{"id":8304,"date":"2017-04-06T17:00:37","date_gmt":"2017-04-06T16:00:37","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newsroom.fb.com\/?p=8304"},"modified":"2017-04-06T17:00:37","modified_gmt":"2017-04-06T16:00:37","slug":"einsatz-gegen-falschmeldungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/about.fb.com\/de\/news\/2017\/04\/einsatz-gegen-falschmeldungen\/","title":{"rendered":"Unser Einsatz gegen Fehlinformationen und Falschmeldungen"},"content":{"rendered":"<p><em>Von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/adam\">Adam Mosseri<\/a>, VP, News Feed<\/em><\/p>\n<p>Wir wissen, dass Menschen verl\u00e4ssliche Informationen auf Facebook sehen m\u00f6chten. Das m\u00f6chten wir auch.<\/p>\n<p>Falschmeldungen schaden der Community, untergraben das Vertrauen und sorgen daf\u00fcr, dass Menschen schlechter informiert sind. Dies ist kein neues Ph\u00e4nomen, und wir alle \u2013 Technologieunternehmen, Medienunternehmen, Nachrichtenredaktionen, Lehrer \u2013 stehen in der Verantwortung, dies anzugehen. Wir bei Facebook arbeiten insbesondere in drei Bereichen daran, die Verbreitung von Falschmeldungen zu unterbinden:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Wir bek\u00e4mpfen wirtschaftliche Anreize<\/strong>, da die meisten Falschmeldungen finanziell motiviert sind.<\/li>\n<li><strong>Wir entwickeln neue Produkte<\/strong>, um die Verbreitung von Falschmeldungen einzud\u00e4mmen.<\/li>\n<li><strong>Wir unterst\u00fctzen Menschen dabei<\/strong>, fundierte Entscheidungen zu treffen, wenn sie auf Falschmeldungen sto\u00dfen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Bek\u00e4mpfung wirtschaftlicher Anreize <\/strong><\/p>\n<p>Wenn es darum geht, Falschmeldungen zu bek\u00e4mpfen, ist einer der effektivsten Ans\u00e4tze die Bek\u00e4mpfung der wirtschaftlichen Anreize f\u00fcr diejenigen, die mit Fehlinformationen handeln. Wir haben festgestellt, dass Falschmeldungen oft finanziell motiviert sind. Spammer verdienen Geld, indem sie sich f\u00fcr seri\u00f6se Nachrichtenorganisationen ausgeben und Falschmeldungen posten. Diese Meldungen sollen Personen dazu bewegen, ihre Webseiten zu besuchen, die oft haupts\u00e4chlich aus Werbeanzeigen bestehen.<\/p>\n<p>Wir haben unter anderem folgende Ma\u00dfnahmen ergriffen:<\/p>\n<ul>\n<li>Wir m\u00f6chten mithilfe unserer Community und externer Faktenpr\u00fcfer die Erkennung von Falschmeldungen verbessern, um die Verbreitung solcher Meldungen einzud\u00e4mmen und sie somit unwirtschaftlich zu machen.<\/li>\n<li>Wir m\u00f6chten es den Urhebern von Falschmeldungen so schwer wie m\u00f6glich machen, Werbeanzeigen auf unserer Plattform zu kaufen. Dies erreichen wir durch eine strenge Durchsetzung unserer Richtlinien.<\/li>\n<li>Wir m\u00f6chten maschinelles Lernen einsetzen, um unsere Response-Teams bei der Erkennung von Betrug sowie bei der Durchsetzung unserer Richtlinien gegen nicht authentische Spam-Konten zu unterst\u00fctzen.<\/li>\n<li>Wir arbeiten stets daran, unsere Erkennungsmechanismen f\u00fcr gef\u00e4lschte Konten auf Facebook zu verbessern, um breit gestreutes Spammen zu erschweren.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Entwicklung neuer Produkte <\/strong><\/p>\n<p>Wir entwickeln und testen neue Produkte, um Falschmeldungen zu erkennen und ihre Verbreitung einzud\u00e4mmen. Wir k\u00f6nnen nicht selbst Richter der Wahrheit sein \u2013 das w\u00e4re angesichts unserer Reichweite nicht realisierbar und entspricht nicht unserer Aufgabe. Stattdessen m\u00f6chten wir bessere M\u00f6glichkeiten schaffen, um mit unserer Community und externen Anbietern gemeinsam daran zu arbeiten, Falschmeldungen zu erkennen und ihre Verbreitung auf unserer Plattform zu verhindern.<\/p>\n<p>Dazu z\u00e4hlen folgende Ma\u00dfnahmen:<\/p>\n<ul>\n<li><u>Verbesserung des Ranking-Systems<\/u>: Wir arbeiten kontinuierlich daran, den News Feed zu verbessern, indem wir unserer Community zuh\u00f6ren. Wir haben beispielsweise festgestellt, dass manche Artikel wesentlich seltener geteilt werden, nachdem sie gelesen wurden. Das ist f\u00fcr uns ein Zeichen daf\u00fcr, dass sie auf irgendeine Weise irref\u00fchrend sind. Dieses und weitere Signale werden wir weiterhin untersuchen, um die Verbreitung von Falschmeldungen durch verbessertes Ranking einzud\u00e4mmen.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><u>Einfacheres Melden<\/u>: Wenn es darum geht, zu bestimmen, welche Inhalte n\u00fctzlich sind und welche nicht, haben wir uns schon immer auf unsere Community verlassen. Nun testen wir verschiedene M\u00f6glichkeiten, um das Melden von Falschmeldungen einfacher zu gestalten. Wenn du Falschmeldungen auf Facebook siehst, kannst du auf die obere rechte Ecke des Beitrags klicken, um diese zu melden. Stories, die von unserer Community als falsch markiert wurden, werden in deinem Feed weiter unten angezeigt.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><u>Zusammenarbeit mit Partnern<\/u> (in Deutschland zurzeit noch nicht gestartet): Wir glauben, dass zus\u00e4tzlicher Kontext den Menschen dabei helfen kann, selbst zu entscheiden, wem sie trauen und was sie teilen m\u00f6chten. So haben wir ein Programm ins Leben gerufen, bei dem wir mit unabh\u00e4ngigen externen Faktenpr\u00fcfern zusammenarbeiten. Basierend auf Meldungen aus unserer Community sowie anderen Signalen werden wir Content an diese Organisationen weiterleiten. Wenn die Faktenpr\u00fcfungsorganisationen Beitr\u00e4ge als gef\u00e4lscht identifizieren, werden diese mit einem Warnhinweis versehen, der sie als unglaubw\u00fcrdig einstuft. Der Warnhinweis enth\u00e4lt einen Link zu dem entsprechenden Artikel sowie eine Begr\u00fcndung dieser Entscheidung. Als unglaubw\u00fcrdig eingestufte Meldungen erscheinen im News Feed weiter unten.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Unterst\u00fctzung fundierter Entscheidungen <\/strong><\/p>\n<p>Obwohl wir alles in unserer Macht stehende tun, um die Verbreitung von Falschmeldungen bereits im Voraus zu verhindern, m\u00fcssen wir auch Ma\u00dfnahmen f\u00fcr den Fall ergreifen, dass Menschen tats\u00e4chlich auf Falschmeldungen sto\u00dfen. Zu diesem Zweck untersuchen wir M\u00f6glichkeiten, Menschen mehr Kontext zu den Meldungen zu bieten, sodass sie fundiert entscheiden k\u00f6nnen, was sie lesen, glauben und teilen m\u00f6chten. Au\u00dferdem sollten Menschen verschiedene Perspektiven zu den Themen erhalten, \u00fcber die sie sich informieren.<\/p>\n<p>Dies sind einige unserer Schwerpunkte:<\/p>\n<ul>\n<li><u>Facebook Journalism Project<\/u>: Wir entwickeln gemeinsam mit Nachrichtenorganisationen neue Produkte, bieten Journalisten Tools und Dienstleistungen an und helfen unseren Nutzern dabei, bessere Informationen zu erhalten, um fundierte Entscheidungen dar\u00fcber zu treffen, welchen Inhalten sie Glauben schenken. Wir bringen Experten und Unternehmen zusammen, die wichtige Arbeit in diesem Bereich leisten, wie beispielsweise die Walter Cronkite School of Journalism and Mass Communication der Arizona State University. Wir h\u00f6ren ihnen zu und erweitern unser Wissen, um zu entscheiden, in welchen Bereichen wir unsere Forschungen vertiefen und welche Projekte wir finanziell unterst\u00fctzen. Im Rahmen unserer Arbeit mit dem News Literacy Project haben wir Menschen auf Facebook mehrfach \u00f6ffentlich \u00fcber dieses wichtige Thema informiert.<\/li>\n<li><u>News Integrity Initiative<\/u>: Wir haben uns mit mehr als 25 Sponsoren und Teilnehmern zusammengetan \u2013 darunter f\u00fchrende Technologieunternehmen, Hochschuleinrichtungen, gemeinn\u00fctzige Organisationen und externe Anbieter \u2013, um die News Integrity Initiative zu starten. Dieser globale Zusammenschluss m\u00f6chte den Menschen dabei helfen, fundierte Entscheidungen \u00fcber die Nachrichten zu treffen, die sie online lesen und teilen. Zu den Gr\u00fcndern dieser 14 Mio. US-Dollar schweren Initiative z\u00e4hlen Facebook, der Craig Newmark Philanthropic Fund, die Ford Foundation, der Democracy Fund, die John S. and James L. Knight Foundation, die Tow Foundation, AppNexus, Mozilla und Betaworks. Die Initiative hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Nachrichtenkompetenz zu verbessern, das Vertrauen in den Journalismus weltweit zu st\u00e4rken und die \u00f6ffentliche Debatte mit besseren Informationen zu versorgen. Die durch die CUNY Graduate School of Journalism geleitete Initiative finanziert angewandte Forschung und Projekte und organisiert Treffen mit Branchenexperten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wir m\u00fcssen branchen\u00fcbergreifend zusammenarbeiten, um dieses Problem zu l\u00f6sen. Technologieunternehmen, Medienunternehmen, Bildungseinrichtungen und unsere eigene Community k\u00f6nnen gemeinsam dazu beitragen, die Verbreitung von Fehlinformationen und Falschmeldungen zu unterbinden. Indem wir uns auf die oben genannten drei Kernbereiche konzentrieren, m\u00f6chten wir die Verbreitung von Falschmeldungen erfolgreich eind\u00e4mmen und eine informierte Community auf Facebook schaffen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von Adam Mosseri, VP, News Feed Wir wissen, dass Menschen verl\u00e4ssliche Informationen auf Facebook sehen m\u00f6chten. Das m\u00f6chten wir auch. Falschmeldungen schaden der Community, untergraben das Vertrauen und sorgen daf\u00fcr, dass Menschen schlechter informiert sind. Dies ist kein neues Ph\u00e4nomen, und wir alle \u2013 Technologieunternehmen, Medienunternehmen, Nachrichtenredaktionen, Lehrer \u2013 stehen in der Verantwortung, dies anzugehen. Wir bei Facebook arbeiten insbesondere in drei Bereichen daran, die Verbreitung von Falschmeldungen zu unterbinden: Wir bek\u00e4mpfen wirtschaftliche Anreize, da die meisten Falschmeldungen finanziell motiviert sind. Wir entwickeln neue Produkte, um die Verbreitung von Falschmeldungen einzud\u00e4mmen. Wir unterst\u00fctzen Menschen dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen, wenn sie auf Falschmeldungen sto\u00dfen. Bek\u00e4mpfung wirtschaftlicher Anreize Wenn es darum geht, Falschmeldungen zu bek\u00e4mpfen, ist einer der effektivsten Ans\u00e4tze die Bek\u00e4mpfung der wirtschaftlichen Anreize f\u00fcr diejenigen, die mit Fehlinformationen handeln. Wir haben festgestellt, dass Falschmeldungen oft finanziell motiviert sind. Spammer verdienen Geld, indem sie sich f\u00fcr seri\u00f6se Nachrichtenorganisationen ausgeben und Falschmeldungen posten. Diese Meldungen sollen Personen dazu bewegen, ihre Webseiten zu besuchen, die oft haupts\u00e4chlich aus Werbeanzeigen bestehen. 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Einfacheres Melden: Wenn es darum geht, zu bestimmen, welche Inhalte n\u00fctzlich sind und welche nicht, haben wir uns schon immer auf unsere Community verlassen. Nun testen wir verschiedene M\u00f6glichkeiten, um das Melden von Falschmeldungen einfacher zu gestalten. Wenn du Falschmeldungen auf Facebook siehst, kannst du auf die obere rechte Ecke des Beitrags klicken, um diese zu melden. Stories, die von unserer Community als falsch markiert wurden, werden in deinem Feed weiter unten angezeigt. Zusammenarbeit mit Partnern (in Deutschland zurzeit noch nicht gestartet): Wir glauben, dass zus\u00e4tzlicher Kontext den Menschen dabei helfen kann, selbst zu entscheiden, wem sie trauen und was sie teilen m\u00f6chten. So haben wir ein Programm ins Leben gerufen, bei dem wir mit unabh\u00e4ngigen externen Faktenpr\u00fcfern zusammenarbeiten. Basierend auf Meldungen aus unserer Community sowie anderen Signalen werden wir Content an diese Organisationen weiterleiten. 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News Integrity Initiative: Wir haben uns mit mehr als 25 Sponsoren und Teilnehmern zusammengetan \u2013 darunter f\u00fchrende Technologieunternehmen, Hochschuleinrichtungen, gemeinn\u00fctzige Organisationen und externe Anbieter \u2013, um die News Integrity Initiative zu starten. Dieser globale Zusammenschluss m\u00f6chte den Menschen dabei helfen, fundierte Entscheidungen \u00fcber die Nachrichten zu treffen, die sie online lesen und teilen. Zu den Gr\u00fcndern dieser 14 Mio. US-Dollar schweren Initiative z\u00e4hlen Facebook, der Craig Newmark Philanthropic Fund, die Ford Foundation, der Democracy Fund, die John S. and James L. Knight Foundation, die Tow Foundation, AppNexus, Mozilla und Betaworks. Die Initiative hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Nachrichtenkompetenz zu verbessern, das Vertrauen in den Journalismus weltweit zu st\u00e4rken und die \u00f6ffentliche Debatte mit besseren Informationen zu versorgen. 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Stories, die von unserer Community als falsch markiert wurden, werden in deinem Feed weiter unten angezeigt. Zusammenarbeit mit Partnern (in Deutschland zurzeit noch nicht gestartet): Wir glauben, dass zus\u00e4tzlicher Kontext den Menschen dabei helfen kann, selbst zu entscheiden, wem sie trauen und was sie teilen m\u00f6chten. So haben wir ein Programm ins Leben gerufen, bei dem wir mit unabh\u00e4ngigen externen Faktenpr\u00fcfern zusammenarbeiten. Basierend auf Meldungen aus unserer Community sowie anderen Signalen werden wir Content an diese Organisationen weiterleiten. Wenn die Faktenpr\u00fcfungsorganisationen Beitr\u00e4ge als gef\u00e4lscht identifizieren, werden diese mit einem Warnhinweis versehen, der sie als unglaubw\u00fcrdig einstuft. Der Warnhinweis enth\u00e4lt einen Link zu dem entsprechenden Artikel sowie eine Begr\u00fcndung dieser Entscheidung. Als unglaubw\u00fcrdig eingestufte Meldungen erscheinen im News Feed weiter unten. 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Wir bringen Experten und Unternehmen zusammen, die wichtige Arbeit in diesem Bereich leisten, wie beispielsweise die Walter Cronkite School of Journalism and Mass Communication der Arizona State University. Wir h\u00f6ren ihnen zu und erweitern unser Wissen, um zu entscheiden, in welchen Bereichen wir unsere Forschungen vertiefen und welche Projekte wir finanziell unterst\u00fctzen. Im Rahmen unserer Arbeit mit dem News Literacy Project haben wir Menschen auf Facebook mehrfach \u00f6ffentlich \u00fcber dieses wichtige Thema informiert. News Integrity Initiative: Wir haben uns mit mehr als 25 Sponsoren und Teilnehmern zusammengetan \u2013 darunter f\u00fchrende Technologieunternehmen, Hochschuleinrichtungen, gemeinn\u00fctzige Organisationen und externe Anbieter \u2013, um die News Integrity Initiative zu starten. Dieser globale Zusammenschluss m\u00f6chte den Menschen dabei helfen, fundierte Entscheidungen \u00fcber die Nachrichten zu treffen, die sie online lesen und teilen. 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Das m\u00f6chten wir auch. Falschmeldungen schaden der Community, untergraben das Vertrauen und sorgen daf\u00fcr, dass Menschen schlechter informiert sind. Dies ist kein neues Ph\u00e4nomen, und wir alle \u2013 Technologieunternehmen, Medienunternehmen, Nachrichtenredaktionen, Lehrer \u2013 stehen in der Verantwortung, dies anzugehen. Wir bei Facebook arbeiten insbesondere in drei Bereichen daran, die Verbreitung von Falschmeldungen zu unterbinden: Wir bek\u00e4mpfen wirtschaftliche Anreize, da die meisten Falschmeldungen finanziell motiviert sind. Wir entwickeln neue Produkte, um die Verbreitung von Falschmeldungen einzud\u00e4mmen. Wir unterst\u00fctzen Menschen dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen, wenn sie auf Falschmeldungen sto\u00dfen. Bek\u00e4mpfung wirtschaftlicher Anreize Wenn es darum geht, Falschmeldungen zu bek\u00e4mpfen, ist einer der effektivsten Ans\u00e4tze die Bek\u00e4mpfung der wirtschaftlichen Anreize f\u00fcr diejenigen, die mit Fehlinformationen handeln. Wir haben festgestellt, dass Falschmeldungen oft finanziell motiviert sind. Spammer verdienen Geld, indem sie sich f\u00fcr seri\u00f6se Nachrichtenorganisationen ausgeben und Falschmeldungen posten. Diese Meldungen sollen Personen dazu bewegen, ihre Webseiten zu besuchen, die oft haupts\u00e4chlich aus Werbeanzeigen bestehen. Wir haben unter anderem folgende Ma\u00dfnahmen ergriffen: Wir m\u00f6chten mithilfe unserer Community und externer Faktenpr\u00fcfer die Erkennung von Falschmeldungen verbessern, um die Verbreitung solcher Meldungen einzud\u00e4mmen und sie somit unwirtschaftlich zu machen. Wir m\u00f6chten es den Urhebern von Falschmeldungen so schwer wie m\u00f6glich machen, Werbeanzeigen auf unserer Plattform zu kaufen. Dies erreichen wir durch eine strenge Durchsetzung unserer Richtlinien. Wir m\u00f6chten maschinelles Lernen einsetzen, um unsere Response-Teams bei der Erkennung von Betrug sowie bei der Durchsetzung unserer Richtlinien gegen nicht authentische Spam-Konten zu unterst\u00fctzen. Wir arbeiten stets daran, unsere Erkennungsmechanismen f\u00fcr gef\u00e4lschte Konten auf Facebook zu verbessern, um breit gestreutes Spammen zu erschweren. Entwicklung neuer Produkte Wir entwickeln und testen neue Produkte, um Falschmeldungen zu erkennen und ihre Verbreitung einzud\u00e4mmen. Wir k\u00f6nnen nicht selbst Richter der Wahrheit sein \u2013 das w\u00e4re angesichts unserer Reichweite nicht realisierbar und entspricht nicht unserer Aufgabe. Stattdessen m\u00f6chten wir bessere M\u00f6glichkeiten schaffen, um mit unserer Community und externen Anbietern gemeinsam daran zu arbeiten, Falschmeldungen zu erkennen und ihre Verbreitung auf unserer Plattform zu verhindern. Dazu z\u00e4hlen folgende Ma\u00dfnahmen: Verbesserung des Ranking-Systems: Wir arbeiten kontinuierlich daran, den News Feed zu verbessern, indem wir unserer Community zuh\u00f6ren. Wir haben beispielsweise festgestellt, dass manche Artikel wesentlich seltener geteilt werden, nachdem sie gelesen wurden. Das ist f\u00fcr uns ein Zeichen daf\u00fcr, dass sie auf irgendeine Weise irref\u00fchrend sind. Dieses und weitere Signale werden wir weiterhin untersuchen, um die Verbreitung von Falschmeldungen durch verbessertes Ranking einzud\u00e4mmen. Einfacheres Melden: Wenn es darum geht, zu bestimmen, welche Inhalte n\u00fctzlich sind und welche nicht, haben wir uns schon immer auf unsere Community verlassen. Nun testen wir verschiedene M\u00f6glichkeiten, um das Melden von Falschmeldungen einfacher zu gestalten. Wenn du Falschmeldungen auf Facebook siehst, kannst du auf die obere rechte Ecke des Beitrags klicken, um diese zu melden. Stories, die von unserer Community als falsch markiert wurden, werden in deinem Feed weiter unten angezeigt. Zusammenarbeit mit Partnern (in Deutschland zurzeit noch nicht gestartet): Wir glauben, dass zus\u00e4tzlicher Kontext den Menschen dabei helfen kann, selbst zu entscheiden, wem sie trauen und was sie teilen m\u00f6chten. So haben wir ein Programm ins Leben gerufen, bei dem wir mit unabh\u00e4ngigen externen Faktenpr\u00fcfern zusammenarbeiten. Basierend auf Meldungen aus unserer Community sowie anderen Signalen werden wir Content an diese Organisationen weiterleiten. Wenn die Faktenpr\u00fcfungsorganisationen Beitr\u00e4ge als gef\u00e4lscht identifizieren, werden diese mit einem Warnhinweis versehen, der sie als unglaubw\u00fcrdig einstuft. Der Warnhinweis enth\u00e4lt einen Link zu dem entsprechenden Artikel sowie eine Begr\u00fcndung dieser Entscheidung. Als unglaubw\u00fcrdig eingestufte Meldungen erscheinen im News Feed weiter unten. Unterst\u00fctzung fundierter Entscheidungen Obwohl wir alles in unserer Macht stehende tun, um die Verbreitung von Falschmeldungen bereits im Voraus zu verhindern, m\u00fcssen wir auch Ma\u00dfnahmen f\u00fcr den Fall ergreifen, dass Menschen tats\u00e4chlich auf Falschmeldungen sto\u00dfen. Zu diesem Zweck untersuchen wir M\u00f6glichkeiten, Menschen mehr Kontext zu den Meldungen zu bieten, sodass sie fundiert entscheiden k\u00f6nnen, was sie lesen, glauben und teilen m\u00f6chten. Au\u00dferdem sollten Menschen verschiedene Perspektiven zu den Themen erhalten, \u00fcber die sie sich informieren. Dies sind einige unserer Schwerpunkte: Facebook Journalism Project: Wir entwickeln gemeinsam mit Nachrichtenorganisationen neue Produkte, bieten Journalisten Tools und Dienstleistungen an und helfen unseren Nutzern dabei, bessere Informationen zu erhalten, um fundierte Entscheidungen dar\u00fcber zu treffen, welchen Inhalten sie Glauben schenken. Wir bringen Experten und Unternehmen zusammen, die wichtige Arbeit in diesem Bereich leisten, wie beispielsweise die Walter Cronkite School of Journalism and Mass Communication der Arizona State University. Wir h\u00f6ren ihnen zu und erweitern unser Wissen, um zu entscheiden, in welchen Bereichen wir unsere Forschungen vertiefen und welche Projekte wir finanziell unterst\u00fctzen. Im Rahmen unserer Arbeit mit dem News Literacy Project haben wir Menschen auf Facebook mehrfach \u00f6ffentlich \u00fcber dieses wichtige Thema informiert. News Integrity Initiative: Wir haben uns mit mehr als 25 Sponsoren und Teilnehmern zusammengetan \u2013 darunter f\u00fchrende Technologieunternehmen, Hochschuleinrichtungen, gemeinn\u00fctzige Organisationen und externe Anbieter \u2013, um die News Integrity Initiative zu starten. Dieser globale Zusammenschluss m\u00f6chte den Menschen dabei helfen, fundierte Entscheidungen \u00fcber die Nachrichten zu treffen, die sie online lesen und teilen. Zu den Gr\u00fcndern dieser 14 Mio. US-Dollar schweren Initiative z\u00e4hlen Facebook, der Craig Newmark Philanthropic Fund, die Ford Foundation, der Democracy Fund, die John S. and James L. Knight Foundation, die Tow Foundation, AppNexus, Mozilla und Betaworks. Die Initiative hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Nachrichtenkompetenz zu verbessern, das Vertrauen in den Journalismus weltweit zu st\u00e4rken und die \u00f6ffentliche Debatte mit besseren Informationen zu versorgen. Die durch die CUNY Graduate School of Journalism geleitete Initiative finanziert angewandte Forschung und Projekte und organisiert Treffen mit Branchenexperten. Wir m\u00fcssen branchen\u00fcbergreifend zusammenarbeiten, um dieses Problem zu l\u00f6sen. Technologieunternehmen, Medienunternehmen, Bildungseinrichtungen und unsere eigene Community k\u00f6nnen gemeinsam dazu beitragen, die Verbreitung von Fehlinformationen und Falschmeldungen zu unterbinden. 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