{"id":26507,"date":"2021-10-28T19:28:33","date_gmt":"2021-10-28T18:28:33","guid":{"rendered":"https:\/\/about.fb.com\/de\/?p=26507"},"modified":"2021-10-28T19:28:33","modified_gmt":"2021-10-28T18:28:33","slug":"update-project-aria","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/about.fb.com\/de\/news\/2021\/10\/update-project-aria\/","title":{"rendered":"Update: Ein Jahr voller Fortschritte mit Project Aria"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-weight: 400\">Auf der Connect im letzten Jahr haben wir unsere <\/span><a href=\"https:\/\/tech.fb.com\/facebook-connect-the-road-to-ar-glasses\/\"><span style=\"font-weight: 400\">Vision f\u00fcr die Zukunft von AR (Augmented Reality<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\">)<\/span><span style=\"font-weight: 400\"> vorgestellt. Wir glauben, dass AR uns mit der Zeit helfen wird, ohne unsere Mobilger\u00e4te und Controller auszukommen und nat\u00fcrlicher mit der digitalen Welt zu interagieren \u2013 dank einer <\/span><a href=\"https:\/\/tech.fb.com\/inside-facebook-reality-labs-the-next-era-of-human-computer-interaction\/\"><span style=\"font-weight: 400\">Benutzer*innenoberfl\u00e4che, die intuitiv auf unsere Bed\u00fcrfnisse zugeschnitten ist, statt nur auf Eingaben zu reagieren.<\/span><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Au\u00dferdem haben wir Einblicke in unsere Arbeit in den Bereichen Audio, Elektromyographie (EMG) und 3D-Mapping geteilt \u2013 einige der wichtigsten Forschungs- und Entwicklungsinitiativen, die sich mit Fragen rund um die Interaktion in AR befassen. Und wir haben <\/span><a href=\"https:\/\/about.fb.com\/news\/2020\/09\/announcing-project-aria-a-research-project-on-the-future-of-wearable-ar\/\"><span style=\"font-weight: 400\">Project Aria<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\"> vorgestellt \u2013 ein <\/span><a href=\"https:\/\/tech.fb.com\/announcing-project-aria-a-research-project-on-the-future-of-wearable-ar\/\"><span style=\"font-weight: 400\">Forschungsprojekt<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\"> in Form einer Brille, die Daten aus der realen Welt aus der Ich-Perspektive erfasst. Diese Daten werden AR-Ger\u00e4ten in Zukunft helfen, Standort, Kontext und Absicht zu verstehen. Damit eine AR-Brille zum Beispiel eine Wegbeschreibung f\u00fcr Radfahrer*innen auf der Stra\u00dfe einblenden, wichtige Statistiken in einem Gesch\u00e4ftsmeeting anzeigen oder bei einer von zahllosen anderen Aufgaben helfen kann, muss das Ger\u00e4t ziemlich genau wissen, wo sich die Nutzer*innen gerade befinden, was sie sehen und welche Aktion sie durchf\u00fchren m\u00f6chten.<\/span><\/p>\n<p><b>Project Aria: Fortschritte beim 3D-Mapping und kontextualisierter KI<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Heute, auf der Connect 2021, berichtete Michael Abrash, Chief Scientist von Facebook Reality Labs, \u00fcber die Fortschritte, die wir im vergangenen Jahr mit Project Aria erzielt haben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">In diesem Video aus unserem Forschungslabor in Redmond ist ein Modell zu sehen, das zeigt, wie der digitale Assistent in einer AR-Brille in Zukunft nicht nur die Gegenst\u00e4nde im Raum wahrnimmt, sondern auch antizipiert, was die Nutzer*innen mit diesen tun m\u00f6chten \u2013 z. B. einen Fernseher oder eine Lampe einschalten. Der Assistent k\u00f6nnte sogar dabei helfen, verlorene Schl\u00fcssel wiederzufinden. Hier kommuniziert unser Forscher mit dem KI-System \u00fcber ein tragbares Klickger\u00e4t \u2013 aber wir gehen davon aus, dass eines Tages <\/span><a href=\"https:\/\/tech.fb.com\/inside-facebook-reality-labs-wrist-based-interaction-for-the-next-computing-platform\/\"><span style=\"font-weight: 400\">am Handgelenk getragene EMG-Eingabeger\u00e4te<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\"> diesen Zweck erf\u00fcllen werden. Unser Forschungsteam erkundet zudem M\u00f6glichkeiten von sprachgesteuerten Interfaces. Diese Zukunft liegt zwar noch in weiter Ferne, aber unsere Forschungsaktivit\u00e4ten bringen uns ihr Schritt f\u00fcr Schritt n\u00e4her.<\/span><\/p>\n<p><b>Datenerfassung in der realen Welt: Zun\u00e4chst Grunds\u00e4tze festlegen<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Um die Zukunft der AR weiterzuentwickeln und unsere digitalen Assistenten zu trainieren, brauchen wir eine gr\u00f6\u00dfere Vielfalt an erfassten Daten aus der Ich-Perspektive und dem Alltag in der realen Welt. Bei der Erhebung dieser Daten orientieren wir uns von Anfang an an unseren <\/span><a href=\"https:\/\/about.facebook.com\/realitylabs\/responsible-innovation-principles\/\"><span style=\"font-weight: 400\">Grunds\u00e4tzen f\u00fcr verantwortungsvolle Innovationen<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\">. Neben unseren Grunds\u00e4tzen \u201eKeine \u00dcberraschungen\u201c und \u201eSinnvolle Kontrollmechanismen\u201c ist es uns besonders wichtig, \u201eJede*n einzelne*n mit[zu]nehmen\u201c \u2013 selbst Personen, die nur mit unseren Forschungsger\u00e4ten und -produkten in Kontakt kommen, wenn andere Menschen sie <\/span><i><span style=\"font-weight: 400\">verwenden<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400\">. Zudem stehen bei uns \u201eDie Menschen [..] im Mittelpunkt\u201c, da wir das Wohl unserer Communitys in den Fokus r\u00fccken und zugleich verantwortungsvoll mit deren Daten umgehen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Wie wir bereits bei der Ank\u00fcndigung von Project Aria angemerkt haben, haben wir <\/span><a href=\"https:\/\/tech.fb.com\/announcing-project-aria-a-research-project-on-the-future-of-wearable-ar\/\"><span style=\"font-weight: 400\">eingeschr\u00e4nkt<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\">, wann und wo Daten gesammelt werden k\u00f6nnen. So sind zum Beispiel Aufnahmen in sensiblen Bereichen wie Toiletten, Gebetsr\u00e4umen, Umkleidekabinen oder in vertraulichen Meetings und anderen privaten Situationen nicht gestattet. In den Wohnungen der Nutzer*innen sind Aufnahmen nur mit dem Einverst\u00e4ndnis aller Haushaltsmitglieder*innen erlaubt. Wir machen Gesichter und Nummernschilder in allen Datens\u00e4tzen, die an einem \u00f6ffentlichen Ort erfasst wurden, automatisch unkenntlich. Alle Ger\u00e4te signalisieren au\u00dferdem durch ein auff\u00e4lliges wei\u00dfes Licht, wann sie in Betrieb sind.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Damit die AR-Brille in verschiedenen Umgebungen und kulturellen Kontexten funktioniert, haben wir im letzten Monat bekannt gegeben, dass wir die \u00f6ffentliche Nutzung neben den USA auch in Singapur\u00a0 eingef\u00fchrt haben. Dar\u00fcber hinaus haben einige Vertragspartner*innen und Mitarbeiter*innen von Facebook im Vereinigten K\u00f6nigreich sowie in Irland, der Schweiz, Deutschland, der Tschechischen Republik, Singapur, Kanada und Israel in diesem Jahr Daten in ihren eigenen Wohnungen erfasst, sofern alle Mitglieder*innen ihres Haushalts damit einverstanden waren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Damit heute existierende Ungleichheiten in Zukunft nicht in der AR wiederkehren, m\u00fcssen wir au\u00dferdem Datens\u00e4tze erfassen, die die Vielfalt in Geschlecht, Gr\u00f6\u00dfe, K\u00f6rperbau, ethnischer Abstammung und k\u00f6rperlicher wie geistiger Einschr\u00e4nkungen der Menschen widerspiegeln. Ab November werden wir daher die Teilnahme in den L\u00e4ndern, in denen wir bereits Daten erfassen, f\u00fcr eine breit angelegte Gruppe von etwa 3.000 Mitarbeiter*innen und Vertragspartner*innen von Facebook sowie f\u00fcr externe, bezahlte Forschungsteilnehmer*innen erm\u00f6glichen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Selbstverst\u00e4ndlich m\u00fcssen alle Teilnehmer*innen <\/span><a href=\"https:\/\/tech.fb.com\/announcing-project-aria-a-research-project-on-the-future-of-wearable-ar\/\"><span style=\"font-weight: 400\">all unsere Regeln befolgen und unser Training absolvieren<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\">, bevor sie ihre ersten Schritte mit dem Ger\u00e4t machen. Und bei der Datenerfassung im \u00f6ffentlichen Raum m\u00fcssen sie Kleidung und ein Umh\u00e4ngeband tragen, die sie als Forschungsteilnehmer*innen von Project Aria ausweisen. Die Teilnehmer*innen k\u00f6nnen die vom Ger\u00e4t aufgezeichneten Rohdaten auch nicht direkt ansehen oder anh\u00f6ren.<\/span><span style=\"font-weight: 400\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><b>Daten aus der Ich-Perspektive f\u00fcr die Forschungs-Community verf\u00fcgbar machen<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Die Entwicklung kontextbezogener egozentrischer KI (in der Ich-Perspektive) ist ein Prozess, der Jahrzehnte in Anspruch nimmt. Der akademische Bereich der k\u00fcnstlichen Intelligenz hat in den letzten zwanzig Jahren enorme Fortschritte gemacht. Dennoch versteht die KI noch nicht wirklich, was es hei\u00dft, die Welt mit unseren Augen zu sehen.<\/span><span style=\"font-weight: 400\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Aus diesem Grund hat Facebook AI <\/span><a href=\"https:\/\/ai.facebook.com\/blog\/teaching-ai-to-perceive-the-world-through-your-eyes\"><span style=\"font-weight: 400\">vor Kurzem Ego4D angek\u00fcndigt<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\"> \u2013 ein Langzeitprojekt mit dem Ziel, der Forschungs-Community egozentrische Daten \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich zu machen, zusammen mit einer Reihe von Benchmark-Challenges, die auf visuelle Erlebnisse aus der Ich-Perspektive f\u00fcr die KI-Assistenten der Zukunft abzielen.<\/span><span style=\"font-weight: 400\">Damit sie ihre eigene Forschung zur egozentrischen Wahrnehmung vertiefen k\u00f6nnen, weitet Facebook Reality Labs das im letzten Jahr zusammen mit der Carnegie Mellon University begonnene Pilotprogramm Project Aria aus und stellt die Brille der National University of Singapore sowie bald auch anderen Universit\u00e4tspartnern zur Verf\u00fcgung. FRL Research unterst\u00fctzt die Arbeit an der CMU und der NUS durch Sponsorenvertr\u00e4ge, jedoch sind die Universit\u00e4ten nicht dazu verpflichtet, die von ihnen erfassten Daten mit uns zu teilen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssen sich all unsere Universit\u00e4tspartner an die Standards der institutionellen Forschungsethikaussch\u00fcsse bzw. -pr\u00fcfungsgremien sowie an unsere <\/span><a href=\"https:\/\/about.facebook.com\/realitylabs\/projectaria\/community-guidelines\"><span style=\"font-weight: 400\">Forschungsgemeinschaftsrichtlinien f\u00fcr Project Aria halten. Bei diesen Richtlinien handelt es <\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\">sich um eine Reihe von Anforderungen und Best Practices, die Facebooks eigene Bestimmungen zum Datenschutz widerspiegeln (z. B. die Gew\u00e4hrleistung, dass f\u00fcr Unbeteiligte deutlich wird, wenn eine Aufnahme stattfindet, und das Unkenntlichmachen von personenbezogenen Informationen wie Gesichtern oder Nummernschildern). Die Einhaltung dieser Richtlinien ist erforderlich, da sie sicherstellen, dass alle im Rahmen von Project Aria durchgef\u00fchrten Forschungsarbeiten den Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen entsprechen.<\/span><span style=\"font-weight: 400\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><b>Neue Partnerschaft mit BMW<\/b><b><br \/>\n<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Und nicht zuletzt freuen wir uns auch, neben der stets steigenden Zahl akademischer Partner*innen heute unsere erste Branchenpartnerschaft mit BMW bekannt zu geben. Wir glauben, dass AR-Brillen Autofahrer*innen in Zukunft beim Navigieren in ihrer Umgebung helfen werden, sie auf Gefahren im Stra\u00dfenverkehr aufmerksam machen k\u00f6nnen und vieles mehr. Bevor wir dieses Ziel erreichen k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir jedoch sicherstellen, dass alles, was wir bauen, sicher ist und einen Mehrwert f\u00fcr das Fahren bzw. Mitfahren bietet \u2013 und nicht ablenkt oder st\u00f6rt.<\/span><span style=\"font-weight: 400\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Diese Partnerschaft wird uns auch helfen zu verstehen, wie AR-Brillen, die f\u00fcr die Standortbestimmung ihrer Tr\u00e4ger*innen auf visuelle Informationen angewiesen sind, dies auch in einem sich bewegenden Fahrzeug schaffen.<\/span><span style=\"font-weight: 400\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Wie unsere akademischen Partner*innen m\u00fcssen sich auch BMW und alle zuk\u00fcnftigen Industriepartner an unsere <\/span><a href=\"https:\/\/about.facebook.com\/realitylabs\/projectaria\/community-guidelines\"><span style=\"font-weight: 400\">Forschungsgemeinschaftsrichtlinien f\u00fcr Project Aria<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\"> halten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Akademische und industrielle Forschungseinrichtungen, die sich f\u00fcr die Teilnahme am Project Aria interessieren, k\u00f6nnen ihre Vorhaben <\/span><a href=\"https:\/\/docs.google.com\/forms\/d\/e\/1FAIpQLSdA4Rba4nmsr18VkBcBCCwRnWLgBtX7KoCDH-uWfRdrBxTG1A\/viewform\"><span style=\"font-weight: 400\">hier<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\"> einreichen.<\/span><span style=\"font-weight: 400\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><b>Soziale Verantwortung weiterdenken<\/b><b><br \/>\n<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Mit Blick auf die k\u00fcnftige Erweiterung von Project Aria ist es unsere Pflicht, Daten verantwortungsvoll zu erfassen und zu verwenden. So haben wir zum Beispiel letzten Monat in Singapur einen Design Jam zwischen Facebook-Forscher*innen und 28 externen Datenschutzexpert*innen und Akademiker*innen veranstaltet, um die Auswirkungen der Datenerfassung von Project Aria in der Praxis zu er\u00f6rtern. <\/span><span style=\"font-weight: 400\">Dar\u00fcber hinaus werden wir mit einem*r Ethiker*in zusammenarbeiten, der*die uns dabei helfen soll, die Auswirkungen auf den Datenschutz und die gesellschaftliche Akzeptanz von Project Aria besser zu verstehen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">All dies ist nur der Anfang. Bis zur vollst\u00e4ndigen Realisierung der AR-Brille ist es noch ein weiter Weg. Wir arbeiten mit Wissenschaftler*innen, Ingenieur*innen, anderen Unternehmen und Datenschutzexpert*innen zusammen, um sicherzustellen, dass wir sowohl die Technologie als auch die Auswirkungen auf ihre Nutzer*innen \u2013 und vor allem auch auf ihre Nicht-Nutzer*innen \u2013 verstehen. Diese Ma\u00dfnahmen dienen dem Schutz der Privatsph\u00e4re und Sicherheit aller.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Es gibt noch so viele weitere Themen, die es zu erkunden gilt. Mehr dazu erf\u00e4hrst du auf der Website von <\/span><a href=\"https:\/\/about.facebook.com\/realitylabs\/projectaria\/\"><span style=\"font-weight: 400\">Project Aria.<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Auf der Connect im letzten Jahr haben wir unsere Vision f\u00fcr die Zukunft von AR (Augmented Reality) vorgestellt. Wir glauben, dass AR uns mit der Zeit helfen wird, ohne unsere Mobilger\u00e4te und Controller auszukommen und nat\u00fcrlicher mit der digitalen Welt zu interagieren \u2013 dank einer Benutzer*innenoberfl\u00e4che, die intuitiv auf unsere Bed\u00fcrfnisse zugeschnitten ist, statt nur auf Eingaben zu reagieren. Au\u00dferdem haben wir Einblicke in unsere Arbeit in den Bereichen Audio, Elektromyographie (EMG) und 3D-Mapping geteilt \u2013 einige der wichtigsten Forschungs- und Entwicklungsinitiativen, die sich mit Fragen rund um die Interaktion in AR befassen. Und wir haben Project Aria vorgestellt \u2013 ein Forschungsprojekt in Form einer Brille, die Daten aus der realen Welt aus der Ich-Perspektive erfasst. Diese Daten werden AR-Ger\u00e4ten in Zukunft helfen, Standort, Kontext und Absicht zu verstehen. Damit eine AR-Brille zum Beispiel eine Wegbeschreibung f\u00fcr Radfahrer*innen auf der Stra\u00dfe einblenden, wichtige Statistiken in einem Gesch\u00e4ftsmeeting anzeigen oder bei einer von zahllosen anderen Aufgaben helfen kann, muss das Ger\u00e4t ziemlich genau wissen, wo sich die Nutzer*innen gerade befinden, was sie sehen und welche Aktion sie durchf\u00fchren m\u00f6chten. Project Aria: Fortschritte beim 3D-Mapping und kontextualisierter KI Heute, auf der Connect 2021, berichtete Michael Abrash, Chief Scientist von Facebook Reality Labs, \u00fcber die Fortschritte, die wir im vergangenen Jahr mit Project Aria erzielt haben. In diesem Video aus unserem Forschungslabor in Redmond ist ein Modell zu sehen, das zeigt, wie der digitale Assistent in einer AR-Brille in Zukunft nicht nur die Gegenst\u00e4nde im Raum wahrnimmt, sondern auch antizipiert, was die Nutzer*innen mit diesen tun m\u00f6chten \u2013 z. B. einen Fernseher oder eine Lampe einschalten. Der Assistent k\u00f6nnte sogar dabei helfen, verlorene Schl\u00fcssel wiederzufinden. Hier kommuniziert unser Forscher mit dem KI-System \u00fcber ein tragbares Klickger\u00e4t \u2013 aber wir gehen davon aus, dass eines Tages am Handgelenk getragene EMG-Eingabeger\u00e4te diesen Zweck erf\u00fcllen werden. Unser Forschungsteam erkundet zudem M\u00f6glichkeiten von sprachgesteuerten Interfaces. Diese Zukunft liegt zwar noch in weiter Ferne, aber unsere Forschungsaktivit\u00e4ten bringen uns ihr Schritt f\u00fcr Schritt n\u00e4her. Datenerfassung in der realen Welt: Zun\u00e4chst Grunds\u00e4tze festlegen Um die Zukunft der AR weiterzuentwickeln und unsere digitalen Assistenten zu trainieren, brauchen wir eine gr\u00f6\u00dfere Vielfalt an erfassten Daten aus der Ich-Perspektive und dem Alltag in der realen Welt. Bei der Erhebung dieser Daten orientieren wir uns von Anfang an an unseren Grunds\u00e4tzen f\u00fcr verantwortungsvolle Innovationen. Neben unseren Grunds\u00e4tzen \u201eKeine \u00dcberraschungen\u201c und \u201eSinnvolle Kontrollmechanismen\u201c ist es uns besonders wichtig, \u201eJede*n einzelne*n mit[zu]nehmen\u201c \u2013 selbst Personen, die nur mit unseren Forschungsger\u00e4ten und -produkten in Kontakt kommen, wenn andere Menschen sie verwenden. 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Damit die AR-Brille in verschiedenen Umgebungen und kulturellen Kontexten funktioniert, haben wir im letzten Monat bekannt gegeben, dass wir die \u00f6ffentliche Nutzung neben den USA auch in Singapur\u00a0 eingef\u00fchrt haben. Dar\u00fcber hinaus haben einige Vertragspartner*innen und Mitarbeiter*innen von Facebook im Vereinigten K\u00f6nigreich sowie in Irland, der Schweiz, Deutschland, der Tschechischen Republik, Singapur, Kanada und Israel in diesem Jahr Daten in ihren eigenen Wohnungen erfasst, sofern alle Mitglieder*innen ihres Haushalts damit einverstanden waren. Damit heute existierende Ungleichheiten in Zukunft nicht in der AR wiederkehren, m\u00fcssen wir au\u00dferdem Datens\u00e4tze erfassen, die die Vielfalt in Geschlecht, Gr\u00f6\u00dfe, K\u00f6rperbau, ethnischer Abstammung und k\u00f6rperlicher wie geistiger Einschr\u00e4nkungen der Menschen widerspiegeln. 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FRL Research unterst\u00fctzt die Arbeit an der CMU und der NUS durch Sponsorenvertr\u00e4ge, jedoch sind die Universit\u00e4ten nicht dazu verpflichtet, die von ihnen erfassten Daten mit uns zu teilen. Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssen sich all unsere Universit\u00e4tspartner an die Standards der institutionellen Forschungsethikaussch\u00fcsse bzw. -pr\u00fcfungsgremien sowie an unsere Forschungsgemeinschaftsrichtlinien f\u00fcr Project Aria halten. Bei diesen Richtlinien handelt es sich um eine Reihe von Anforderungen und Best Practices, die Facebooks eigene Bestimmungen zum Datenschutz widerspiegeln (z. B. die Gew\u00e4hrleistung, dass f\u00fcr Unbeteiligte deutlich wird, wenn eine Aufnahme stattfindet, und das Unkenntlichmachen von personenbezogenen Informationen wie Gesichtern oder Nummernschildern). Die Einhaltung dieser Richtlinien ist erforderlich, da sie sicherstellen, dass alle im Rahmen von Project Aria durchgef\u00fchrten Forschungsarbeiten den Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen entsprechen. Neue Partnerschaft mit BMW Und nicht zuletzt freuen wir uns auch, neben der stets steigenden Zahl akademischer Partner*innen heute unsere erste Branchenpartnerschaft mit BMW bekannt zu geben. Wir glauben, dass AR-Brillen Autofahrer*innen in Zukunft beim Navigieren in ihrer Umgebung helfen werden, sie auf Gefahren im Stra\u00dfenverkehr aufmerksam machen k\u00f6nnen und vieles mehr. Bevor wir dieses Ziel erreichen k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir jedoch sicherstellen, dass alles, was wir bauen, sicher ist und einen Mehrwert f\u00fcr das Fahren bzw. Mitfahren bietet \u2013 und nicht ablenkt oder st\u00f6rt. Diese Partnerschaft wird uns auch helfen zu verstehen, wie AR-Brillen, die f\u00fcr die Standortbestimmung ihrer Tr\u00e4ger*innen auf visuelle Informationen angewiesen sind, dies auch in einem sich bewegenden Fahrzeug schaffen. Wie unsere akademischen Partner*innen m\u00fcssen sich auch BMW und alle zuk\u00fcnftigen Industriepartner an unsere Forschungsgemeinschaftsrichtlinien f\u00fcr Project Aria halten. Akademische und industrielle Forschungseinrichtungen, die sich f\u00fcr die Teilnahme am Project Aria interessieren, k\u00f6nnen ihre Vorhaben hier einreichen. Soziale Verantwortung weiterdenken Mit Blick auf die k\u00fcnftige Erweiterung von Project Aria ist es unsere Pflicht, Daten verantwortungsvoll zu erfassen und zu verwenden. So haben wir zum Beispiel letzten Monat in Singapur einen Design Jam zwischen Facebook-Forscher*innen und 28 externen Datenschutzexpert*innen und Akademiker*innen veranstaltet, um die Auswirkungen der Datenerfassung von Project Aria in der Praxis zu er\u00f6rtern. Dar\u00fcber hinaus werden wir mit einem*r Ethiker*in zusammenarbeiten, der*die uns dabei helfen soll, die Auswirkungen auf den Datenschutz und die gesellschaftliche Akzeptanz von Project Aria besser zu verstehen. All dies ist nur der Anfang. Bis zur vollst\u00e4ndigen Realisierung der AR-Brille ist es noch ein weiter Weg. Wir arbeiten mit Wissenschaftler*innen, Ingenieur*innen, anderen Unternehmen und Datenschutzexpert*innen zusammen, um sicherzustellen, dass wir sowohl die Technologie als auch die Auswirkungen auf ihre Nutzer*innen \u2013 und vor allem auch auf ihre Nicht-Nutzer*innen \u2013 verstehen. Diese Ma\u00dfnahmen dienen dem Schutz der Privatsph\u00e4re und Sicherheit aller. 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Damit eine AR-Brille zum Beispiel eine Wegbeschreibung f\u00fcr Radfahrer*innen auf der Stra\u00dfe einblenden, wichtige Statistiken in einem Gesch\u00e4ftsmeeting anzeigen oder bei einer von zahllosen anderen Aufgaben helfen kann, muss das Ger\u00e4t ziemlich genau wissen, wo sich die Nutzer*innen gerade befinden, was sie sehen und welche Aktion sie durchf\u00fchren m\u00f6chten. Project Aria: Fortschritte beim 3D-Mapping und kontextualisierter KI Heute, auf der Connect 2021, berichtete Michael Abrash, Chief Scientist von Facebook Reality Labs, \u00fcber die Fortschritte, die wir im vergangenen Jahr mit Project Aria erzielt haben. In diesem Video aus unserem Forschungslabor in Redmond ist ein Modell zu sehen, das zeigt, wie der digitale Assistent in einer AR-Brille in Zukunft nicht nur die Gegenst\u00e4nde im Raum wahrnimmt, sondern auch antizipiert, was die Nutzer*innen mit diesen tun m\u00f6chten \u2013 z. B. einen Fernseher oder eine Lampe einschalten. Der Assistent k\u00f6nnte sogar dabei helfen, verlorene Schl\u00fcssel wiederzufinden. Hier kommuniziert unser Forscher mit dem KI-System \u00fcber ein tragbares Klickger\u00e4t \u2013 aber wir gehen davon aus, dass eines Tages am Handgelenk getragene EMG-Eingabeger\u00e4te diesen Zweck erf\u00fcllen werden. Unser Forschungsteam erkundet zudem M\u00f6glichkeiten von sprachgesteuerten Interfaces. Diese Zukunft liegt zwar noch in weiter Ferne, aber unsere Forschungsaktivit\u00e4ten bringen uns ihr Schritt f\u00fcr Schritt n\u00e4her. Datenerfassung in der realen Welt: Zun\u00e4chst Grunds\u00e4tze festlegen Um die Zukunft der AR weiterzuentwickeln und unsere digitalen Assistenten zu trainieren, brauchen wir eine gr\u00f6\u00dfere Vielfalt an erfassten Daten aus der Ich-Perspektive und dem Alltag in der realen Welt. Bei der Erhebung dieser Daten orientieren wir uns von Anfang an an unseren Grunds\u00e4tzen f\u00fcr verantwortungsvolle Innovationen. 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Wir machen Gesichter und Nummernschilder in allen Datens\u00e4tzen, die an einem \u00f6ffentlichen Ort erfasst wurden, automatisch unkenntlich. Alle Ger\u00e4te signalisieren au\u00dferdem durch ein auff\u00e4lliges wei\u00dfes Licht, wann sie in Betrieb sind. Damit die AR-Brille in verschiedenen Umgebungen und kulturellen Kontexten funktioniert, haben wir im letzten Monat bekannt gegeben, dass wir die \u00f6ffentliche Nutzung neben den USA auch in Singapur\u00a0 eingef\u00fchrt haben. Dar\u00fcber hinaus haben einige Vertragspartner*innen und Mitarbeiter*innen von Facebook im Vereinigten K\u00f6nigreich sowie in Irland, der Schweiz, Deutschland, der Tschechischen Republik, Singapur, Kanada und Israel in diesem Jahr Daten in ihren eigenen Wohnungen erfasst, sofern alle Mitglieder*innen ihres Haushalts damit einverstanden waren. Damit heute existierende Ungleichheiten in Zukunft nicht in der AR wiederkehren, m\u00fcssen wir au\u00dferdem Datens\u00e4tze erfassen, die die Vielfalt in Geschlecht, Gr\u00f6\u00dfe, K\u00f6rperbau, ethnischer Abstammung und k\u00f6rperlicher wie geistiger Einschr\u00e4nkungen der Menschen widerspiegeln. Ab November werden wir daher die Teilnahme in den L\u00e4ndern, in denen wir bereits Daten erfassen, f\u00fcr eine breit angelegte Gruppe von etwa 3.000 Mitarbeiter*innen und Vertragspartner*innen von Facebook sowie f\u00fcr externe, bezahlte Forschungsteilnehmer*innen erm\u00f6glichen. Selbstverst\u00e4ndlich m\u00fcssen alle Teilnehmer*innen all unsere Regeln befolgen und unser Training absolvieren, bevor sie ihre ersten Schritte mit dem Ger\u00e4t machen. Und bei der Datenerfassung im \u00f6ffentlichen Raum m\u00fcssen sie Kleidung und ein Umh\u00e4ngeband tragen, die sie als Forschungsteilnehmer*innen von Project Aria ausweisen. Die Teilnehmer*innen k\u00f6nnen die vom Ger\u00e4t aufgezeichneten Rohdaten auch nicht direkt ansehen oder anh\u00f6ren. Daten aus der Ich-Perspektive f\u00fcr die Forschungs-Community verf\u00fcgbar machen Die Entwicklung kontextbezogener egozentrischer KI (in der Ich-Perspektive) ist ein Prozess, der Jahrzehnte in Anspruch nimmt. Der akademische Bereich der k\u00fcnstlichen Intelligenz hat in den letzten zwanzig Jahren enorme Fortschritte gemacht. Dennoch versteht die KI noch nicht wirklich, was es hei\u00dft, die Welt mit unseren Augen zu sehen. Aus diesem Grund hat Facebook AI vor Kurzem Ego4D angek\u00fcndigt \u2013 ein Langzeitprojekt mit dem Ziel, der Forschungs-Community egozentrische Daten \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich zu machen, zusammen mit einer Reihe von Benchmark-Challenges, die auf visuelle Erlebnisse aus der Ich-Perspektive f\u00fcr die KI-Assistenten der Zukunft abzielen.Damit sie ihre eigene Forschung zur egozentrischen Wahrnehmung vertiefen k\u00f6nnen, weitet Facebook Reality Labs das im letzten Jahr zusammen mit der Carnegie Mellon University begonnene Pilotprogramm Project Aria aus und stellt die Brille der National University of Singapore sowie bald auch anderen Universit\u00e4tspartnern zur Verf\u00fcgung. FRL Research unterst\u00fctzt die Arbeit an der CMU und der NUS durch Sponsorenvertr\u00e4ge, jedoch sind die Universit\u00e4ten nicht dazu verpflichtet, die von ihnen erfassten Daten mit uns zu teilen. Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssen sich all unsere Universit\u00e4tspartner an die Standards der institutionellen Forschungsethikaussch\u00fcsse bzw. -pr\u00fcfungsgremien sowie an unsere Forschungsgemeinschaftsrichtlinien f\u00fcr Project Aria halten. Bei diesen Richtlinien handelt es sich um eine Reihe von Anforderungen und Best Practices, die Facebooks eigene Bestimmungen zum Datenschutz widerspiegeln (z. B. die Gew\u00e4hrleistung, dass f\u00fcr Unbeteiligte deutlich wird, wenn eine Aufnahme stattfindet, und das Unkenntlichmachen von personenbezogenen Informationen wie Gesichtern oder Nummernschildern). Die Einhaltung dieser Richtlinien ist erforderlich, da sie sicherstellen, dass alle im Rahmen von Project Aria durchgef\u00fchrten Forschungsarbeiten den Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen entsprechen. Neue Partnerschaft mit BMW Und nicht zuletzt freuen wir uns auch, neben der stets steigenden Zahl akademischer Partner*innen heute unsere erste Branchenpartnerschaft mit BMW bekannt zu geben. Wir glauben, dass AR-Brillen Autofahrer*innen in Zukunft beim Navigieren in ihrer Umgebung helfen werden, sie auf Gefahren im Stra\u00dfenverkehr aufmerksam machen k\u00f6nnen und vieles mehr. Bevor wir dieses Ziel erreichen k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir jedoch sicherstellen, dass alles, was wir bauen, sicher ist und einen Mehrwert f\u00fcr das Fahren bzw. Mitfahren bietet \u2013 und nicht ablenkt oder st\u00f6rt. Diese Partnerschaft wird uns auch helfen zu verstehen, wie AR-Brillen, die f\u00fcr die Standortbestimmung ihrer Tr\u00e4ger*innen auf visuelle Informationen angewiesen sind, dies auch in einem sich bewegenden Fahrzeug schaffen. Wie unsere akademischen Partner*innen m\u00fcssen sich auch BMW und alle zuk\u00fcnftigen Industriepartner an unsere Forschungsgemeinschaftsrichtlinien f\u00fcr Project Aria halten. Akademische und industrielle Forschungseinrichtungen, die sich f\u00fcr die Teilnahme am Project Aria interessieren, k\u00f6nnen ihre Vorhaben hier einreichen. Soziale Verantwortung weiterdenken Mit Blick auf die k\u00fcnftige Erweiterung von Project Aria ist es unsere Pflicht, Daten verantwortungsvoll zu erfassen und zu verwenden. So haben wir zum Beispiel letzten Monat in Singapur einen Design Jam zwischen Facebook-Forscher*innen und 28 externen Datenschutzexpert*innen und Akademiker*innen veranstaltet, um die Auswirkungen der Datenerfassung von Project Aria in der Praxis zu er\u00f6rtern. Dar\u00fcber hinaus werden wir mit einem*r Ethiker*in zusammenarbeiten, der*die uns dabei helfen soll, die Auswirkungen auf den Datenschutz und die gesellschaftliche Akzeptanz von Project Aria besser zu verstehen. All dies ist nur der Anfang. Bis zur vollst\u00e4ndigen Realisierung der AR-Brille ist es noch ein weiter Weg. Wir arbeiten mit Wissenschaftler*innen, Ingenieur*innen, anderen Unternehmen und Datenschutzexpert*innen zusammen, um sicherzustellen, dass wir sowohl die Technologie als auch die Auswirkungen auf ihre Nutzer*innen \u2013 und vor allem auch auf ihre Nicht-Nutzer*innen \u2013 verstehen. Diese Ma\u00dfnahmen dienen dem Schutz der Privatsph\u00e4re und Sicherheit aller. Es gibt noch so viele weitere Themen, die es zu erkunden gilt. 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Der Assistent k\u00f6nnte sogar dabei helfen, verlorene Schl\u00fcssel wiederzufinden. Hier kommuniziert unser Forscher mit dem KI-System \u00fcber ein tragbares Klickger\u00e4t \u2013 aber wir gehen davon aus, dass eines Tages am Handgelenk getragene EMG-Eingabeger\u00e4te diesen Zweck erf\u00fcllen werden. Unser Forschungsteam erkundet zudem M\u00f6glichkeiten von sprachgesteuerten Interfaces. Diese Zukunft liegt zwar noch in weiter Ferne, aber unsere Forschungsaktivit\u00e4ten bringen uns ihr Schritt f\u00fcr Schritt n\u00e4her. Datenerfassung in der realen Welt: Zun\u00e4chst Grunds\u00e4tze festlegen Um die Zukunft der AR weiterzuentwickeln und unsere digitalen Assistenten zu trainieren, brauchen wir eine gr\u00f6\u00dfere Vielfalt an erfassten Daten aus der Ich-Perspektive und dem Alltag in der realen Welt. Bei der Erhebung dieser Daten orientieren wir uns von Anfang an an unseren Grunds\u00e4tzen f\u00fcr verantwortungsvolle Innovationen. Neben unseren Grunds\u00e4tzen \u201eKeine \u00dcberraschungen\u201c und \u201eSinnvolle Kontrollmechanismen\u201c ist es uns besonders wichtig, \u201eJede*n einzelne*n mit[zu]nehmen\u201c \u2013 selbst Personen, die nur mit unseren Forschungsger\u00e4ten und -produkten in Kontakt kommen, wenn andere Menschen sie verwenden. Zudem stehen bei uns \u201eDie Menschen [..] im Mittelpunkt\u201c, da wir das Wohl unserer Communitys in den Fokus r\u00fccken und zugleich verantwortungsvoll mit deren Daten umgehen. Wie wir bereits bei der Ank\u00fcndigung von Project Aria angemerkt haben, haben wir eingeschr\u00e4nkt, wann und wo Daten gesammelt werden k\u00f6nnen. So sind zum Beispiel Aufnahmen in sensiblen Bereichen wie Toiletten, Gebetsr\u00e4umen, Umkleidekabinen oder in vertraulichen Meetings und anderen privaten Situationen nicht gestattet. In den Wohnungen der Nutzer*innen sind Aufnahmen nur mit dem Einverst\u00e4ndnis aller Haushaltsmitglieder*innen erlaubt. 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Damit heute existierende Ungleichheiten in Zukunft nicht in der AR wiederkehren, m\u00fcssen wir au\u00dferdem Datens\u00e4tze erfassen, die die Vielfalt in Geschlecht, Gr\u00f6\u00dfe, K\u00f6rperbau, ethnischer Abstammung und k\u00f6rperlicher wie geistiger Einschr\u00e4nkungen der Menschen widerspiegeln. Ab November werden wir daher die Teilnahme in den L\u00e4ndern, in denen wir bereits Daten erfassen, f\u00fcr eine breit angelegte Gruppe von etwa 3.000 Mitarbeiter*innen und Vertragspartner*innen von Facebook sowie f\u00fcr externe, bezahlte Forschungsteilnehmer*innen erm\u00f6glichen. Selbstverst\u00e4ndlich m\u00fcssen alle Teilnehmer*innen all unsere Regeln befolgen und unser Training absolvieren, bevor sie ihre ersten Schritte mit dem Ger\u00e4t machen. Und bei der Datenerfassung im \u00f6ffentlichen Raum m\u00fcssen sie Kleidung und ein Umh\u00e4ngeband tragen, die sie als Forschungsteilnehmer*innen von Project Aria ausweisen. Die Teilnehmer*innen k\u00f6nnen die vom Ger\u00e4t aufgezeichneten Rohdaten auch nicht direkt ansehen oder anh\u00f6ren. Daten aus der Ich-Perspektive f\u00fcr die Forschungs-Community verf\u00fcgbar machen Die Entwicklung kontextbezogener egozentrischer KI (in der Ich-Perspektive) ist ein Prozess, der Jahrzehnte in Anspruch nimmt. Der akademische Bereich der k\u00fcnstlichen Intelligenz hat in den letzten zwanzig Jahren enorme Fortschritte gemacht. Dennoch versteht die KI noch nicht wirklich, was es hei\u00dft, die Welt mit unseren Augen zu sehen. Aus diesem Grund hat Facebook AI vor Kurzem Ego4D angek\u00fcndigt \u2013 ein Langzeitprojekt mit dem Ziel, der Forschungs-Community egozentrische Daten \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich zu machen, zusammen mit einer Reihe von Benchmark-Challenges, die auf visuelle Erlebnisse aus der Ich-Perspektive f\u00fcr die KI-Assistenten der Zukunft abzielen.Damit sie ihre eigene Forschung zur egozentrischen Wahrnehmung vertiefen k\u00f6nnen, weitet Facebook Reality Labs das im letzten Jahr zusammen mit der Carnegie Mellon University begonnene Pilotprogramm Project Aria aus und stellt die Brille der National University of Singapore sowie bald auch anderen Universit\u00e4tspartnern zur Verf\u00fcgung. FRL Research unterst\u00fctzt die Arbeit an der CMU und der NUS durch Sponsorenvertr\u00e4ge, jedoch sind die Universit\u00e4ten nicht dazu verpflichtet, die von ihnen erfassten Daten mit uns zu teilen. Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssen sich all unsere Universit\u00e4tspartner an die Standards der institutionellen Forschungsethikaussch\u00fcsse bzw. -pr\u00fcfungsgremien sowie an unsere Forschungsgemeinschaftsrichtlinien f\u00fcr Project Aria halten. Bei diesen Richtlinien handelt es sich um eine Reihe von Anforderungen und Best Practices, die Facebooks eigene Bestimmungen zum Datenschutz widerspiegeln (z. B. die Gew\u00e4hrleistung, dass f\u00fcr Unbeteiligte deutlich wird, wenn eine Aufnahme stattfindet, und das Unkenntlichmachen von personenbezogenen Informationen wie Gesichtern oder Nummernschildern). Die Einhaltung dieser Richtlinien ist erforderlich, da sie sicherstellen, dass alle im Rahmen von Project Aria durchgef\u00fchrten Forschungsarbeiten den Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen entsprechen. Neue Partnerschaft mit BMW Und nicht zuletzt freuen wir uns auch, neben der stets steigenden Zahl akademischer Partner*innen heute unsere erste Branchenpartnerschaft mit BMW bekannt zu geben. Wir glauben, dass AR-Brillen Autofahrer*innen in Zukunft beim Navigieren in ihrer Umgebung helfen werden, sie auf Gefahren im Stra\u00dfenverkehr aufmerksam machen k\u00f6nnen und vieles mehr. Bevor wir dieses Ziel erreichen k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir jedoch sicherstellen, dass alles, was wir bauen, sicher ist und einen Mehrwert f\u00fcr das Fahren bzw. Mitfahren bietet \u2013 und nicht ablenkt oder st\u00f6rt. Diese Partnerschaft wird uns auch helfen zu verstehen, wie AR-Brillen, die f\u00fcr die Standortbestimmung ihrer Tr\u00e4ger*innen auf visuelle Informationen angewiesen sind, dies auch in einem sich bewegenden Fahrzeug schaffen. Wie unsere akademischen Partner*innen m\u00fcssen sich auch BMW und alle zuk\u00fcnftigen Industriepartner an unsere Forschungsgemeinschaftsrichtlinien f\u00fcr Project Aria halten. Akademische und industrielle Forschungseinrichtungen, die sich f\u00fcr die Teilnahme am Project Aria interessieren, k\u00f6nnen ihre Vorhaben hier einreichen. Soziale Verantwortung weiterdenken Mit Blick auf die k\u00fcnftige Erweiterung von Project Aria ist es unsere Pflicht, Daten verantwortungsvoll zu erfassen und zu verwenden. So haben wir zum Beispiel letzten Monat in Singapur einen Design Jam zwischen Facebook-Forscher*innen und 28 externen Datenschutzexpert*innen und Akademiker*innen veranstaltet, um die Auswirkungen der Datenerfassung von Project Aria in der Praxis zu er\u00f6rtern. Dar\u00fcber hinaus werden wir mit einem*r Ethiker*in zusammenarbeiten, der*die uns dabei helfen soll, die Auswirkungen auf den Datenschutz und die gesellschaftliche Akzeptanz von Project Aria besser zu verstehen. All dies ist nur der Anfang. Bis zur vollst\u00e4ndigen Realisierung der AR-Brille ist es noch ein weiter Weg. Wir arbeiten mit Wissenschaftler*innen, Ingenieur*innen, anderen Unternehmen und Datenschutzexpert*innen zusammen, um sicherzustellen, dass wir sowohl die Technologie als auch die Auswirkungen auf ihre Nutzer*innen \u2013 und vor allem auch auf ihre Nicht-Nutzer*innen \u2013 verstehen. Diese Ma\u00dfnahmen dienen dem Schutz der Privatsph\u00e4re und Sicherheit aller. Es gibt noch so viele weitere Themen, die es zu erkunden gilt. 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