{"id":9007,"date":"2017-12-21T13:05:20","date_gmt":"2017-12-21T12:05:20","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newsroom.fb.com\/?p=9007"},"modified":"2017-12-21T13:05:20","modified_gmt":"2017-12-21T12:05:20","slug":"was-wir-gegen-hassrede-und-illegale-inhalte-unternehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/about.fb.com\/de\/news\/2017\/12\/was-wir-gegen-hassrede-und-illegale-inhalte-unternehmen\/","title":{"rendered":"Was wir gegen Hassrede und illegale Inhalte unternehmen"},"content":{"rendered":"<p>Facebook gibt Menschen auf der ganzen Welt die M\u00f6glichkeit, sich miteinander zu vernetzen und Inhalte zu teilen. Diese Unterhaltungen spiegeln die Vielfalt einer Gemeinschaft wider, die sich aus Menschen unterschiedlicher L\u00e4nder und Kulturen zusammensetzt. Facebook ist ein Ort, der f\u00fcr alle Meinungen offen ist. Gleichzeitig m\u00f6chten wir, dass sich Menschen auf Facebook willkommen und sicher f\u00fchlen.<\/p>\n<p><b>Hassrede und Gemeinschaftsstandards<\/b><br \/>\nBei der Bek\u00e4mpfung von Hassrede ist die erste Herausforderung bereits die Definition von Hassrede.\u00a0Bei den Diskussionen auf Facebook geht es auch um Themen wie Nationalit\u00e4t, Ethnizit\u00e4t, Geschlecht und andere pers\u00f6nliche Eigenschaften. Menschen k\u00f6nnen verschiedene Meinungen haben &#8211; z.B. zur Au\u00dfenpolitik eines Landes oder die Moralvorstellungen einer bestimmten religi\u00f6sen Lehre. Auf Facebook wollen wir die Diskussion dieser Themen erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Aus diesem Grund haben wir eine Reihe von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/communitystandards\">Gemeinschaftsstandards<\/a> ausgearbeitet. Diese Richtlinien vermitteln, welche Inhalte auf Facebook erlaubt sind und welche nicht. Zum Beispiel tolerieren wir keinerlei Mobbing und Bel\u00e4stigung und entfernen Inhalte, die darauf abzielen, Menschen zu besch\u00e4men. Unsere Gemeinschaftsstandards verbieten Angriffe auf Personen wegen ihrer\u00a0Ethnizit\u00e4t, nationaler Herkunft, Religionszugeh\u00f6rigkeit, sexueller Orientierung, Geschlecht bzw. Geschlechtsidentit\u00e4t oder schwerer Behinderungen und Krankheiten. Wir l\u00f6schen solche Inhalte, sobald wir auf sie aufmerksam gemacht werden.<\/p>\n<p>Es gibt jedoch keine allgemein g\u00fcltige Antwort darauf, wann eine Grenze \u00fcberschritten wird. Auch wenn es in einigen L\u00e4ndern Gesetze gegen Hassrede gibt, so unterscheiden sich die jeweiligen Definitionen von Hassrede erheblich. In Deutschland beispielsweise verbietet das Gesetz Volksverhetzung. Das bedeutet, dass polizeiliche Ermittlungen eingeleitet werden k\u00f6nnen, wenn man volksverhetzende Inhalte online postet. In den USA hingegen reicht der Schutz der Meinungsfreiheit teilweise weiter.<\/p>\n<p><b>Entfernung von Hassrede<\/b><br \/>\nZusammen mit anderen Plattformen haben wir beim Umgang mit Hassrede gro\u00dfe Fortschritte erzielt, was auch durch unabh\u00e4ngige Testergebnisse im Auftrag der Europ\u00e4ischen Kommission best\u00e4tigt wird. Die Untersuchungsergebnisse f\u00fcr Facebook in Deutschland zeigen, dass wir 87% der Inhalte, die uns durch die Freiwillige Selbstkontrolle Multimediadienste (FSM) und Jugendschutz.net gemeldet wurden, entfernt haben. Diese Ergebnisse dokumentieren und untermauern unserer Meinung nach die signifikanten Fortschritte bei der Bek\u00e4mpfung von Hassrede. Die positive Entwicklung ist auch auf die Arbeit innerhalb der Arbeitsgruppen des Bundesjustizministeriums und der Europ\u00e4ischen Kommission zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Im Sommer 2017 haben wir durchschnittlich 3.500 Posts pro Woche gel\u00f6scht, die in Deutschland als Hassrede gemeldet wurden. Dies bedeutet, dass wir in Deutschland monatlich ungef\u00e4hr 15.000 Posts wegen Hassrede entfernt haben. *<\/p>\n<p><b>Qualifizierte Pr\u00fcfer<\/b><br \/>\nFacebook wurde durch die Bundesregierung aufgefordert, das notwendige Personal f\u00fcr die Pr\u00fcfung der Inhalte auf dem deutschen Markt sicherzustellen. Allein in Deutschland sind bis Ende dieses Jahres mehr als 1.200 Mitarbeiter im Einsatz, die bei unseren Partnern Arvato und CCC in unserem Auftrag, unter Leitung unserer internationalen Zentrale in Dublin, Inhalte \u00fcberpr\u00fcfen. Sie sind Teil unseres global agierenden Community-Operations-Teams, in das wir kontinuierlich investieren. Wir haben im Verlauf dieses Jahres weltweit rund 3.000 Menschen eingestellt &#8211; zus\u00e4tzlich zu den 4.500, die bereits in den Teams gearbeitet haben. Mitarbeiter im Community-Operations-Team verf\u00fcgen \u00fcber breite Sprachkenntnisse und arbeiten jeden Tag rund um die Uhr, um gemeldete Beitr\u00e4ge zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p><b>Kontinuierliche Verbesserungen<\/b><br \/>\nIn unseren Bem\u00fchungen werden wir auch weiterhin auf Technologien als wichtigen Bestandteil f\u00fcr Verbesserungen im Umgang mit Hassrede setzen. Wir experimentieren zum Beispiel mit M\u00f6glichkeiten, wie die offensichtlichsten Beleidigungen in Kommentaren herausgefiltert werden k\u00f6nnen, damit sie in den Beitr\u00e4gen verborgen werden. Wir beabsichtigen auch weiterhin in diese vielversprechenden Ans\u00e4tze zu investieren. Bis k\u00fcnstliche Intelligenz und maschinelles Lernen die Komplexit\u00e4t bei der Beurteilung von Hassrede bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen, ist es jedoch noch ein langer Weg. Aus diesem Grund sind wir auf unsere Community angewiesen, potenzielle Hassrede zu erkennen und zu melden. Noch gibt es kein perfektes Tool, das in der Lage w\u00e4re, Kontext, Bedeutung und die Intention gemeldeter Beitr\u00e4ge ausreichend zu erfassen und die oftmals feine Linie zwischen ausdrucksstarker Meinung und unzumutbarer Hassrede zuverl\u00e4ssig unterscheiden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><b>Was wird neu mit dem \u201cNetzwerkdurchsetzungsgesetz\u201d?<\/b><br \/>\nWir teilen das Ziel der Bundesregierung, Hassrede zu bek\u00e4mpfen und haben bei der Entfernung illegaler Inhalte bereits erhebliche Fortschritte erzielt. Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) ist eine grunds\u00e4tzliche Neuerung, die weltweit einzigartig ist und f\u00fcr alle Beteiligen in seiner Komplexit\u00e4t eine Herausforderung darstellt.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig davon arbeiten wir hart daran, den gesetzlichen Neuerungen zu entsprechen. Neben unseren Investitionen haben wir dabei insbesondere Anpassungen unserer internen Prozesse auf die ab 1. Januar 2018 geltenden Anforderungen des NetzDG vorgenommen. So haben wir unsere Mitarbeiter in den f\u00fcr Deutschland zust\u00e4ndigen Teams geschult, um gemeldete Inhalte entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen bearbeiten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ab Januar 2018 wird es jedem in Deutschland erm\u00f6glicht, Inhalte entsprechend des NetzDG zu melden. Daf\u00fcr stellen wir ein gesondertes <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/help\/contact\/1909333712721103\">Formular<\/a> zu Verf\u00fcgung, welches einerseits den gesetzlichen Anforderungen entspricht und andererseits trotz der Komplexit\u00e4t ein einfaches Ausf\u00fcllen erm\u00f6glicht. Aufgrund der Bestimmungen des NetzDG haben wir uns daf\u00fcr entschieden, ein an das Gesetz angepasstes Meldeformular anzubieten, das von unserem \u00fcblichen, an unsere Gemeinschaftsstandards angelehnten Meldeprozess getrennt ist.\u00a0Damit wollen wir gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Transparenz herstellen und allen Menschen &#8211; unabh\u00e4ngig davon, ob sie auf unserer Plattform angemeldet sind oder nicht &#8211; ein bewusstes und informiertes Melden von Inhalten entsprechend des NetzDG erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><i>*NB: Diese Informationen illustrieren unsere Arbeit, es gibt jedoch einige wichtige Vorbehalte. So kann es z.B. sein, dass Posts wegen Hassrede gemeldet wurden, jedoch aus anderen Gr\u00fcnden gel\u00f6scht wurden. Umgekehrt kann es vorkommen, dass Posts wegen Hassrede gel\u00f6scht wurden, jedoch aus anderen Gr\u00fcnden gemeldet wurden. Unsere Daten k\u00f6nnen im Laufe der Zeit variieren, da sich die Wirksamkeit unserer Messungen sowie die Kategorisierung verbessern. <\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Facebook gibt Menschen auf der ganzen Welt die M\u00f6glichkeit, sich miteinander zu vernetzen und Inhalte zu teilen. Diese Unterhaltungen spiegeln die Vielfalt einer Gemeinschaft wider, die sich aus Menschen unterschiedlicher L\u00e4nder und Kulturen zusammensetzt. Facebook ist ein Ort, der f\u00fcr alle Meinungen offen ist. Gleichzeitig m\u00f6chten wir, dass sich Menschen auf Facebook willkommen und sicher f\u00fchlen. 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Entfernung von Hassrede Zusammen mit anderen Plattformen haben wir beim Umgang mit Hassrede gro\u00dfe Fortschritte erzielt, was auch durch unabh\u00e4ngige Testergebnisse im Auftrag der Europ\u00e4ischen Kommission best\u00e4tigt wird. Die Untersuchungsergebnisse f\u00fcr Facebook in Deutschland zeigen, dass wir 87% der Inhalte, die uns durch die Freiwillige Selbstkontrolle Multimediadienste (FSM) und Jugendschutz.net gemeldet wurden, entfernt haben. Diese Ergebnisse dokumentieren und untermauern unserer Meinung nach die signifikanten Fortschritte bei der Bek\u00e4mpfung von Hassrede. Die positive Entwicklung ist auch auf die Arbeit innerhalb der Arbeitsgruppen des Bundesjustizministeriums und der Europ\u00e4ischen Kommission zur\u00fcckzuf\u00fchren. Im Sommer 2017 haben wir durchschnittlich 3.500 Posts pro Woche gel\u00f6scht, die in Deutschland als Hassrede gemeldet wurden. Dies bedeutet, dass wir in Deutschland monatlich ungef\u00e4hr 15.000 Posts wegen Hassrede entfernt haben. * Qualifizierte Pr\u00fcfer Facebook wurde durch die Bundesregierung aufgefordert, das notwendige Personal f\u00fcr die Pr\u00fcfung der Inhalte auf dem deutschen Markt sicherzustellen. Allein in Deutschland sind bis Ende dieses Jahres mehr als 1.200 Mitarbeiter im Einsatz, die bei unseren Partnern Arvato und CCC in unserem Auftrag, unter Leitung unserer internationalen Zentrale in Dublin, Inhalte \u00fcberpr\u00fcfen. Sie sind Teil unseres global agierenden Community-Operations-Teams, in das wir kontinuierlich investieren. Wir haben im Verlauf dieses Jahres weltweit rund 3.000 Menschen eingestellt &#8211; zus\u00e4tzlich zu den 4.500, die bereits in den Teams gearbeitet haben. Mitarbeiter im Community-Operations-Team verf\u00fcgen \u00fcber breite Sprachkenntnisse und arbeiten jeden Tag rund um die Uhr, um gemeldete Beitr\u00e4ge zu \u00fcberpr\u00fcfen. Kontinuierliche Verbesserungen In unseren Bem\u00fchungen werden wir auch weiterhin auf Technologien als wichtigen Bestandteil f\u00fcr Verbesserungen im Umgang mit Hassrede setzen. Wir experimentieren zum Beispiel mit M\u00f6glichkeiten, wie die offensichtlichsten Beleidigungen in Kommentaren herausgefiltert werden k\u00f6nnen, damit sie in den Beitr\u00e4gen verborgen werden. Wir beabsichtigen auch weiterhin in diese vielversprechenden Ans\u00e4tze zu investieren. Bis k\u00fcnstliche Intelligenz und maschinelles Lernen die Komplexit\u00e4t bei der Beurteilung von Hassrede bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen, ist es jedoch noch ein langer Weg. Aus diesem Grund sind wir auf unsere Community angewiesen, potenzielle Hassrede zu erkennen und zu melden. Noch gibt es kein perfektes Tool, das in der Lage w\u00e4re, Kontext, Bedeutung und die Intention gemeldeter Beitr\u00e4ge ausreichend zu erfassen und die oftmals feine Linie zwischen ausdrucksstarker Meinung und unzumutbarer Hassrede zuverl\u00e4ssig unterscheiden zu k\u00f6nnen. Was wird neu mit dem \u201cNetzwerkdurchsetzungsgesetz\u201d? Wir teilen das Ziel der Bundesregierung, Hassrede zu bek\u00e4mpfen und haben bei der Entfernung illegaler Inhalte bereits erhebliche Fortschritte erzielt. Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) ist eine grunds\u00e4tzliche Neuerung, die weltweit einzigartig ist und f\u00fcr alle Beteiligen in seiner Komplexit\u00e4t eine Herausforderung darstellt. Unabh\u00e4ngig davon arbeiten wir hart daran, den gesetzlichen Neuerungen zu entsprechen. Neben unseren Investitionen haben wir dabei insbesondere Anpassungen unserer internen Prozesse auf die ab 1. Januar 2018 geltenden Anforderungen des NetzDG vorgenommen. So haben wir unsere Mitarbeiter in den f\u00fcr Deutschland zust\u00e4ndigen Teams geschult, um gemeldete Inhalte entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen bearbeiten zu k\u00f6nnen. Ab Januar 2018 wird es jedem in Deutschland erm\u00f6glicht, Inhalte entsprechend des NetzDG zu melden. Daf\u00fcr stellen wir ein gesondertes Formular zu Verf\u00fcgung, welches einerseits den gesetzlichen Anforderungen entspricht und andererseits trotz der Komplexit\u00e4t ein einfaches Ausf\u00fcllen erm\u00f6glicht. Aufgrund der Bestimmungen des NetzDG haben wir uns daf\u00fcr entschieden, ein an das Gesetz angepasstes Meldeformular anzubieten, das von unserem \u00fcblichen, an unsere Gemeinschaftsstandards angelehnten Meldeprozess getrennt ist.\u00a0Damit wollen wir gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Transparenz herstellen und allen Menschen &#8211; unabh\u00e4ngig davon, ob sie auf unserer Plattform angemeldet sind oder nicht &#8211; ein bewusstes und informiertes Melden von Inhalten entsprechend des NetzDG erm\u00f6glichen. &nbsp; *NB: Diese Informationen illustrieren unsere Arbeit, es gibt jedoch einige wichtige Vorbehalte. So kann es z.B. sein, dass Posts wegen Hassrede gemeldet wurden, jedoch aus anderen Gr\u00fcnden gel\u00f6scht wurden. Umgekehrt kann es vorkommen, dass Posts wegen Hassrede gel\u00f6scht wurden, jedoch aus anderen Gr\u00fcnden gemeldet wurden. 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Diese Richtlinien vermitteln, welche Inhalte auf Facebook erlaubt sind und welche nicht. Zum Beispiel tolerieren wir keinerlei Mobbing und Bel\u00e4stigung und entfernen Inhalte, die darauf abzielen, Menschen zu besch\u00e4men. Unsere Gemeinschaftsstandards verbieten Angriffe auf Personen wegen ihrer\u00a0Ethnizit\u00e4t, nationaler Herkunft, Religionszugeh\u00f6rigkeit, sexueller Orientierung, Geschlecht bzw. Geschlechtsidentit\u00e4t oder schwerer Behinderungen und Krankheiten. Wir l\u00f6schen solche Inhalte, sobald wir auf sie aufmerksam gemacht werden. Es gibt jedoch keine allgemein g\u00fcltige Antwort darauf, wann eine Grenze \u00fcberschritten wird. Auch wenn es in einigen L\u00e4ndern Gesetze gegen Hassrede gibt, so unterscheiden sich die jeweiligen Definitionen von Hassrede erheblich. In Deutschland beispielsweise verbietet das Gesetz Volksverhetzung. Das bedeutet, dass polizeiliche Ermittlungen eingeleitet werden k\u00f6nnen, wenn man volksverhetzende Inhalte online postet. 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Dies bedeutet, dass wir in Deutschland monatlich ungef\u00e4hr 15.000 Posts wegen Hassrede entfernt haben. * Qualifizierte Pr\u00fcfer Facebook wurde durch die Bundesregierung aufgefordert, das notwendige Personal f\u00fcr die Pr\u00fcfung der Inhalte auf dem deutschen Markt sicherzustellen. Allein in Deutschland sind bis Ende dieses Jahres mehr als 1.200 Mitarbeiter im Einsatz, die bei unseren Partnern Arvato und CCC in unserem Auftrag, unter Leitung unserer internationalen Zentrale in Dublin, Inhalte \u00fcberpr\u00fcfen. Sie sind Teil unseres global agierenden Community-Operations-Teams, in das wir kontinuierlich investieren. Wir haben im Verlauf dieses Jahres weltweit rund 3.000 Menschen eingestellt &#8211; zus\u00e4tzlich zu den 4.500, die bereits in den Teams gearbeitet haben. Mitarbeiter im Community-Operations-Team verf\u00fcgen \u00fcber breite Sprachkenntnisse und arbeiten jeden Tag rund um die Uhr, um gemeldete Beitr\u00e4ge zu \u00fcberpr\u00fcfen. Kontinuierliche Verbesserungen In unseren Bem\u00fchungen werden wir auch weiterhin auf Technologien als wichtigen Bestandteil f\u00fcr Verbesserungen im Umgang mit Hassrede setzen. Wir experimentieren zum Beispiel mit M\u00f6glichkeiten, wie die offensichtlichsten Beleidigungen in Kommentaren herausgefiltert werden k\u00f6nnen, damit sie in den Beitr\u00e4gen verborgen werden. Wir beabsichtigen auch weiterhin in diese vielversprechenden Ans\u00e4tze zu investieren. Bis k\u00fcnstliche Intelligenz und maschinelles Lernen die Komplexit\u00e4t bei der Beurteilung von Hassrede bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen, ist es jedoch noch ein langer Weg. Aus diesem Grund sind wir auf unsere Community angewiesen, potenzielle Hassrede zu erkennen und zu melden. 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So haben wir unsere Mitarbeiter in den f\u00fcr Deutschland zust\u00e4ndigen Teams geschult, um gemeldete Inhalte entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen bearbeiten zu k\u00f6nnen. Ab Januar 2018 wird es jedem in Deutschland erm\u00f6glicht, Inhalte entsprechend des NetzDG zu melden. Daf\u00fcr stellen wir ein gesondertes Formular zu Verf\u00fcgung, welches einerseits den gesetzlichen Anforderungen entspricht und andererseits trotz der Komplexit\u00e4t ein einfaches Ausf\u00fcllen erm\u00f6glicht. 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Diese Unterhaltungen spiegeln die Vielfalt einer Gemeinschaft wider, die sich aus Menschen unterschiedlicher L\u00e4nder und Kulturen zusammensetzt. Facebook ist ein Ort, der f\u00fcr alle Meinungen offen ist. Gleichzeitig m\u00f6chten wir, dass sich Menschen auf Facebook willkommen und sicher f\u00fchlen. Hassrede und Gemeinschaftsstandards Bei der Bek\u00e4mpfung von Hassrede ist die erste Herausforderung bereits die Definition von Hassrede.\u00a0Bei den Diskussionen auf Facebook geht es auch um Themen wie Nationalit\u00e4t, Ethnizit\u00e4t, Geschlecht und andere pers\u00f6nliche Eigenschaften. Menschen k\u00f6nnen verschiedene Meinungen haben &#8211; z.B. zur Au\u00dfenpolitik eines Landes oder die Moralvorstellungen einer bestimmten religi\u00f6sen Lehre. Auf Facebook wollen wir die Diskussion dieser Themen erm\u00f6glichen. Aus diesem Grund haben wir eine Reihe von Gemeinschaftsstandards ausgearbeitet. Diese Richtlinien vermitteln, welche Inhalte auf Facebook erlaubt sind und welche nicht. Zum Beispiel tolerieren wir keinerlei Mobbing und Bel\u00e4stigung und entfernen Inhalte, die darauf abzielen, Menschen zu besch\u00e4men. Unsere Gemeinschaftsstandards verbieten Angriffe auf Personen wegen ihrer\u00a0Ethnizit\u00e4t, nationaler Herkunft, Religionszugeh\u00f6rigkeit, sexueller Orientierung, Geschlecht bzw. Geschlechtsidentit\u00e4t oder schwerer Behinderungen und Krankheiten. Wir l\u00f6schen solche Inhalte, sobald wir auf sie aufmerksam gemacht werden. Es gibt jedoch keine allgemein g\u00fcltige Antwort darauf, wann eine Grenze \u00fcberschritten wird. Auch wenn es in einigen L\u00e4ndern Gesetze gegen Hassrede gibt, so unterscheiden sich die jeweiligen Definitionen von Hassrede erheblich. In Deutschland beispielsweise verbietet das Gesetz Volksverhetzung. Das bedeutet, dass polizeiliche Ermittlungen eingeleitet werden k\u00f6nnen, wenn man volksverhetzende Inhalte online postet. In den USA hingegen reicht der Schutz der Meinungsfreiheit teilweise weiter. Entfernung von Hassrede Zusammen mit anderen Plattformen haben wir beim Umgang mit Hassrede gro\u00dfe Fortschritte erzielt, was auch durch unabh\u00e4ngige Testergebnisse im Auftrag der Europ\u00e4ischen Kommission best\u00e4tigt wird. Die Untersuchungsergebnisse f\u00fcr Facebook in Deutschland zeigen, dass wir 87% der Inhalte, die uns durch die Freiwillige Selbstkontrolle Multimediadienste (FSM) und Jugendschutz.net gemeldet wurden, entfernt haben. Diese Ergebnisse dokumentieren und untermauern unserer Meinung nach die signifikanten Fortschritte bei der Bek\u00e4mpfung von Hassrede. Die positive Entwicklung ist auch auf die Arbeit innerhalb der Arbeitsgruppen des Bundesjustizministeriums und der Europ\u00e4ischen Kommission zur\u00fcckzuf\u00fchren. Im Sommer 2017 haben wir durchschnittlich 3.500 Posts pro Woche gel\u00f6scht, die in Deutschland als Hassrede gemeldet wurden. Dies bedeutet, dass wir in Deutschland monatlich ungef\u00e4hr 15.000 Posts wegen Hassrede entfernt haben. * Qualifizierte Pr\u00fcfer Facebook wurde durch die Bundesregierung aufgefordert, das notwendige Personal f\u00fcr die Pr\u00fcfung der Inhalte auf dem deutschen Markt sicherzustellen. Allein in Deutschland sind bis Ende dieses Jahres mehr als 1.200 Mitarbeiter im Einsatz, die bei unseren Partnern Arvato und CCC in unserem Auftrag, unter Leitung unserer internationalen Zentrale in Dublin, Inhalte \u00fcberpr\u00fcfen. Sie sind Teil unseres global agierenden Community-Operations-Teams, in das wir kontinuierlich investieren. Wir haben im Verlauf dieses Jahres weltweit rund 3.000 Menschen eingestellt &#8211; zus\u00e4tzlich zu den 4.500, die bereits in den Teams gearbeitet haben. Mitarbeiter im Community-Operations-Team verf\u00fcgen \u00fcber breite Sprachkenntnisse und arbeiten jeden Tag rund um die Uhr, um gemeldete Beitr\u00e4ge zu \u00fcberpr\u00fcfen. Kontinuierliche Verbesserungen In unseren Bem\u00fchungen werden wir auch weiterhin auf Technologien als wichtigen Bestandteil f\u00fcr Verbesserungen im Umgang mit Hassrede setzen. Wir experimentieren zum Beispiel mit M\u00f6glichkeiten, wie die offensichtlichsten Beleidigungen in Kommentaren herausgefiltert werden k\u00f6nnen, damit sie in den Beitr\u00e4gen verborgen werden. Wir beabsichtigen auch weiterhin in diese vielversprechenden Ans\u00e4tze zu investieren. Bis k\u00fcnstliche Intelligenz und maschinelles Lernen die Komplexit\u00e4t bei der Beurteilung von Hassrede bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen, ist es jedoch noch ein langer Weg. Aus diesem Grund sind wir auf unsere Community angewiesen, potenzielle Hassrede zu erkennen und zu melden. Noch gibt es kein perfektes Tool, das in der Lage w\u00e4re, Kontext, Bedeutung und die Intention gemeldeter Beitr\u00e4ge ausreichend zu erfassen und die oftmals feine Linie zwischen ausdrucksstarker Meinung und unzumutbarer Hassrede zuverl\u00e4ssig unterscheiden zu k\u00f6nnen. Was wird neu mit dem \u201cNetzwerkdurchsetzungsgesetz\u201d? Wir teilen das Ziel der Bundesregierung, Hassrede zu bek\u00e4mpfen und haben bei der Entfernung illegaler Inhalte bereits erhebliche Fortschritte erzielt. Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) ist eine grunds\u00e4tzliche Neuerung, die weltweit einzigartig ist und f\u00fcr alle Beteiligen in seiner Komplexit\u00e4t eine Herausforderung darstellt. Unabh\u00e4ngig davon arbeiten wir hart daran, den gesetzlichen Neuerungen zu entsprechen. Neben unseren Investitionen haben wir dabei insbesondere Anpassungen unserer internen Prozesse auf die ab 1. Januar 2018 geltenden Anforderungen des NetzDG vorgenommen. So haben wir unsere Mitarbeiter in den f\u00fcr Deutschland zust\u00e4ndigen Teams geschult, um gemeldete Inhalte entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen bearbeiten zu k\u00f6nnen. Ab Januar 2018 wird es jedem in Deutschland erm\u00f6glicht, Inhalte entsprechend des NetzDG zu melden. Daf\u00fcr stellen wir ein gesondertes Formular zu Verf\u00fcgung, welches einerseits den gesetzlichen Anforderungen entspricht und andererseits trotz der Komplexit\u00e4t ein einfaches Ausf\u00fcllen erm\u00f6glicht. Aufgrund der Bestimmungen des NetzDG haben wir uns daf\u00fcr entschieden, ein an das Gesetz angepasstes Meldeformular anzubieten, das von unserem \u00fcblichen, an unsere Gemeinschaftsstandards angelehnten Meldeprozess getrennt ist.\u00a0Damit wollen wir gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Transparenz herstellen und allen Menschen &#8211; unabh\u00e4ngig davon, ob sie auf unserer Plattform angemeldet sind oder nicht &#8211; ein bewusstes und informiertes Melden von Inhalten entsprechend des NetzDG erm\u00f6glichen. &nbsp; *NB: Diese Informationen illustrieren unsere Arbeit, es gibt jedoch einige wichtige Vorbehalte. So kann es z.B. sein, dass Posts wegen Hassrede gemeldet wurden, jedoch aus anderen Gr\u00fcnden gel\u00f6scht wurden. Umgekehrt kann es vorkommen, dass Posts wegen Hassrede gel\u00f6scht wurden, jedoch aus anderen Gr\u00fcnden gemeldet wurden. 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