrecht entfernt wurde. Gegen diese Entscheidung kann nun Einbruch erhoben werden, was zu einer erneuten Pr\u00fcfung f\u00fchrt.\u00a0 Wir arbeiten daran, diesen Prozess weiter auszubauen, indem wir weitere Arten von Verst\u00f6\u00dfen einschlie\u00dfen und Menschen die M\u00f6glichkeit geben, uns mehr Kontext zur Verf\u00fcgung zu stellen, sodass wir die richtige Entscheidung treffen k\u00f6nnen. Au\u00dferdem sollen Einspr\u00fcche perspektivisch nicht mehr nur f\u00fcr entfernte Inhalte m\u00f6glich sein, sondern auch f\u00fcr jene, die trotz Meldung auf Facebook verbleiben. Wir sind davon \u00fcberzeugt, dass die Gew\u00e4hrung eines Mitspracherechts in diesem Prozess ein weiterer wichtiger Aspekt ist, um ein faires System zu etablieren. Beteiligung und Feedback Unsere Bem\u00fchungen, unsere Gemeinschaftsstandards zu verbessern und weiterzuentwickeln, sind auf die Beteiligung und den Input von Menschen aus aller Welt angewiesen. Im Mai werden wir \u201cFacebook Foren: Gemeinschaftsstandards\u201d\u00a0starten. Dabei handelt es sich um eine Reihe von \u00f6ffentlichen Veranstaltungen in Deutschland, Frankreich, Gro\u00dfbritannien, Indien, Singapur, den USA und anderen L\u00e4ndern. Wir werden weitere Details zu diesen Initiativen ver\u00f6ffentlichen, sobald diese feststehen. Wie unser CEO Mark Zuckerberg Anfang dieses Jahres gesagt hat: \u201eWir werden nicht alle Fehler und jeden Missbrauch verhindern k\u00f6nnen. Wir machen aktuell aber zu viele Fehler bei der Durchsetzung unserer Richtlinien und bei der Vermeidung von Missbrauch unserer Tools\u201c.\u00a0Die Ver\u00f6ffentlichung der heutigen internen Richtlinien zur Durchsetzung \u2013 und auch die Erweiterung unseres Einspruchsprozesses \u2013 zeigen, wie wir uns kontinuierlich weiter verbessern k\u00f6nnen. Dies sind schwierige Themen. Wir freuen uns, zuk\u00fcnftig bei der Umsetzung noch besser zu werden. H\u00e4ufig gestellte Fragen Habt ihr Richtlinien im Zuge dieses Updates ver\u00e4ndert? Was wir heute teilen, ist nicht neu; es spiegelt Standards wider, die bereits seit langem gelten. Wir ver\u00f6ffentlichen jedoch erstmals die internen Umsetzungsrichtlinien, die unsere Pr\u00fcfer nutzen, um zu entscheiden, was auf Facebook erlaubt ist und was nicht. Es ist wichtig festzuhalten, dass sich unsere Standards weiterentwickeln. In einigen F\u00e4llen ergeben sich \u00c4nderungen durch Feedback von externen Stakeholdern; in anderen F\u00e4llen nehmen wir \u00c4nderungen vor, um auf Ver\u00e4nderungen im Sprachgebrauch zu reagieren. Es kann aber auch sein, dass \u00c4nderungen notwendig werden, weil in den bestehenden Richtlinien etwas fehlt. Dieser Prozess wird sich fortsetzen \u2013 und unsere Standards regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberarbeitet werden. Wir informieren \u00f6ffentlich \u00fcber diese Aktualisierungen. Au\u00dferdem werden wir ein durchsuchbares Archiv bereitstellen, sodass \u00c4nderungen nachvollzogen werden k\u00f6nnen. Sind dies dieselben Richtlinien, die eure Pr\u00fcfer nutzen? Habt ihr irgendetwas entfernt? Ja. Ab dem heutigen Tag spiegeln unsere externen Gemeinschaftsstandards unsere internen Richtlinien nahezu identisch wider. Uns wurde mitgeteilt, dass unsere Richtlinien nicht verst\u00e4ndlich genug seien. Es liegt in unserer Verantwortung, hier f\u00fcr Klarheit zu sorgen. Wir m\u00f6chten erkl\u00e4ren, wo wir bei Inhalten auf Facebook die Grenze ziehen. Wir hoffen, dass dies dazu f\u00fchrt, dass wir zahlreiche R\u00fcckmeldungen erhalten, die uns wiederum dabei helfen, unsere Richtlinien weiterzuentwickeln und weiter zu verbessern. Ihr sagt, dass ihr mit Experten zusammenarbeitet: Wer sind diese Experten? Wir arbeiten mit Experten aus aller Welt zusammen. Dazu geh\u00f6ren Wissenschaftler, Nichtregierungsorganisationen, Forscher und Juristen. Diese Personen und Organisationen verf\u00fcgen \u00fcber vielf\u00e4ltige Denkweisen, Erfahrungen und Hintergr\u00fcnde. Sie liefern wertvollen Input, wenn wir an Anpassungen zu unseren Richtlinien arbeiten, und sie helfen uns dabei, die Auswirkungen unserer Richtlinien besser zu verstehen. Zum Thema Hassrede haben wir zum Beispiel mit Timothy Garton Ash, Professor an der Oxford-Universit\u00e4t, zusammengearbeitet. Er hat die \u201eDebatte zur Meinungsfreiheit\u201c\u00a0ins Leben gerufen, um diese Themenbereiche auf einer kultur\u00fcbergreifenden Ebene zu betrachten. Bei der Entwicklung unserer Richtlinien zum Schutz der Menschen vor sexueller Ausbeutung haben wir mehr als 150 Sicherheitsorganisationen und Experten aus der ganzen Welt einbezogen \u2013 u.a. aus den USA, Kenia, Indien, Irland, Spanien, der T\u00fcrkei, Schweden und den Niederlanden. Wie stellt ihr die Einheitlichkeit in all euren Pr\u00fcfteams sicher und wie sch\u00fctzt ihr euch vor menschlichen Fehlern? Unsere Gemeinschaftsstandards sind weltweit g\u00fcltig und alle Pr\u00fcfer nutzen f\u00fcr ihre Entscheidungen die heute ver\u00f6ffentlichten Richtlinien. Bei ihrem On-Boarding-Prozess durchlaufen sie ein umfassendes Training und werden danach regelm\u00e4\u00dfig geschult und getestet. Bei der Entwicklung unserer Richtlinien gehen wir \u00e4u\u00dferst pr\u00e4skriptiv vor. Wir versuchen, umsetzbare Richtlinien zu schreiben, d.h. Richtlinien, die ganz klar zwischen Inhalten, die gegen die Regeln versto\u00dfen und Inhalten, die nicht gegen die Regeln versto\u00dfen, unterscheiden. Dadurch wollen wir den Entscheidungsprozess f\u00fcr unsere Pr\u00fcfer so objektiv wie m\u00f6glich gestalten. Unsere Pr\u00fcfer arbeiten nicht f\u00fcr sich allein; es gibt Verfahren zur Qualit\u00e4tskontrolle und die Pr\u00fcfer k\u00f6nnen sich bei Fragen an das Management vor Ort wenden. Wir \u00fcberpr\u00fcfen zudem w\u00f6chentlich die Genauigkeit der Pr\u00fcferentscheidungen. Bei Fehlern sprechen wir mit Personen im Team, um eine zuk\u00fcnftige Wiederholung zu verhindern. Wir wissen, dass wir nicht immer alles richtig machen \u2013 trotz unserer Qualit\u00e4tskontrollen. Aus diesem Grund haben wir Nutzern die M\u00f6glichkeit gegeben, gegen unsere Entscheidung Einspruch zu erheben, wenn ihr Profil, ihre Seite oder ihre Gruppe entfernt wurde. Ab heute sind auch Einspr\u00fcche bei Inhalten m\u00f6glich, die wegen Nacktheit oder sexuellen Handlungen, Hassrede und Gewalt entfernt wurden. Dadurch k\u00f6nnen uns die Nutzer dar\u00fcber informieren, wenn sie glauben, dass uns ein Fehler unterlaufen ist. Was hat es mit den \u201cFacebook Foren: Gemeinschaftsstandards\u201d\u00a0auf sich? Habt ihr so etwas schon einmal gemacht? Wir geben unser Bestes, um auf unterschiedliche Art und Weise externes Feedback zu erhalten. \u201cFacebook Foren: Gemeinschaftsstandards\u201d\u00a0ist ein Veranstaltungsformat, das wir so noch nie durchgef\u00fchrt haben. Wir freuen uns darauf, Menschen, die Facebook nutzen, zuzuh\u00f6ren und von ihnen zu lernen. Die Veranstaltung wird sich von Stadt zu Stadt unterscheiden. 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Menschen m\u00fcssen sich sicher f\u00fchlen, damit sie Unterhaltungen beginnen und sich mit anderen Menschen austauschen. Facebook soll aber auch ein Ort sein, an dem Menschen ihre Meinung frei \u00e4u\u00dfern k\u00f6nnen, auch wenn einige ebenjene Meinung ablehnen. Dadurch, dass unsere Dienste weltweit verf\u00fcgbar sind, kann dies eine echte Herausforderung sein. Aus diesem Grund ist Fairness ein so wichtiges Prinzip: Unser Ziel ist es, diese Standards konsequent und fair weltweit und in allen Kulturen anzuwenden. Wir skizzieren diese Prinzipien in der Pr\u00e4ambel der Standards klar und deutlich. Und wir f\u00fcllen sie mit Leben, indem wir den Grundgedanken hinter jeder einzelnen Richtlinie teilen. Durchsetzung Unsere Richtlinien sind nur so gut wie ihre Durchsetzung \u2013 und die ist nicht perfekt. Eine Herausforderung besteht darin, potenzielle Verst\u00f6\u00dfe gegen unsere Standards zu identifizieren, sodass wir diese \u00fcberpr\u00fcfen k\u00f6nnen. Hierbei k\u00f6nnen Technologien hilfreich sein. Wir setzen auf eine Kombination aus k\u00fcnstlicher Intelligenz und Meldungen von Nutzern, um die Beitr\u00e4ge, Bilder und anderen Inhalte zu identifizieren, die m\u00f6glicherweise gegen unsere Gemeinschaftsstandards versto\u00dfen. Diese Meldungen werden von unserem Community Operations Team \u00fcberpr\u00fcft, das rund um die Uhr aktiv ist und mehr als 40 Sprachen beherrscht. Aktuell haben wir weltweit mehr als 7.500 Personen, die Inhalte pr\u00fcfen \u2013 das sind \u00fcber 40 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Eine weitere Herausforderung ist es, unsere Richtlinien korrekt auf die Inhalte anzuwenden, auf die wir hingewiesen werden. In einigen F\u00e4llen machen wir Fehler, weil unsere Richtlinien f\u00fcr die Pr\u00fcfer dieser Inhalte nicht verst\u00e4ndlich genug sind; wenn dies der Fall ist, arbeiten wir daran, Abhilfe zu schaffen. In den meisten F\u00e4llen jedoch machen wir Fehler, weil an unseren Prozessen Menschen beteiligt sind &#8211; und Menschen Fehler machen. Einspr\u00fcche Wir wissen, dass wir noch mehr tun m\u00fcssen. Aus diesem Grund werden wir im Laufe des kommenden Jahres weitere M\u00f6glichkeiten schaffen, wie Menschen gegen unsere Entscheidungen Einspruch erheben k\u00f6nnen. In einem ersten Schritt erm\u00f6glichen wir ab heute Einspr\u00fcche bei Beitr\u00e4gen, die aufgrund von Nacktheit\/sexuellen Handlungen, Hassrede oder expliziten Gewaltdarstellungen entfernt wurden. So funktioniert\u2019s: Wenn dein Foto, dein Video oder dein Beitrag entfernt wurde, weil es bzw. er gegen unsere Gemeinschaftsstandards verst\u00f6\u00dft, dann wirst du dar\u00fcber informiert und erh\u00e4ltst die M\u00f6glichkeit, eine zus\u00e4tzliche \u00dcberpr\u00fcfung anzufordern Dies f\u00fchrt zu einer \u00dcberpr\u00fcfung durch unser Team (stets von einer Person). Dies geschieht normalerweise innerhalb von 24 Stunden. Wenn uns ein Fehler unterlaufen ist, informieren wir dich dar\u00fcber. Dein Beitrag, dein Foto bzw. dein Video wird wiederhergestellt. Die Abbildung zeigt einen Beitrag, der m\u00f6glicherweise von Facebook zu Unrecht entfernt wurde. Gegen diese Entscheidung kann nun Einbruch erhoben werden, was zu einer erneuten Pr\u00fcfung f\u00fchrt.\u00a0 Wir arbeiten daran, diesen Prozess weiter auszubauen, indem wir weitere Arten von Verst\u00f6\u00dfen einschlie\u00dfen und Menschen die M\u00f6glichkeit geben, uns mehr Kontext zur Verf\u00fcgung zu stellen, sodass wir die richtige Entscheidung treffen k\u00f6nnen. Au\u00dferdem sollen Einspr\u00fcche perspektivisch nicht mehr nur f\u00fcr entfernte Inhalte m\u00f6glich sein, sondern auch f\u00fcr jene, die trotz Meldung auf Facebook verbleiben. Wir sind davon \u00fcberzeugt, dass die Gew\u00e4hrung eines Mitspracherechts in diesem Prozess ein weiterer wichtiger Aspekt ist, um ein faires System zu etablieren. Beteiligung und Feedback Unsere Bem\u00fchungen, unsere Gemeinschaftsstandards zu verbessern und weiterzuentwickeln, sind auf die Beteiligung und den Input von Menschen aus aller Welt angewiesen. Im Mai werden wir \u201cFacebook Foren: Gemeinschaftsstandards\u201d\u00a0starten. Dabei handelt es sich um eine Reihe von \u00f6ffentlichen Veranstaltungen in Deutschland, Frankreich, Gro\u00dfbritannien, Indien, Singapur, den USA und anderen L\u00e4ndern. Wir werden weitere Details zu diesen Initiativen ver\u00f6ffentlichen, sobald diese feststehen. Wie unser CEO Mark Zuckerberg Anfang dieses Jahres gesagt hat: \u201eWir werden nicht alle Fehler und jeden Missbrauch verhindern k\u00f6nnen. Wir machen aktuell aber zu viele Fehler bei der Durchsetzung unserer Richtlinien und bei der Vermeidung von Missbrauch unserer Tools\u201c.\u00a0Die Ver\u00f6ffentlichung der heutigen internen Richtlinien zur Durchsetzung \u2013 und auch die Erweiterung unseres Einspruchsprozesses \u2013 zeigen, wie wir uns kontinuierlich weiter verbessern k\u00f6nnen. Dies sind schwierige Themen. Wir freuen uns, zuk\u00fcnftig bei der Umsetzung noch besser zu werden. H\u00e4ufig gestellte Fragen Habt ihr Richtlinien im Zuge dieses Updates ver\u00e4ndert? Was wir heute teilen, ist nicht neu; es spiegelt Standards wider, die bereits seit langem gelten. Wir ver\u00f6ffentlichen jedoch erstmals die internen Umsetzungsrichtlinien, die unsere Pr\u00fcfer nutzen, um zu entscheiden, was auf Facebook erlaubt ist und was nicht. Es ist wichtig festzuhalten, dass sich unsere Standards weiterentwickeln. In einigen F\u00e4llen ergeben sich \u00c4nderungen durch Feedback von externen Stakeholdern; in anderen F\u00e4llen nehmen wir \u00c4nderungen vor, um auf Ver\u00e4nderungen im Sprachgebrauch zu reagieren. Es kann aber auch sein, dass \u00c4nderungen notwendig werden, weil in den bestehenden Richtlinien etwas fehlt. Dieser Prozess wird sich fortsetzen \u2013 und unsere Standards regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberarbeitet werden. Wir informieren \u00f6ffentlich \u00fcber diese Aktualisierungen. Au\u00dferdem werden wir ein durchsuchbares Archiv bereitstellen, sodass \u00c4nderungen nachvollzogen werden k\u00f6nnen. Sind dies dieselben Richtlinien, die eure Pr\u00fcfer nutzen? Habt ihr irgendetwas entfernt? Ja. Ab dem heutigen Tag spiegeln unsere externen Gemeinschaftsstandards unsere internen Richtlinien nahezu identisch wider. Uns wurde mitgeteilt, dass unsere Richtlinien nicht verst\u00e4ndlich genug seien. Es liegt in unserer Verantwortung, hier f\u00fcr Klarheit zu sorgen. Wir m\u00f6chten erkl\u00e4ren, wo wir bei Inhalten auf Facebook die Grenze ziehen. Wir hoffen, dass dies dazu f\u00fchrt, dass wir zahlreiche R\u00fcckmeldungen erhalten, die uns wiederum dabei helfen, unsere Richtlinien weiterzuentwickeln und weiter zu verbessern. Ihr sagt, dass ihr mit Experten zusammenarbeitet: Wer sind diese Experten? Wir arbeiten mit Experten aus aller Welt zusammen. Dazu geh\u00f6ren Wissenschaftler, Nichtregierungsorganisationen, Forscher und Juristen. Diese Personen und Organisationen verf\u00fcgen \u00fcber vielf\u00e4ltige Denkweisen, Erfahrungen und Hintergr\u00fcnde. Sie liefern wertvollen Input, wenn wir an Anpassungen zu unseren Richtlinien arbeiten, und sie helfen uns dabei, die Auswirkungen unserer Richtlinien besser zu verstehen. Zum Thema Hassrede haben wir zum Beispiel mit Timothy Garton Ash, Professor an der Oxford-Universit\u00e4t, zusammengearbeitet. Er hat die \u201eDebatte zur Meinungsfreiheit\u201c\u00a0ins Leben gerufen, um diese Themenbereiche auf einer kultur\u00fcbergreifenden Ebene zu betrachten. Bei der Entwicklung unserer Richtlinien zum Schutz der Menschen vor sexueller Ausbeutung haben wir mehr als 150 Sicherheitsorganisationen und Experten aus der ganzen Welt einbezogen \u2013 u.a. aus den USA, Kenia, Indien, Irland, Spanien, der T\u00fcrkei, Schweden und den Niederlanden. Wie stellt ihr die Einheitlichkeit in all euren Pr\u00fcfteams sicher und wie sch\u00fctzt ihr euch vor menschlichen Fehlern? Unsere Gemeinschaftsstandards sind weltweit g\u00fcltig und alle Pr\u00fcfer nutzen f\u00fcr ihre Entscheidungen die heute ver\u00f6ffentlichten Richtlinien. Bei ihrem On-Boarding-Prozess durchlaufen sie ein umfassendes Training und werden danach regelm\u00e4\u00dfig geschult und getestet. Bei der Entwicklung unserer Richtlinien gehen wir \u00e4u\u00dferst pr\u00e4skriptiv vor. Wir versuchen, umsetzbare Richtlinien zu schreiben, d.h. Richtlinien, die ganz klar zwischen Inhalten, die gegen die Regeln versto\u00dfen und Inhalten, die nicht gegen die Regeln versto\u00dfen, unterscheiden. Dadurch wollen wir den Entscheidungsprozess f\u00fcr unsere Pr\u00fcfer so objektiv wie m\u00f6glich gestalten. Unsere Pr\u00fcfer arbeiten nicht f\u00fcr sich allein; es gibt Verfahren zur Qualit\u00e4tskontrolle und die Pr\u00fcfer k\u00f6nnen sich bei Fragen an das Management vor Ort wenden. Wir \u00fcberpr\u00fcfen zudem w\u00f6chentlich die Genauigkeit der Pr\u00fcferentscheidungen. Bei Fehlern sprechen wir mit Personen im Team, um eine zuk\u00fcnftige Wiederholung zu verhindern. Wir wissen, dass wir nicht immer alles richtig machen \u2013 trotz unserer Qualit\u00e4tskontrollen. Aus diesem Grund haben wir Nutzern die M\u00f6glichkeit gegeben, gegen unsere Entscheidung Einspruch zu erheben, wenn ihr Profil, ihre Seite oder ihre Gruppe entfernt wurde. Ab heute sind auch Einspr\u00fcche bei Inhalten m\u00f6glich, die wegen Nacktheit oder sexuellen Handlungen, Hassrede und Gewalt entfernt wurden. Dadurch k\u00f6nnen uns die Nutzer dar\u00fcber informieren, wenn sie glauben, dass uns ein Fehler unterlaufen ist. Was hat es mit den \u201cFacebook Foren: Gemeinschaftsstandards\u201d\u00a0auf sich? Habt ihr so etwas schon einmal gemacht? Wir geben unser Bestes, um auf unterschiedliche Art und Weise externes Feedback zu erhalten. \u201cFacebook Foren: Gemeinschaftsstandards\u201d\u00a0ist ein Veranstaltungsformat, das wir so noch nie durchgef\u00fchrt haben. Wir freuen uns darauf, Menschen, die Facebook nutzen, zuzuh\u00f6ren und von ihnen zu lernen. Die Veranstaltung wird sich von Stadt zu Stadt unterscheiden. 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Menschen m\u00fcssen sich sicher f\u00fchlen, damit sie Unterhaltungen beginnen und sich mit anderen Menschen austauschen. Facebook soll aber auch ein Ort sein, an dem Menschen ihre Meinung frei \u00e4u\u00dfern k\u00f6nnen, auch wenn einige ebenjene Meinung ablehnen. Dadurch, dass unsere Dienste weltweit verf\u00fcgbar sind, kann dies eine echte Herausforderung sein. Aus diesem Grund ist Fairness ein so wichtiges Prinzip: Unser Ziel ist es, diese Standards konsequent und fair weltweit und in allen Kulturen anzuwenden. Wir skizzieren diese Prinzipien in der Pr\u00e4ambel der Standards klar und deutlich. Und wir f\u00fcllen sie mit Leben, indem wir den Grundgedanken hinter jeder einzelnen Richtlinie teilen. Durchsetzung Unsere Richtlinien sind nur so gut wie ihre Durchsetzung \u2013 und die ist nicht perfekt. Eine Herausforderung besteht darin, potenzielle Verst\u00f6\u00dfe gegen unsere Standards zu identifizieren, sodass wir diese \u00fcberpr\u00fcfen k\u00f6nnen. Hierbei k\u00f6nnen Technologien hilfreich sein. Wir setzen auf eine Kombination aus k\u00fcnstlicher Intelligenz und Meldungen von Nutzern, um die Beitr\u00e4ge, Bilder und anderen Inhalte zu identifizieren, die m\u00f6glicherweise gegen unsere Gemeinschaftsstandards versto\u00dfen. Diese Meldungen werden von unserem Community Operations Team \u00fcberpr\u00fcft, das rund um die Uhr aktiv ist und mehr als 40 Sprachen beherrscht. Aktuell haben wir weltweit mehr als 7.500 Personen, die Inhalte pr\u00fcfen \u2013 das sind \u00fcber 40 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Eine weitere Herausforderung ist es, unsere Richtlinien korrekt auf die Inhalte anzuwenden, auf die wir hingewiesen werden. In einigen F\u00e4llen machen wir Fehler, weil unsere Richtlinien f\u00fcr die Pr\u00fcfer dieser Inhalte nicht verst\u00e4ndlich genug sind; wenn dies der Fall ist, arbeiten wir daran, Abhilfe zu schaffen. In den meisten F\u00e4llen jedoch machen wir Fehler, weil an unseren Prozessen Menschen beteiligt sind &#8211; und Menschen Fehler machen. Einspr\u00fcche Wir wissen, dass wir noch mehr tun m\u00fcssen. Aus diesem Grund werden wir im Laufe des kommenden Jahres weitere M\u00f6glichkeiten schaffen, wie Menschen gegen unsere Entscheidungen Einspruch erheben k\u00f6nnen. In einem ersten Schritt erm\u00f6glichen wir ab heute Einspr\u00fcche bei Beitr\u00e4gen, die aufgrund von Nacktheit\/sexuellen Handlungen, Hassrede oder expliziten Gewaltdarstellungen entfernt wurden. So funktioniert\u2019s: Wenn dein Foto, dein Video oder dein Beitrag entfernt wurde, weil es bzw. er gegen unsere Gemeinschaftsstandards verst\u00f6\u00dft, dann wirst du dar\u00fcber informiert und erh\u00e4ltst die M\u00f6glichkeit, eine zus\u00e4tzliche \u00dcberpr\u00fcfung anzufordern Dies f\u00fchrt zu einer \u00dcberpr\u00fcfung durch unser Team (stets von einer Person). Dies geschieht normalerweise innerhalb von 24 Stunden. Wenn uns ein Fehler unterlaufen ist, informieren wir dich dar\u00fcber. Dein Beitrag, dein Foto bzw. dein Video wird wiederhergestellt. Die Abbildung zeigt einen Beitrag, der m\u00f6glicherweise von Facebook zu Unrecht entfernt wurde. Gegen diese Entscheidung kann nun Einbruch erhoben werden, was zu einer erneuten Pr\u00fcfung f\u00fchrt.\u00a0 Wir arbeiten daran, diesen Prozess weiter auszubauen, indem wir weitere Arten von Verst\u00f6\u00dfen einschlie\u00dfen und Menschen die M\u00f6glichkeit geben, uns mehr Kontext zur Verf\u00fcgung zu stellen, sodass wir die richtige Entscheidung treffen k\u00f6nnen. Au\u00dferdem sollen Einspr\u00fcche perspektivisch nicht mehr nur f\u00fcr entfernte Inhalte m\u00f6glich sein, sondern auch f\u00fcr jene, die trotz Meldung auf Facebook verbleiben. Wir sind davon \u00fcberzeugt, dass die Gew\u00e4hrung eines Mitspracherechts in diesem Prozess ein weiterer wichtiger Aspekt ist, um ein faires System zu etablieren. Beteiligung und Feedback Unsere Bem\u00fchungen, unsere Gemeinschaftsstandards zu verbessern und weiterzuentwickeln, sind auf die Beteiligung und den Input von Menschen aus aller Welt angewiesen. Im Mai werden wir \u201cFacebook Foren: Gemeinschaftsstandards\u201d\u00a0starten. Dabei handelt es sich um eine Reihe von \u00f6ffentlichen Veranstaltungen in Deutschland, Frankreich, Gro\u00dfbritannien, Indien, Singapur, den USA und anderen L\u00e4ndern. Wir werden weitere Details zu diesen Initiativen ver\u00f6ffentlichen, sobald diese feststehen. Wie unser CEO Mark Zuckerberg Anfang dieses Jahres gesagt hat: \u201eWir werden nicht alle Fehler und jeden Missbrauch verhindern k\u00f6nnen. Wir machen aktuell aber zu viele Fehler bei der Durchsetzung unserer Richtlinien und bei der Vermeidung von Missbrauch unserer Tools\u201c.\u00a0Die Ver\u00f6ffentlichung der heutigen internen Richtlinien zur Durchsetzung \u2013 und auch die Erweiterung unseres Einspruchsprozesses \u2013 zeigen, wie wir uns kontinuierlich weiter verbessern k\u00f6nnen. Dies sind schwierige Themen. Wir freuen uns, zuk\u00fcnftig bei der Umsetzung noch besser zu werden. H\u00e4ufig gestellte Fragen Habt ihr Richtlinien im Zuge dieses Updates ver\u00e4ndert? Was wir heute teilen, ist nicht neu; es spiegelt Standards wider, die bereits seit langem gelten. Wir ver\u00f6ffentlichen jedoch erstmals die internen Umsetzungsrichtlinien, die unsere Pr\u00fcfer nutzen, um zu entscheiden, was auf Facebook erlaubt ist und was nicht. Es ist wichtig festzuhalten, dass sich unsere Standards weiterentwickeln. In einigen F\u00e4llen ergeben sich \u00c4nderungen durch Feedback von externen Stakeholdern; in anderen F\u00e4llen nehmen wir \u00c4nderungen vor, um auf Ver\u00e4nderungen im Sprachgebrauch zu reagieren. Es kann aber auch sein, dass \u00c4nderungen notwendig werden, weil in den bestehenden Richtlinien etwas fehlt. Dieser Prozess wird sich fortsetzen \u2013 und unsere Standards regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberarbeitet werden. Wir informieren \u00f6ffentlich \u00fcber diese Aktualisierungen. Au\u00dferdem werden wir ein durchsuchbares Archiv bereitstellen, sodass \u00c4nderungen nachvollzogen werden k\u00f6nnen. Sind dies dieselben Richtlinien, die eure Pr\u00fcfer nutzen? Habt ihr irgendetwas entfernt? Ja. Ab dem heutigen Tag spiegeln unsere externen Gemeinschaftsstandards unsere internen Richtlinien nahezu identisch wider. Uns wurde mitgeteilt, dass unsere Richtlinien nicht verst\u00e4ndlich genug seien. Es liegt in unserer Verantwortung, hier f\u00fcr Klarheit zu sorgen. Wir m\u00f6chten erkl\u00e4ren, wo wir bei Inhalten auf Facebook die Grenze ziehen. Wir hoffen, dass dies dazu f\u00fchrt, dass wir zahlreiche R\u00fcckmeldungen erhalten, die uns wiederum dabei helfen, unsere Richtlinien weiterzuentwickeln und weiter zu verbessern. Ihr sagt, dass ihr mit Experten zusammenarbeitet: Wer sind diese Experten? Wir arbeiten mit Experten aus aller Welt zusammen. Dazu geh\u00f6ren Wissenschaftler, Nichtregierungsorganisationen, Forscher und Juristen. Diese Personen und Organisationen verf\u00fcgen \u00fcber vielf\u00e4ltige Denkweisen, Erfahrungen und Hintergr\u00fcnde. Sie liefern wertvollen Input, wenn wir an Anpassungen zu unseren Richtlinien arbeiten, und sie helfen uns dabei, die Auswirkungen unserer Richtlinien besser zu verstehen. Zum Thema Hassrede haben wir zum Beispiel mit Timothy Garton Ash, Professor an der Oxford-Universit\u00e4t, zusammengearbeitet. Er hat die \u201eDebatte zur Meinungsfreiheit\u201c\u00a0ins Leben gerufen, um diese Themenbereiche auf einer kultur\u00fcbergreifenden Ebene zu betrachten. Bei der Entwicklung unserer Richtlinien zum Schutz der Menschen vor sexueller Ausbeutung haben wir mehr als 150 Sicherheitsorganisationen und Experten aus der ganzen Welt einbezogen \u2013 u.a. aus den USA, Kenia, Indien, Irland, Spanien, der T\u00fcrkei, Schweden und den Niederlanden. Wie stellt ihr die Einheitlichkeit in all euren Pr\u00fcfteams sicher und wie sch\u00fctzt ihr euch vor menschlichen Fehlern? Unsere Gemeinschaftsstandards sind weltweit g\u00fcltig und alle Pr\u00fcfer nutzen f\u00fcr ihre Entscheidungen die heute ver\u00f6ffentlichten Richtlinien. Bei ihrem On-Boarding-Prozess durchlaufen sie ein umfassendes Training und werden danach regelm\u00e4\u00dfig geschult und getestet. Bei der Entwicklung unserer Richtlinien gehen wir \u00e4u\u00dferst pr\u00e4skriptiv vor. Wir versuchen, umsetzbare Richtlinien zu schreiben, d.h. Richtlinien, die ganz klar zwischen Inhalten, die gegen die Regeln versto\u00dfen und Inhalten, die nicht gegen die Regeln versto\u00dfen, unterscheiden. Dadurch wollen wir den Entscheidungsprozess f\u00fcr unsere Pr\u00fcfer so objektiv wie m\u00f6glich gestalten. Unsere Pr\u00fcfer arbeiten nicht f\u00fcr sich allein; es gibt Verfahren zur Qualit\u00e4tskontrolle und die Pr\u00fcfer k\u00f6nnen sich bei Fragen an das Management vor Ort wenden. Wir \u00fcberpr\u00fcfen zudem w\u00f6chentlich die Genauigkeit der Pr\u00fcferentscheidungen. Bei Fehlern sprechen wir mit Personen im Team, um eine zuk\u00fcnftige Wiederholung zu verhindern. Wir wissen, dass wir nicht immer alles richtig machen \u2013 trotz unserer Qualit\u00e4tskontrollen. Aus diesem Grund haben wir Nutzern die M\u00f6glichkeit gegeben, gegen unsere Entscheidung Einspruch zu erheben, wenn ihr Profil, ihre Seite oder ihre Gruppe entfernt wurde. Ab heute sind auch Einspr\u00fcche bei Inhalten m\u00f6glich, die wegen Nacktheit oder sexuellen Handlungen, Hassrede und Gewalt entfernt wurden. Dadurch k\u00f6nnen uns die Nutzer dar\u00fcber informieren, wenn sie glauben, dass uns ein Fehler unterlaufen ist. Was hat es mit den \u201cFacebook Foren: Gemeinschaftsstandards\u201d\u00a0auf sich? Habt ihr so etwas schon einmal gemacht? Wir geben unser Bestes, um auf unterschiedliche Art und Weise externes Feedback zu erhalten. \u201cFacebook Foren: Gemeinschaftsstandards\u201d\u00a0ist ein Veranstaltungsformat, das wir so noch nie durchgef\u00fchrt haben. Wir freuen uns darauf, Menschen, die Facebook nutzen, zuzuh\u00f6ren und von ihnen zu lernen. Die Veranstaltung wird sich von Stadt zu Stadt unterscheiden. Wir freuen uns darauf, in K\u00fcrze mehr Informationen zur Verf\u00fcgung zu stellen.","og_url":"https:\/\/about.fb.com\/de\/news\/2018\/04\/richtlinien-zur-durchsetzung-der-gemeinschaftsstandards-einspruchmoeglichkeit\/","og_site_name":"\u00dcber Meta","article_published_time":"2018-04-24T09:00:58+00:00","og_image":[{"url":"https:\/\/about-fb-preprod.go-vip.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/04\/appeals-1.png","type":"","width":"","height":""}],"author":"apcoworldwide","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Written by":"Meta","Est. reading time":"9 Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/about.fb.com\/de\/news\/2018\/04\/richtlinien-zur-durchsetzung-der-gemeinschaftsstandards-einspruchmoeglichkeit\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/about.fb.com\/de\/news\/2018\/04\/richtlinien-zur-durchsetzung-der-gemeinschaftsstandards-einspruchmoeglichkeit\/"},"author":"Facebook company","headline":"Wir 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