{"id":25436,"date":"2020-10-12T15:00:09","date_gmt":"2020-10-12T14:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/about.fb.com\/de\/?p=25436"},"modified":"2020-10-12T15:03:26","modified_gmt":"2020-10-12T14:03:26","slug":"weltweite-entfernung-von-inhalten-die-den-holocaust-leugnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/about.fb.com\/de\/news\/2020\/10\/weltweite-entfernung-von-inhalten-die-den-holocaust-leugnen\/","title":{"rendered":"Weltweite Entfernung von Inhalten, die den Holocaust leugnen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-weight: 400\">Heute aktualisieren wir unsere Richtlinien gegen Hassrede und verbieten k\u00fcnftig weltweit* j<\/span><span style=\"font-weight: 400\">egliche Inhalte, die den Holocaust leugnen oder verharmlosen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Organisationen, die Trends im Bereich Hassrede untersuchen, melden eine weltweite Zunahme von Angriffen gegen unterschiedliche Gruppen im Internet. Wir gehen dagegen entschieden vor: Wir haben mehr als 250 rechtsextremen Organisationen verboten, unsere Plattformen zu nutzen und unsere Richtlinien zu QAnon aktualisiert. Weltweit entfernen wir auch regelm\u00e4\u00dfig andere Organisationen und Individuen und haben allein im zweiten Quartal diesen Jahres 22.5 Millionen Inhalte entfernt, weil sie gegen unsere Hassrede-Richtlinien versto\u00dfen haben. Au\u00dferdem haben wir &#8211; infolge monatelanger Gespr\u00e4che mit unabh\u00e4ngigen Experten &#8211; k\u00fcrzlich unsere Richtlinien aktualisiert, um antisemitische Stereotype zu entfernen, die behaupten, dass Juden die Welt kontrollieren w\u00fcrden.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Unser heutiges Update ist ein weiterer Schritt, um Hass auf unseren Plattformen entschieden zu bek\u00e4mpfen. Unsere Entscheidung wird durch den gut dokumentierten weltweiten Anstieg von Antisemitismus und dem alarmierenden Level von Unkenntnis \u00fcber den Holocaust, insbesondere bei jungen Leuten, gest\u00fctzt. Laut einer aktuellen Studie in den USA glaubt ein Viertel der befragten 18-39 J\u00e4hrigen, dass der Holocaust ein Mythos sei, \u00fcbertrieben dargestellt werde oder sie sich nicht sicher sind.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Institutionen, die sich mit Holocaustforschung und Erinnerungskultur besch\u00e4ftigen, wie z.B. Yad Vashem, heben immer wieder hervor, dass das Wissen um und \u00fcber den Holocaust eine Schl\u00fcsselkomponente zur Bek\u00e4mpfung von Antisemitismus darstellt. Daher werden wir im Verlauf dieses Jahres Menschen auf glaubw\u00fcrdige Informationen verweisen, wenn sie auf Facebook nach Begriffen suchen, die mit dem Holocaust oder Holocaustleugnung in Verbindung stehen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Seit vielen Jahren arbeiten wir weltweit mit Communities zusammen,\u00a0 um besser zu verstehen, wie sich Hass, einschlie\u00dflich Antisemitismus, online manifestiert. Wir tauschen uns zum Beispiel regelm\u00e4\u00dfig mit Organisationen aus, die global an diesem Thema arbeiten, wie dem World Jewish Congress und dem American Jewish Committee, oder einen nationalen oder lokalen Fokus auf j\u00fcdische Communities haben. Wir arbeiten auch mit Institutionen und Gruppen zusammen, die Hass und Antisemitismus bek\u00e4mpfen, wie zum Beispiel das Simon Wiesenthal Center.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Die Durchsetzung dieser neuen Richtlinien wird nicht von heute auf morgen erfolgen k\u00f6nnen. Es gibt eine ganze Reihe von Inhalten, die gegen die neuen Richtlinien versto\u00dfen und es wird Zeit in Anspruch nehmen, um die zust\u00e4ndigen Teams zu schulen und unsere Systeme anzupassen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Wir danken all unseren Partnern f\u00fcr ihren Input und ihre Offenheit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">* In L\u00e4ndern, in denen Holocaustleugnung illegal ist, wie beispielsweise in Deutschland, blocken wir solche Inhalte bereits seit langem, sobald wir darauf aufmerksam werden. <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Heute aktualisieren wir unsere Richtlinien gegen Hassrede und verbieten k\u00fcnftig weltweit* jegliche Inhalte, die den Holocaust leugnen oder verharmlosen. Organisationen, die Trends im Bereich Hassrede untersuchen, melden eine weltweite Zunahme von Angriffen gegen unterschiedliche Gruppen im Internet. 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