{"id":10059,"date":"2019-01-20T10:53:15","date_gmt":"2019-01-20T09:53:15","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newsroom.fb.com\/?p=10059"},"modified":"2019-01-20T10:53:15","modified_gmt":"2019-01-20T09:53:15","slug":"facebook-und-die-technische-universitaet-muenchen-kuendigen-neues-unabhaengiges-institut-fuer-ethik-in-der-kuenstlichen-intelligenz-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/about.fb.com\/de\/news\/2019\/01\/facebook-und-die-technische-universitaet-muenchen-kuendigen-neues-unabhaengiges-institut-fuer-ethik-in-der-kuenstlichen-intelligenz-an\/","title":{"rendered":"Facebook und die Technische Universit\u00e4t M\u00fcnchen k\u00fcndigen neues unabh\u00e4ngiges Institut f\u00fcr Ethik in der K\u00fcnstlichen Intelligenz an"},"content":{"rendered":"<p><i>Von Joaquin Qui\u00f1onero Candela <\/i><\/p>\n<p>Facebook k\u00fcndigt heute eine neue Partnerschaft mit der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen (TUM) an, um den Aufbau eines unabh\u00e4ngigen KI-Ethik-Forschungszentrums zu unterst\u00fctzen. Das TUM Institute for Ethics in Artificial Intelligence, das durch eine Erstfinanzierung von Facebook in H\u00f6he von 7,5 Millionen Dollar \u00fcber einen Zeitraum von f\u00fcnf Jahren unterst\u00fctzt wird, soll dazu beitragen, das aufkommende Feld der ethischen Forschung zu neuen Technologien voranzutreiben und grundlegende Fragen zu untersuchen, die den Einsatz sowie die Auswirkungen von KI betreffen.<\/p>\n<p>K\u00fcnstliche Intelligenz stellt ein enormes Potenzial dar, das Menschen auf der ganzen Welt in vielf\u00e4ltiger Weise von Nutzen sein kann. Im Zuge ihrer weiteren Entwicklung nimmt diese Technologie jedoch auch zunehmend Einfluss auf die Gesellschaft. Daher stehen Wissenschaftler, Industrievertreter und Entwickler in der Pflicht, dies verantwortungsbewusst zu tun und sich interdisziplin\u00e4r auszutauschen. Nur so kann sichergestellt werden, dass KI Vorteile f\u00fcr alle bringt und sich als inklusive Technologie etabliert.<\/p>\n<p>KI ist bereits heute Teil des Alltags vieler Menschen und unserer Gesellschaft insgesamt. Wir haben daher eine gemeinsame Verantwortung, sicherzustellen, dass KI Menschen fair behandelt, ihre Sicherheit sch\u00fctzt, ihre Privatsph\u00e4re respektiert und in ihrem Sinne arbeitet.<\/p>\n<p>Bei Facebook bildet der verantwortungsbewusste und umsichtige Umgang mit K\u00fcnstlicher Intelligenz den Grundstein f\u00fcr all unser Handeln, von den verwendeten Datenlabels \u00fcber die einzelnen Algorithmen bis hin zu den Systemen, in denen sie integriert sind. Hierf\u00fcr entwickeln wir Tools wie <a href=\"https:\/\/na01.safelinks.protection.outlook.com\/?url=https%3A%2F%2Fdevelopers.facebook.com%2Fvideos%2Ff8-2018%2Ff8-2018-day-2-keynote%2F&amp;data=02%7C01%7Cnmeliss%40apcoworldwide.com%7C2285f33a7f2c415b635808d67b7adf02%7C77a5f6209d7747dba0cd64c70948d532%7C1%7C0%7C636832164998117669&amp;sdata=228huMXTc1WzGzwcUTF2vCexwtLxxyHxmdzAitrEbOw%3D&amp;reserved=0\">Fairness Flow<\/a>, mit denen jeder Entwickler auf Facebook die von ihm erstellten Modelle auf Vorurteilsfreiheit hin untersuchen kann. Wir arbeiten auch mit Gruppen wie der <a href=\"https:\/\/na01.safelinks.protection.outlook.com\/?url=https%3A%2F%2Fwww.partnershiponai.org%2F&amp;data=02%7C01%7Cnmeliss%40apcoworldwide.com%7C2285f33a7f2c415b635808d67b7adf02%7C77a5f6209d7747dba0cd64c70948d532%7C1%7C0%7C636832164998127678&amp;sdata=ow0dS%2BX7NtkoVLkfnxfP5L56coVUjiZ6D5d1ZxrM2L4%3D&amp;reserved=0\">Partnership for AI<\/a>, deren Gr\u00fcndungsmitglied Facebook ist, und der <a href=\"https:\/\/na01.safelinks.protection.outlook.com\/?url=http%3A%2F%2Fwww.eismd.eu%2Fai4people%2F&amp;data=02%7C01%7Cnmeliss%40apcoworldwide.com%7C2285f33a7f2c415b635808d67b7adf02%7C77a5f6209d7747dba0cd64c70948d532%7C1%7C0%7C636832164998137686&amp;sdata=IibOCPhNEgOj3J%2BG%2FYPe%2Fc8IGpri5%2BwIuIN9fjophyQ%3D&amp;reserved=0\">Initiative AI4People<\/a> zusammen. KI wirft jedoch komplexe Herausforderungen auf, welche die Industrie nicht im Alleingang l\u00f6sen kann. In diesem Kontext werden die unabh\u00e4ngigen wissenschaftlichen Beitr\u00e4ge des Instituts eine entscheidende Rolle dabei spielen, den Stand der ethischen Forschung zu diesen Themen voranzubringen.<\/p>\n<p>Die Technische Universit\u00e4t M\u00fcnchen ist eine der weltweit f\u00fchrenden Universit\u00e4ten im Bereich der k\u00fcnstlichen Intelligenz. Ihre Arbeit erstreckt sich von der Grundlagenforschung \u00fcber Anwendungen in Bereichen wie Robotik und Maschinenintelligenz bis hin zur Erforschung der sozialen Auswirkungen von KI. Das Institut wird die hervorragende akademische Expertise, die Ressourcen und das globale Netzwerk der TUM nutzen, um eine tiefgreifende ethische Forschung zu den Fragen neuer Technologien zu betreiben.<\/p>\n<p>Hierbei wird es auch von der Vorreiterrolle Deutschlands in der Diskussion \u00fcber ethische Rahmenbedingungen f\u00fcr KI, so zum Beispiel die Schaffung staatlich gelenkter Ethikrichtlinien f\u00fcr autonomes Fahren, profitieren und arbeitet in diesen Fragen eng mit europ\u00e4ischen Institutionen zusammen.<\/p>\n<p><b>Informationen zum Institut<\/b><br \/>\nDas Institut wird, aufsetzend auf Expertenwissen aus Wissenschaft und Industrie, unabh\u00e4ngige und evidenzbasierte Forschung durchf\u00fchren, und die Ergebnisse der \u00d6ffentlichkeit, der Industrie, dem Gesetzgeber sowie Entscheidungstr\u00e4gern aus dem privaten und \u00f6ffentlichen Sektor zur Verf\u00fcgung stellen. Das Institut wird sich mit Themen rund um die Nutzung und Auswirkung der k\u00fcnstlichen Intelligenz befassen, darunter Sicherheit, Datenschutz, Fairness und Transparenz.<\/p>\n<p>Es ist das erkl\u00e4rte Ziel des Instituts, durch seine Arbeit zu einem breiteren Diskurs \u00fcber Ethik und KI beizutragen und Forschung zu betreiben, auf deren Grundlage praxisrelevante Rahmenbedingungen, Methoden und algorithmische Ans\u00e4tze bereitgestellt werden k\u00f6nnen. Diese sollen dazu dienen, KI-Entwicklern und \u2013Anwendern ethische Best-Practices an die Hand zu geben, nach deren Leitbild L\u00f6sungen f\u00fcr aktuelle und k\u00fcnftige Herausforderungen entstehen.<\/p>\n<p>Es besteht ein hoher Bedarf an bedachter und wegweisender wissenschaftlicher Forschung in diesen Bereichen. Daher freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit dem Institut und darauf, akademische Forschungsvorhaben um den Blickwinkel der Wirtschaft erg\u00e4nzen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<div class=\"jetpack-video-wrapper\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"Interview Prof. L\u00fctge\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/uKgugiQKZC0?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<p><b>Arbeitsweise des Instituts<\/b><br \/>\nDas unabh\u00e4ngige Institut wird von TUM-Professor Dr. Christoph L\u00fctge geleitet, Professor f\u00fcr Wirtschaftsethik und seit 2010 Inhaber des Peter-L\u00f6scher-Stiftungslehrstuhls f\u00fcr Wirtschaftsethik an der TUM. In Zusammenarbeit mit einem breit aufgestellten Beirat aus Vertretern von Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Industrie wird das Institut spezifische Forschungsfragen erarbeiten und Forscher einberufen, die sich mit der Ethik der KI und Fragen der Governance befassen.<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Am IEAI wollen wir gleicherma\u00dfen Praxiswissen erarbeiten und Leitlinien liefern f\u00fcr die Identifikation und Beantwortung ethischer Fragen der KI f\u00fcr Gesellschaft, Industrie und Gesetzgeber. Unsere Themen liegen dabei an den Schnittstellen zwischen Technologie und menschlichen Werten. Diese ergeben sich beispielsweise, wenn sich Menschen im Internet bewegen, Daten hinterlassen oder von Algorithmen Themen oder Nachrichten vorgeschlagen bekommen. Dabei geht es um Vertrauen, Privatsph\u00e4re, Fairness oder Inklusion. Genauso werden wir uns mit Transparenz und Verantwortlichkeit etwa in medizinischen Behandlungsszenarien besch\u00e4ftigen oder mit der Gew\u00e4hrleistung von Rechten und Autonomie bei der menschlichen Entscheidungsfindung in der Interaktion zwischen Mensch und KI.&#8220; &#8211; Dr. Christoph L\u00fctge<\/p><\/blockquote>\n<p>W\u00e4hrend Facebook die Erstfinanzierung bereitgestellt hat, wird das Institut die weitere Finanzierung durch zus\u00e4tzliche Partnerschaften und staatliche Mittel anstreben. Facebook wird Tools und Branchenexpertise zu Themen wie der Behandlung algorithmischer Verzerrungen beisteuern, um die Forschern des Instituts zu helfen, sich auf reale Probleme von gesellschaftlicher Tragweite zu konzentrieren.<\/p>\n<p>Das Institut wird auch die Ver\u00f6ffentlichung von Forschungsergebnissen und Kollaboration mit anderen Expertinnen und Experten auf diesem Gebiet verfolgen, Konferenzen, Symposien und Workshops organisieren sowie Bildungsaktivit\u00e4ten mit anderen f\u00fchrenden Institutionen in gemeinsamen Interessenbereichen durchf\u00fchren.<\/p>\n<p>Das gro\u00dfe Potenzial der KI zum Wohle der Menschheit zu nutzen und gleichzeitig die damit einhergehenden Herausforderungen zu minimieren, ist eine globale Aufgabe, die nicht \u00fcber Nacht bew\u00e4ltigt werden kann. Das Institut ist ein wichtiger Schritt nach vorne in unserem kontinuierlichen Streben, mit akademischen Institutionen, Regierungen, NGOs, Interessen- und Industrievertretern und anderen zusammenzuarbeiten, die sich mit den Fragen und Herausforderungen rund um die sichere und verantwortungsvolle Weiterentwicklung von KI befassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von Joaquin Qui\u00f1onero Candela Facebook k\u00fcndigt heute eine neue Partnerschaft mit der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen (TUM) an, um den Aufbau eines unabh\u00e4ngigen KI-Ethik-Forschungszentrums zu unterst\u00fctzen. Das TUM Institute for Ethics in Artificial Intelligence, das durch eine Erstfinanzierung von Facebook in H\u00f6he von 7,5 Millionen Dollar \u00fcber einen Zeitraum von f\u00fcnf Jahren unterst\u00fctzt wird, soll dazu beitragen, das aufkommende Feld der ethischen Forschung zu neuen Technologien voranzutreiben und grundlegende Fragen zu untersuchen, die den Einsatz sowie die Auswirkungen von KI betreffen. K\u00fcnstliche Intelligenz stellt ein enormes Potenzial dar, das Menschen auf der ganzen Welt in vielf\u00e4ltiger Weise von Nutzen sein kann. Im Zuge ihrer weiteren Entwicklung nimmt diese Technologie jedoch auch zunehmend Einfluss auf die Gesellschaft. Daher stehen Wissenschaftler, Industrievertreter und Entwickler in der Pflicht, dies verantwortungsbewusst zu tun und sich interdisziplin\u00e4r auszutauschen. Nur so kann sichergestellt werden, dass KI Vorteile f\u00fcr alle bringt und sich als inklusive Technologie etabliert. KI ist bereits heute Teil des Alltags vieler Menschen und unserer Gesellschaft insgesamt. Wir haben daher eine gemeinsame Verantwortung, sicherzustellen, dass KI Menschen fair behandelt, ihre Sicherheit sch\u00fctzt, ihre Privatsph\u00e4re respektiert und in ihrem Sinne arbeitet. Bei Facebook bildet der verantwortungsbewusste und umsichtige Umgang mit K\u00fcnstlicher Intelligenz den Grundstein f\u00fcr all unser Handeln, von den verwendeten Datenlabels \u00fcber die einzelnen Algorithmen bis hin zu den Systemen, in denen sie integriert sind. Hierf\u00fcr entwickeln wir Tools wie Fairness Flow, mit denen jeder Entwickler auf Facebook die von ihm erstellten Modelle auf Vorurteilsfreiheit hin untersuchen kann. Wir arbeiten auch mit Gruppen wie der Partnership for AI, deren Gr\u00fcndungsmitglied Facebook ist, und der Initiative AI4People zusammen. KI wirft jedoch komplexe Herausforderungen auf, welche die Industrie nicht im Alleingang l\u00f6sen kann. In diesem Kontext werden die unabh\u00e4ngigen wissenschaftlichen Beitr\u00e4ge des Instituts eine entscheidende Rolle dabei spielen, den Stand der ethischen Forschung zu diesen Themen voranzubringen. Die Technische Universit\u00e4t M\u00fcnchen ist eine der weltweit f\u00fchrenden Universit\u00e4ten im Bereich der k\u00fcnstlichen Intelligenz. Ihre Arbeit erstreckt sich von der Grundlagenforschung \u00fcber Anwendungen in Bereichen wie Robotik und Maschinenintelligenz bis hin zur Erforschung der sozialen Auswirkungen von KI. Das Institut wird die hervorragende akademische Expertise, die Ressourcen und das globale Netzwerk der TUM nutzen, um eine tiefgreifende ethische Forschung zu den Fragen neuer Technologien zu betreiben. Hierbei wird es auch von der Vorreiterrolle Deutschlands in der Diskussion \u00fcber ethische Rahmenbedingungen f\u00fcr KI, so zum Beispiel die Schaffung staatlich gelenkter Ethikrichtlinien f\u00fcr autonomes Fahren, profitieren und arbeitet in diesen Fragen eng mit europ\u00e4ischen Institutionen zusammen. Informationen zum Institut Das Institut wird, aufsetzend auf Expertenwissen aus Wissenschaft und Industrie, unabh\u00e4ngige und evidenzbasierte Forschung durchf\u00fchren, und die Ergebnisse der \u00d6ffentlichkeit, der Industrie, dem Gesetzgeber sowie Entscheidungstr\u00e4gern aus dem privaten und \u00f6ffentlichen Sektor zur Verf\u00fcgung stellen. Das Institut wird sich mit Themen rund um die Nutzung und Auswirkung der k\u00fcnstlichen Intelligenz befassen, darunter Sicherheit, Datenschutz, Fairness und Transparenz. Es ist das erkl\u00e4rte Ziel des Instituts, durch seine Arbeit zu einem breiteren Diskurs \u00fcber Ethik und KI beizutragen und Forschung zu betreiben, auf deren Grundlage praxisrelevante Rahmenbedingungen, Methoden und algorithmische Ans\u00e4tze bereitgestellt werden k\u00f6nnen. Diese sollen dazu dienen, KI-Entwicklern und \u2013Anwendern ethische Best-Practices an die Hand zu geben, nach deren Leitbild L\u00f6sungen f\u00fcr aktuelle und k\u00fcnftige Herausforderungen entstehen. Es besteht ein hoher Bedarf an bedachter und wegweisender wissenschaftlicher Forschung in diesen Bereichen. Daher freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit dem Institut und darauf, akademische Forschungsvorhaben um den Blickwinkel der Wirtschaft erg\u00e4nzen zu d\u00fcrfen. Arbeitsweise des Instituts Das unabh\u00e4ngige Institut wird von TUM-Professor Dr. Christoph L\u00fctge geleitet, Professor f\u00fcr Wirtschaftsethik und seit 2010 Inhaber des Peter-L\u00f6scher-Stiftungslehrstuhls f\u00fcr Wirtschaftsethik an der TUM. In Zusammenarbeit mit einem breit aufgestellten Beirat aus Vertretern von Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Industrie wird das Institut spezifische Forschungsfragen erarbeiten und Forscher einberufen, die sich mit der Ethik der KI und Fragen der Governance befassen. &#8222;Am IEAI wollen wir gleicherma\u00dfen Praxiswissen erarbeiten und Leitlinien liefern f\u00fcr die Identifikation und Beantwortung ethischer Fragen der KI f\u00fcr Gesellschaft, Industrie und Gesetzgeber. Unsere Themen liegen dabei an den Schnittstellen zwischen Technologie und menschlichen Werten. Diese ergeben sich beispielsweise, wenn sich Menschen im Internet bewegen, Daten hinterlassen oder von Algorithmen Themen oder Nachrichten vorgeschlagen bekommen. Dabei geht es um Vertrauen, Privatsph\u00e4re, Fairness oder Inklusion. Genauso werden wir uns mit Transparenz und Verantwortlichkeit etwa in medizinischen Behandlungsszenarien besch\u00e4ftigen oder mit der Gew\u00e4hrleistung von Rechten und Autonomie bei der menschlichen Entscheidungsfindung in der Interaktion zwischen Mensch und KI.&#8220; &#8211; Dr. Christoph L\u00fctge W\u00e4hrend Facebook die Erstfinanzierung bereitgestellt hat, wird das Institut die weitere Finanzierung durch zus\u00e4tzliche Partnerschaften und staatliche Mittel anstreben. Facebook wird Tools und Branchenexpertise zu Themen wie der Behandlung algorithmischer Verzerrungen beisteuern, um die Forschern des Instituts zu helfen, sich auf reale Probleme von gesellschaftlicher Tragweite zu konzentrieren. 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Das TUM Institute for Ethics in Artificial Intelligence, das durch eine Erstfinanzierung von Facebook in H\u00f6he von 7,5 Millionen Dollar \u00fcber einen Zeitraum von f\u00fcnf Jahren unterst\u00fctzt wird, soll dazu beitragen, das aufkommende Feld der ethischen Forschung zu neuen Technologien voranzutreiben und grundlegende Fragen zu untersuchen, die den Einsatz sowie die Auswirkungen von KI betreffen. K\u00fcnstliche Intelligenz stellt ein enormes Potenzial dar, das Menschen auf der ganzen Welt in vielf\u00e4ltiger Weise von Nutzen sein kann. Im Zuge ihrer weiteren Entwicklung nimmt diese Technologie jedoch auch zunehmend Einfluss auf die Gesellschaft. Daher stehen Wissenschaftler, Industrievertreter und Entwickler in der Pflicht, dies verantwortungsbewusst zu tun und sich interdisziplin\u00e4r auszutauschen. Nur so kann sichergestellt werden, dass KI Vorteile f\u00fcr alle bringt und sich als inklusive Technologie etabliert. KI ist bereits heute Teil des Alltags vieler Menschen und unserer Gesellschaft insgesamt. Wir haben daher eine gemeinsame Verantwortung, sicherzustellen, dass KI Menschen fair behandelt, ihre Sicherheit sch\u00fctzt, ihre Privatsph\u00e4re respektiert und in ihrem Sinne arbeitet. Bei Facebook bildet der verantwortungsbewusste und umsichtige Umgang mit K\u00fcnstlicher Intelligenz den Grundstein f\u00fcr all unser Handeln, von den verwendeten Datenlabels \u00fcber die einzelnen Algorithmen bis hin zu den Systemen, in denen sie integriert sind. Hierf\u00fcr entwickeln wir Tools wie Fairness Flow, mit denen jeder Entwickler auf Facebook die von ihm erstellten Modelle auf Vorurteilsfreiheit hin untersuchen kann. Wir arbeiten auch mit Gruppen wie der Partnership for AI, deren Gr\u00fcndungsmitglied Facebook ist, und der Initiative AI4People zusammen. KI wirft jedoch komplexe Herausforderungen auf, welche die Industrie nicht im Alleingang l\u00f6sen kann. In diesem Kontext werden die unabh\u00e4ngigen wissenschaftlichen Beitr\u00e4ge des Instituts eine entscheidende Rolle dabei spielen, den Stand der ethischen Forschung zu diesen Themen voranzubringen. Die Technische Universit\u00e4t M\u00fcnchen ist eine der weltweit f\u00fchrenden Universit\u00e4ten im Bereich der k\u00fcnstlichen Intelligenz. Ihre Arbeit erstreckt sich von der Grundlagenforschung \u00fcber Anwendungen in Bereichen wie Robotik und Maschinenintelligenz bis hin zur Erforschung der sozialen Auswirkungen von KI. Das Institut wird die hervorragende akademische Expertise, die Ressourcen und das globale Netzwerk der TUM nutzen, um eine tiefgreifende ethische Forschung zu den Fragen neuer Technologien zu betreiben. Hierbei wird es auch von der Vorreiterrolle Deutschlands in der Diskussion \u00fcber ethische Rahmenbedingungen f\u00fcr KI, so zum Beispiel die Schaffung staatlich gelenkter Ethikrichtlinien f\u00fcr autonomes Fahren, profitieren und arbeitet in diesen Fragen eng mit europ\u00e4ischen Institutionen zusammen. Informationen zum Institut Das Institut wird, aufsetzend auf Expertenwissen aus Wissenschaft und Industrie, unabh\u00e4ngige und evidenzbasierte Forschung durchf\u00fchren, und die Ergebnisse der \u00d6ffentlichkeit, der Industrie, dem Gesetzgeber sowie Entscheidungstr\u00e4gern aus dem privaten und \u00f6ffentlichen Sektor zur Verf\u00fcgung stellen. Das Institut wird sich mit Themen rund um die Nutzung und Auswirkung der k\u00fcnstlichen Intelligenz befassen, darunter Sicherheit, Datenschutz, Fairness und Transparenz. Es ist das erkl\u00e4rte Ziel des Instituts, durch seine Arbeit zu einem breiteren Diskurs \u00fcber Ethik und KI beizutragen und Forschung zu betreiben, auf deren Grundlage praxisrelevante Rahmenbedingungen, Methoden und algorithmische Ans\u00e4tze bereitgestellt werden k\u00f6nnen. Diese sollen dazu dienen, KI-Entwicklern und \u2013Anwendern ethische Best-Practices an die Hand zu geben, nach deren Leitbild L\u00f6sungen f\u00fcr aktuelle und k\u00fcnftige Herausforderungen entstehen. Es besteht ein hoher Bedarf an bedachter und wegweisender wissenschaftlicher Forschung in diesen Bereichen. Daher freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit dem Institut und darauf, akademische Forschungsvorhaben um den Blickwinkel der Wirtschaft erg\u00e4nzen zu d\u00fcrfen. Arbeitsweise des Instituts Das unabh\u00e4ngige Institut wird von TUM-Professor Dr. Christoph L\u00fctge geleitet, Professor f\u00fcr Wirtschaftsethik und seit 2010 Inhaber des Peter-L\u00f6scher-Stiftungslehrstuhls f\u00fcr Wirtschaftsethik an der TUM. In Zusammenarbeit mit einem breit aufgestellten Beirat aus Vertretern von Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Industrie wird das Institut spezifische Forschungsfragen erarbeiten und Forscher einberufen, die sich mit der Ethik der KI und Fragen der Governance befassen. &#8222;Am IEAI wollen wir gleicherma\u00dfen Praxiswissen erarbeiten und Leitlinien liefern f\u00fcr die Identifikation und Beantwortung ethischer Fragen der KI f\u00fcr Gesellschaft, Industrie und Gesetzgeber. Unsere Themen liegen dabei an den Schnittstellen zwischen Technologie und menschlichen Werten. Diese ergeben sich beispielsweise, wenn sich Menschen im Internet bewegen, Daten hinterlassen oder von Algorithmen Themen oder Nachrichten vorgeschlagen bekommen. 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Das TUM Institute for Ethics in Artificial Intelligence, das durch eine Erstfinanzierung von Facebook in H\u00f6he von 7,5 Millionen Dollar \u00fcber einen Zeitraum von f\u00fcnf Jahren unterst\u00fctzt wird, soll dazu beitragen, das aufkommende Feld der ethischen Forschung zu neuen Technologien voranzutreiben und grundlegende Fragen zu untersuchen, die den Einsatz sowie die Auswirkungen von KI betreffen. K\u00fcnstliche Intelligenz stellt ein enormes Potenzial dar, das Menschen auf der ganzen Welt in vielf\u00e4ltiger Weise von Nutzen sein kann. Im Zuge ihrer weiteren Entwicklung nimmt diese Technologie jedoch auch zunehmend Einfluss auf die Gesellschaft. Daher stehen Wissenschaftler, Industrievertreter und Entwickler in der Pflicht, dies verantwortungsbewusst zu tun und sich interdisziplin\u00e4r auszutauschen. Nur so kann sichergestellt werden, dass KI Vorteile f\u00fcr alle bringt und sich als inklusive Technologie etabliert. KI ist bereits heute Teil des Alltags vieler Menschen und unserer Gesellschaft insgesamt. Wir haben daher eine gemeinsame Verantwortung, sicherzustellen, dass KI Menschen fair behandelt, ihre Sicherheit sch\u00fctzt, ihre Privatsph\u00e4re respektiert und in ihrem Sinne arbeitet. Bei Facebook bildet der verantwortungsbewusste und umsichtige Umgang mit K\u00fcnstlicher Intelligenz den Grundstein f\u00fcr all unser Handeln, von den verwendeten Datenlabels \u00fcber die einzelnen Algorithmen bis hin zu den Systemen, in denen sie integriert sind. Hierf\u00fcr entwickeln wir Tools wie Fairness Flow, mit denen jeder Entwickler auf Facebook die von ihm erstellten Modelle auf Vorurteilsfreiheit hin untersuchen kann. Wir arbeiten auch mit Gruppen wie der Partnership for AI, deren Gr\u00fcndungsmitglied Facebook ist, und der Initiative AI4People zusammen. KI wirft jedoch komplexe Herausforderungen auf, welche die Industrie nicht im Alleingang l\u00f6sen kann. In diesem Kontext werden die unabh\u00e4ngigen wissenschaftlichen Beitr\u00e4ge des Instituts eine entscheidende Rolle dabei spielen, den Stand der ethischen Forschung zu diesen Themen voranzubringen. Die Technische Universit\u00e4t M\u00fcnchen ist eine der weltweit f\u00fchrenden Universit\u00e4ten im Bereich der k\u00fcnstlichen Intelligenz. Ihre Arbeit erstreckt sich von der Grundlagenforschung \u00fcber Anwendungen in Bereichen wie Robotik und Maschinenintelligenz bis hin zur Erforschung der sozialen Auswirkungen von KI. Das Institut wird die hervorragende akademische Expertise, die Ressourcen und das globale Netzwerk der TUM nutzen, um eine tiefgreifende ethische Forschung zu den Fragen neuer Technologien zu betreiben. Hierbei wird es auch von der Vorreiterrolle Deutschlands in der Diskussion \u00fcber ethische Rahmenbedingungen f\u00fcr KI, so zum Beispiel die Schaffung staatlich gelenkter Ethikrichtlinien f\u00fcr autonomes Fahren, profitieren und arbeitet in diesen Fragen eng mit europ\u00e4ischen Institutionen zusammen. Informationen zum Institut Das Institut wird, aufsetzend auf Expertenwissen aus Wissenschaft und Industrie, unabh\u00e4ngige und evidenzbasierte Forschung durchf\u00fchren, und die Ergebnisse der \u00d6ffentlichkeit, der Industrie, dem Gesetzgeber sowie Entscheidungstr\u00e4gern aus dem privaten und \u00f6ffentlichen Sektor zur Verf\u00fcgung stellen. Das Institut wird sich mit Themen rund um die Nutzung und Auswirkung der k\u00fcnstlichen Intelligenz befassen, darunter Sicherheit, Datenschutz, Fairness und Transparenz. Es ist das erkl\u00e4rte Ziel des Instituts, durch seine Arbeit zu einem breiteren Diskurs \u00fcber Ethik und KI beizutragen und Forschung zu betreiben, auf deren Grundlage praxisrelevante Rahmenbedingungen, Methoden und algorithmische Ans\u00e4tze bereitgestellt werden k\u00f6nnen. Diese sollen dazu dienen, KI-Entwicklern und \u2013Anwendern ethische Best-Practices an die Hand zu geben, nach deren Leitbild L\u00f6sungen f\u00fcr aktuelle und k\u00fcnftige Herausforderungen entstehen. Es besteht ein hoher Bedarf an bedachter und wegweisender wissenschaftlicher Forschung in diesen Bereichen. Daher freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit dem Institut und darauf, akademische Forschungsvorhaben um den Blickwinkel der Wirtschaft erg\u00e4nzen zu d\u00fcrfen. Arbeitsweise des Instituts Das unabh\u00e4ngige Institut wird von TUM-Professor Dr. Christoph L\u00fctge geleitet, Professor f\u00fcr Wirtschaftsethik und seit 2010 Inhaber des Peter-L\u00f6scher-Stiftungslehrstuhls f\u00fcr Wirtschaftsethik an der TUM. In Zusammenarbeit mit einem breit aufgestellten Beirat aus Vertretern von Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Industrie wird das Institut spezifische Forschungsfragen erarbeiten und Forscher einberufen, die sich mit der Ethik der KI und Fragen der Governance befassen. &#8222;Am IEAI wollen wir gleicherma\u00dfen Praxiswissen erarbeiten und Leitlinien liefern f\u00fcr die Identifikation und Beantwortung ethischer Fragen der KI f\u00fcr Gesellschaft, Industrie und Gesetzgeber. Unsere Themen liegen dabei an den Schnittstellen zwischen Technologie und menschlichen Werten. Diese ergeben sich beispielsweise, wenn sich Menschen im Internet bewegen, Daten hinterlassen oder von Algorithmen Themen oder Nachrichten vorgeschlagen bekommen. Dabei geht es um Vertrauen, Privatsph\u00e4re, Fairness oder Inklusion. Genauso werden wir uns mit Transparenz und Verantwortlichkeit etwa in medizinischen Behandlungsszenarien besch\u00e4ftigen oder mit der Gew\u00e4hrleistung von Rechten und Autonomie bei der menschlichen Entscheidungsfindung in der Interaktion zwischen Mensch und KI.&#8220; &#8211; Dr. Christoph L\u00fctge W\u00e4hrend Facebook die Erstfinanzierung bereitgestellt hat, wird das Institut die weitere Finanzierung durch zus\u00e4tzliche Partnerschaften und staatliche Mittel anstreben. Facebook wird Tools und Branchenexpertise zu Themen wie der Behandlung algorithmischer Verzerrungen beisteuern, um die Forschern des Instituts zu helfen, sich auf reale Probleme von gesellschaftlicher Tragweite zu konzentrieren. Das Institut wird auch die Ver\u00f6ffentlichung von Forschungsergebnissen und Kollaboration mit anderen Expertinnen und Experten auf diesem Gebiet verfolgen, Konferenzen, Symposien und Workshops organisieren sowie Bildungsaktivit\u00e4ten mit anderen f\u00fchrenden Institutionen in gemeinsamen Interessenbereichen durchf\u00fchren. Das gro\u00dfe Potenzial der KI zum Wohle der Menschheit zu nutzen und gleichzeitig die damit einhergehenden Herausforderungen zu minimieren, ist eine globale Aufgabe, die nicht \u00fcber Nacht bew\u00e4ltigt werden kann. Das Institut ist ein wichtiger Schritt nach vorne in unserem kontinuierlichen Streben, mit akademischen Institutionen, Regierungen, NGOs, Interessen- und Industrievertretern und anderen zusammenzuarbeiten, die sich mit den Fragen und Herausforderungen rund um die sichere und verantwortungsvolle Weiterentwicklung von KI befassen.","og_url":"https:\/\/about.fb.com\/de\/news\/2019\/01\/facebook-und-die-technische-universitaet-muenchen-kuendigen-neues-unabhaengiges-institut-fuer-ethik-in-der-kuenstlichen-intelligenz-an\/","og_site_name":"\u00dcber Meta","article_published_time":"2019-01-20T09:53:15+00:00","og_image":[{"width":1024,"height":683,"url":"https:\/\/about.fb.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2019\/01\/tum-andreas-heddergott.jpg?resize=1024,683","type":"image\/jpeg"}],"author":"apcoworldwide","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Written by":"Meta","Est. reading time":"5 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