{"id":10162,"date":"2019-03-29T10:18:57","date_gmt":"2019-03-29T09:18:57","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newsroom.fb.com\/?p=10162"},"modified":"2019-03-29T10:18:57","modified_gmt":"2019-03-29T09:18:57","slug":"unsere-massnahmen-zum-schutz-der-europawahl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/about.fb.com\/de\/news\/2019\/03\/unsere-massnahmen-zum-schutz-der-europawahl\/","title":{"rendered":"Unsere Ma\u00dfnahmen zum Schutz der Europawahl"},"content":{"rendered":"<p><em>Von Richard Allan, Vice President Global Policy Solutions<\/em><\/p>\n<p><b>Update vom 17. Mai 2019:<\/b><\/p>\n<p>Heute ver\u00f6ffentlichen wir den Werbebericht f\u00fcr politische Werbung in der EU: <a href=\"https:\/\/urldefense.proofpoint.com\/v2\/url?u=https-3A__nam02.safelinks.protection.outlook.com_-3Furl-3Dhttps-253A-252F-252Fwww.facebook.com-252Fads-252Flibrary-252Freport-26data-3D02-257C01-257Chhueckstaedt-2540apcoworldwide.com-257C213b76ad9c904f0ff90508d6d9dcdd28-257C77a5f6209d7747dba0cd64c70948d532-257C1-257C0-257C636935939966043532-26sdata-3DRJNTnUPE1FpSOz0D-252FzyPX3ywshrRabz0KIinETXGz7A-253D-26reserved-3D0&amp;d=DwMFAw&amp;c=5VD0RTtNlTh3ycd41b3MUw&amp;r=L8ME2l6wPrJM818_-_6tPkewCDzeK9-NsJXyoNhQRcw&amp;m=AxcK12iatOKqNL-4QwXPZEhuXH04FnbeRoEozVAlcHE&amp;s=yn9SdvC_NlFZgz_T6zHMwHnjnltGEV3TaO4gqTRf5UI&amp;e=\">https:\/\/www.facebook.com\/ads\/library\/report<\/a>. Der Bericht enth\u00e4lt unter anderem folgende Angaben:<\/p>\n<ul>\n<li>die Gesamtzahl der politischen Werbeanzeigen (Wahlwerbung und Werbung zu Themen von nationaler Relevanz) in einem Land und wieviel Geld daf\u00fcr ausgegeben wurde;<\/li>\n<li>Angaben zu den Ausgaben einzelner Werbetreibender und zur Anzahl der Anzeigen einzelner Werbetreibender (entsprechende Anzeigen sind verlinkt);<\/li>\n<li>Der Bericht wird t\u00e4glich aktualisiert und die Werbedaten k\u00f6nnen f\u00fcr unterschiedliche Zeitr\u00e4ume angezeigt werden (f\u00fcr den letzten Tag, die letzte Woche, den letzen Monat und\/ oder die letzten 90 Tage);<\/li>\n<li>Jeder kann auf den Bericht zugreifen \u2013 es wird kein Facebook-Konto daf\u00fcr ben\u00f6tigt.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Update vom 15. April 2019:<\/strong><\/p>\n<p>Heute beginnen wir mit der \u00dcberpr\u00fcfung von Anzeigen, die sich auf politische oder wichtige Themen innerhalb der Europ\u00e4ischen Union beziehen. Alle neuen Anzeigen, die politische oder wichtige Themen behandeln, erfordern, dass der Werbetreibende den Autorisierungsprozess durchl\u00e4uft und einen \u201eFinanziert durch\u201c-Disclaimer f\u00fcr die Werbung einf\u00fcgt. Bereits bestehende und aktive Anzeigen, die sich auf politische oder wichtige Themen beziehen und keinen Disclaimer enthalten, werden ab heute deaktiviert. Dies ist Teil unserer laufenden Bem\u00fchungen, ausl\u00e4ndische Einflussnahme auf Wahlen zu verhindern.<\/p>\n<p><strong>Urspr\u00fcnglicher Blogpost vom 29. M\u00e4rz 2019:<\/strong><\/p>\n<p>Im Vorfeld der Wahlen zum Europ\u00e4ischen Parlament im Mai haben wir neue Richtlinien f\u00fcr Anzeigen mit politischen Inhalten auf Facebook aufgestellt.<\/p>\n<p>Laut Experten sind besonders zwei Punkte wichtig, wenn es um den Schutz von Wahlen geht: Erstens gilt es, Wahlbeeinflussung aus anderen L\u00e4ndern zu verhindern. Zweitens ist es wichtig, f\u00fcr mehr Transparenz bei politischer Werbung zu sorgen. Wir ergreifen daher nun mehrere Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p><b>Neuer Autorisierungsprozess f\u00fcr politische Werbung<\/b><\/p>\n<p>Ab sofort m\u00fcssen alle Werbetreibenden in der EU einen Autorisierungsprozess in dem Land durchlaufen, in dem sie politische Werbung schalten wollen. Dabei m\u00fcssen Werbetreibende entsprechende Dokumente vorlegen und wir \u00fcberpr\u00fcfen die Identit\u00e4t und den Standort der Werbetreibenden. Wir werden diese neuen Richtlinien mithilfe einer Kombination aus automatisierten Systemen und Hinweisen von Nutzerinnen und Nutzern durchsetzen. Uns ist bewusst, dass einige Leute versuchen werden, dieses System zu umgehen. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass dieses Verfahren die Einflussnahme durch gesponserte Beitr\u00e4ge aus dem Ausland deutlich erschwert.<\/p>\n<p>In erster Linie bedeutet das neue Verfahren, dass sichergestellt ist, dass Personen, die in einem Land Wahlwerbung oder Werbung zu Themen von nationaler Relevanz schalten, sich in dem entsprechenden Land befinden, und den entsprechenden Identit\u00e4tsnachweis erbracht haben.<br \/>\nDies wird auch den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden helfen, m\u00f6glich Verdachtsf\u00e4llen nachzugehen. Viele Fragen k\u00f6nnen nur von Wahlbeh\u00f6rden entschieden werden, z. B. ob die Regeln der Kampagnenfinanzierung eingehalten wurden. Unsere neuen Instrumente sollen sie bei dieser wichtigen Arbeit unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><b>Politische Werbung kennzeichnen<\/b><\/p>\n<p>Um die Transparenz bei Werbung auf Facebook insgesamt zu erh\u00f6hen, m\u00fcssen alle in der EU geschalteten politischen Werbeanzeigen auf Facebook und Instagram eindeutig als solche gekennzeichnet sein &#8211; unter anderem durch einen \u201eFinanziert durch\u201c-Disclaimer. Dadurch wird f\u00fcr jeden ersichtlich, wer die Anzeige bezahlt hat und &#8211; im Falle eines Unternehmens oder einer Organisation &#8211; die Kontaktm\u00f6glichkeiten. Per Klick auf den Disclaimer werden weitere Informationen angezeigt, darunter das Kampagnenbudget, das hinter einer bestimmten Anzeige steht, und die Anzahl der Personen, die diese Anzeige gesehen haben \u2013 aufgeschl\u00fcsselt nach Alter, Standort und Geschlecht. Wir raten allen politischen Werbetreibenden, sich ab sofort zu autorisieren, da wir ab Mitte April damit beginnen werden, politische Werbeanzeigen von nicht autorisierten Werbetreibenden zu unterbinden.<\/p>\n<p>Wir m\u00f6chten durch diese Ma\u00dfnahmen sicherstellen, dass wir alle Anzeigen erfassen, mit denen versucht wird, das Wahlergebnis zu beeinflussen. Hierzu z\u00e4hlen nicht nur Anzeigen, die f\u00fcr bestimmte Kandidaten oder Parteien werben, sondern auch solche, die stark politisierte Themen wie z.B. Einwanderung behandeln.<\/p>\n<p><b>Werbebibliothek<\/b><\/p>\n<p>Viele Menschen haben ein Interesse daran, Informationen zu Anzeigen zu erhalten, die im Rahmen politischer Kampagnen geschaltet wurden.<\/p>\n<p>Mithilfe unserer neuen Werbebibliothek kann sich jeder \u00fcber alle Anzeigen auf Facebook informieren. Hier finden sich alle Anzeigen, die als Wahlwerbung oder Anzeigen \u00fcber wichtige und politische Themen eingestuft wurden. Alle Anzeigen werden sieben Jahre lang in der Bibliothek sichtbar sein. Es sind viele Anzeigendetails verf\u00fcgbar, wie etwa Informationen, wie h\u00e4ufig eine Anzeige gesehen wurde sowie demographische Merkmale der Personen, die eine Anzeige gesehen haben (wie Alter, Standort oder Geschlecht).<\/p>\n<p>Die Werbebibliothek ist f\u00fcr jeden durchsuchbar. Dar\u00fcber hinaus stellen wir Medien, Regulierungsbeh\u00f6rden, Wahlbeh\u00f6rden und anderen Interessierten einen Zugang zur API zur Verf\u00fcgung. Dies hilft zus\u00e4tzliche Transparenz herzustellen und sowohl Werbetreibende als auch uns selbst in die Verantwortung zu nehmen.<\/p>\n<p>Uns ist bewusst, dass sich die Berichterstattung von Medien rund um Wahlen von Wahlwerbung zu unterscheiden ist, auch wenn Nachrichtenberichte einen bestimmten Kandidaten oder eine Partei erw\u00e4hnen und \u00fcber Werbeanzeigen verbreitet werden k\u00f6nnen. Aus diesem Grund wollen wir Werbung von Medienh\u00e4usern und Verlagen von den neuen Richtlinien ausschlie\u00dfen. Aktuell haben wir die entsprechenden Systeme noch nicht in allen L\u00e4ndern innerhalb der EU verf\u00fcgbar, um Medien auszuschlie\u00dfen, aber weitere L\u00e4nder werden hinzugef\u00fcgt, sobald wir die entsprechende Infrastruktur dazu aufgebaut haben.<\/p>\n<p><b>Mehr Transparenz f\u00fchrt zu mehr Verantwortlichkeit <\/b><\/p>\n<p>Wir sind davon \u00fcberzeugt, dass eine h\u00f6here Transparenz zu mehr Verantwortlichkeit f\u00fchrt &#8211; nicht nur bei Facebook , sondern auch bei den Werbetreibenden. Wir investieren stark in weitere Mitarbeiter und bessere Technologien, um Missbrauch proaktiv zu erkennen. Wenn jemand dennoch politische Werbung im News Feed sieht, die nicht mit einem \u201cFinanziert durch\u201d-Disclaimer gekennzeichnet ist, kann dies an uns gemeldet werden. Gemeldete Anzeigen werden \u00fcberpr\u00fcft, und &#8211; sofern sie unter unsere Richtlinien f\u00fcr politische Werbung fallen &#8211; gestoppt und in der Werbebibliothek hinterlegt.<\/p>\n<p>Die hier aufgef\u00fchrten Ma\u00dfnahmen werden Missbrauch nicht vollst\u00e4ndig verhindern k\u00f6nnen. Bei unseren Gegnern handelt es sich in der Regel um klug agierende, kreative und gut finanzierte Organisationen, die ihre Taktiken schnell \u00e4ndern, sobald wir auf sie aufmerksam werden. Wir sind dennoch davon \u00fcberzeugt, dass diese Ma\u00dfnahmen einen wichtigen Beitrag leisten, Wahlbeeinflussung auf Facebook zu verhindern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von Richard Allan, Vice President Global Policy Solutions Update vom 17. Mai 2019: Heute ver\u00f6ffentlichen wir den Werbebericht f\u00fcr politische Werbung in der EU: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/ads\/library\/report\" rel=\"nofollow\">https:\/\/www.facebook.com\/ads\/library\/report<\/a>. 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Alle neuen Anzeigen, die politische oder wichtige Themen behandeln, erfordern, dass der Werbetreibende den Autorisierungsprozess durchl\u00e4uft und einen \u201eFinanziert durch\u201c-Disclaimer f\u00fcr die Werbung einf\u00fcgt. Bereits bestehende und aktive Anzeigen, die sich auf politische oder wichtige Themen beziehen und keinen Disclaimer enthalten, werden ab heute deaktiviert. Dies ist Teil unserer laufenden Bem\u00fchungen, ausl\u00e4ndische Einflussnahme auf Wahlen zu verhindern. Urspr\u00fcnglicher Blogpost vom 29. M\u00e4rz 2019: Im Vorfeld der Wahlen zum Europ\u00e4ischen Parlament im Mai haben wir neue Richtlinien f\u00fcr Anzeigen mit politischen Inhalten auf Facebook aufgestellt. Laut Experten sind besonders zwei Punkte wichtig, wenn es um den Schutz von Wahlen geht: Erstens gilt es, Wahlbeeinflussung aus anderen L\u00e4ndern zu verhindern. Zweitens ist es wichtig, f\u00fcr mehr Transparenz bei politischer Werbung zu sorgen. Wir ergreifen daher nun mehrere Ma\u00dfnahmen. Neuer Autorisierungsprozess f\u00fcr politische Werbung Ab sofort m\u00fcssen alle Werbetreibenden in der EU einen Autorisierungsprozess in dem Land durchlaufen, in dem sie politische Werbung schalten wollen. Dabei m\u00fcssen Werbetreibende entsprechende Dokumente vorlegen und wir \u00fcberpr\u00fcfen die Identit\u00e4t und den Standort der Werbetreibenden. Wir werden diese neuen Richtlinien mithilfe einer Kombination aus automatisierten Systemen und Hinweisen von Nutzerinnen und Nutzern durchsetzen. Uns ist bewusst, dass einige Leute versuchen werden, dieses System zu umgehen. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass dieses Verfahren die Einflussnahme durch gesponserte Beitr\u00e4ge aus dem Ausland deutlich erschwert. In erster Linie bedeutet das neue Verfahren, dass sichergestellt ist, dass Personen, die in einem Land Wahlwerbung oder Werbung zu Themen von nationaler Relevanz schalten, sich in dem entsprechenden Land befinden, und den entsprechenden Identit\u00e4tsnachweis erbracht haben. Dies wird auch den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden helfen, m\u00f6glich Verdachtsf\u00e4llen nachzugehen. Viele Fragen k\u00f6nnen nur von Wahlbeh\u00f6rden entschieden werden, z. B. ob die Regeln der Kampagnenfinanzierung eingehalten wurden. Unsere neuen Instrumente sollen sie bei dieser wichtigen Arbeit unterst\u00fctzen. Politische Werbung kennzeichnen Um die Transparenz bei Werbung auf Facebook insgesamt zu erh\u00f6hen, m\u00fcssen alle in der EU geschalteten politischen Werbeanzeigen auf Facebook und Instagram eindeutig als solche gekennzeichnet sein &#8211; unter anderem durch einen \u201eFinanziert durch\u201c-Disclaimer. Dadurch wird f\u00fcr jeden ersichtlich, wer die Anzeige bezahlt hat und &#8211; im Falle eines Unternehmens oder einer Organisation &#8211; die Kontaktm\u00f6glichkeiten. Per Klick auf den Disclaimer werden weitere Informationen angezeigt, darunter das Kampagnenbudget, das hinter einer bestimmten Anzeige steht, und die Anzahl der Personen, die diese Anzeige gesehen haben \u2013 aufgeschl\u00fcsselt nach Alter, Standort und Geschlecht. Wir raten allen politischen Werbetreibenden, sich ab sofort zu autorisieren, da wir ab Mitte April damit beginnen werden, politische Werbeanzeigen von nicht autorisierten Werbetreibenden zu unterbinden. Wir m\u00f6chten durch diese Ma\u00dfnahmen sicherstellen, dass wir alle Anzeigen erfassen, mit denen versucht wird, das Wahlergebnis zu beeinflussen. Hierzu z\u00e4hlen nicht nur Anzeigen, die f\u00fcr bestimmte Kandidaten oder Parteien werben, sondern auch solche, die stark politisierte Themen wie z.B. Einwanderung behandeln. Werbebibliothek Viele Menschen haben ein Interesse daran, Informationen zu Anzeigen zu erhalten, die im Rahmen politischer Kampagnen geschaltet wurden. Mithilfe unserer neuen Werbebibliothek kann sich jeder \u00fcber alle Anzeigen auf Facebook informieren. Hier finden sich alle Anzeigen, die als Wahlwerbung oder Anzeigen \u00fcber wichtige und politische Themen eingestuft wurden. Alle Anzeigen werden sieben Jahre lang in der Bibliothek sichtbar sein. Es sind viele Anzeigendetails verf\u00fcgbar, wie etwa Informationen, wie h\u00e4ufig eine Anzeige gesehen wurde sowie demographische Merkmale der Personen, die eine Anzeige gesehen haben (wie Alter, Standort oder Geschlecht). Die Werbebibliothek ist f\u00fcr jeden durchsuchbar. Dar\u00fcber hinaus stellen wir Medien, Regulierungsbeh\u00f6rden, Wahlbeh\u00f6rden und anderen Interessierten einen Zugang zur API zur Verf\u00fcgung. Dies hilft zus\u00e4tzliche Transparenz herzustellen und sowohl Werbetreibende als auch uns selbst in die Verantwortung zu nehmen. Uns ist bewusst, dass sich die Berichterstattung von Medien rund um Wahlen von Wahlwerbung zu unterscheiden ist, auch wenn Nachrichtenberichte einen bestimmten Kandidaten oder eine Partei erw\u00e4hnen und \u00fcber Werbeanzeigen verbreitet werden k\u00f6nnen. Aus diesem Grund wollen wir Werbung von Medienh\u00e4usern und Verlagen von den neuen Richtlinien ausschlie\u00dfen. Aktuell haben wir die entsprechenden Systeme noch nicht in allen L\u00e4ndern innerhalb der EU verf\u00fcgbar, um Medien auszuschlie\u00dfen, aber weitere L\u00e4nder werden hinzugef\u00fcgt, sobald wir die entsprechende Infrastruktur dazu aufgebaut haben. Mehr Transparenz f\u00fchrt zu mehr Verantwortlichkeit Wir sind davon \u00fcberzeugt, dass eine h\u00f6here Transparenz zu mehr Verantwortlichkeit f\u00fchrt &#8211; nicht nur bei Facebook , sondern auch bei den Werbetreibenden. Wir investieren stark in weitere Mitarbeiter und bessere Technologien, um Missbrauch proaktiv zu erkennen. Wenn jemand dennoch politische Werbung im News Feed sieht, die nicht mit einem \u201cFinanziert durch\u201d-Disclaimer gekennzeichnet ist, kann dies an uns gemeldet werden. Gemeldete Anzeigen werden \u00fcberpr\u00fcft, und &#8211; sofern sie unter unsere Richtlinien f\u00fcr politische Werbung fallen &#8211; gestoppt und in der Werbebibliothek hinterlegt. Die hier aufgef\u00fchrten Ma\u00dfnahmen werden Missbrauch nicht vollst\u00e4ndig verhindern k\u00f6nnen. Bei unseren Gegnern handelt es sich in der Regel um klug agierende, kreative und gut finanzierte Organisationen, die ihre Taktiken schnell \u00e4ndern, sobald wir auf sie aufmerksam werden. 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April 2019: Heute beginnen wir mit der \u00dcberpr\u00fcfung von Anzeigen, die sich auf politische oder wichtige Themen innerhalb der Europ\u00e4ischen Union beziehen. Alle neuen Anzeigen, die politische oder wichtige Themen behandeln, erfordern, dass der Werbetreibende den Autorisierungsprozess durchl\u00e4uft und einen \u201eFinanziert durch\u201c-Disclaimer f\u00fcr die Werbung einf\u00fcgt. Bereits bestehende und aktive Anzeigen, die sich auf politische oder wichtige Themen beziehen und keinen Disclaimer enthalten, werden ab heute deaktiviert. Dies ist Teil unserer laufenden Bem\u00fchungen, ausl\u00e4ndische Einflussnahme auf Wahlen zu verhindern. Urspr\u00fcnglicher Blogpost vom 29. M\u00e4rz 2019: Im Vorfeld der Wahlen zum Europ\u00e4ischen Parlament im Mai haben wir neue Richtlinien f\u00fcr Anzeigen mit politischen Inhalten auf Facebook aufgestellt. Laut Experten sind besonders zwei Punkte wichtig, wenn es um den Schutz von Wahlen geht: Erstens gilt es, Wahlbeeinflussung aus anderen L\u00e4ndern zu verhindern. Zweitens ist es wichtig, f\u00fcr mehr Transparenz bei politischer Werbung zu sorgen. Wir ergreifen daher nun mehrere Ma\u00dfnahmen. Neuer Autorisierungsprozess f\u00fcr politische Werbung Ab sofort m\u00fcssen alle Werbetreibenden in der EU einen Autorisierungsprozess in dem Land durchlaufen, in dem sie politische Werbung schalten wollen. Dabei m\u00fcssen Werbetreibende entsprechende Dokumente vorlegen und wir \u00fcberpr\u00fcfen die Identit\u00e4t und den Standort der Werbetreibenden. Wir werden diese neuen Richtlinien mithilfe einer Kombination aus automatisierten Systemen und Hinweisen von Nutzerinnen und Nutzern durchsetzen. Uns ist bewusst, dass einige Leute versuchen werden, dieses System zu umgehen. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass dieses Verfahren die Einflussnahme durch gesponserte Beitr\u00e4ge aus dem Ausland deutlich erschwert. In erster Linie bedeutet das neue Verfahren, dass sichergestellt ist, dass Personen, die in einem Land Wahlwerbung oder Werbung zu Themen von nationaler Relevanz schalten, sich in dem entsprechenden Land befinden, und den entsprechenden Identit\u00e4tsnachweis erbracht haben. Dies wird auch den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden helfen, m\u00f6glich Verdachtsf\u00e4llen nachzugehen. Viele Fragen k\u00f6nnen nur von Wahlbeh\u00f6rden entschieden werden, z. B. ob die Regeln der Kampagnenfinanzierung eingehalten wurden. Unsere neuen Instrumente sollen sie bei dieser wichtigen Arbeit unterst\u00fctzen. Politische Werbung kennzeichnen Um die Transparenz bei Werbung auf Facebook insgesamt zu erh\u00f6hen, m\u00fcssen alle in der EU geschalteten politischen Werbeanzeigen auf Facebook und Instagram eindeutig als solche gekennzeichnet sein &#8211; unter anderem durch einen \u201eFinanziert durch\u201c-Disclaimer. Dadurch wird f\u00fcr jeden ersichtlich, wer die Anzeige bezahlt hat und &#8211; im Falle eines Unternehmens oder einer Organisation &#8211; die Kontaktm\u00f6glichkeiten. Per Klick auf den Disclaimer werden weitere Informationen angezeigt, darunter das Kampagnenbudget, das hinter einer bestimmten Anzeige steht, und die Anzahl der Personen, die diese Anzeige gesehen haben \u2013 aufgeschl\u00fcsselt nach Alter, Standort und Geschlecht. Wir raten allen politischen Werbetreibenden, sich ab sofort zu autorisieren, da wir ab Mitte April damit beginnen werden, politische Werbeanzeigen von nicht autorisierten Werbetreibenden zu unterbinden. Wir m\u00f6chten durch diese Ma\u00dfnahmen sicherstellen, dass wir alle Anzeigen erfassen, mit denen versucht wird, das Wahlergebnis zu beeinflussen. Hierzu z\u00e4hlen nicht nur Anzeigen, die f\u00fcr bestimmte Kandidaten oder Parteien werben, sondern auch solche, die stark politisierte Themen wie z.B. Einwanderung behandeln. Werbebibliothek Viele Menschen haben ein Interesse daran, Informationen zu Anzeigen zu erhalten, die im Rahmen politischer Kampagnen geschaltet wurden. Mithilfe unserer neuen Werbebibliothek kann sich jeder \u00fcber alle Anzeigen auf Facebook informieren. Hier finden sich alle Anzeigen, die als Wahlwerbung oder Anzeigen \u00fcber wichtige und politische Themen eingestuft wurden. Alle Anzeigen werden sieben Jahre lang in der Bibliothek sichtbar sein. Es sind viele Anzeigendetails verf\u00fcgbar, wie etwa Informationen, wie h\u00e4ufig eine Anzeige gesehen wurde sowie demographische Merkmale der Personen, die eine Anzeige gesehen haben (wie Alter, Standort oder Geschlecht). Die Werbebibliothek ist f\u00fcr jeden durchsuchbar. Dar\u00fcber hinaus stellen wir Medien, Regulierungsbeh\u00f6rden, Wahlbeh\u00f6rden und anderen Interessierten einen Zugang zur API zur Verf\u00fcgung. Dies hilft zus\u00e4tzliche Transparenz herzustellen und sowohl Werbetreibende als auch uns selbst in die Verantwortung zu nehmen. Uns ist bewusst, dass sich die Berichterstattung von Medien rund um Wahlen von Wahlwerbung zu unterscheiden ist, auch wenn Nachrichtenberichte einen bestimmten Kandidaten oder eine Partei erw\u00e4hnen und \u00fcber Werbeanzeigen verbreitet werden k\u00f6nnen. Aus diesem Grund wollen wir Werbung von Medienh\u00e4usern und Verlagen von den neuen Richtlinien ausschlie\u00dfen. Aktuell haben wir die entsprechenden Systeme noch nicht in allen L\u00e4ndern innerhalb der EU verf\u00fcgbar, um Medien auszuschlie\u00dfen, aber weitere L\u00e4nder werden hinzugef\u00fcgt, sobald wir die entsprechende Infrastruktur dazu aufgebaut haben. Mehr Transparenz f\u00fchrt zu mehr Verantwortlichkeit Wir sind davon \u00fcberzeugt, dass eine h\u00f6here Transparenz zu mehr Verantwortlichkeit f\u00fchrt &#8211; nicht nur bei Facebook , sondern auch bei den Werbetreibenden. Wir investieren stark in weitere Mitarbeiter und bessere Technologien, um Missbrauch proaktiv zu erkennen. Wenn jemand dennoch politische Werbung im News Feed sieht, die nicht mit einem \u201cFinanziert durch\u201d-Disclaimer gekennzeichnet ist, kann dies an uns gemeldet werden. Gemeldete Anzeigen werden \u00fcberpr\u00fcft, und &#8211; sofern sie unter unsere Richtlinien f\u00fcr politische Werbung fallen &#8211; gestoppt und in der Werbebibliothek hinterlegt. 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Mai 2019: Heute ver\u00f6ffentlichen wir den Werbebericht f\u00fcr politische Werbung in der EU: https:\/\/www.facebook.com\/ads\/library\/report. Der Bericht enth\u00e4lt unter anderem folgende Angaben: die Gesamtzahl der politischen Werbeanzeigen (Wahlwerbung und Werbung zu Themen von nationaler Relevanz) in einem Land und wieviel Geld daf\u00fcr ausgegeben wurde; Angaben zu den Ausgaben einzelner Werbetreibender und zur Anzahl der Anzeigen einzelner Werbetreibender (entsprechende Anzeigen sind verlinkt); Der Bericht wird t\u00e4glich aktualisiert und die Werbedaten k\u00f6nnen f\u00fcr unterschiedliche Zeitr\u00e4ume angezeigt werden (f\u00fcr den letzten Tag, die letzte Woche, den letzen Monat und\/ oder die letzten 90 Tage); Jeder kann auf den Bericht zugreifen \u2013 es wird kein Facebook-Konto daf\u00fcr ben\u00f6tigt. Update vom 15. April 2019: Heute beginnen wir mit der \u00dcberpr\u00fcfung von Anzeigen, die sich auf politische oder wichtige Themen innerhalb der Europ\u00e4ischen Union beziehen. Alle neuen Anzeigen, die politische oder wichtige Themen behandeln, erfordern, dass der Werbetreibende den Autorisierungsprozess durchl\u00e4uft und einen \u201eFinanziert durch\u201c-Disclaimer f\u00fcr die Werbung einf\u00fcgt. Bereits bestehende und aktive Anzeigen, die sich auf politische oder wichtige Themen beziehen und keinen Disclaimer enthalten, werden ab heute deaktiviert. Dies ist Teil unserer laufenden Bem\u00fchungen, ausl\u00e4ndische Einflussnahme auf Wahlen zu verhindern. Urspr\u00fcnglicher Blogpost vom 29. M\u00e4rz 2019: Im Vorfeld der Wahlen zum Europ\u00e4ischen Parlament im Mai haben wir neue Richtlinien f\u00fcr Anzeigen mit politischen Inhalten auf Facebook aufgestellt. Laut Experten sind besonders zwei Punkte wichtig, wenn es um den Schutz von Wahlen geht: Erstens gilt es, Wahlbeeinflussung aus anderen L\u00e4ndern zu verhindern. Zweitens ist es wichtig, f\u00fcr mehr Transparenz bei politischer Werbung zu sorgen. Wir ergreifen daher nun mehrere Ma\u00dfnahmen. Neuer Autorisierungsprozess f\u00fcr politische Werbung Ab sofort m\u00fcssen alle Werbetreibenden in der EU einen Autorisierungsprozess in dem Land durchlaufen, in dem sie politische Werbung schalten wollen. Dabei m\u00fcssen Werbetreibende entsprechende Dokumente vorlegen und wir \u00fcberpr\u00fcfen die Identit\u00e4t und den Standort der Werbetreibenden. Wir werden diese neuen Richtlinien mithilfe einer Kombination aus automatisierten Systemen und Hinweisen von Nutzerinnen und Nutzern durchsetzen. Uns ist bewusst, dass einige Leute versuchen werden, dieses System zu umgehen. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass dieses Verfahren die Einflussnahme durch gesponserte Beitr\u00e4ge aus dem Ausland deutlich erschwert. In erster Linie bedeutet das neue Verfahren, dass sichergestellt ist, dass Personen, die in einem Land Wahlwerbung oder Werbung zu Themen von nationaler Relevanz schalten, sich in dem entsprechenden Land befinden, und den entsprechenden Identit\u00e4tsnachweis erbracht haben. Dies wird auch den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden helfen, m\u00f6glich Verdachtsf\u00e4llen nachzugehen. Viele Fragen k\u00f6nnen nur von Wahlbeh\u00f6rden entschieden werden, z. B. ob die Regeln der Kampagnenfinanzierung eingehalten wurden. Unsere neuen Instrumente sollen sie bei dieser wichtigen Arbeit unterst\u00fctzen. Politische Werbung kennzeichnen Um die Transparenz bei Werbung auf Facebook insgesamt zu erh\u00f6hen, m\u00fcssen alle in der EU geschalteten politischen Werbeanzeigen auf Facebook und Instagram eindeutig als solche gekennzeichnet sein &#8211; unter anderem durch einen \u201eFinanziert durch\u201c-Disclaimer. Dadurch wird f\u00fcr jeden ersichtlich, wer die Anzeige bezahlt hat und &#8211; im Falle eines Unternehmens oder einer Organisation &#8211; die Kontaktm\u00f6glichkeiten. Per Klick auf den Disclaimer werden weitere Informationen angezeigt, darunter das Kampagnenbudget, das hinter einer bestimmten Anzeige steht, und die Anzahl der Personen, die diese Anzeige gesehen haben \u2013 aufgeschl\u00fcsselt nach Alter, Standort und Geschlecht. Wir raten allen politischen Werbetreibenden, sich ab sofort zu autorisieren, da wir ab Mitte April damit beginnen werden, politische Werbeanzeigen von nicht autorisierten Werbetreibenden zu unterbinden. Wir m\u00f6chten durch diese Ma\u00dfnahmen sicherstellen, dass wir alle Anzeigen erfassen, mit denen versucht wird, das Wahlergebnis zu beeinflussen. Hierzu z\u00e4hlen nicht nur Anzeigen, die f\u00fcr bestimmte Kandidaten oder Parteien werben, sondern auch solche, die stark politisierte Themen wie z.B. Einwanderung behandeln. Werbebibliothek Viele Menschen haben ein Interesse daran, Informationen zu Anzeigen zu erhalten, die im Rahmen politischer Kampagnen geschaltet wurden. Mithilfe unserer neuen Werbebibliothek kann sich jeder \u00fcber alle Anzeigen auf Facebook informieren. Hier finden sich alle Anzeigen, die als Wahlwerbung oder Anzeigen \u00fcber wichtige und politische Themen eingestuft wurden. Alle Anzeigen werden sieben Jahre lang in der Bibliothek sichtbar sein. Es sind viele Anzeigendetails verf\u00fcgbar, wie etwa Informationen, wie h\u00e4ufig eine Anzeige gesehen wurde sowie demographische Merkmale der Personen, die eine Anzeige gesehen haben (wie Alter, Standort oder Geschlecht). Die Werbebibliothek ist f\u00fcr jeden durchsuchbar. Dar\u00fcber hinaus stellen wir Medien, Regulierungsbeh\u00f6rden, Wahlbeh\u00f6rden und anderen Interessierten einen Zugang zur API zur Verf\u00fcgung. Dies hilft zus\u00e4tzliche Transparenz herzustellen und sowohl Werbetreibende als auch uns selbst in die Verantwortung zu nehmen. Uns ist bewusst, dass sich die Berichterstattung von Medien rund um Wahlen von Wahlwerbung zu unterscheiden ist, auch wenn Nachrichtenberichte einen bestimmten Kandidaten oder eine Partei erw\u00e4hnen und \u00fcber Werbeanzeigen verbreitet werden k\u00f6nnen. Aus diesem Grund wollen wir Werbung von Medienh\u00e4usern und Verlagen von den neuen Richtlinien ausschlie\u00dfen. Aktuell haben wir die entsprechenden Systeme noch nicht in allen L\u00e4ndern innerhalb der EU verf\u00fcgbar, um Medien auszuschlie\u00dfen, aber weitere L\u00e4nder werden hinzugef\u00fcgt, sobald wir die entsprechende Infrastruktur dazu aufgebaut haben. Mehr Transparenz f\u00fchrt zu mehr Verantwortlichkeit Wir sind davon \u00fcberzeugt, dass eine h\u00f6here Transparenz zu mehr Verantwortlichkeit f\u00fchrt &#8211; nicht nur bei Facebook , sondern auch bei den Werbetreibenden. Wir investieren stark in weitere Mitarbeiter und bessere Technologien, um Missbrauch proaktiv zu erkennen. Wenn jemand dennoch politische Werbung im News Feed sieht, die nicht mit einem \u201cFinanziert durch\u201d-Disclaimer gekennzeichnet ist, kann dies an uns gemeldet werden. Gemeldete Anzeigen werden \u00fcberpr\u00fcft, und &#8211; sofern sie unter unsere Richtlinien f\u00fcr politische Werbung fallen &#8211; gestoppt und in der Werbebibliothek hinterlegt. Die hier aufgef\u00fchrten Ma\u00dfnahmen werden Missbrauch nicht vollst\u00e4ndig verhindern k\u00f6nnen. Bei unseren Gegnern handelt es sich in der Regel um klug agierende, kreative und gut finanzierte Organisationen, die ihre Taktiken schnell \u00e4ndern, sobald wir auf sie aufmerksam werden. 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