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All dies bedeutet, dass Privatsph&#xE4;re und Datenschutz in Zukunft eine noch gr&#xF6;&#xDF;ere Rolle f&#xFC;r uns spielen werden als bisher. Die Rechenschaftspflicht, die diese Einigung vorsieht, geht &#xFC;ber geltendes US-Recht hinaus. Wir hoffen, dass dies zu einem Vorbild f&#xFC;r die gesamte Branche werden wird. Die Einigung fordert strengere Verfahren zur Erkennung von Datenschutzrisiken, eine umfassendere Dokumentation dieser Risiken sowie weitreichende Ma&#xDF;nahmen, die sicherstellen sollen, dass wir die neuen Anforderungen erf&#xFC;llen. In Zukunft werden wir bei der Entwicklung unserer Privatsph&#xE4;re-Einstellungen denselben Ansatz verfolgen wie bei unserer Finanzkontrolle. Ein strenger Entwicklungsprozess und individuelle Zertifizierungen sollen sicherstellen, dass unsere Mechanismen funktionieren und dass Schwachstellen umgehend aufgedeckt und behoben werden. Im Rahmen des Vergleichs haben wir au&#xDF;erdem zugestimmt, ein Bu&#xDF;geld in H&#xF6;he von 5 Milliarden US-Dollar zu bezahlen &#x2013; ein Mehrfaches dessen, was jemals zuvor von anderen Unternehmen an die FTC gezahlt wurde &#x2013;, um Vorw&#xFC;rfe beizulegen, wonach wir gegen unsere Vergleichsverpflichtung (Consent Order) von 2012 versto&#xDF;en h&#xE4;tten. Die Untersuchung der FTC wurde nach den Ereignissen im Zusammenhang mit Cambridge Analytica im vergangenen Jahr eingeleitet. Die damaligen Geschehnisse stellten einen Vertrauensbruch zwischen uns und unseren Nutzern dar, die darauf angewiesen sind, dass Facebook ihre Daten sch&#xFC;tzt. Mit dieser Vereinbarung m&#xF6;chten wir nicht nur den Anforderungen der Regulierungsbeh&#xF6;rden gen&#xFC;gen, sondern auch das Vertrauen der Menschen zur&#xFC;ckzugewinnen. In den vergangenen Jahren haben wir gro&#xDF;e Fortschritte mit Blick auf den Datenschutz gemacht. Wir haben den Menschen mehr Kontrolle &#xFC;ber ihre Daten gegeben, Drittanbietern den Zugang verwehrt und mehr Ressourcen investiert, um die Informationen unserer Nutzer zu sch&#xFC;tzen. Aber selbst im Vergleich zu diesen &#xC4;nderungen wird das Datenschutzprogramm, das wir nun schaffen, einen deutlichen Wandel im Umgang mit Daten bedeuten. Wir werden noch st&#xE4;rker daf&#xFC;r sorgen, Datenschutzrisiken zu identifizieren, zu beurteilen und einzud&#xE4;mmen. Wir werden neue Wege beschreiten, um die Entscheidungen, die wir treffen, gr&#xFC;ndlicher zu dokumentieren und deren Auswirkungen zu &#xFC;berpr&#xFC;fen. Und wir werden weitere technische Einstellungen einf&#xFC;hren, die uns dabei helfen werden, unsere Datenschutzma&#xDF;nahmen besser zu automatisieren. Im Rahmen dieser Bem&#xFC;hungen werden wir eine grundlegende &#xDC;berpr&#xFC;fung unserer Systeme vornehmen. Wir gehen davon aus, dass wir dabei Schwachstellen aufdecken werden &#x2013; dies ist Sinn und Zweck der &#xDC;bung. Wir werden dann umgehend damit beginnen, diese Schwachstellen zu beheben. Diesen Monat haben wir im Rahmen der FTC-Untersuchung Schwachstellen in unserem System gefunden, die es einigen Partnern erm&#xF6;glicht haben, weiterhin Zugang zu Daten zu erhalten, um Facebook-Funktionalit&#xE4;ten in ihren Produkten einzubinden. Wir haben zwar keinen Missbrauch feststellen k&#xF6;nnen, die neue Einigung wird uns jedoch helfen, uns k&#xFC;nftig gegen solche Risiken zu wappnen. Wir werden Missbr&#xE4;uche gr&#xFC;ndlicher kontrollieren und Entwickler k&#xFC;nftig zur Rechenschaft ziehen, wie sie unsere Daten verwenden und unsere Richtlinien einhalten. Transparenz und Verantwortung werden bei den anstehenden Ver&#xE4;nderungen unsere Leitgedanken sein. Wir werden viertelj&#xE4;hrliche Zertifizierungen einf&#xFC;hren, um sicherzustellen, dass unsere Privatsph&#xE4;re-Einstellungen funktionieren. Sollten wir Probleme feststellen, sorgen wir daf&#xFC;r, dass diese umgehend behoben werden. Dieser Prozess wird bis zu Mark Zuckerberg reichen, der daf&#xFC;r verantwortlich zeichnet, dass wir unsere Vorhaben in die Tat umsetzen. Auch die Aufsicht durch unseren Vorstand werden wir neu gestalten. Ein Komitee aus Vorstandsmitgliedern wird einmal pro Quartal zusammenkommen, um sicherzugehen, dass wir unseren Verpflichtungen nachkommen. Das Komitee wird durch einen Sachverst&#xE4;ndigen f&#xFC;r Datenschutz informiert, dessen Aufgabe es sein wird, unser Datenschutzprogramm laufend zu &#xFC;berpr&#xFC;fen sowie unseren Vorstand &#xFC;ber Verbesserungsm&#xF6;glichkeiten in Kenntnis zu setzen. Diese Ver&#xE4;nderungen werden wir unter strenger Beobachtung durch die FTC und das US-Justizministerium vornehmen. Die Einigung sieht eine Reihe an Berichtspflichten gegen&#xFC;ber der FTC vor, welche sicherstellen, dass die FTC und das US-Justizministerium jederzeit klare &#xDC;bersicht dar&#xFC;ber haben, wie effektiv wir diese Verantwortlichkeiten umsetzen. Uns ist klar, dass wir auch mit all diesen neuen Ma&#xDF;nahmen nicht alle Herausforderungen allein bew&#xE4;ltigen k&#xF6;nnen. Daher werden wir in Zukunft auf noch systematischere und umfassendere Weise die Meinungen externer Experten einholen. Wir haben heute au&#xDF;erdem eine Einigung in der Untersuchung durch die US-B&#xF6;rsenaufsichtsbeh&#xF6;rde (Securities and Exchange Commission, SEC) erzielt. Die SEC machte uns den Vorwurf, unsere Prozesse zur Offenlegung von Datenmissbrauch (wie im Fall von Cambridge Analytica) gegen&#xFC;ber Anlegern seien unzureichend gewesen. Weiterhin warf sie uns vor, dass wir in unseren Investor-Informationen besser &#xFC;ber den Datenmissbrauch h&#xE4;tten offenlegen m&#xFC;ssen, als wir Ende 2015 erfuhren, dass ein Entwickler unter Verletzung unserer Richtlinien Daten an Cambridge Analytica &#xFC;bermittelt hatte. Wir teilen die Ansicht der SEC, dass wir unseren Anlegern gegen&#xFC;ber transparent kommunizieren m&#xFC;ssen, welche Datenschutzrisiken bestehen. Zu diesem Zweck haben wir unsere diesbez&#xFC;glichen Bekanntgaben und Kontrollmechanismen bereits aktualisiert. Im Rahmen des Vergleichs mit der SEC haben wir zugestimmt, ein Bu&#xDF;geld von 100 Millionen US-Dollar zu bezahlen. Wir m&#xF6;chten den in der Vergangenheit ausgesprochenen Entschuldigungen nun weitere Taten folgen lassen. Da wir in den Verfahren mit der US-Verbraucherschutzbeh&#xF6;rde und der US-B&#xF6;rsenaufsichtsbeh&#xF6;rde Einigungen erzielt haben, hoffen wir, dieses Kapitel abzuschlie&#xDF;en, sodass wir nach vorne blicken und unsere Energie und Ressourcen ganz der Zukunft widmen k&#xF6;nnen. Milliarden von Menschen weltweit nutzen unsere Produkte privat und gesch&#xE4;ftlich, und sie m&#xFC;ssen darauf vertrauen k&#xF6;nnen, dass ihre Daten auf unserer Plattform sicher sind. Mit dieser Einigung setzen wir ein unmissverst&#xE4;ndliches Zeichen, dass wir unsere Verpflichtung ernst nehmen.</description></oembed>
