{"id":10159,"date":"2019-03-28T10:11:56","date_gmt":"2019-03-28T09:11:56","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newsroom.fb.com\/?p=10159"},"modified":"2019-03-28T10:11:56","modified_gmt":"2019-03-28T09:11:56","slug":"facebook-und-der-adc-foerdern-experimentierfreude","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/about.fb.com\/de\/news\/2019\/03\/facebook-und-der-adc-foerdern-experimentierfreude\/","title":{"rendered":"Facebook und der ADC f\u00f6rdern Experimentierfreude"},"content":{"rendered":"<p>Vor drei Jahren haben Facebook und der ADC ihre gemeinsame Initiative &#8218;Creative Credit&#8216; ins Leben gerufen, um in der Kreativbranche die Experimentierfreude bei digitalen Kampagnen zu f\u00f6rdern. In der aktuellen Runde waren im letzten Jahr Kreativagenturen aus ganz Deutschland dazu angehalten, sich mit ihren mobilen Kampagnen zu bewerben. Hier stand nicht die perfekte Kreation im Fokus, sondern die Erfahrungen, die aus kreativen Kampagnenans\u00e4tzen gewonnen werden k\u00f6nnen. Im \u201cTest&amp;Learn\u201d-Ansatz konnten neue kreative Ideen ausprobiert und gegeneinander getestet werden, um zu verstehen, welche besonders gut funktionieren. Gemessen werden die Kampagnen an echten Gesch\u00e4ftszielen, beispielsweise der Steigerung der Abverk\u00e4ufe. Sowohl der Erfolg als auch der Misserfolg dieser Tests liefern dabei wertvolle Erkenntnisse f\u00fcr die weitere Werbeplanung.<\/p>\n<blockquote><p><i>&#8222;Diese Initiative ist eine wunderbare M\u00f6glichkeit, die Grenzen der Social Media Kommunikation auszutesten. Sie bietet au\u00dferdem die Gelegenheit, mit dem Kunden gemeinsam Ideen auf Herz und Nieren zu pr\u00fcfen und zu beweisen, dass Mut und Kreativit\u00e4t ein besseres Ergebnis bringen.\u201c &#8211; Alina Schlaier, Design Director bei denkwerk und Vorsitzende der D\u00fcsseldorfer ADC Sektion<\/i><\/p><\/blockquote>\n<p><b>Creative Credit 2.0<\/b><br \/>\nIm Gegensatz zum Vorjahr, als die Teilnehmer neue Kampagnen f\u00fcr kleine Unternehmen im Bekanntenkreis gestalten sollten, ging es dieses Mal darum, bestehende Kampagnen ihrer Kunden um einen Test&amp;Learn-Ansatz zu erweitern. Mitglieder des ADC konnten sich auf sechs verf\u00fcgbare Pl\u00e4tze im Creative Credit Programm bewerben, f\u00fcr die jeweils 20.000\u20ac Budget zur Verf\u00fcgung standen. Ziel war es, dass jeder Teilnehmer mindestens eine zus\u00e4tzliche mobile Exekution f\u00fcr die Kampagne seines Kunden entwickelt und misst, welche Ergebnisse diese im Vergleich zur bereits geplanten Kampagne erzielt.<\/p>\n<blockquote><p><i>\u201cUnsere Branche steht vor der Herausforderung, dass nur sehr wenige Kreativagenturen direkt Feedback zur Wirkung ihrer Arbeit erhalten. Es existiert weiterhin eine seit vielen Jahren verfestigte Trennung zwischen Kreation und Media, welche nun durch die Neugier der Kreativen aufgebrochen wird. Mit Creative Credit wollen wir gemeinsam mit dem ADC diesen Wissensdurst f\u00f6rdern. Im Test&amp;Learn-Verfahren kann die Kreativindustrie ihre Thesen validieren und direkt ein Gef\u00fchl f\u00fcr die wirtschaftliche Schlagkraft ihrer Ideen bekommen.\u201d \u2013 Will Rolls, Creative Agency Partner, Facebook<\/i><\/p><\/blockquote>\n<p><b>Herausragende Kreation mit starkem Ergebnis<\/b><br \/>\nUnter den sechs Teilnehmern stachen besonders die Agenturen la red f\u00fcr J\u00e4germeister und EMBASSY OF DREAMS f\u00fcr FEMINISTA hervor.<\/p>\n<p>Die Kampagne, die la red f\u00fcr J\u00e4germeister entwickelte, \u00fcberzeugte vor allem durch die hervorragenden kreativen Assets. Im Mittelpunkt stand dabei immer die perfekte Trinktemperatur f\u00fcr J\u00e4germeister: -18\u00b0C. Gemeinsam mit Studenten der Miami Ad School hat la red zum einen mehrere kurze Videos entwickelt, die aktuelle Trends aufgreifen. Zum anderen sind Spiele f\u00fcr Stories entstanden, bei denen die Nutzer durch Tappen auf den Bildschirm die perfekte Trinktemperatur f\u00fcr J\u00e4germeister erraten m\u00fcssen. Insbesondere Instagram Stories haben sich als effizientes Werbeumfeld f\u00fcr die Markenkommunikation ergeben. \u00dcber einen Test&amp;Learn-Ansatz hat sich gezeigt, dass die Optimierung durch Split-Tests die Effektivit\u00e4t der Kampagnen deutlich steigert.<\/p>\n<blockquote><p><i>&#8222;Das Gro\u00dfartige an dieser Zusammenarbeit waren vor allem die Studierenden der Miami Ad School. Sie erstellten tolle Konzepte, die umgesetzt und real geschaltet wurden. Dank des Programms konnten wir einen realen Einblick in einen \u201eklassischen\u201c Projektablauf geben: vom Briefing, \u00fcber die Pr\u00e4sentation vor dem Kunden J\u00e4germeister bis hin zur Realisierung und Schaltung der Kreation. Wir haben mit diesem Prozess in der Vorweihnachtszeit einen sehr starken CPM erzielen k\u00f6nnen, mit dem wir in Summe 7,7 Mio. Impressions bei 3,5 Mio. Personen erreichen konnten.&#8220; &#8211; Jan Hellberg, Executive Creative Director, la red<\/i><\/p><\/blockquote>\n<p>EMBASSY OF DREAMS hat zusammen mit ihrem Kunden, der neuen Parfummarke FEMINISTA, insgesamt 15 verschiedene Exekutionen erstellt. Diese haben sie an vier Zielgruppen ausgespielt, um zu testen, mit welcher Anzeige sich in welcher Zielgruppe die besten Ergebnisse erzielen lassen. Die zentrale Erkenntnis von Test&amp;Learn in diesem Fall: Die Kombination aus reinen Content Videos und Anzeigen mit klarer Sales-Botschaft erzielte gleichzeitig die h\u00f6chste Relevanz und den h\u00f6chsten Abverkauf. Au\u00dferdem hat sich gezeigt, dass der Abverkauf schlechter wird, je breiter die Zielgruppenansprache ist.<\/p>\n<blockquote><p><i>\u201eFEMINISTA auf Facebook und Instagram zu platzieren ist schon eine Herausforderung. Die Marke ist kategorisch neu und bedarf deshalb vieler erkl\u00e4render Worte. Das Produkt ist politisch und bei vielen Botschaften in Wort und Bild geht es um Sexualit\u00e4t. Dank der Unterst\u00fctzung von Facebook konnten wir diese Herausforderungen \u00fcberwinden und eine sehr gute Kampagne entwickeln.\u201c &#8211; Helmut Hartl, Gr\u00fcnder und Inhaber, EMBASSY OF DREAMS<\/i><\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p><i>\u201eDas Thema von FEMINISTA ist kein einfaches. Ein Parfum zu benutzen, um einen Imagewandel in der Gesellschaft hervorzurufen, wird oft missverstanden und mit Marketingkampagnen anderer Gro\u00dfkonzerne verwechselt. Um Glaubw\u00fcrdigkeit im Markt zu erzielen, sind Facebook und Instagram relevante und notwendige Plattformen.\u201c &#8211; Ulrike Hager, Gr\u00fcnderin, FEMINISTA<\/i><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vor drei Jahren haben Facebook und der ADC ihre gemeinsame Initiative &#8218;Creative Credit&#8216; ins Leben gerufen, um in der Kreativbranche die Experimentierfreude bei digitalen Kampagnen zu f\u00f6rdern. In der aktuellen Runde waren im letzten Jahr Kreativagenturen aus ganz Deutschland dazu angehalten, sich mit ihren mobilen Kampagnen zu bewerben. Hier stand nicht die perfekte Kreation im Fokus, sondern die Erfahrungen, die aus kreativen Kampagnenans\u00e4tzen gewonnen werden k\u00f6nnen. Im \u201cTest&amp;Learn\u201d-Ansatz konnten neue kreative Ideen ausprobiert und gegeneinander getestet werden, um zu verstehen, welche besonders gut funktionieren. 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Ziel war es, dass jeder Teilnehmer mindestens eine zus\u00e4tzliche mobile Exekution f\u00fcr die Kampagne seines Kunden entwickelt und misst, welche Ergebnisse diese im Vergleich zur bereits geplanten Kampagne erzielt. \u201cUnsere Branche steht vor der Herausforderung, dass nur sehr wenige Kreativagenturen direkt Feedback zur Wirkung ihrer Arbeit erhalten. Es existiert weiterhin eine seit vielen Jahren verfestigte Trennung zwischen Kreation und Media, welche nun durch die Neugier der Kreativen aufgebrochen wird. Mit Creative Credit wollen wir gemeinsam mit dem ADC diesen Wissensdurst f\u00f6rdern. 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Im Test&amp;Learn-Verfahren kann die Kreativindustrie ihre Thesen validieren und direkt ein Gef\u00fchl f\u00fcr die wirtschaftliche Schlagkraft ihrer Ideen bekommen.\u201d \u2013 Will Rolls, Creative Agency Partner, Facebook Herausragende Kreation mit starkem Ergebnis Unter den sechs Teilnehmern stachen besonders die Agenturen la red f\u00fcr J\u00e4germeister und EMBASSY OF DREAMS f\u00fcr FEMINISTA hervor. Die Kampagne, die la red f\u00fcr J\u00e4germeister entwickelte, \u00fcberzeugte vor allem durch die hervorragenden kreativen Assets. Im Mittelpunkt stand dabei immer die perfekte Trinktemperatur f\u00fcr J\u00e4germeister: -18\u00b0C. Gemeinsam mit Studenten der Miami Ad School hat la red zum einen mehrere kurze Videos entwickelt, die aktuelle Trends aufgreifen. Zum anderen sind Spiele f\u00fcr Stories entstanden, bei denen die Nutzer durch Tappen auf den Bildschirm die perfekte Trinktemperatur f\u00fcr J\u00e4germeister erraten m\u00fcssen. Insbesondere Instagram Stories haben sich als effizientes Werbeumfeld f\u00fcr die Markenkommunikation ergeben. \u00dcber einen Test&amp;Learn-Ansatz hat sich gezeigt, dass die Optimierung durch Split-Tests die Effektivit\u00e4t der Kampagnen deutlich steigert. &#8222;Das Gro\u00dfartige an dieser Zusammenarbeit waren vor allem die Studierenden der Miami Ad School. Sie erstellten tolle Konzepte, die umgesetzt und real geschaltet wurden. Dank des Programms konnten wir einen realen Einblick in einen \u201eklassischen\u201c Projektablauf geben: vom Briefing, \u00fcber die Pr\u00e4sentation vor dem Kunden J\u00e4germeister bis hin zur Realisierung und Schaltung der Kreation. Wir haben mit diesem Prozess in der Vorweihnachtszeit einen sehr starken CPM erzielen k\u00f6nnen, mit dem wir in Summe 7,7 Mio. Impressions bei 3,5 Mio. Personen erreichen konnten.&#8220; &#8211; Jan Hellberg, Executive Creative Director, la red EMBASSY OF DREAMS hat zusammen mit ihrem Kunden, der neuen Parfummarke FEMINISTA, insgesamt 15 verschiedene Exekutionen erstellt. Diese haben sie an vier Zielgruppen ausgespielt, um zu testen, mit welcher Anzeige sich in welcher Zielgruppe die besten Ergebnisse erzielen lassen. Die zentrale Erkenntnis von Test&amp;Learn in diesem Fall: Die Kombination aus reinen Content Videos und Anzeigen mit klarer Sales-Botschaft erzielte gleichzeitig die h\u00f6chste Relevanz und den h\u00f6chsten Abverkauf. Au\u00dferdem hat sich gezeigt, dass der Abverkauf schlechter wird, je breiter die Zielgruppenansprache ist. \u201eFEMINISTA auf Facebook und Instagram zu platzieren ist schon eine Herausforderung. Die Marke ist kategorisch neu und bedarf deshalb vieler erkl\u00e4render Worte. Das Produkt ist politisch und bei vielen Botschaften in Wort und Bild geht es um Sexualit\u00e4t. Dank der Unterst\u00fctzung von Facebook konnten wir diese Herausforderungen \u00fcberwinden und eine sehr gute Kampagne entwickeln.\u201c &#8211; Helmut Hartl, Gr\u00fcnder und Inhaber, EMBASSY OF DREAMS \u201eDas Thema von FEMINISTA ist kein einfaches. Ein Parfum zu benutzen, um einen Imagewandel in der Gesellschaft hervorzurufen, wird oft missverstanden und mit Marketingkampagnen anderer Gro\u00dfkonzerne verwechselt. 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