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</html><description>Wenn es Spannungen in der Gesellschaft gibt, dann finden diese auch Ausdruck in den sozialen Medien. Plattformen wie Facebook sind ein Spiegel der Gesellschaft &#x2013; mit mehr als 3 Milliarden Menschen, die jeden Monat die Dienste von Facebook nutzen, findet alles, was in unserer Gesellschaft gut, aber auch schlecht ist, auf unseren Plattformen seinen Ausdruck. Damit geht eine gro&#xDF;e Verantwortung einher: Facebook und andere Social-Media-Unternehmen m&#xFC;ssen entscheiden, wo die Grenze zwischen akzeptablen und inakzeptablen Inhalten gezogen werden soll. Facebook ist in den letzten Wochen nach seiner Entscheidung, umstrittene Postings von US-Pr&#xE4;sident Donald Trump weiterhin zuzulassen, vielfach kritisiert worden. Viele Menschen, darunter auch Unternehmen, die auf unserer Plattform werben, haben Bedenken gegen unseren Ansatz zur Bek&#xE4;mpfung von Hassrede ge&#xE4;u&#xDF;ert. Ich m&#xF6;chte unmissverst&#xE4;ndlich sein: Facebook profitiert nicht von Hassrede. Milliarden von Menschen nutzen Facebook und Instagram, weil sie gute Erfahrungen gemacht haben. Sie wollen keine hasserf&#xFC;llten Inhalte sehen &#x2013; genauso wenig wie unsere Werbekunden und wir selbst. Es gibt f&#xFC;r uns keinen Anreiz, etwas anderes zu tun, als solche Inhalte zu entfernen. Jeden Tag werden &#xFC;ber unsere Dienste mehr als 100 Milliarden Nachrichten gesendet. Das sind wir alle &#x2013;&#xA0; wir reden miteinander, wir teilen unser Leben, unsere Meinungen, unsere Hoffnungen und unsere Erfahrungen. In all diesen Milliarden von Interaktionen ist nur ein winziger Bruchteil hasserf&#xFC;llt. Wenn wir Hassrede auf Facebook und Instagram finden, verfolgen wir einen Null-Toleranz-Ansatz und entfernen sie. Wenn Inhalte weder als Hassrede eingestuft werden noch gegen andere Richtlinien wie zum Beispiel Wahlbeeinflussung versto&#xDF;en, entscheiden wir uns im Zweifel f&#xFC;r die freie Meinungs&#xE4;u&#xDF;erung. Denn letztlich ist Gegenrede der beste Weg, verletzender, spaltender und beleidigender Rede entgegenzuwirken. Leider bedeutet eine Null-Toleranz-Politik bez&#xFC;glich Hassrede nicht, dass es keine Vorf&#xE4;lle gibt. Bei so vielen Inhalten, die jeden Tag ver&#xF6;ffentlicht werden, ist das Entfernen&#xA0; von Hassrede wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Wir investieren jedes Jahr mehrere Milliarden US-Dollar in Mitarbeiter und Technologien, um unsere Plattform sicherer zu machen. Wir haben die Zahl der Menschen, die f&#xFC;r die Sicherheit unserer Plattformen zust&#xE4;ndig sind, verdreifacht &#x2013; auf mittlerweile mehr als 35.000 Personen. Wir sind Vorreiter beim Einsatz K&#xFC;nstlicher Intelligenz, um hasserf&#xFC;llte Inhalte in gro&#xDF;em Ma&#xDF;stab zu entfernen. Und wir machen echte Fortschritte. Ein k&#xFC;rzlich ver&#xF6;ffentlichter Bericht der Europ&#xE4;ischen Kommission ergab, dass Facebook 95,7 Prozent der Hassrede-Meldungen innerhalb von 24 Stunden &#xFC;berpr&#xFC;ft hat, mehr als YouTube und Twitter. Mittlerweile erkennen wir fast 90 Prozent der Hasskommentare, die wir l&#xF6;schen, noch bevor Nutzer sie melden &#x2013;&#xA0; vor zwei Jahren waren es lediglich 24 Prozent. Wir haben im ersten Quartal dieses Jahres Ma&#xDF;nahmen gegen 9,6 Millionen Inhalte ergriffen &#x2013; gegen&#xFC;ber 5,7 Millionen im vorangegangenen Quartal. Und 99 Prozent der ISIS- und Al-Qaida-Inhalte, die wir entfernen, werden entfernt, bevor sie uns jemand meldet. Wir werden besser &#x2013; aber damit geben wir uns nicht zufrieden. Deshalb haben wir vor kurzem neue Richtlinien und Produkte angek&#xFC;ndigt, um sicherzustellen, dass jeder sicher und informiert bleiben kann und letztendlich seine Stimme dort einsetzen kann, wo es am wichtigsten ist &#x2013; bei politischen Wahlen. Dazu geh&#xF6;ren die gr&#xF6;&#xDF;te Informationskampagne in der Geschichte der USA mit dem Ziel, dass sich vier Millionen zus&#xE4;tzliche W&#xE4;hler registrieren sowie die Aktualisierung unserer Richtlinien gegen Wahlbeeinflussung und Hassrede. Viele dieser &#xC4;nderungen sind ein direktes Ergebnis des Feedbacks aus der aktuellen B&#xFC;rgerrechtsbewegung &#x2013; wir werden weiterhin mit zivilgesellschaftlichen Akteuren und anderen Experten zusammenarbeiten, w&#xE4;hrend wir unsere Richtlinien an neue Risiken anpassen, sobald diese auftauchen. Nat&#xFC;rlich ist es notwendig und verst&#xE4;ndlich, sich auf Hassrede und andere Arten von sch&#xE4;dlichen Inhalten in sozialen Medien zu konzentrieren, aber es lohnt sich, daran zu denken, dass die gro&#xDF;e Mehrheit dieser Milliarden von Gespr&#xE4;chen positiv ist. Daf&#xFC;r hilft ein Blick zur&#xFC;ck, als vor einigen Monaten die Coronavirus-Pandemie einsetzte. Milliarden von Menschen haben Facebook genutzt, um in Verbindung zu bleiben, auch wenn sie r&#xE4;umlich getrennt voneinander waren. Gro&#xDF;eltern und Enkelkinder, Geschwister, Freunde und Nachbarn. Und mehr als das: Menschen kamen zusammen, um einander zu helfen: Millionen von Menschen haben sich in Abertausenden lokalen Gruppen organisiert, um f&#xFC;reinander da zu sein. Andere, um Angestellte im Gesundheitswesen zu ehren und zu unterst&#xFC;tzen. Und als Gesch&#xE4;fte schlie&#xDF;en mussten, war Facebook f&#xFC;r viele die einzige M&#xF6;glichkeit, mit Kunden in Kontakt zu bleiben. Mehr als 160 Millionen Unternehmen nutzen die kostenlosen Tools von Facebook, um ihre Kunden zu erreichen &#x2013; und damit die Arbeitspl&#xE4;tze und Lebensgrundlagen der Menschen zu retten. Besonders wichtig ist, dass Facebook den Menschen dabei half, genaue Gesundheitsinformationen zu erhalten. Wir haben mehr als zwei Milliarden Menschen von Facebook und Instagram auf Informationen der Weltgesundheitsorganisation und anderer &#xF6;ffentlicher Gesundheitsbeh&#xF6;rden verwiesen. Mehr als 350 Millionen Menschen haben sich dabei durch die Informationen geklickt.&#xA0; Und es lohnt sich, daran zu erinnern, dass die sozialen Medien Menschen eine Stimme geben, um sich auszudr&#xFC;cken und der Welt zu zeigen, was vor sich geht; um sich gegen Hass zu organisieren und sich solidarisch zu zeigen. Wir haben das auf der ganzen Welt bei unz&#xE4;hligen Gelegenheiten gesehen &#x2013; und wir sehen es gerade jetzt im Rahmen der Black-Lives-Matter-Bewegung. Wir werden es vielleicht nie ganz verhindern k&#xF6;nnen, dass Hass auf Facebook auftaucht, aber wir werden immer besser darin, ihn zu stoppen.&#xA0;&#xA0;</description><thumbnail_url>https://about.fb.com/de/wp-content/uploads/sites/10/2021/10/meta-social-16x9-1.jpg?resize=1024,576</thumbnail_url><thumbnail_width>1024</thumbnail_width><thumbnail_height>576</thumbnail_height></oembed>
