{"id":25584,"date":"2021-04-27T09:00:24","date_gmt":"2021-04-27T08:00:24","guid":{"rendered":"https:\/\/about.fb.com\/de\/?p=25584"},"modified":"2021-04-27T09:18:01","modified_gmt":"2021-04-27T08:18:01","slug":"stark-fuer-kleinunternehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/about.fb.com\/de\/news\/2021\/04\/stark-fuer-kleinunternehmen\/","title":{"rendered":"Wir machen uns stark f\u00fcr Kleinunternehmen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-weight: 400\">Von Dan Levy, VP Ads &amp; Business Products<\/span><\/p>\n<p><strong><i>Update vom 27. April 2021: <\/i><br \/>\n<\/strong><b><br \/>\n<\/b><span style=\"font-weight: 400\">Bei Facebook verwenden wir Daten, um personalisierte Anzeigen bereitzustellen. Dies hat vor allem f\u00fcr kleine Unternehmen Vorteile und tr\u00e4gt dazu bei, dass unsere Apps und Dienste kostenlos bleiben. Apple hat angek\u00fcndigt, dass Apps, die sogenanntes \u201dTracking\u201d betreiben, mit der Einf\u00fchrung von iOS 14.5 ab heute um Erlaubnis fragen m\u00fcssen, sollten diese Informationen von anderen Apps und Unternehmenswebsites zur Personalisierung oder Messung von Werbeanzeigen verwenden. Dies wird durch eine von Apple entworfene Eingabeaufforderung geschehen, die jedoch wenig Details dar\u00fcber enth\u00e4lt, was eine jeweilige Zustimmung oder Ablehnung bedeutet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Apple gab bekannt, die proaktive Bereitstellung von zus\u00e4tzlichen Hinweisen zu erlauben. Wir werden ein Pop-Up-Fenster mit weiterf\u00fchrenden Informationen einblenden, bevor Apples Einverst\u00e4ndnisaufforderung erscheint. Hierdurch m\u00f6chten wir Menschen helfen, eine informiertere Entscheidung dar\u00fcber zu treffen, wie ihre Daten verwendet werden. Unsere Meldung kl\u00e4rt dar\u00fcber auf, wie wir Daten f\u00fcr personalisierte Werbung verwenden und inwiefern wir die Nutzung von Aktivit\u00e4ten, die andere Apps und Websites an uns senden, einschr\u00e4nken, wenn Nutzer*innen diese Ger\u00e4teeinstellung nicht aktivieren. Unsere Zusatzinformation l\u00e4sst die Menschen auch wissen, dass sie die Aufforderung von Apple aufgrund der Nutzungs\u00e4nderungen f\u00fcr iOS 14.5 angezeigt bekommen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">So wird unser Pop-Up auf Facebook und Instagram aussehen:<\/span><\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-25835\" src=\"https:\/\/about.fb.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2020\/12\/SpeakingUp_SmBiz-1.jpg?w=890&#038;resize=890%2C816\" alt=\"\" width=\"890\" height=\"816\" data-wp-editing=\"1\" srcset=\"https:\/\/about.fb.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2020\/12\/SpeakingUp_SmBiz-1.jpg?w=890 890w, https:\/\/about.fb.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2020\/12\/SpeakingUp_SmBiz-1.jpg?w=436 436w, https:\/\/about.fb.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2020\/12\/SpeakingUp_SmBiz-1.jpg?w=300 300w, https:\/\/about.fb.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2020\/12\/SpeakingUp_SmBiz-1.jpg?w=768 768w, https:\/\/about.fb.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2020\/12\/SpeakingUp_SmBiz-1.jpg?w=654 654w\" sizes=\"auto, (max-width: 890px) 100vw, 890px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><i>Urspr\u00fcnglich ver\u00f6ffentlicht am 16. Dezember 2020:<\/i><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">___________________________________________<\/span><\/p>\n<p><b>Zusammenfassung<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Facebook macht sich stark f\u00fcr Kleinunternehmen. Apples neue Richtlinie f\u00fcr iOS 14 wird viele Kleinunternehmen hart treffen, die ohnehin um die eigene Existenz ringen und f\u00fcr ihr weiteres Fortbestehen mehr denn je auf ein freies Internet angewiesen sind. Hier ist eine \u00dcbersicht \u00fcber das Vorgehen von Apple und wie wir dazu stehen:<\/span><\/p>\n<ol>\n<li style=\"font-weight: 400\"><b>Apple f\u00fchrt eine neue Richtlinie ein, die \u00fcber die sogenannte AppTrackingTransparency von iOS 14 umgesetzt wird. Hierbei geht es nicht um Datenschutz, sondern um Profit.<\/b><span style=\"font-weight: 400\"> Die Richtlinie wird Unternehmen dazu zwingen, auf Abonnements und andere In-App-Zahlungen umzusteigen, um Einnahmen zu erzielen. Apple wird von dieser \u00c4nderung profitieren, w\u00e4hrend viele Anbieter von kostenlosen Diensten dazu gen\u00f6tigt werden, Geb\u00fchren zu verlangen oder den Markt zu verlassen.<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400\"><b>Dieses Vorgehen schadet Kleinunternehmen und Publishern, die aufgrund der Pandemie ohnehin mit dem R\u00fccken zur Wand stehen.<\/b><span style=\"font-weight: 400\"> Diese \u00c4nderungen wirken sich unmittelbar auf die M\u00f6glichkeit von Unternehmen aus, ihre Werbebudgets effizient und wirksam einzusetzen. Aus unserer Analyse l\u00e4sst sich ableiten, dass der Wegfall personalisierter Werbung bei Kleinunternehmen durchschnittliche Umsatzeinbu\u00dfen von 60 % f\u00fcr jeden in digitale Werbung investierten Euro verursachen wird.<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400\"><b>Das Unternehmen h\u00e4lt sich nicht an seine eigenen Regeln. <\/b><span style=\"font-weight: 400\">Apples eigene Plattform f\u00fcr personalisierte Werbung unterliegt nicht der neuen Richtlinie f\u00fcr iOS 14.<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400\"><b>Wir sind mit Apples Vorgehensweise nicht einverstanden, m\u00fcssen ihre Einverst\u00e4ndnisaufforderung<\/b> <b>\u00a0jedoch anzeigen.<\/b><span style=\"font-weight: 400\"> Sollten wir dieser Verpflichtung nicht nachkommen, w\u00fcrde dies Vergeltungsma\u00dfnahmen von Apple nach sich ziehen, die den Unternehmen, denen wir helfen m\u00f6chten, nur noch mehr schaden w\u00fcrden. Dieses Risiko k\u00f6nnen wir nicht eingehen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">___________________________________________<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Seit 20 Jahren arbeite ich mit Kleinunternehmen zusammen; ich habe meine Karriere darauf ausgerichtet, das Wachstum dieser Unternehmen zu unterst\u00fctzen. So hatte ich das Privileg, aus erster Hand mitzuerleben, wie das Internet den Werdegang unz\u00e4hliger Unternehmen und den Menschen dahinter grundlegend ver\u00e4ndert hat. Das Internet versetzt UnternehmerInnen in die Lage, aus einer Idee ein Gesch\u00e4ft zu machen \u2013 und alles, was dazu ben\u00f6tigt wird, ist ein Mobilger\u00e4t.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Einer der wesentlichen Faktoren, die hierzu beitragen, ist der einfache und kosteng\u00fcnstige Zugang zu Marketingm\u00f6glichkeiten \u00fcber das Internet. Es gibt Dutzende von Plattformen, die Kleinunternehmen bei der Einrichtung von Websites, Zahlungen, Logistik und Finanzierung unterst\u00fctzen. Aber ohne Kunden l\u00e4sst sich kein Gesch\u00e4ft aufbauen. Auf Facebook kann jeder mit einem Mobiltelefon und ein paar Euro eine Kampagne durchf\u00fchren, ganz ohne kostspielige Agentur, ohne ein Budget im f\u00fcnfstelligen Bereich und ohne eine aufw\u00e4ndige Ausstattung f\u00fcr die Produktion. Ich kenne viele Gesch\u00e4ftsinhaber, die das erfolgreich umgesetzt haben. Was ich an der Arbeit bei Facebook \u00fcber alles sch\u00e4tze, sind die Geschichten von Menschen, die ihr Leben und ihre Community durch uns ver\u00e4ndert haben. Am Anfang stand eine gro\u00dfartige Idee, aus der mithilfe unserer Tools ein florierendes Unternehmen hervorging.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Ich finde dies erw\u00e4hnenswert, da das, was Apple mit seiner iOS 14 AppTrackingTransparenz-Richtlinie anst\u00f6\u00dft, solche Erfolgsgeschichten zunichte machen k\u00f6nnte \u2013 zum Nutzen gro\u00dfer Konzerne und zum Leidwesen kleiner Unternehmen. Viele von euch haben uns zu diesem Thema angesprochen. Insbesondere KleinunternehmerInnen, die sich Sorgen dar\u00fcber machen, wie sich die \u00c4nderungen von Apple auf ihre M\u00f6glichkeiten auswirken werden, Kunden effektiv zu erreichen und zu wachsen \u2013 ganz zu schweigen von den zus\u00e4tzlichen gesch\u00e4ftlichen Herausforderungen w\u00e4hrend der aktuellen Pandemie.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Daher machen wir uns jetzt stark f\u00fcr Kleinunternehmen.<\/span><\/p>\n<p><b>Was hat es mit dem iOS 14-Update auf sich?<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Im Juni 2020 k\u00fcndigte Apple eine neue Richtlinie an, nach der Apps einen Tracking-Warnhinweis anzeigen m\u00fcssen. Dies wird es deutlich erschweren, dieses Gesch\u00e4ftsmodell erfolgreich umzusetzen.<\/span><\/p>\n<p><b>Auswirkungen auf UnternehmerInnen, Content-Creator und Kleinunternehmen<\/b><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/business\/apple-ios-14-speak-up-for-small-business\"><span style=\"font-weight: 400\">Wer ist konkret betroffen?<\/span><\/a> <span style=\"font-weight: 400\">Die Kaffeer\u00f6sterei in deiner Nachbarschaft, dein Freund, der sein eigenes Einzelhandelsgesch\u00e4ft gegr\u00fcndet hat und deine Cousine, die eine Online-Plattform f\u00fcr Veranstaltungen aufgebaut hat. Ebenfalls betroffen sind die Spieleentwickler, deren Apps du kostenlos nutzt. Betrachten wir die Thematik etwas n\u00e4her:<\/span><\/p>\n<p><b>Erstens, kostenlose Apps, UnternehmerInnen und Creator, die diese Apps erstellen. <\/b><span style=\"font-weight: 400\">UnternehmerInnen und Creator sind auf Werbung angewiesen, um Geld zu verdienen. Im Gegenzug stellen sie den Menschen kostenlose Inhalte zur Verf\u00fcgung \u2013<\/span> <span style=\"font-weight: 400\">von deinen Morgennachrichten \u00fcber das Spiel, das du in der Schlange vor dem Caf\u00e9 spielst, bis hin zur Comedy-Show, die du am Freitagabend angeschaut hast.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Wenn die UnternehmerInnen und kreativen K\u00f6pfe, die diese Gesch\u00e4ftsmodelle betreiben, nicht auf effiziente und effektive Art daf\u00fcr werben k\u00f6nnen, um auf diese Weise Geld zu verdienen, m\u00fcssen sie auf andere M\u00f6glichkeiten zur\u00fcckgreifen, sich zu finanzieren. So zum Beispiel \u00fcber geb\u00fchrenpflichtige Abonnements oder In-App-Zahlungen. Dies wird dazu f\u00fchren, dass viele der Apps und Websites, die bislang kostenlos waren, Geb\u00fchren f\u00fcr ihre Dienste erheben oder ganz von der Bildfl\u00e4che verschwinden werden. Wem es finanziell gut geht, dem tun solche Geb\u00fchren nicht weh, aber viele Menschen k\u00f6nnen sich derzeit schlichtweg keine zus\u00e4tzliche Ausgaben leisten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Zum jetzigen Zeitpunkt ist es schwierig, die Auswirkungen auf Content-Creator und Publisher zu beziffern, da die Gleichung noch viele Unbekannte aufweist. Testszenarien haben ergeben, dass Verlage\u00a0 Umsatzeinbu\u00dfen in H\u00f6he von<\/span><a href=\"https:\/\/developers.facebook.com\/blog\/post\/2020\/06\/18\/value-of-personalized-ads-thriving-app-ecosystem\/\"> <span style=\"font-weight: 400\">mehr als 50 %<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\"> erleiden, wenn personalisierte Anzeigen w\u00e4hrend der Installation mobiler Apps wegfallen. Publisher und Entwickler<\/span><a href=\"https:\/\/appfairness.org\/\"> <span style=\"font-weight: 400\">haben verstanden<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\">, was auf dem Spiel steht.<\/span><\/p>\n<p><b>Hiervon sind nicht nur App-Entwickler betroffen, sondern auch kleine Unternehmen, deren gesch\u00e4ftliche Entwicklung auf personalisierte Anzeigen angewiesen ist<\/b><span style=\"font-weight: 400\">. <\/span><span style=\"font-weight: 400\">Daf\u00fcr gibt es einen <\/span><span style=\"font-weight: 400\">einfachen Grund: Kleinunternehmen haben kleine Budgets. Damit diese kleinen Budgets ausreichen, m\u00fcssen sie punktgenau auf die Zielgruppe der Unternehmen ausgerichtet sein. Es n\u00fctzt einem lokalen Konditor nichts, Menschen anzusprechen, die in einer anderen Stadt leben. Genauso wenig bringt es einem kleinen E-Commerce-Shop f\u00fcr ma\u00dfgeschneiderte Hundeleinen etwas, wenn die Werbung Katzenbesitzer erreicht. Einfach ausgedr\u00fcckt: <\/span><span style=\"font-weight: 400\">Wenn personalisierte Werbung durch Apples Richtlinie drastisch an Effektivit\u00e4t einb\u00fc\u00dft, wird es f\u00fcr kleine Unternehmen wesentlich schwerer, ihre Zielgruppe zu erreichen. Dies wiederum hemmt ihr Wachstum und ihre F\u00e4higkeit, mit gr\u00f6\u00dferen Unternehmen zu konkurrieren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">In eigens durchgef\u00fchrten Analysen kamen wir zu dem Ergebnis, dass kleine Unternehmen, die verkaufsf\u00f6rdernde Anzeigen auf einer der\u00a0 Facebook-Apps schalten, durchschnittlich mehr als 60 % ihres Umsatzes f\u00fcr jeden ausgegebenen Euro einb\u00fc\u00dfen, wenn sie nicht in der Lage sind, anhand ihrer eigenen Daten die Zielgruppe auf Facebook zu ermitteln.*<\/span><span style=\"font-weight: 400\"> Angenommen, ein lokaler Buchladen gibt 50 \u20ac f\u00fcr eine relevante und personalisierte Anzeige aus und generiert dadurch f\u00fcnf Verk\u00e4ufe. Wenn die Anzeige nicht auf eigenen Daten zur Personalisierung basiert h\u00e4tte, h\u00e4tte das Unternehmen mit derselben Anzeige f\u00fcr 50 \u20ac nur ca. zwei Verk\u00e4ufe erreicht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Nat\u00fcrlich wird dieses Thema eine Auswirkung auf Facebooks breitgef\u00e4chertes Anzeigengesch\u00e4ft haben, aber diese wird wesentlich geringer ausfallen als das, was auf kleine Unternehmen zukommt. Viele Kleinunternehmen werden aufgrund des Ausma\u00dfes dieser Richtlinie kein Wachstum verzeichnen, keine weiteren Mitarbeiter einstellen oder m\u00f6glicherweise sogar ihr Gesch\u00e4ft aufgeben m\u00fcssen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Und gerade in der jetzigen Zeit ben\u00f6tigen kleine Unternehmen jede Hilfe, die sie bekommen k\u00f6nnen.<\/span> <span style=\"font-weight: 400\">W\u00e4hrend der COVID-19-Pandemie haben kleine Unternehmen auf personalisierte Werbung gesetzt, um Kunden gezielt anzusprechen und auf diese Weise zu \u00fcberleben. Eine k\u00fcrzlich durchgef\u00fchrte<\/span><a href=\"https:\/\/about.fb.com\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Deloitte-Digital-Tools-in-Crisis-and-Recovery-SMB-Report-Oct-2020.pdf\"> <span style=\"font-weight: 400\">Deloitte-Studie<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\"> ergab, dass 39 % der kleinen und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen (KMUs) in Deutschland seit Beginn der Pandemie auf zielgerichtete Werbung in sozialen Medien zur\u00fcckgreifen oder den Einsatz dieser Werbung verst\u00e4rkt haben. Des Weiteren wurde festgestellt, dass KMUs, die gezielte Werbung einsetzen, mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit Ums\u00e4tze steigern, als andere Anbieter. Somit verwehrt Apple kleinen Unternehmen eines der wichtigsten Werkzeuge, um diese Pandemie zu \u00fcberstehen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Nach unserer Auffassung<\/span><a href=\"https:\/\/about.fb.com\/news\/2020\/12\/personalized-advertising-and-privacy-are-not-at-odds\/\"> <span style=\"font-weight: 400\">schlie\u00dfen sich personalisierte Werbung und die Privatsph\u00e4re der Nutzer nicht aus<\/span><span style=\"font-weight: 400\">,<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\"> so dass keine Kahlschlag-Ma\u00dfnahmen wie die iOS 14-Regelung notwendig sind.<\/span><a href=\"https:\/\/research.fb.com\/programs\/research-awards\/proposals\/cryptography-rfp-2019\/\"> <span style=\"font-weight: 400\">Wir<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\"> und andere<\/span><a href=\"https:\/\/wfanet.org\/leadership\/cross-media-measurement\"> <span style=\"font-weight: 400\">Branchenvertreter<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\"> investieren verst\u00e4rkt in L\u00f6sungen, die den Datenschutz st\u00e4rken und es Unternehmen dennoch erm\u00f6glichen, online zu erfolgreich zu sein. Leider nimmt Apple weitreichende \u00c4nderungen vor, ohne die Branche und die am st\u00e4rksten betroffenen Unternehmen in diese Entscheidung einzubeziehen. Aus welchem Grund? Unserer Meinung nach verfolgt Apple mit seiner Politik ein weiteres entscheidendes Ziel.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Wenn diese \u00c4nderungen umgesetzt werden, sind etablierte Unternehmen mit gro\u00dfen Marketingbudgets wieder im Vorteil \u2013 wie schon damals im Zeitalter der TV-Werbung, auf das wir erneut zusteuern. Aber von allen gro\u00dfen Unternehmen profitiert Apple am meisten.<\/span><\/p>\n<p><b>Ein Blick hinter die Kulissen der Apple-Politik: Es geht eher um Profit als um Datenschutz<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Apple k\u00fcndigte die neue AppTrackingTransparenz-Richtlinie f\u00fcr iOS 14 als Ma\u00dfnahme zur Wahrung der Privatsph\u00e4re der Nutzer an; tats\u00e4chlich dr\u00e4ngt es Unternehmen und Entwickler damit jedoch in ein Gesch\u00e4ftsmodell, von dem Apple in zweierlei Hinsicht profitiert:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"font-weight: 400\"> \u00a0<\/span><b>Apple-Steuer: <\/b><span style=\"font-weight: 400\">Wenn Content-Ersteller auf M\u00f6glichkeiten zur\u00fcckgreifen m\u00fcssen, um Geld jenseits der Werbung ihr Produkt zu monetarisieren \u2013 wie z. B. durch die Erhebung von Geb\u00fchren f\u00fcr ein Abonnement oder In-App-Zahlungen \u2013, flie\u00dfen 15 bis 30 % dieser Eink\u00fcnfte in Form von Geb\u00fchren an Apple ab. Das ist ein gro\u00dfes Gesch\u00e4ft: In einer Zeit, wo die Hardware-Verk\u00e4ufe von Apple nachlassen, muss das Unternehmen sich auf sein Dienstleistungsgesch\u00e4ft konzentrieren. Die<\/span><a href=\"https:\/\/www.cnbc.com\/2020\/01\/07\/apple-app-store-had-estimated-gross-sales-of-50-billion-in-2019.html\"> <span style=\"font-weight: 400\">App-Store-Plattform spielte 2019 rund 50 Milliarden Dollar ein<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\">. <\/span><span style=\"font-weight: 400\">In Folge der ge\u00e4nderten Richtlinien <\/span><span style=\"font-weight: 400\">wird Apple <\/span><i><span style=\"font-weight: 400\">noch st\u00e4rker <\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400\">vom App-Store profitieren. Kurz gesagt, Apples Update-\u00c4nderungen bedeuten konkret: mehr Geld f\u00fcr Apple und weniger kostenlose Dienste f\u00fcr die Nutzer.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-weight: 400\"> \u00a0<\/span><b>Das Werbegesch\u00e4ft von Apple: <\/b><span style=\"font-weight: 400\">Durch<\/span> <span style=\"font-weight: 400\">Apples Richtlinien bleiben App-Entwicklern nur wenige M\u00f6glichkeiten, Kunden durch effektive Werbung zu gewinnen, und \u2013 wen wundert\u2019s \u2013 Apples eigenes Werbeprodukt ist eine davon. Ja, Apples eigene Plattform f\u00fcr personalisierte Werbung ist von der neuen Einverst\u00e4ndnisaufforderung ausgenommen, die anderen Unternehmen auferlegt wurde. Standardm\u00e4\u00dfig verwendet Apple die eigens gesammelten Daten \u2013 darunter auch In-App-Kaufdaten, die Apple innerhalb der Apps anderer Anbieter erhebt \u2013 um die Effizienz der eigenen Werbeprodukte zu verbessern. Und wenn Benutzer verhindern m\u00f6chten, dass Apple ihre Daten f\u00fcr Werbezwecke nutzt, m\u00fcssen sie die entsprechende Option erst einmal in den Tiefen des iPhone-Einstellungsmen\u00fcs finden.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Offensichtlich sind diese Ma\u00dfnahmen Teil der Strategie von Apple, das Gesch\u00e4ft rund um Geb\u00fchren und Dienstleistungen auszubauen.<\/span><\/p>\n<p><b>Wie wir darauf reagieren<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Wir sind mit Apples Vorgehensweise nicht einverstanden, haben aber keine andere Wahl als die Apple-Einverst\u00e4ndnisaufforderung anzuzeigen. Im Falle unserer Weigerung w\u00fcrde Apple Facebook aus dem App-Store verbannen, was den Unternehmen und Nutzern, die unsere Dienste verwenden, nur weiter schaden w\u00fcrde. Wir k\u00f6nnen und wollen dieses Risiko nicht im Interesse der Millionen von Unternehmen eingehen, die mithilfe unserer Plattform ihr Gesch\u00e4ft ausbauen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Wir setzen alle Hebel in Bewegung, um unsere Partner auf diese Neuerungen vorzubereiten und die Auswirkungen der Apple-Richtlinie abzumildern. Hierf\u00fcr haben wir <\/span><a href=\"https:\/\/developers.facebook.com\/blog\/post\/2020\/12\/16\/preparing-partners-ios-14-mobile-web-advertising\"><span style=\"font-weight: 400\">neue Leitlinien<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\"> verfasst, die detaillierte Informationen f\u00fcr unsere <\/span><span style=\"font-weight: 400\">Kunden enthalten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Wir sind der Meinung, dass Apple sich wettbewerbswidrig verh\u00e4lt, indem es seine Kontrolle \u00fcber den App-Store nutzt, um auf Kosten von App-Entwicklern und kleinen Unternehmen noch h\u00f6here Gewinne zu erzielen. Wir pr\u00fcfen weiterhin M\u00f6glichkeiten, wie wir dieses Problem angehen k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Dazu geh\u00f6rt die fortlaufende Zusammenarbeit mit Branchengremien wie dem World Wide Web Consortium (<\/span><a href=\"https:\/\/www.w3.org\/\"><span style=\"font-weight: 400\">W3C<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\">), der Partnership for Responsible Addressable Media (<\/span><a href=\"https:\/\/www.ana.net\/content\/show\/id\/ResponsibleAddressableMedia#:~:text=The%20Partnership%20for%20Responsible%20Addressable,digital%20media%20and%20advertising%2C%20while\"><span style=\"font-weight: 400\">PRAM<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\">) sowie der World Federation of Advertisers (<\/span><a href=\"https:\/\/wfanet.org\/\"><span style=\"font-weight: 400\">WFA<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\">). Ziel dieser Kooperation ist es, neue Standards zu entwickeln und zu implementieren, die sowohl\u00a0 die Privatsph\u00e4re der Menschen weiterhin sch\u00fctzen und gleichzeitig erm\u00f6glicht, dass Inhalte f\u00fcr Menschen auch in Zukunft kostenlos bleiben und Unternehmen in diesem Markt weiterhin erfolgreich sein k\u00f6nnen. Wir hoffen, dass Apple sich an diesen Brancheninitiativen beteiligt und die Regulierung dem Gesetzgeber \u00fcberl\u00e4sst.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Facebook bekennt sich zu kleinen Unternehmen und deren Nutzung personalisierter Anzeigen, um Menschen kostenlose Inhalte anzubieten. Unterst\u00fctze mit uns Kleinunternehmen, indem du mehr \u00fcber die Auswirkungen von Apples iOS 14-Richtlinie erf\u00e4hrst und<\/span><a href=\"http:\/\/facebook.com\/business\/apple-ios-14-speak-up-for-small-business\"> <span style=\"font-weight: 400\">dich dazu \u00e4u\u00dferst<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\">.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>* <span style=\"font-weight: 400\">Um die Auswirkungen auf kleine und mittlere Unternehmen nachzuvollziehen, haben wir die aggregierten Ergebnisse von Werbekampagnen in der Facebook-Apps-Familie auf Grundlage eigener Daten der Werbetreibenden zur Optimierung des Online-Gesch\u00e4fts mit den Ergebnissen verglichen, die von solchen Werbenden erzielt wurden, die lediglich auf Daten der Werbeplattform zur\u00fcckgegriffen haben. Die Analyse umfasst \u00fcber 25.000 globale Werbekampagnen, die von Werbetreibenden zur Optimierung ihrer Verk\u00e4ufe im Jahr 2019 durchgef\u00fchrt wurden.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von Dan Levy, VP Ads &amp; Business Products Update vom 27. April 2021: Bei Facebook verwenden wir Daten, um personalisierte Anzeigen bereitzustellen. Dies hat vor allem f\u00fcr kleine Unternehmen Vorteile und tr\u00e4gt dazu bei, dass unsere Apps und Dienste kostenlos bleiben. Apple hat angek\u00fcndigt, dass Apps, die sogenanntes \u201dTracking\u201d betreiben, mit der Einf\u00fchrung von iOS 14.5 ab heute um Erlaubnis fragen m\u00fcssen, sollten diese Informationen von anderen Apps und Unternehmenswebsites zur Personalisierung oder Messung von Werbeanzeigen verwenden. Dies wird durch eine von Apple entworfene Eingabeaufforderung geschehen, die jedoch wenig Details dar\u00fcber enth\u00e4lt, was eine jeweilige Zustimmung oder Ablehnung bedeutet. Apple gab bekannt, die proaktive Bereitstellung von zus\u00e4tzlichen Hinweisen zu erlauben. Wir werden ein Pop-Up-Fenster mit weiterf\u00fchrenden Informationen einblenden, bevor Apples Einverst\u00e4ndnisaufforderung erscheint. Hierdurch m\u00f6chten wir Menschen helfen, eine informiertere Entscheidung dar\u00fcber zu treffen, wie ihre Daten verwendet werden. Unsere Meldung kl\u00e4rt dar\u00fcber auf, wie wir Daten f\u00fcr personalisierte Werbung verwenden und inwiefern wir die Nutzung von Aktivit\u00e4ten, die andere Apps und Websites an uns senden, einschr\u00e4nken, wenn Nutzer*innen diese Ger\u00e4teeinstellung nicht aktivieren. Unsere Zusatzinformation l\u00e4sst die Menschen auch wissen, dass sie die Aufforderung von Apple aufgrund der Nutzungs\u00e4nderungen f\u00fcr iOS 14.5 angezeigt bekommen. So wird unser Pop-Up auf Facebook und Instagram aussehen: &nbsp; Urspr\u00fcnglich ver\u00f6ffentlicht am 16. Dezember 2020: ___________________________________________ Zusammenfassung Facebook macht sich stark f\u00fcr Kleinunternehmen. Apples neue Richtlinie f\u00fcr iOS 14 wird viele Kleinunternehmen hart treffen, die ohnehin um die eigene Existenz ringen und f\u00fcr ihr weiteres Fortbestehen mehr denn je auf ein freies Internet angewiesen sind. Hier ist eine \u00dcbersicht \u00fcber das Vorgehen von Apple und wie wir dazu stehen: Apple f\u00fchrt eine neue Richtlinie ein, die \u00fcber die sogenannte AppTrackingTransparency von iOS 14 umgesetzt wird. Hierbei geht es nicht um Datenschutz, sondern um Profit. Die Richtlinie wird Unternehmen dazu zwingen, auf Abonnements und andere In-App-Zahlungen umzusteigen, um Einnahmen zu erzielen. Apple wird von dieser \u00c4nderung profitieren, w\u00e4hrend viele Anbieter von kostenlosen Diensten dazu gen\u00f6tigt werden, Geb\u00fchren zu verlangen oder den Markt zu verlassen. Dieses Vorgehen schadet Kleinunternehmen und Publishern, die aufgrund der Pandemie ohnehin mit dem R\u00fccken zur Wand stehen. Diese \u00c4nderungen wirken sich unmittelbar auf die M\u00f6glichkeit von Unternehmen aus, ihre Werbebudgets effizient und wirksam einzusetzen. Aus unserer Analyse l\u00e4sst sich ableiten, dass der Wegfall personalisierter Werbung bei Kleinunternehmen durchschnittliche Umsatzeinbu\u00dfen von 60 % f\u00fcr jeden in digitale Werbung investierten Euro verursachen wird. Das Unternehmen h\u00e4lt sich nicht an seine eigenen Regeln. Apples eigene Plattform f\u00fcr personalisierte Werbung unterliegt nicht der neuen Richtlinie f\u00fcr iOS 14. Wir sind mit Apples Vorgehensweise nicht einverstanden, m\u00fcssen ihre Einverst\u00e4ndnisaufforderung \u00a0jedoch anzeigen. Sollten wir dieser Verpflichtung nicht nachkommen, w\u00fcrde dies Vergeltungsma\u00dfnahmen von Apple nach sich ziehen, die den Unternehmen, denen wir helfen m\u00f6chten, nur noch mehr schaden w\u00fcrden. Dieses Risiko k\u00f6nnen wir nicht eingehen. ___________________________________________ Seit 20 Jahren arbeite ich mit Kleinunternehmen zusammen; ich habe meine Karriere darauf ausgerichtet, das Wachstum dieser Unternehmen zu unterst\u00fctzen. So hatte ich das Privileg, aus erster Hand mitzuerleben, wie das Internet den Werdegang unz\u00e4hliger Unternehmen und den Menschen dahinter grundlegend ver\u00e4ndert hat. Das Internet versetzt UnternehmerInnen in die Lage, aus einer Idee ein Gesch\u00e4ft zu machen \u2013 und alles, was dazu ben\u00f6tigt wird, ist ein Mobilger\u00e4t. Einer der wesentlichen Faktoren, die hierzu beitragen, ist der einfache und kosteng\u00fcnstige Zugang zu Marketingm\u00f6glichkeiten \u00fcber das Internet. Es gibt Dutzende von Plattformen, die Kleinunternehmen bei der Einrichtung von Websites, Zahlungen, Logistik und Finanzierung unterst\u00fctzen. Aber ohne Kunden l\u00e4sst sich kein Gesch\u00e4ft aufbauen. Auf Facebook kann jeder mit einem Mobiltelefon und ein paar Euro eine Kampagne durchf\u00fchren, ganz ohne kostspielige Agentur, ohne ein Budget im f\u00fcnfstelligen Bereich und ohne eine aufw\u00e4ndige Ausstattung f\u00fcr die Produktion. Ich kenne viele Gesch\u00e4ftsinhaber, die das erfolgreich umgesetzt haben. Was ich an der Arbeit bei Facebook \u00fcber alles sch\u00e4tze, sind die Geschichten von Menschen, die ihr Leben und ihre Community durch uns ver\u00e4ndert haben. Am Anfang stand eine gro\u00dfartige Idee, aus der mithilfe unserer Tools ein florierendes Unternehmen hervorging. Ich finde dies erw\u00e4hnenswert, da das, was Apple mit seiner iOS 14 AppTrackingTransparenz-Richtlinie anst\u00f6\u00dft, solche Erfolgsgeschichten zunichte machen k\u00f6nnte \u2013 zum Nutzen gro\u00dfer Konzerne und zum Leidwesen kleiner Unternehmen. Viele von euch haben uns zu diesem Thema angesprochen. Insbesondere KleinunternehmerInnen, die sich Sorgen dar\u00fcber machen, wie sich die \u00c4nderungen von Apple auf ihre M\u00f6glichkeiten auswirken werden, Kunden effektiv zu erreichen und zu wachsen \u2013 ganz zu schweigen von den zus\u00e4tzlichen gesch\u00e4ftlichen Herausforderungen w\u00e4hrend der aktuellen Pandemie. Daher machen wir uns jetzt stark f\u00fcr Kleinunternehmen. Was hat es mit dem iOS 14-Update auf sich? Im Juni 2020 k\u00fcndigte Apple eine neue Richtlinie an, nach der Apps einen Tracking-Warnhinweis anzeigen m\u00fcssen. Dies wird es deutlich erschweren, dieses Gesch\u00e4ftsmodell erfolgreich umzusetzen. Auswirkungen auf UnternehmerInnen, Content-Creator und Kleinunternehmen Wer ist konkret betroffen? Die Kaffeer\u00f6sterei in deiner Nachbarschaft, dein Freund, der sein eigenes Einzelhandelsgesch\u00e4ft gegr\u00fcndet hat und deine Cousine, die eine Online-Plattform f\u00fcr Veranstaltungen aufgebaut hat. Ebenfalls betroffen sind die Spieleentwickler, deren Apps du kostenlos nutzt. Betrachten wir die Thematik etwas n\u00e4her: Erstens, kostenlose Apps, UnternehmerInnen und Creator, die diese Apps erstellen. UnternehmerInnen und Creator sind auf Werbung angewiesen, um Geld zu verdienen. Im Gegenzug stellen sie den Menschen kostenlose Inhalte zur Verf\u00fcgung \u2013 von deinen Morgennachrichten \u00fcber das Spiel, das du in der Schlange vor dem Caf\u00e9 spielst, bis hin zur Comedy-Show, die du am Freitagabend angeschaut hast. Wenn die UnternehmerInnen und kreativen K\u00f6pfe, die diese Gesch\u00e4ftsmodelle betreiben, nicht auf effiziente und effektive Art daf\u00fcr werben k\u00f6nnen, um auf diese Weise Geld zu verdienen, m\u00fcssen sie auf andere M\u00f6glichkeiten zur\u00fcckgreifen, sich zu finanzieren. So zum Beispiel \u00fcber geb\u00fchrenpflichtige Abonnements oder In-App-Zahlungen. Dies wird dazu f\u00fchren, dass viele der Apps und Websites, die bislang kostenlos waren, Geb\u00fchren f\u00fcr ihre Dienste erheben oder ganz von der Bildfl\u00e4che verschwinden werden. Wem es finanziell gut geht, dem tun solche Geb\u00fchren nicht weh, aber viele Menschen k\u00f6nnen sich derzeit schlichtweg keine zus\u00e4tzliche Ausgaben leisten. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es schwierig, die Auswirkungen auf Content-Creator und Publisher zu beziffern, da die Gleichung noch viele Unbekannte aufweist. Testszenarien haben ergeben, dass Verlage\u00a0 Umsatzeinbu\u00dfen in H\u00f6he von mehr als 50 % erleiden, wenn personalisierte Anzeigen w\u00e4hrend der Installation mobiler Apps wegfallen. Publisher und Entwickler haben verstanden, was auf dem Spiel steht. Hiervon sind nicht nur App-Entwickler betroffen, sondern auch kleine Unternehmen, deren gesch\u00e4ftliche Entwicklung auf personalisierte Anzeigen angewiesen ist. Daf\u00fcr gibt es einen einfachen Grund: Kleinunternehmen haben kleine Budgets. Damit diese kleinen Budgets ausreichen, m\u00fcssen sie punktgenau auf die Zielgruppe der Unternehmen ausgerichtet sein. Es n\u00fctzt einem lokalen Konditor nichts, Menschen anzusprechen, die in einer anderen Stadt leben. Genauso wenig bringt es einem kleinen E-Commerce-Shop f\u00fcr ma\u00dfgeschneiderte Hundeleinen etwas, wenn die Werbung Katzenbesitzer erreicht. Einfach ausgedr\u00fcckt: Wenn personalisierte Werbung durch Apples Richtlinie drastisch an Effektivit\u00e4t einb\u00fc\u00dft, wird es f\u00fcr kleine Unternehmen wesentlich schwerer, ihre Zielgruppe zu erreichen. Dies wiederum hemmt ihr Wachstum und ihre F\u00e4higkeit, mit gr\u00f6\u00dferen Unternehmen zu konkurrieren. In eigens durchgef\u00fchrten Analysen kamen wir zu dem Ergebnis, dass kleine Unternehmen, die verkaufsf\u00f6rdernde Anzeigen auf einer der\u00a0 Facebook-Apps schalten, durchschnittlich mehr als 60 % ihres Umsatzes f\u00fcr jeden ausgegebenen Euro einb\u00fc\u00dfen, wenn sie nicht in der Lage sind, anhand ihrer eigenen Daten die Zielgruppe auf Facebook zu ermitteln.* Angenommen, ein lokaler Buchladen gibt 50 \u20ac f\u00fcr eine relevante und personalisierte Anzeige aus und generiert dadurch f\u00fcnf Verk\u00e4ufe. Wenn die Anzeige nicht auf eigenen Daten zur Personalisierung basiert h\u00e4tte, h\u00e4tte das Unternehmen mit derselben Anzeige f\u00fcr 50 \u20ac nur ca. zwei Verk\u00e4ufe erreicht. Nat\u00fcrlich wird dieses Thema eine Auswirkung auf Facebooks breitgef\u00e4chertes Anzeigengesch\u00e4ft haben, aber diese wird wesentlich geringer ausfallen als das, was auf kleine Unternehmen zukommt. Viele Kleinunternehmen werden aufgrund des Ausma\u00dfes dieser Richtlinie kein Wachstum verzeichnen, keine weiteren Mitarbeiter einstellen oder m\u00f6glicherweise sogar ihr Gesch\u00e4ft aufgeben m\u00fcssen. Und gerade in der jetzigen Zeit ben\u00f6tigen kleine Unternehmen jede Hilfe, die sie bekommen k\u00f6nnen. W\u00e4hrend der COVID-19-Pandemie haben kleine Unternehmen auf personalisierte Werbung gesetzt, um Kunden gezielt anzusprechen und auf diese Weise zu \u00fcberleben. Eine k\u00fcrzlich durchgef\u00fchrte Deloitte-Studie ergab, dass 39 % der kleinen und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen (KMUs) in Deutschland seit Beginn der Pandemie auf zielgerichtete Werbung in sozialen Medien zur\u00fcckgreifen oder den Einsatz dieser Werbung verst\u00e4rkt haben. Des Weiteren wurde festgestellt, dass KMUs, die gezielte Werbung einsetzen, mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit Ums\u00e4tze steigern, als andere Anbieter. Somit verwehrt Apple kleinen Unternehmen eines der wichtigsten Werkzeuge, um diese Pandemie zu \u00fcberstehen. Nach unserer Auffassung schlie\u00dfen sich personalisierte Werbung und die Privatsph\u00e4re der Nutzer nicht aus, so dass keine Kahlschlag-Ma\u00dfnahmen wie die iOS 14-Regelung notwendig sind. Wir und andere Branchenvertreter investieren verst\u00e4rkt in L\u00f6sungen, die den Datenschutz st\u00e4rken und es Unternehmen dennoch erm\u00f6glichen, online zu erfolgreich zu sein. Leider nimmt Apple weitreichende \u00c4nderungen vor, ohne die Branche und die am st\u00e4rksten betroffenen Unternehmen in diese Entscheidung einzubeziehen. Aus welchem Grund? Unserer Meinung nach verfolgt Apple mit seiner Politik ein weiteres entscheidendes Ziel. Wenn diese \u00c4nderungen umgesetzt werden, sind etablierte Unternehmen mit gro\u00dfen Marketingbudgets wieder im Vorteil \u2013 wie schon damals im Zeitalter der TV-Werbung, auf das wir erneut zusteuern. Aber von allen gro\u00dfen Unternehmen profitiert Apple am meisten. Ein Blick hinter die Kulissen der Apple-Politik: Es geht eher um Profit als um Datenschutz Apple k\u00fcndigte die neue AppTrackingTransparenz-Richtlinie f\u00fcr iOS 14 als Ma\u00dfnahme zur Wahrung der Privatsph\u00e4re der Nutzer an; tats\u00e4chlich dr\u00e4ngt es Unternehmen und Entwickler damit jedoch in ein Gesch\u00e4ftsmodell, von dem Apple in zweierlei Hinsicht profitiert: \u00a0Apple-Steuer: Wenn Content-Ersteller auf M\u00f6glichkeiten zur\u00fcckgreifen m\u00fcssen, um Geld jenseits der Werbung ihr Produkt zu monetarisieren \u2013 wie z. B. durch die Erhebung von Geb\u00fchren f\u00fcr ein Abonnement oder In-App-Zahlungen \u2013, flie\u00dfen 15 bis 30 % dieser Eink\u00fcnfte in Form von Geb\u00fchren an Apple ab. Das ist ein gro\u00dfes Gesch\u00e4ft: In einer Zeit, wo die Hardware-Verk\u00e4ufe von Apple nachlassen, muss das Unternehmen sich auf sein Dienstleistungsgesch\u00e4ft konzentrieren. Die App-Store-Plattform spielte 2019 rund 50 Milliarden Dollar ein. In Folge der ge\u00e4nderten Richtlinien wird Apple noch st\u00e4rker vom App-Store profitieren. Kurz gesagt, Apples Update-\u00c4nderungen bedeuten konkret: mehr Geld f\u00fcr Apple und weniger kostenlose Dienste f\u00fcr die Nutzer. \u00a0Das Werbegesch\u00e4ft von Apple: Durch Apples Richtlinien bleiben App-Entwicklern nur wenige M\u00f6glichkeiten, Kunden durch effektive Werbung zu gewinnen, und \u2013 wen wundert\u2019s \u2013 Apples eigenes Werbeprodukt ist eine davon. Ja, Apples eigene Plattform f\u00fcr personalisierte Werbung ist von der neuen Einverst\u00e4ndnisaufforderung ausgenommen, die anderen Unternehmen auferlegt wurde. Standardm\u00e4\u00dfig verwendet Apple die eigens gesammelten Daten \u2013 darunter auch In-App-Kaufdaten, die Apple innerhalb der Apps anderer Anbieter erhebt \u2013 um die Effizienz der eigenen Werbeprodukte zu verbessern. Und wenn Benutzer verhindern m\u00f6chten, dass Apple ihre Daten f\u00fcr Werbezwecke nutzt, m\u00fcssen sie die entsprechende Option erst einmal in den Tiefen des iPhone-Einstellungsmen\u00fcs finden. Offensichtlich sind diese Ma\u00dfnahmen Teil der Strategie von Apple, das Gesch\u00e4ft rund um Geb\u00fchren und Dienstleistungen auszubauen. Wie wir darauf reagieren Wir sind mit Apples Vorgehensweise nicht einverstanden, haben aber keine andere Wahl als die Apple-Einverst\u00e4ndnisaufforderung anzuzeigen. Im Falle unserer Weigerung w\u00fcrde Apple Facebook aus dem App-Store verbannen, was den Unternehmen und Nutzern, die unsere Dienste verwenden, nur weiter schaden w\u00fcrde. Wir k\u00f6nnen und wollen dieses Risiko nicht im Interesse der Millionen von Unternehmen eingehen, die mithilfe unserer Plattform ihr Gesch\u00e4ft ausbauen. Wir setzen alle Hebel in Bewegung, um unsere Partner auf diese Neuerungen vorzubereiten und die Auswirkungen der Apple-Richtlinie abzumildern. Hierf\u00fcr haben wir neue Leitlinien verfasst, die detaillierte Informationen f\u00fcr unsere Kunden enthalten. Wir sind der Meinung, dass Apple sich wettbewerbswidrig verh\u00e4lt, indem es seine Kontrolle \u00fcber den App-Store nutzt, um auf Kosten von App-Entwicklern und kleinen Unternehmen noch h\u00f6here Gewinne zu erzielen. Wir pr\u00fcfen weiterhin M\u00f6glichkeiten, wie wir dieses Problem angehen k\u00f6nnen. Dazu geh\u00f6rt die fortlaufende Zusammenarbeit mit Branchengremien wie dem World Wide Web Consortium (W3C), der Partnership for Responsible Addressable Media (PRAM) sowie der World Federation of Advertisers (WFA). Ziel dieser Kooperation ist es, neue Standards zu entwickeln und zu implementieren, die sowohl\u00a0 die Privatsph\u00e4re der Menschen weiterhin sch\u00fctzen und gleichzeitig erm\u00f6glicht, dass Inhalte f\u00fcr Menschen auch in Zukunft kostenlos bleiben und Unternehmen in diesem Markt weiterhin erfolgreich sein k\u00f6nnen. Wir hoffen, dass Apple sich an diesen Brancheninitiativen beteiligt und die Regulierung dem Gesetzgeber \u00fcberl\u00e4sst. Facebook bekennt sich zu kleinen Unternehmen und deren Nutzung personalisierter Anzeigen, um Menschen kostenlose Inhalte anzubieten. Unterst\u00fctze mit uns Kleinunternehmen, indem du mehr \u00fcber die Auswirkungen von Apples iOS 14-Richtlinie erf\u00e4hrst und dich dazu \u00e4u\u00dferst. &nbsp; &nbsp; * Um die Auswirkungen auf kleine und mittlere Unternehmen nachzuvollziehen, haben wir die aggregierten Ergebnisse von Werbekampagnen in der Facebook-Apps-Familie auf Grundlage eigener Daten der Werbetreibenden zur Optimierung des Online-Gesch\u00e4fts mit den Ergebnissen verglichen, die von solchen Werbenden erzielt wurden, die lediglich auf Daten der Werbeplattform zur\u00fcckgegriffen haben. 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Diese \u00c4nderungen wirken sich unmittelbar auf die M\u00f6glichkeit von Unternehmen aus, ihre Werbebudgets effizient und wirksam einzusetzen. Aus unserer Analyse l\u00e4sst sich ableiten, dass der Wegfall personalisierter Werbung bei Kleinunternehmen durchschnittliche Umsatzeinbu\u00dfen von 60 % f\u00fcr jeden in digitale Werbung investierten Euro verursachen wird. Das Unternehmen h\u00e4lt sich nicht an seine eigenen Regeln. Apples eigene Plattform f\u00fcr personalisierte Werbung unterliegt nicht der neuen Richtlinie f\u00fcr iOS 14. Wir sind mit Apples Vorgehensweise nicht einverstanden, m\u00fcssen ihre Einverst\u00e4ndnisaufforderung \u00a0jedoch anzeigen. Sollten wir dieser Verpflichtung nicht nachkommen, w\u00fcrde dies Vergeltungsma\u00dfnahmen von Apple nach sich ziehen, die den Unternehmen, denen wir helfen m\u00f6chten, nur noch mehr schaden w\u00fcrden. Dieses Risiko k\u00f6nnen wir nicht eingehen. ___________________________________________ Seit 20 Jahren arbeite ich mit Kleinunternehmen zusammen; ich habe meine Karriere darauf ausgerichtet, das Wachstum dieser Unternehmen zu unterst\u00fctzen. So hatte ich das Privileg, aus erster Hand mitzuerleben, wie das Internet den Werdegang unz\u00e4hliger Unternehmen und den Menschen dahinter grundlegend ver\u00e4ndert hat. Das Internet versetzt UnternehmerInnen in die Lage, aus einer Idee ein Gesch\u00e4ft zu machen \u2013 und alles, was dazu ben\u00f6tigt wird, ist ein Mobilger\u00e4t. Einer der wesentlichen Faktoren, die hierzu beitragen, ist der einfache und kosteng\u00fcnstige Zugang zu Marketingm\u00f6glichkeiten \u00fcber das Internet. Es gibt Dutzende von Plattformen, die Kleinunternehmen bei der Einrichtung von Websites, Zahlungen, Logistik und Finanzierung unterst\u00fctzen. Aber ohne Kunden l\u00e4sst sich kein Gesch\u00e4ft aufbauen. Auf Facebook kann jeder mit einem Mobiltelefon und ein paar Euro eine Kampagne durchf\u00fchren, ganz ohne kostspielige Agentur, ohne ein Budget im f\u00fcnfstelligen Bereich und ohne eine aufw\u00e4ndige Ausstattung f\u00fcr die Produktion. Ich kenne viele Gesch\u00e4ftsinhaber, die das erfolgreich umgesetzt haben. Was ich an der Arbeit bei Facebook \u00fcber alles sch\u00e4tze, sind die Geschichten von Menschen, die ihr Leben und ihre Community durch uns ver\u00e4ndert haben. Am Anfang stand eine gro\u00dfartige Idee, aus der mithilfe unserer Tools ein florierendes Unternehmen hervorging. Ich finde dies erw\u00e4hnenswert, da das, was Apple mit seiner iOS 14 AppTrackingTransparenz-Richtlinie anst\u00f6\u00dft, solche Erfolgsgeschichten zunichte machen k\u00f6nnte \u2013 zum Nutzen gro\u00dfer Konzerne und zum Leidwesen kleiner Unternehmen. Viele von euch haben uns zu diesem Thema angesprochen. Insbesondere KleinunternehmerInnen, die sich Sorgen dar\u00fcber machen, wie sich die \u00c4nderungen von Apple auf ihre M\u00f6glichkeiten auswirken werden, Kunden effektiv zu erreichen und zu wachsen \u2013 ganz zu schweigen von den zus\u00e4tzlichen gesch\u00e4ftlichen Herausforderungen w\u00e4hrend der aktuellen Pandemie. Daher machen wir uns jetzt stark f\u00fcr Kleinunternehmen. Was hat es mit dem iOS 14-Update auf sich? Im Juni 2020 k\u00fcndigte Apple eine neue Richtlinie an, nach der Apps einen Tracking-Warnhinweis anzeigen m\u00fcssen. Dies wird es deutlich erschweren, dieses Gesch\u00e4ftsmodell erfolgreich umzusetzen. Auswirkungen auf UnternehmerInnen, Content-Creator und Kleinunternehmen Wer ist konkret betroffen? Die Kaffeer\u00f6sterei in deiner Nachbarschaft, dein Freund, der sein eigenes Einzelhandelsgesch\u00e4ft gegr\u00fcndet hat und deine Cousine, die eine Online-Plattform f\u00fcr Veranstaltungen aufgebaut hat. 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Dies wird dazu f\u00fchren, dass viele der Apps und Websites, die bislang kostenlos waren, Geb\u00fchren f\u00fcr ihre Dienste erheben oder ganz von der Bildfl\u00e4che verschwinden werden. Wem es finanziell gut geht, dem tun solche Geb\u00fchren nicht weh, aber viele Menschen k\u00f6nnen sich derzeit schlichtweg keine zus\u00e4tzliche Ausgaben leisten. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es schwierig, die Auswirkungen auf Content-Creator und Publisher zu beziffern, da die Gleichung noch viele Unbekannte aufweist. Testszenarien haben ergeben, dass Verlage\u00a0 Umsatzeinbu\u00dfen in H\u00f6he von mehr als 50 % erleiden, wenn personalisierte Anzeigen w\u00e4hrend der Installation mobiler Apps wegfallen. Publisher und Entwickler haben verstanden, was auf dem Spiel steht. Hiervon sind nicht nur App-Entwickler betroffen, sondern auch kleine Unternehmen, deren gesch\u00e4ftliche Entwicklung auf personalisierte Anzeigen angewiesen ist. Daf\u00fcr gibt es einen einfachen Grund: Kleinunternehmen haben kleine Budgets. Damit diese kleinen Budgets ausreichen, m\u00fcssen sie punktgenau auf die Zielgruppe der Unternehmen ausgerichtet sein. Es n\u00fctzt einem lokalen Konditor nichts, Menschen anzusprechen, die in einer anderen Stadt leben. Genauso wenig bringt es einem kleinen E-Commerce-Shop f\u00fcr ma\u00dfgeschneiderte Hundeleinen etwas, wenn die Werbung Katzenbesitzer erreicht. Einfach ausgedr\u00fcckt: Wenn personalisierte Werbung durch Apples Richtlinie drastisch an Effektivit\u00e4t einb\u00fc\u00dft, wird es f\u00fcr kleine Unternehmen wesentlich schwerer, ihre Zielgruppe zu erreichen. Dies wiederum hemmt ihr Wachstum und ihre F\u00e4higkeit, mit gr\u00f6\u00dferen Unternehmen zu konkurrieren. In eigens durchgef\u00fchrten Analysen kamen wir zu dem Ergebnis, dass kleine Unternehmen, die verkaufsf\u00f6rdernde Anzeigen auf einer der\u00a0 Facebook-Apps schalten, durchschnittlich mehr als 60 % ihres Umsatzes f\u00fcr jeden ausgegebenen Euro einb\u00fc\u00dfen, wenn sie nicht in der Lage sind, anhand ihrer eigenen Daten die Zielgruppe auf Facebook zu ermitteln.* Angenommen, ein lokaler Buchladen gibt 50 \u20ac f\u00fcr eine relevante und personalisierte Anzeige aus und generiert dadurch f\u00fcnf Verk\u00e4ufe. Wenn die Anzeige nicht auf eigenen Daten zur Personalisierung basiert h\u00e4tte, h\u00e4tte das Unternehmen mit derselben Anzeige f\u00fcr 50 \u20ac nur ca. zwei Verk\u00e4ufe erreicht. Nat\u00fcrlich wird dieses Thema eine Auswirkung auf Facebooks breitgef\u00e4chertes Anzeigengesch\u00e4ft haben, aber diese wird wesentlich geringer ausfallen als das, was auf kleine Unternehmen zukommt. Viele Kleinunternehmen werden aufgrund des Ausma\u00dfes dieser Richtlinie kein Wachstum verzeichnen, keine weiteren Mitarbeiter einstellen oder m\u00f6glicherweise sogar ihr Gesch\u00e4ft aufgeben m\u00fcssen. Und gerade in der jetzigen Zeit ben\u00f6tigen kleine Unternehmen jede Hilfe, die sie bekommen k\u00f6nnen. W\u00e4hrend der COVID-19-Pandemie haben kleine Unternehmen auf personalisierte Werbung gesetzt, um Kunden gezielt anzusprechen und auf diese Weise zu \u00fcberleben. Eine k\u00fcrzlich durchgef\u00fchrte Deloitte-Studie ergab, dass 39 % der kleinen und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen (KMUs) in Deutschland seit Beginn der Pandemie auf zielgerichtete Werbung in sozialen Medien zur\u00fcckgreifen oder den Einsatz dieser Werbung verst\u00e4rkt haben. Des Weiteren wurde festgestellt, dass KMUs, die gezielte Werbung einsetzen, mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit Ums\u00e4tze steigern, als andere Anbieter. Somit verwehrt Apple kleinen Unternehmen eines der wichtigsten Werkzeuge, um diese Pandemie zu \u00fcberstehen. Nach unserer Auffassung schlie\u00dfen sich personalisierte Werbung und die Privatsph\u00e4re der Nutzer nicht aus, so dass keine Kahlschlag-Ma\u00dfnahmen wie die iOS 14-Regelung notwendig sind. Wir und andere Branchenvertreter investieren verst\u00e4rkt in L\u00f6sungen, die den Datenschutz st\u00e4rken und es Unternehmen dennoch erm\u00f6glichen, online zu erfolgreich zu sein. Leider nimmt Apple weitreichende \u00c4nderungen vor, ohne die Branche und die am st\u00e4rksten betroffenen Unternehmen in diese Entscheidung einzubeziehen. Aus welchem Grund? Unserer Meinung nach verfolgt Apple mit seiner Politik ein weiteres entscheidendes Ziel. Wenn diese \u00c4nderungen umgesetzt werden, sind etablierte Unternehmen mit gro\u00dfen Marketingbudgets wieder im Vorteil \u2013 wie schon damals im Zeitalter der TV-Werbung, auf das wir erneut zusteuern. Aber von allen gro\u00dfen Unternehmen profitiert Apple am meisten. Ein Blick hinter die Kulissen der Apple-Politik: Es geht eher um Profit als um Datenschutz Apple k\u00fcndigte die neue AppTrackingTransparenz-Richtlinie f\u00fcr iOS 14 als Ma\u00dfnahme zur Wahrung der Privatsph\u00e4re der Nutzer an; tats\u00e4chlich dr\u00e4ngt es Unternehmen und Entwickler damit jedoch in ein Gesch\u00e4ftsmodell, von dem Apple in zweierlei Hinsicht profitiert: \u00a0Apple-Steuer: Wenn Content-Ersteller auf M\u00f6glichkeiten zur\u00fcckgreifen m\u00fcssen, um Geld jenseits der Werbung ihr Produkt zu monetarisieren \u2013 wie z. B. durch die Erhebung von Geb\u00fchren f\u00fcr ein Abonnement oder In-App-Zahlungen \u2013, flie\u00dfen 15 bis 30 % dieser Eink\u00fcnfte in Form von Geb\u00fchren an Apple ab. Das ist ein gro\u00dfes Gesch\u00e4ft: In einer Zeit, wo die Hardware-Verk\u00e4ufe von Apple nachlassen, muss das Unternehmen sich auf sein Dienstleistungsgesch\u00e4ft konzentrieren. Die App-Store-Plattform spielte 2019 rund 50 Milliarden Dollar ein. In Folge der ge\u00e4nderten Richtlinien wird Apple noch st\u00e4rker vom App-Store profitieren. Kurz gesagt, Apples Update-\u00c4nderungen bedeuten konkret: mehr Geld f\u00fcr Apple und weniger kostenlose Dienste f\u00fcr die Nutzer. \u00a0Das Werbegesch\u00e4ft von Apple: Durch Apples Richtlinien bleiben App-Entwicklern nur wenige M\u00f6glichkeiten, Kunden durch effektive Werbung zu gewinnen, und \u2013 wen wundert\u2019s \u2013 Apples eigenes Werbeprodukt ist eine davon. Ja, Apples eigene Plattform f\u00fcr personalisierte Werbung ist von der neuen Einverst\u00e4ndnisaufforderung ausgenommen, die anderen Unternehmen auferlegt wurde. Standardm\u00e4\u00dfig verwendet Apple die eigens gesammelten Daten \u2013 darunter auch In-App-Kaufdaten, die Apple innerhalb der Apps anderer Anbieter erhebt \u2013 um die Effizienz der eigenen Werbeprodukte zu verbessern. Und wenn Benutzer verhindern m\u00f6chten, dass Apple ihre Daten f\u00fcr Werbezwecke nutzt, m\u00fcssen sie die entsprechende Option erst einmal in den Tiefen des iPhone-Einstellungsmen\u00fcs finden. Offensichtlich sind diese Ma\u00dfnahmen Teil der Strategie von Apple, das Gesch\u00e4ft rund um Geb\u00fchren und Dienstleistungen auszubauen. Wie wir darauf reagieren Wir sind mit Apples Vorgehensweise nicht einverstanden, haben aber keine andere Wahl als die Apple-Einverst\u00e4ndnisaufforderung anzuzeigen. Im Falle unserer Weigerung w\u00fcrde Apple Facebook aus dem App-Store verbannen, was den Unternehmen und Nutzern, die unsere Dienste verwenden, nur weiter schaden w\u00fcrde. Wir k\u00f6nnen und wollen dieses Risiko nicht im Interesse der Millionen von Unternehmen eingehen, die mithilfe unserer Plattform ihr Gesch\u00e4ft ausbauen. Wir setzen alle Hebel in Bewegung, um unsere Partner auf diese Neuerungen vorzubereiten und die Auswirkungen der Apple-Richtlinie abzumildern. Hierf\u00fcr haben wir neue Leitlinien verfasst, die detaillierte Informationen f\u00fcr unsere Kunden enthalten. Wir sind der Meinung, dass Apple sich wettbewerbswidrig verh\u00e4lt, indem es seine Kontrolle \u00fcber den App-Store nutzt, um auf Kosten von App-Entwicklern und kleinen Unternehmen noch h\u00f6here Gewinne zu erzielen. Wir pr\u00fcfen weiterhin M\u00f6glichkeiten, wie wir dieses Problem angehen k\u00f6nnen. Dazu geh\u00f6rt die fortlaufende Zusammenarbeit mit Branchengremien wie dem World Wide Web Consortium (W3C), der Partnership for Responsible Addressable Media (PRAM) sowie der World Federation of Advertisers (WFA). Ziel dieser Kooperation ist es, neue Standards zu entwickeln und zu implementieren, die sowohl\u00a0 die Privatsph\u00e4re der Menschen weiterhin sch\u00fctzen und gleichzeitig erm\u00f6glicht, dass Inhalte f\u00fcr Menschen auch in Zukunft kostenlos bleiben und Unternehmen in diesem Markt weiterhin erfolgreich sein k\u00f6nnen. Wir hoffen, dass Apple sich an diesen Brancheninitiativen beteiligt und die Regulierung dem Gesetzgeber \u00fcberl\u00e4sst. Facebook bekennt sich zu kleinen Unternehmen und deren Nutzung personalisierter Anzeigen, um Menschen kostenlose Inhalte anzubieten. Unterst\u00fctze mit uns Kleinunternehmen, indem du mehr \u00fcber die Auswirkungen von Apples iOS 14-Richtlinie erf\u00e4hrst und dich dazu \u00e4u\u00dferst. &nbsp; &nbsp; * Um die Auswirkungen auf kleine und mittlere Unternehmen nachzuvollziehen, haben wir die aggregierten Ergebnisse von Werbekampagnen in der Facebook-Apps-Familie auf Grundlage eigener Daten der Werbetreibenden zur Optimierung des Online-Gesch\u00e4fts mit den Ergebnissen verglichen, die von solchen Werbenden erzielt wurden, die lediglich auf Daten der Werbeplattform zur\u00fcckgegriffen haben. Die Analyse umfasst \u00fcber 25.000 globale Werbekampagnen, die von Werbetreibenden zur Optimierung ihrer Verk\u00e4ufe im Jahr 2019 durchgef\u00fchrt wurden.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/about.fb.com\/de\/news\/2021\/04\/stark-fuer-kleinunternehmen\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"\u00dcber Meta\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2021-04-27T08:00:24+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2021-04-27T08:18:01+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/about.fb.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2020\/12\/NRP-Speaking_Up_for_Small_Businesses_banner.jpg?resize=1024,576\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1024\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"576\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Trilligent\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta 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April 2021: Bei Facebook verwenden wir Daten, um personalisierte Anzeigen bereitzustellen. Dies hat vor allem f\u00fcr kleine Unternehmen Vorteile und tr\u00e4gt dazu bei, dass unsere Apps und Dienste kostenlos bleiben. Apple hat angek\u00fcndigt, dass Apps, die sogenanntes \u201dTracking\u201d betreiben, mit der Einf\u00fchrung von iOS 14.5 ab heute um Erlaubnis fragen m\u00fcssen, sollten diese Informationen von anderen Apps und Unternehmenswebsites zur Personalisierung oder Messung von Werbeanzeigen verwenden. Dies wird durch eine von Apple entworfene Eingabeaufforderung geschehen, die jedoch wenig Details dar\u00fcber enth\u00e4lt, was eine jeweilige Zustimmung oder Ablehnung bedeutet. Apple gab bekannt, die proaktive Bereitstellung von zus\u00e4tzlichen Hinweisen zu erlauben. Wir werden ein Pop-Up-Fenster mit weiterf\u00fchrenden Informationen einblenden, bevor Apples Einverst\u00e4ndnisaufforderung erscheint. Hierdurch m\u00f6chten wir Menschen helfen, eine informiertere Entscheidung dar\u00fcber zu treffen, wie ihre Daten verwendet werden. Unsere Meldung kl\u00e4rt dar\u00fcber auf, wie wir Daten f\u00fcr personalisierte Werbung verwenden und inwiefern wir die Nutzung von Aktivit\u00e4ten, die andere Apps und Websites an uns senden, einschr\u00e4nken, wenn Nutzer*innen diese Ger\u00e4teeinstellung nicht aktivieren. Unsere Zusatzinformation l\u00e4sst die Menschen auch wissen, dass sie die Aufforderung von Apple aufgrund der Nutzungs\u00e4nderungen f\u00fcr iOS 14.5 angezeigt bekommen. So wird unser Pop-Up auf Facebook und Instagram aussehen: &nbsp; Urspr\u00fcnglich ver\u00f6ffentlicht am 16. Dezember 2020: ___________________________________________ Zusammenfassung Facebook macht sich stark f\u00fcr Kleinunternehmen. Apples neue Richtlinie f\u00fcr iOS 14 wird viele Kleinunternehmen hart treffen, die ohnehin um die eigene Existenz ringen und f\u00fcr ihr weiteres Fortbestehen mehr denn je auf ein freies Internet angewiesen sind. Hier ist eine \u00dcbersicht \u00fcber das Vorgehen von Apple und wie wir dazu stehen: Apple f\u00fchrt eine neue Richtlinie ein, die \u00fcber die sogenannte AppTrackingTransparency von iOS 14 umgesetzt wird. Hierbei geht es nicht um Datenschutz, sondern um Profit. Die Richtlinie wird Unternehmen dazu zwingen, auf Abonnements und andere In-App-Zahlungen umzusteigen, um Einnahmen zu erzielen. Apple wird von dieser \u00c4nderung profitieren, w\u00e4hrend viele Anbieter von kostenlosen Diensten dazu gen\u00f6tigt werden, Geb\u00fchren zu verlangen oder den Markt zu verlassen. Dieses Vorgehen schadet Kleinunternehmen und Publishern, die aufgrund der Pandemie ohnehin mit dem R\u00fccken zur Wand stehen. Diese \u00c4nderungen wirken sich unmittelbar auf die M\u00f6glichkeit von Unternehmen aus, ihre Werbebudgets effizient und wirksam einzusetzen. Aus unserer Analyse l\u00e4sst sich ableiten, dass der Wegfall personalisierter Werbung bei Kleinunternehmen durchschnittliche Umsatzeinbu\u00dfen von 60 % f\u00fcr jeden in digitale Werbung investierten Euro verursachen wird. Das Unternehmen h\u00e4lt sich nicht an seine eigenen Regeln. Apples eigene Plattform f\u00fcr personalisierte Werbung unterliegt nicht der neuen Richtlinie f\u00fcr iOS 14. Wir sind mit Apples Vorgehensweise nicht einverstanden, m\u00fcssen ihre Einverst\u00e4ndnisaufforderung \u00a0jedoch anzeigen. Sollten wir dieser Verpflichtung nicht nachkommen, w\u00fcrde dies Vergeltungsma\u00dfnahmen von Apple nach sich ziehen, die den Unternehmen, denen wir helfen m\u00f6chten, nur noch mehr schaden w\u00fcrden. Dieses Risiko k\u00f6nnen wir nicht eingehen. ___________________________________________ Seit 20 Jahren arbeite ich mit Kleinunternehmen zusammen; ich habe meine Karriere darauf ausgerichtet, das Wachstum dieser Unternehmen zu unterst\u00fctzen. So hatte ich das Privileg, aus erster Hand mitzuerleben, wie das Internet den Werdegang unz\u00e4hliger Unternehmen und den Menschen dahinter grundlegend ver\u00e4ndert hat. Das Internet versetzt UnternehmerInnen in die Lage, aus einer Idee ein Gesch\u00e4ft zu machen \u2013 und alles, was dazu ben\u00f6tigt wird, ist ein Mobilger\u00e4t. Einer der wesentlichen Faktoren, die hierzu beitragen, ist der einfache und kosteng\u00fcnstige Zugang zu Marketingm\u00f6glichkeiten \u00fcber das Internet. Es gibt Dutzende von Plattformen, die Kleinunternehmen bei der Einrichtung von Websites, Zahlungen, Logistik und Finanzierung unterst\u00fctzen. Aber ohne Kunden l\u00e4sst sich kein Gesch\u00e4ft aufbauen. Auf Facebook kann jeder mit einem Mobiltelefon und ein paar Euro eine Kampagne durchf\u00fchren, ganz ohne kostspielige Agentur, ohne ein Budget im f\u00fcnfstelligen Bereich und ohne eine aufw\u00e4ndige Ausstattung f\u00fcr die Produktion. Ich kenne viele Gesch\u00e4ftsinhaber, die das erfolgreich umgesetzt haben. Was ich an der Arbeit bei Facebook \u00fcber alles sch\u00e4tze, sind die Geschichten von Menschen, die ihr Leben und ihre Community durch uns ver\u00e4ndert haben. Am Anfang stand eine gro\u00dfartige Idee, aus der mithilfe unserer Tools ein florierendes Unternehmen hervorging. Ich finde dies erw\u00e4hnenswert, da das, was Apple mit seiner iOS 14 AppTrackingTransparenz-Richtlinie anst\u00f6\u00dft, solche Erfolgsgeschichten zunichte machen k\u00f6nnte \u2013 zum Nutzen gro\u00dfer Konzerne und zum Leidwesen kleiner Unternehmen. Viele von euch haben uns zu diesem Thema angesprochen. Insbesondere KleinunternehmerInnen, die sich Sorgen dar\u00fcber machen, wie sich die \u00c4nderungen von Apple auf ihre M\u00f6glichkeiten auswirken werden, Kunden effektiv zu erreichen und zu wachsen \u2013 ganz zu schweigen von den zus\u00e4tzlichen gesch\u00e4ftlichen Herausforderungen w\u00e4hrend der aktuellen Pandemie. Daher machen wir uns jetzt stark f\u00fcr Kleinunternehmen. Was hat es mit dem iOS 14-Update auf sich? Im Juni 2020 k\u00fcndigte Apple eine neue Richtlinie an, nach der Apps einen Tracking-Warnhinweis anzeigen m\u00fcssen. Dies wird es deutlich erschweren, dieses Gesch\u00e4ftsmodell erfolgreich umzusetzen. Auswirkungen auf UnternehmerInnen, Content-Creator und Kleinunternehmen Wer ist konkret betroffen? Die Kaffeer\u00f6sterei in deiner Nachbarschaft, dein Freund, der sein eigenes Einzelhandelsgesch\u00e4ft gegr\u00fcndet hat und deine Cousine, die eine Online-Plattform f\u00fcr Veranstaltungen aufgebaut hat. Ebenfalls betroffen sind die Spieleentwickler, deren Apps du kostenlos nutzt. Betrachten wir die Thematik etwas n\u00e4her: Erstens, kostenlose Apps, UnternehmerInnen und Creator, die diese Apps erstellen. UnternehmerInnen und Creator sind auf Werbung angewiesen, um Geld zu verdienen. Im Gegenzug stellen sie den Menschen kostenlose Inhalte zur Verf\u00fcgung \u2013 von deinen Morgennachrichten \u00fcber das Spiel, das du in der Schlange vor dem Caf\u00e9 spielst, bis hin zur Comedy-Show, die du am Freitagabend angeschaut hast. Wenn die UnternehmerInnen und kreativen K\u00f6pfe, die diese Gesch\u00e4ftsmodelle betreiben, nicht auf effiziente und effektive Art daf\u00fcr werben k\u00f6nnen, um auf diese Weise Geld zu verdienen, m\u00fcssen sie auf andere M\u00f6glichkeiten zur\u00fcckgreifen, sich zu finanzieren. So zum Beispiel \u00fcber geb\u00fchrenpflichtige Abonnements oder In-App-Zahlungen. Dies wird dazu f\u00fchren, dass viele der Apps und Websites, die bislang kostenlos waren, Geb\u00fchren f\u00fcr ihre Dienste erheben oder ganz von der Bildfl\u00e4che verschwinden werden. Wem es finanziell gut geht, dem tun solche Geb\u00fchren nicht weh, aber viele Menschen k\u00f6nnen sich derzeit schlichtweg keine zus\u00e4tzliche Ausgaben leisten. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es schwierig, die Auswirkungen auf Content-Creator und Publisher zu beziffern, da die Gleichung noch viele Unbekannte aufweist. Testszenarien haben ergeben, dass Verlage\u00a0 Umsatzeinbu\u00dfen in H\u00f6he von mehr als 50 % erleiden, wenn personalisierte Anzeigen w\u00e4hrend der Installation mobiler Apps wegfallen. Publisher und Entwickler haben verstanden, was auf dem Spiel steht. Hiervon sind nicht nur App-Entwickler betroffen, sondern auch kleine Unternehmen, deren gesch\u00e4ftliche Entwicklung auf personalisierte Anzeigen angewiesen ist. Daf\u00fcr gibt es einen einfachen Grund: Kleinunternehmen haben kleine Budgets. Damit diese kleinen Budgets ausreichen, m\u00fcssen sie punktgenau auf die Zielgruppe der Unternehmen ausgerichtet sein. Es n\u00fctzt einem lokalen Konditor nichts, Menschen anzusprechen, die in einer anderen Stadt leben. Genauso wenig bringt es einem kleinen E-Commerce-Shop f\u00fcr ma\u00dfgeschneiderte Hundeleinen etwas, wenn die Werbung Katzenbesitzer erreicht. Einfach ausgedr\u00fcckt: Wenn personalisierte Werbung durch Apples Richtlinie drastisch an Effektivit\u00e4t einb\u00fc\u00dft, wird es f\u00fcr kleine Unternehmen wesentlich schwerer, ihre Zielgruppe zu erreichen. Dies wiederum hemmt ihr Wachstum und ihre F\u00e4higkeit, mit gr\u00f6\u00dferen Unternehmen zu konkurrieren. In eigens durchgef\u00fchrten Analysen kamen wir zu dem Ergebnis, dass kleine Unternehmen, die verkaufsf\u00f6rdernde Anzeigen auf einer der\u00a0 Facebook-Apps schalten, durchschnittlich mehr als 60 % ihres Umsatzes f\u00fcr jeden ausgegebenen Euro einb\u00fc\u00dfen, wenn sie nicht in der Lage sind, anhand ihrer eigenen Daten die Zielgruppe auf Facebook zu ermitteln.* Angenommen, ein lokaler Buchladen gibt 50 \u20ac f\u00fcr eine relevante und personalisierte Anzeige aus und generiert dadurch f\u00fcnf Verk\u00e4ufe. Wenn die Anzeige nicht auf eigenen Daten zur Personalisierung basiert h\u00e4tte, h\u00e4tte das Unternehmen mit derselben Anzeige f\u00fcr 50 \u20ac nur ca. zwei Verk\u00e4ufe erreicht. Nat\u00fcrlich wird dieses Thema eine Auswirkung auf Facebooks breitgef\u00e4chertes Anzeigengesch\u00e4ft haben, aber diese wird wesentlich geringer ausfallen als das, was auf kleine Unternehmen zukommt. Viele Kleinunternehmen werden aufgrund des Ausma\u00dfes dieser Richtlinie kein Wachstum verzeichnen, keine weiteren Mitarbeiter einstellen oder m\u00f6glicherweise sogar ihr Gesch\u00e4ft aufgeben m\u00fcssen. Und gerade in der jetzigen Zeit ben\u00f6tigen kleine Unternehmen jede Hilfe, die sie bekommen k\u00f6nnen. W\u00e4hrend der COVID-19-Pandemie haben kleine Unternehmen auf personalisierte Werbung gesetzt, um Kunden gezielt anzusprechen und auf diese Weise zu \u00fcberleben. Eine k\u00fcrzlich durchgef\u00fchrte Deloitte-Studie ergab, dass 39 % der kleinen und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen (KMUs) in Deutschland seit Beginn der Pandemie auf zielgerichtete Werbung in sozialen Medien zur\u00fcckgreifen oder den Einsatz dieser Werbung verst\u00e4rkt haben. Des Weiteren wurde festgestellt, dass KMUs, die gezielte Werbung einsetzen, mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit Ums\u00e4tze steigern, als andere Anbieter. Somit verwehrt Apple kleinen Unternehmen eines der wichtigsten Werkzeuge, um diese Pandemie zu \u00fcberstehen. Nach unserer Auffassung schlie\u00dfen sich personalisierte Werbung und die Privatsph\u00e4re der Nutzer nicht aus, so dass keine Kahlschlag-Ma\u00dfnahmen wie die iOS 14-Regelung notwendig sind. Wir und andere Branchenvertreter investieren verst\u00e4rkt in L\u00f6sungen, die den Datenschutz st\u00e4rken und es Unternehmen dennoch erm\u00f6glichen, online zu erfolgreich zu sein. Leider nimmt Apple weitreichende \u00c4nderungen vor, ohne die Branche und die am st\u00e4rksten betroffenen Unternehmen in diese Entscheidung einzubeziehen. Aus welchem Grund? Unserer Meinung nach verfolgt Apple mit seiner Politik ein weiteres entscheidendes Ziel. Wenn diese \u00c4nderungen umgesetzt werden, sind etablierte Unternehmen mit gro\u00dfen Marketingbudgets wieder im Vorteil \u2013 wie schon damals im Zeitalter der TV-Werbung, auf das wir erneut zusteuern. Aber von allen gro\u00dfen Unternehmen profitiert Apple am meisten. Ein Blick hinter die Kulissen der Apple-Politik: Es geht eher um Profit als um Datenschutz Apple k\u00fcndigte die neue AppTrackingTransparenz-Richtlinie f\u00fcr iOS 14 als Ma\u00dfnahme zur Wahrung der Privatsph\u00e4re der Nutzer an; tats\u00e4chlich dr\u00e4ngt es Unternehmen und Entwickler damit jedoch in ein Gesch\u00e4ftsmodell, von dem Apple in zweierlei Hinsicht profitiert: \u00a0Apple-Steuer: Wenn Content-Ersteller auf M\u00f6glichkeiten zur\u00fcckgreifen m\u00fcssen, um Geld jenseits der Werbung ihr Produkt zu monetarisieren \u2013 wie z. B. durch die Erhebung von Geb\u00fchren f\u00fcr ein Abonnement oder In-App-Zahlungen \u2013, flie\u00dfen 15 bis 30 % dieser Eink\u00fcnfte in Form von Geb\u00fchren an Apple ab. Das ist ein gro\u00dfes Gesch\u00e4ft: In einer Zeit, wo die Hardware-Verk\u00e4ufe von Apple nachlassen, muss das Unternehmen sich auf sein Dienstleistungsgesch\u00e4ft konzentrieren. Die App-Store-Plattform spielte 2019 rund 50 Milliarden Dollar ein. In Folge der ge\u00e4nderten Richtlinien wird Apple noch st\u00e4rker vom App-Store profitieren. Kurz gesagt, Apples Update-\u00c4nderungen bedeuten konkret: mehr Geld f\u00fcr Apple und weniger kostenlose Dienste f\u00fcr die Nutzer. \u00a0Das Werbegesch\u00e4ft von Apple: Durch Apples Richtlinien bleiben App-Entwicklern nur wenige M\u00f6glichkeiten, Kunden durch effektive Werbung zu gewinnen, und \u2013 wen wundert\u2019s \u2013 Apples eigenes Werbeprodukt ist eine davon. Ja, Apples eigene Plattform f\u00fcr personalisierte Werbung ist von der neuen Einverst\u00e4ndnisaufforderung ausgenommen, die anderen Unternehmen auferlegt wurde. Standardm\u00e4\u00dfig verwendet Apple die eigens gesammelten Daten \u2013 darunter auch In-App-Kaufdaten, die Apple innerhalb der Apps anderer Anbieter erhebt \u2013 um die Effizienz der eigenen Werbeprodukte zu verbessern. Und wenn Benutzer verhindern m\u00f6chten, dass Apple ihre Daten f\u00fcr Werbezwecke nutzt, m\u00fcssen sie die entsprechende Option erst einmal in den Tiefen des iPhone-Einstellungsmen\u00fcs finden. Offensichtlich sind diese Ma\u00dfnahmen Teil der Strategie von Apple, das Gesch\u00e4ft rund um Geb\u00fchren und Dienstleistungen auszubauen. Wie wir darauf reagieren Wir sind mit Apples Vorgehensweise nicht einverstanden, haben aber keine andere Wahl als die Apple-Einverst\u00e4ndnisaufforderung anzuzeigen. Im Falle unserer Weigerung w\u00fcrde Apple Facebook aus dem App-Store verbannen, was den Unternehmen und Nutzern, die unsere Dienste verwenden, nur weiter schaden w\u00fcrde. Wir k\u00f6nnen und wollen dieses Risiko nicht im Interesse der Millionen von Unternehmen eingehen, die mithilfe unserer Plattform ihr Gesch\u00e4ft ausbauen. Wir setzen alle Hebel in Bewegung, um unsere Partner auf diese Neuerungen vorzubereiten und die Auswirkungen der Apple-Richtlinie abzumildern. Hierf\u00fcr haben wir neue Leitlinien verfasst, die detaillierte Informationen f\u00fcr unsere Kunden enthalten. Wir sind der Meinung, dass Apple sich wettbewerbswidrig verh\u00e4lt, indem es seine Kontrolle \u00fcber den App-Store nutzt, um auf Kosten von App-Entwicklern und kleinen Unternehmen noch h\u00f6here Gewinne zu erzielen. Wir pr\u00fcfen weiterhin M\u00f6glichkeiten, wie wir dieses Problem angehen k\u00f6nnen. Dazu geh\u00f6rt die fortlaufende Zusammenarbeit mit Branchengremien wie dem World Wide Web Consortium (W3C), der Partnership for Responsible Addressable Media (PRAM) sowie der World Federation of Advertisers (WFA). Ziel dieser Kooperation ist es, neue Standards zu entwickeln und zu implementieren, die sowohl\u00a0 die Privatsph\u00e4re der Menschen weiterhin sch\u00fctzen und gleichzeitig erm\u00f6glicht, dass Inhalte f\u00fcr Menschen auch in Zukunft kostenlos bleiben und Unternehmen in diesem Markt weiterhin erfolgreich sein k\u00f6nnen. Wir hoffen, dass Apple sich an diesen Brancheninitiativen beteiligt und die Regulierung dem Gesetzgeber \u00fcberl\u00e4sst. Facebook bekennt sich zu kleinen Unternehmen und deren Nutzung personalisierter Anzeigen, um Menschen kostenlose Inhalte anzubieten. Unterst\u00fctze mit uns Kleinunternehmen, indem du mehr \u00fcber die Auswirkungen von Apples iOS 14-Richtlinie erf\u00e4hrst und dich dazu \u00e4u\u00dferst. &nbsp; &nbsp; * Um die Auswirkungen auf kleine und mittlere Unternehmen nachzuvollziehen, haben wir die aggregierten Ergebnisse von Werbekampagnen in der Facebook-Apps-Familie auf Grundlage eigener Daten der Werbetreibenden zur Optimierung des Online-Gesch\u00e4fts mit den Ergebnissen verglichen, die von solchen Werbenden erzielt wurden, die lediglich auf Daten der Werbeplattform zur\u00fcckgegriffen haben. Die Analyse umfasst \u00fcber 25.000 globale Werbekampagnen, die von Werbetreibenden zur Optimierung ihrer Verk\u00e4ufe im Jahr 2019 durchgef\u00fchrt wurden.","og_url":"https:\/\/about.fb.com\/de\/news\/2021\/04\/stark-fuer-kleinunternehmen\/","og_site_name":"\u00dcber Meta","article_published_time":"2021-04-27T08:00:24+00:00","article_modified_time":"2021-04-27T08:18:01+00:00","og_image":[{"width":1024,"height":576,"url":"https:\/\/about.fb.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2020\/12\/NRP-Speaking_Up_for_Small_Businesses_banner.jpg?resize=1024,576","type":"image\/jpeg"}],"author":"Trilligent","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Written by":"Meta","Est. reading time":"10 Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/about.fb.com\/de\/news\/2021\/04\/stark-fuer-kleinunternehmen\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/about.fb.com\/de\/news\/2021\/04\/stark-fuer-kleinunternehmen\/"},"author":"Facebook 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