{"id":10501,"date":"2019-07-26T13:00:12","date_gmt":"2019-07-26T12:00:12","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newsroom.fb.com\/?p=10501"},"modified":"2019-07-26T13:00:12","modified_gmt":"2019-07-26T12:00:12","slug":"dritter-netzdg-transparenzbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/about.fb.com\/de\/news\/2019\/07\/dritter-netzdg-transparenzbericht\/","title":{"rendered":"Facebook ver\u00f6ffentlicht dritten NetzDG-Transparenzbericht"},"content":{"rendered":"<p>Heute ver\u00f6ffentlichen wir unseren dritten <a href=\"https:\/\/about-fb-preprod.go-vip.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2019\/07\/facebook_netzdg_july_2019_deutsch_2.pdf\">NetzDG-Transparenzbericht<\/a>, wie vom Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) vorgesehen.<\/p>\n<p>Der NetzDG-Meldeweg ist ein gesonderter Meldeweg, der unabh\u00e4ngig von unserem \u00fcblichen Meldeprozess nach Gemeinschaftsstandards ist. Wenn Personen Inhalte melden wollen, von denen sie glauben, dass sie gegen die im NetzDG genannten Straftatbest\u00e4nde versto\u00dfen, k\u00f6nnen sie das <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/help\/contact\/1909333712721103\">NetzDG-Meldeformular<\/a> nutzen.<\/p>\n<p>Der Transparenzbericht beinhaltet unter anderem die Gesamtzahl der \u00fcber das Meldeformular \u00fcbermittelten Beschwerden (\u201cNetzDG-Beschwerden\u201d), die Anzahl der Beschwerden, die zu gel\u00f6schten oder gesperrten Inhalten gef\u00fchrt haben, sowie Informationen dar\u00fcber, wie viele Personen NetzDG-Beschwerden bearbeiten.<\/p>\n<ul>\n<li><b>Gesamtzahl der Beschwerden:<\/b> Im Zeitraum zwischen 1. Januar 2019 und 30. Juni 2019 wurden uns insgesamt 1050 Inhalte in 674 NetzDG-Beschwerden gemeldet (Nutzer k\u00f6nnen mehrere Inhalte in einer einzigen NetzDG-Beschwerde anf\u00fchren).<\/li>\n<li><b>Anzahl der Beschwerden, die zu gel\u00f6schten oder gesperrten Inhalten gef\u00fchrt haben: <\/b>Von diesen wurden 349 Inhalte infolge einer NetzDG-Beschwerde gel\u00f6scht oder gesperrt (ca. 33%). Insgesamt haben 239 NetzDG-Beschwerden dazu gef\u00fchrt, dass Inhalte gel\u00f6scht oder gesperrt wurden.<\/li>\n<li><b>Anzahl der Personen, die NetzDG-Beschwerden pr\u00fcfen:<\/b> NetzDG-Beschwerden werden durch Teams aus geschulten Fachkr\u00e4ften und Juristen gepr\u00fcft. Zu diesen Teams z\u00e4hlen derzeit insgesamt 80 Personen. Diese Personen sind auch in anderen Bereichen als der Bearbeitung von NetzDG-Beschwerden t\u00e4tig, je nach Beschwerdeaufkommen.<\/li>\n<\/ul>\n<h5><b>Unser Vorgehen gegen Hassrede<\/b><\/h5>\n<p>Hassrede ist auf Facebook nicht erlaubt. Facebook entfernt Hassbotschaften, das hei\u00dft Inhalte, in denen Personen aufgrund sogenannter \u201cgesch\u00fctzter Eigenschaften\u201d direkt angegriffen werden. Dazu z\u00e4hlen Ethnizit\u00e4t, nationale Herkunft, religi\u00f6se Zugeh\u00f6rigkeit, sexuelle Orientierung, Geschlecht bzw. geschlechtliche Identit\u00e4t sowie schwere Behinderungen oder Krankheiten. Dies spiegelt sich in unseren <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/communitystandards\/\">Gemeinschaftsstandards<\/a> wider und wir entfernen entsprechende Inhalte, wenn wir auf sie aufmerksam werden. Unser Ansatz entwickelt sich kontinuierlich weiter, auch dank des Feedbacks von Experten und Facebook-Nutzern.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig vom NetzDG arbeiten wir hart daran, Hassrede zu entfernen, sobald wir darauf aufmerksam werden. So haben wir in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht, indem wir unsere <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/communitystandards\/\">Gemeinschaftsstandards<\/a> und deren Durchsetzung verbessert haben. Au\u00dferdem haben wir das Team, das sich bei Facebook mit Sicherheitsfragen besch\u00e4ftigt, deutlich vergr\u00f6\u00dfert: Das Team hat mittlerweile mehr als 30.000 Mitarbeiter, von denen etwa die H\u00e4lfte Inhalte \u00fcberpr\u00fcft.<\/p>\n<p>Zudem helfen uns neue Technologien wie Maschinelles Lernen, Computer Vision und K\u00fcnstliche Intelligenz, unangemessene Inhalte noch schneller und in einem weitaus gr\u00f6\u00dferen Umfang zu finden als es Menschen je k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Wir <a href=\"https:\/\/newsroom.fb.com\/news\/2019\/05\/enforcing-our-community-standards-3\/\">ver\u00f6ffentlichen regelm\u00e4\u00dfig Berichte<\/a>, die darlegen, wie viele Inhalte wir aufgrund von Verst\u00f6\u00dfen gegen unsere Gemeinschaftsstandards beispielsweise im Bereich Hassrede entfernen. Au\u00dferdem zeigen die Berichte, wie viele dieser Inhalte mithilfe unserer Technologien entdeckt wurden, bevor sie jemand melden konnte. Weltweit haben wir im Zeitraum von September bis Dezember 2018 rund 3,3 Millionen Inhalte entfernt, weil sie gegen unsere Richtlinien f\u00fcr Hassrede versto\u00dfen haben. Im ersten Quartal 2019 stieg diese Zahl auf rund 4 Millionen Inhalte. Die Anzahl der Inhalte, die wir selbst entdeckt haben, noch bevor sie uns gemeldet werden konnten, stieg von 51,5 Prozent im dritten Quartal 2018 auf 65,4 Prozent im ersten Quartal 2019. Im letzten Quartal 2017 lag diese Zahl noch bei 24 Prozent. Weitere Informationen zu unseren aktuellen Durchsetzungszahlen finden Sie <a href=\"https:\/\/transparency.facebook.com\/community-standards-enforcement\">hier<\/a>. Wir machen hierbei kontinuierlich Fortschritte. Die \u00dcberpr\u00fcfung durch Menschen bleibt jedoch insbesondere beim Thema Hassrede aufgrund der Komplexit\u00e4t und Feinheiten in der Sprache unerl\u00e4sslich.<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"shrinkToFit\" src=\"https:\/\/about-fb-preprod.go-vip.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2019\/07\/fb_cser-hate-speech-051519-final-1650-wide-1.png?resize=960%2C488\" alt=\"https:\/\/about-fb-preprod.go-vip.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2019\/07\/fb_cser-hate-speech-051519-final-1650-wide-1.png\" width=\"960\" height=\"488\" \/><\/p>\n<p>In Deutschland haben wir im ersten Quartal 2019 mehr als 160.000 Inhalte entfernt, weil sie gegen unsere Richtlinien f\u00fcr Hassrede versto\u00dfen haben. Rund 70 Prozent dieser Inhalte wurden proaktiv entdeckt, noch bevor sie uns von Nutzern gemeldet werden konnten.<\/p>\n<p>Wir wissen, dass uns bei der Anwendung unserer Gemeinschaftsstandards Fehler unterlaufen k\u00f6nnen. Aus diesem Grund haben wir im letzten Jahr die M\u00f6glichkeit geschaffen, bei einzelnen Beitr\u00e4gen gegen unsere Entscheidungen Einspruch zu erheben. Dadurch k\u00f6nnen Menschen eine Entscheidung erneut \u00fcberpr\u00fcfen lassen, wenn sie der Meinung sind, dass wir einen Fehler gemacht haben. Au\u00dferdem arbeiten wir an einer neuen M\u00f6glichkeit, mit der Menschen bei einem unabh\u00e4ngigen Gremium Beschwerde gegen Entscheidungen einlegen k\u00f6nnen. Anfang dieses Jahres haben wir den Entwurf einer <a href=\"https:\/\/about-fb-preprod.go-vip.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2019\/07\/draft-charter-oversight-board-for-content-decisions-1.pdf\">Charta<\/a> ver\u00f6ffentlicht, der mehr Details \u00fcber die m\u00f6gliche Zusammensetzung eines solchen Gremiums (dem sogenannten Oversight Board) enth\u00e4lt. Im Juni haben wir zudem einen Bericht \u00fcber den Konsultationsprozess ver\u00f6ffentlicht, den wir \u00fcber die vergangenen Monate zum Oversight Board gef\u00fchrt haben. <a href=\"https:\/\/about-fb-preprod.go-vip.net\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2019\/07\/oversight-board-consultation-report-1.pdf\">Dieser Bericht<\/a> enth\u00e4lt Feedback und Empfehlungen aus aller Welt, die Facebook durch Workshops, Diskussionsrunden, eine Online-Umfrage, pers\u00f6nliche Gespr\u00e4che und Medienberichte erhalten hat. Einer dieser Workshops fand Ende Juni in Berlin statt.<\/p>\n<p>Wir arbeiten hart daran, unangemessene Inhalte von unserer Plattform zu entfernen und Informationen dar\u00fcber bereitzustellen, wie wir dabei vorgehen. Unsere Teams arbeiten daran, f\u00fcr zuk\u00fcnftige Berichte zur Durchsetzung unserer Gemeinschaftsstandards noch mehr Informationen aufzubereiten.<\/p>\n<p>Unsere Arbeit am NetzDG-Transparenzbericht findet parallel zu den zuvor beschriebenen globalen Datenanalysen statt. Wir halten uns dabei an die spezifischen Vorgaben des NetzDG.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Heute ver\u00f6ffentlichen wir unseren dritten NetzDG-Transparenzbericht, wie vom Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) vorgesehen. Der NetzDG-Meldeweg ist ein gesonderter Meldeweg, der unabh\u00e4ngig von unserem \u00fcblichen Meldeprozess nach Gemeinschaftsstandards ist. Wenn Personen Inhalte melden wollen, von denen sie glauben, dass sie gegen die im NetzDG genannten Straftatbest\u00e4nde versto\u00dfen, k\u00f6nnen sie das NetzDG-Meldeformular nutzen. Der Transparenzbericht beinhaltet unter anderem die Gesamtzahl der \u00fcber das Meldeformular \u00fcbermittelten Beschwerden (\u201cNetzDG-Beschwerden\u201d), die Anzahl der Beschwerden, die zu gel\u00f6schten oder gesperrten Inhalten gef\u00fchrt haben, sowie Informationen dar\u00fcber, wie viele Personen NetzDG-Beschwerden bearbeiten. Gesamtzahl der Beschwerden: Im Zeitraum zwischen 1. Januar 2019 und 30. Juni 2019 wurden uns insgesamt 1050 Inhalte in 674 NetzDG-Beschwerden gemeldet (Nutzer k\u00f6nnen mehrere Inhalte in einer einzigen NetzDG-Beschwerde anf\u00fchren). Anzahl der Beschwerden, die zu gel\u00f6schten oder gesperrten Inhalten gef\u00fchrt haben: Von diesen wurden 349 Inhalte infolge einer NetzDG-Beschwerde gel\u00f6scht oder gesperrt (ca. 33%). Insgesamt haben 239 NetzDG-Beschwerden dazu gef\u00fchrt, dass Inhalte gel\u00f6scht oder gesperrt wurden. 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Unser Ansatz entwickelt sich kontinuierlich weiter, auch dank des Feedbacks von Experten und Facebook-Nutzern. Unabh\u00e4ngig vom NetzDG arbeiten wir hart daran, Hassrede zu entfernen, sobald wir darauf aufmerksam werden. So haben wir in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht, indem wir unsere Gemeinschaftsstandards und deren Durchsetzung verbessert haben. Au\u00dferdem haben wir das Team, das sich bei Facebook mit Sicherheitsfragen besch\u00e4ftigt, deutlich vergr\u00f6\u00dfert: Das Team hat mittlerweile mehr als 30.000 Mitarbeiter, von denen etwa die H\u00e4lfte Inhalte \u00fcberpr\u00fcft. Zudem helfen uns neue Technologien wie Maschinelles Lernen, Computer Vision und K\u00fcnstliche Intelligenz, unangemessene Inhalte noch schneller und in einem weitaus gr\u00f6\u00dferen Umfang zu finden als es Menschen je k\u00f6nnten. Wir ver\u00f6ffentlichen regelm\u00e4\u00dfig Berichte, die darlegen, wie viele Inhalte wir aufgrund von Verst\u00f6\u00dfen gegen unsere Gemeinschaftsstandards beispielsweise im Bereich Hassrede entfernen. Au\u00dferdem zeigen die Berichte, wie viele dieser Inhalte mithilfe unserer Technologien entdeckt wurden, bevor sie jemand melden konnte. Weltweit haben wir im Zeitraum von September bis Dezember 2018 rund 3,3 Millionen Inhalte entfernt, weil sie gegen unsere Richtlinien f\u00fcr Hassrede versto\u00dfen haben. Im ersten Quartal 2019 stieg diese Zahl auf rund 4 Millionen Inhalte. Die Anzahl der Inhalte, die wir selbst entdeckt haben, noch bevor sie uns gemeldet werden konnten, stieg von 51,5 Prozent im dritten Quartal 2018 auf 65,4 Prozent im ersten Quartal 2019. Im letzten Quartal 2017 lag diese Zahl noch bei 24 Prozent. Weitere Informationen zu unseren aktuellen Durchsetzungszahlen finden Sie hier. Wir machen hierbei kontinuierlich Fortschritte. 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Au\u00dferdem arbeiten wir an einer neuen M\u00f6glichkeit, mit der Menschen bei einem unabh\u00e4ngigen Gremium Beschwerde gegen Entscheidungen einlegen k\u00f6nnen. Anfang dieses Jahres haben wir den Entwurf einer Charta ver\u00f6ffentlicht, der mehr Details \u00fcber die m\u00f6gliche Zusammensetzung eines solchen Gremiums (dem sogenannten Oversight Board) enth\u00e4lt. Im Juni haben wir zudem einen Bericht \u00fcber den Konsultationsprozess ver\u00f6ffentlicht, den wir \u00fcber die vergangenen Monate zum Oversight Board gef\u00fchrt haben. Dieser Bericht enth\u00e4lt Feedback und Empfehlungen aus aller Welt, die Facebook durch Workshops, Diskussionsrunden, eine Online-Umfrage, pers\u00f6nliche Gespr\u00e4che und Medienberichte erhalten hat. Einer dieser Workshops fand Ende Juni in Berlin statt. Wir arbeiten hart daran, unangemessene Inhalte von unserer Plattform zu entfernen und Informationen dar\u00fcber bereitzustellen, wie wir dabei vorgehen. 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Dazu z\u00e4hlen Ethnizit\u00e4t, nationale Herkunft, religi\u00f6se Zugeh\u00f6rigkeit, sexuelle Orientierung, Geschlecht bzw. geschlechtliche Identit\u00e4t sowie schwere Behinderungen oder Krankheiten. Dies spiegelt sich in unseren Gemeinschaftsstandards wider und wir entfernen entsprechende Inhalte, wenn wir auf sie aufmerksam werden. Unser Ansatz entwickelt sich kontinuierlich weiter, auch dank des Feedbacks von Experten und Facebook-Nutzern. Unabh\u00e4ngig vom NetzDG arbeiten wir hart daran, Hassrede zu entfernen, sobald wir darauf aufmerksam werden. So haben wir in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht, indem wir unsere Gemeinschaftsstandards und deren Durchsetzung verbessert haben. Au\u00dferdem haben wir das Team, das sich bei Facebook mit Sicherheitsfragen besch\u00e4ftigt, deutlich vergr\u00f6\u00dfert: Das Team hat mittlerweile mehr als 30.000 Mitarbeiter, von denen etwa die H\u00e4lfte Inhalte \u00fcberpr\u00fcft. Zudem helfen uns neue Technologien wie Maschinelles Lernen, Computer Vision und K\u00fcnstliche Intelligenz, unangemessene Inhalte noch schneller und in einem weitaus gr\u00f6\u00dferen Umfang zu finden als es Menschen je k\u00f6nnten. Wir ver\u00f6ffentlichen regelm\u00e4\u00dfig Berichte, die darlegen, wie viele Inhalte wir aufgrund von Verst\u00f6\u00dfen gegen unsere Gemeinschaftsstandards beispielsweise im Bereich Hassrede entfernen. Au\u00dferdem zeigen die Berichte, wie viele dieser Inhalte mithilfe unserer Technologien entdeckt wurden, bevor sie jemand melden konnte. Weltweit haben wir im Zeitraum von September bis Dezember 2018 rund 3,3 Millionen Inhalte entfernt, weil sie gegen unsere Richtlinien f\u00fcr Hassrede versto\u00dfen haben. Im ersten Quartal 2019 stieg diese Zahl auf rund 4 Millionen Inhalte. Die Anzahl der Inhalte, die wir selbst entdeckt haben, noch bevor sie uns gemeldet werden konnten, stieg von 51,5 Prozent im dritten Quartal 2018 auf 65,4 Prozent im ersten Quartal 2019. Im letzten Quartal 2017 lag diese Zahl noch bei 24 Prozent. Weitere Informationen zu unseren aktuellen Durchsetzungszahlen finden Sie hier. Wir machen hierbei kontinuierlich Fortschritte. Die \u00dcberpr\u00fcfung durch Menschen bleibt jedoch insbesondere beim Thema Hassrede aufgrund der Komplexit\u00e4t und Feinheiten in der Sprache unerl\u00e4sslich. In Deutschland haben wir im ersten Quartal 2019 mehr als 160.000 Inhalte entfernt, weil sie gegen unsere Richtlinien f\u00fcr Hassrede versto\u00dfen haben. Rund 70 Prozent dieser Inhalte wurden proaktiv entdeckt, noch bevor sie uns von Nutzern gemeldet werden konnten. Wir wissen, dass uns bei der Anwendung unserer Gemeinschaftsstandards Fehler unterlaufen k\u00f6nnen. Aus diesem Grund haben wir im letzten Jahr die M\u00f6glichkeit geschaffen, bei einzelnen Beitr\u00e4gen gegen unsere Entscheidungen Einspruch zu erheben. Dadurch k\u00f6nnen Menschen eine Entscheidung erneut \u00fcberpr\u00fcfen lassen, wenn sie der Meinung sind, dass wir einen Fehler gemacht haben. Au\u00dferdem arbeiten wir an einer neuen M\u00f6glichkeit, mit der Menschen bei einem unabh\u00e4ngigen Gremium Beschwerde gegen Entscheidungen einlegen k\u00f6nnen. Anfang dieses Jahres haben wir den Entwurf einer Charta ver\u00f6ffentlicht, der mehr Details \u00fcber die m\u00f6gliche Zusammensetzung eines solchen Gremiums (dem sogenannten Oversight Board) enth\u00e4lt. Im Juni haben wir zudem einen Bericht \u00fcber den Konsultationsprozess ver\u00f6ffentlicht, den wir \u00fcber die vergangenen Monate zum Oversight Board gef\u00fchrt haben. 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Der NetzDG-Meldeweg ist ein gesonderter Meldeweg, der unabh\u00e4ngig von unserem \u00fcblichen Meldeprozess nach Gemeinschaftsstandards ist. Wenn Personen Inhalte melden wollen, von denen sie glauben, dass sie gegen die im NetzDG genannten Straftatbest\u00e4nde versto\u00dfen, k\u00f6nnen sie das NetzDG-Meldeformular nutzen. Der Transparenzbericht beinhaltet unter anderem die Gesamtzahl der \u00fcber das Meldeformular \u00fcbermittelten Beschwerden (\u201cNetzDG-Beschwerden\u201d), die Anzahl der Beschwerden, die zu gel\u00f6schten oder gesperrten Inhalten gef\u00fchrt haben, sowie Informationen dar\u00fcber, wie viele Personen NetzDG-Beschwerden bearbeiten. Gesamtzahl der Beschwerden: Im Zeitraum zwischen 1. Januar 2019 und 30. Juni 2019 wurden uns insgesamt 1050 Inhalte in 674 NetzDG-Beschwerden gemeldet (Nutzer k\u00f6nnen mehrere Inhalte in einer einzigen NetzDG-Beschwerde anf\u00fchren). Anzahl der Beschwerden, die zu gel\u00f6schten oder gesperrten Inhalten gef\u00fchrt haben: Von diesen wurden 349 Inhalte infolge einer NetzDG-Beschwerde gel\u00f6scht oder gesperrt (ca. 33%). Insgesamt haben 239 NetzDG-Beschwerden dazu gef\u00fchrt, dass Inhalte gel\u00f6scht oder gesperrt wurden. Anzahl der Personen, die NetzDG-Beschwerden pr\u00fcfen: NetzDG-Beschwerden werden durch Teams aus geschulten Fachkr\u00e4ften und Juristen gepr\u00fcft. Zu diesen Teams z\u00e4hlen derzeit insgesamt 80 Personen. Diese Personen sind auch in anderen Bereichen als der Bearbeitung von NetzDG-Beschwerden t\u00e4tig, je nach Beschwerdeaufkommen. Unser Vorgehen gegen Hassrede Hassrede ist auf Facebook nicht erlaubt. Facebook entfernt Hassbotschaften, das hei\u00dft Inhalte, in denen Personen aufgrund sogenannter \u201cgesch\u00fctzter Eigenschaften\u201d direkt angegriffen werden. Dazu z\u00e4hlen Ethnizit\u00e4t, nationale Herkunft, religi\u00f6se Zugeh\u00f6rigkeit, sexuelle Orientierung, Geschlecht bzw. geschlechtliche Identit\u00e4t sowie schwere Behinderungen oder Krankheiten. Dies spiegelt sich in unseren Gemeinschaftsstandards wider und wir entfernen entsprechende Inhalte, wenn wir auf sie aufmerksam werden. Unser Ansatz entwickelt sich kontinuierlich weiter, auch dank des Feedbacks von Experten und Facebook-Nutzern. Unabh\u00e4ngig vom NetzDG arbeiten wir hart daran, Hassrede zu entfernen, sobald wir darauf aufmerksam werden. So haben wir in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht, indem wir unsere Gemeinschaftsstandards und deren Durchsetzung verbessert haben. Au\u00dferdem haben wir das Team, das sich bei Facebook mit Sicherheitsfragen besch\u00e4ftigt, deutlich vergr\u00f6\u00dfert: Das Team hat mittlerweile mehr als 30.000 Mitarbeiter, von denen etwa die H\u00e4lfte Inhalte \u00fcberpr\u00fcft. 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