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</html><description>Heute ver&#xF6;ffentlichen wir unseren dritten NetzDG-Transparenzbericht, wie vom Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) vorgesehen. Der NetzDG-Meldeweg ist ein gesonderter Meldeweg, der unabh&#xE4;ngig von unserem &#xFC;blichen Meldeprozess nach Gemeinschaftsstandards ist. Wenn Personen Inhalte melden wollen, von denen sie glauben, dass sie gegen die im NetzDG genannten Straftatbest&#xE4;nde versto&#xDF;en, k&#xF6;nnen sie das NetzDG-Meldeformular nutzen. Der Transparenzbericht beinhaltet unter anderem die Gesamtzahl der &#xFC;ber das Meldeformular &#xFC;bermittelten Beschwerden (&#x201C;NetzDG-Beschwerden&#x201D;), die Anzahl der Beschwerden, die zu gel&#xF6;schten oder gesperrten Inhalten gef&#xFC;hrt haben, sowie Informationen dar&#xFC;ber, wie viele Personen NetzDG-Beschwerden bearbeiten. Gesamtzahl der Beschwerden: Im Zeitraum zwischen 1. Januar 2019 und 30. Juni 2019 wurden uns insgesamt 1050 Inhalte in 674 NetzDG-Beschwerden gemeldet (Nutzer k&#xF6;nnen mehrere Inhalte in einer einzigen NetzDG-Beschwerde anf&#xFC;hren). Anzahl der Beschwerden, die zu gel&#xF6;schten oder gesperrten Inhalten gef&#xFC;hrt haben: Von diesen wurden 349 Inhalte infolge einer NetzDG-Beschwerde gel&#xF6;scht oder gesperrt (ca. 33%). Insgesamt haben 239 NetzDG-Beschwerden dazu gef&#xFC;hrt, dass Inhalte gel&#xF6;scht oder gesperrt wurden. Anzahl der Personen, die NetzDG-Beschwerden pr&#xFC;fen: NetzDG-Beschwerden werden durch Teams aus geschulten Fachkr&#xE4;ften und Juristen gepr&#xFC;ft. Zu diesen Teams z&#xE4;hlen derzeit insgesamt 80 Personen. Diese Personen sind auch in anderen Bereichen als der Bearbeitung von NetzDG-Beschwerden t&#xE4;tig, je nach Beschwerdeaufkommen. Unser Vorgehen gegen Hassrede Hassrede ist auf Facebook nicht erlaubt. Facebook entfernt Hassbotschaften, das hei&#xDF;t Inhalte, in denen Personen aufgrund sogenannter &#x201C;gesch&#xFC;tzter Eigenschaften&#x201D; direkt angegriffen werden. Dazu z&#xE4;hlen Ethnizit&#xE4;t, nationale Herkunft, religi&#xF6;se Zugeh&#xF6;rigkeit, sexuelle Orientierung, Geschlecht bzw. geschlechtliche Identit&#xE4;t sowie schwere Behinderungen oder Krankheiten. Dies spiegelt sich in unseren Gemeinschaftsstandards wider und wir entfernen entsprechende Inhalte, wenn wir auf sie aufmerksam werden. Unser Ansatz entwickelt sich kontinuierlich weiter, auch dank des Feedbacks von Experten und Facebook-Nutzern. Unabh&#xE4;ngig vom NetzDG arbeiten wir hart daran, Hassrede zu entfernen, sobald wir darauf aufmerksam werden. So haben wir in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht, indem wir unsere Gemeinschaftsstandards und deren Durchsetzung verbessert haben. Au&#xDF;erdem haben wir das Team, das sich bei Facebook mit Sicherheitsfragen besch&#xE4;ftigt, deutlich vergr&#xF6;&#xDF;ert: Das Team hat mittlerweile mehr als 30.000 Mitarbeiter, von denen etwa die H&#xE4;lfte Inhalte &#xFC;berpr&#xFC;ft. Zudem helfen uns neue Technologien wie Maschinelles Lernen, Computer Vision und K&#xFC;nstliche Intelligenz, unangemessene Inhalte noch schneller und in einem weitaus gr&#xF6;&#xDF;eren Umfang zu finden als es Menschen je k&#xF6;nnten. Wir ver&#xF6;ffentlichen regelm&#xE4;&#xDF;ig Berichte, die darlegen, wie viele Inhalte wir aufgrund von Verst&#xF6;&#xDF;en gegen unsere Gemeinschaftsstandards beispielsweise im Bereich Hassrede entfernen. Au&#xDF;erdem zeigen die Berichte, wie viele dieser Inhalte mithilfe unserer Technologien entdeckt wurden, bevor sie jemand melden konnte. Weltweit haben wir im Zeitraum von September bis Dezember 2018 rund 3,3 Millionen Inhalte entfernt, weil sie gegen unsere Richtlinien f&#xFC;r Hassrede versto&#xDF;en haben. Im ersten Quartal 2019 stieg diese Zahl auf rund 4 Millionen Inhalte. Die Anzahl der Inhalte, die wir selbst entdeckt haben, noch bevor sie uns gemeldet werden konnten, stieg von 51,5 Prozent im dritten Quartal 2018 auf 65,4 Prozent im ersten Quartal 2019. Im letzten Quartal 2017 lag diese Zahl noch bei 24 Prozent. Weitere Informationen zu unseren aktuellen Durchsetzungszahlen finden Sie hier. Wir machen hierbei kontinuierlich Fortschritte. Die &#xDC;berpr&#xFC;fung durch Menschen bleibt jedoch insbesondere beim Thema Hassrede aufgrund der Komplexit&#xE4;t und Feinheiten in der Sprache unerl&#xE4;sslich. In Deutschland haben wir im ersten Quartal 2019 mehr als 160.000 Inhalte entfernt, weil sie gegen unsere Richtlinien f&#xFC;r Hassrede versto&#xDF;en haben. Rund 70 Prozent dieser Inhalte wurden proaktiv entdeckt, noch bevor sie uns von Nutzern gemeldet werden konnten. Wir wissen, dass uns bei der Anwendung unserer Gemeinschaftsstandards Fehler unterlaufen k&#xF6;nnen. Aus diesem Grund haben wir im letzten Jahr die M&#xF6;glichkeit geschaffen, bei einzelnen Beitr&#xE4;gen gegen unsere Entscheidungen Einspruch zu erheben. Dadurch k&#xF6;nnen Menschen eine Entscheidung erneut &#xFC;berpr&#xFC;fen lassen, wenn sie der Meinung sind, dass wir einen Fehler gemacht haben. Au&#xDF;erdem arbeiten wir an einer neuen M&#xF6;glichkeit, mit der Menschen bei einem unabh&#xE4;ngigen Gremium Beschwerde gegen Entscheidungen einlegen k&#xF6;nnen. Anfang dieses Jahres haben wir den Entwurf einer Charta ver&#xF6;ffentlicht, der mehr Details &#xFC;ber die m&#xF6;gliche Zusammensetzung eines solchen Gremiums (dem sogenannten Oversight Board) enth&#xE4;lt. Im Juni haben wir zudem einen Bericht &#xFC;ber den Konsultationsprozess ver&#xF6;ffentlicht, den wir &#xFC;ber die vergangenen Monate zum Oversight Board gef&#xFC;hrt haben. Dieser Bericht enth&#xE4;lt Feedback und Empfehlungen aus aller Welt, die Facebook durch Workshops, Diskussionsrunden, eine Online-Umfrage, pers&#xF6;nliche Gespr&#xE4;che und Medienberichte erhalten hat. Einer dieser Workshops fand Ende Juni in Berlin statt. Wir arbeiten hart daran, unangemessene Inhalte von unserer Plattform zu entfernen und Informationen dar&#xFC;ber bereitzustellen, wie wir dabei vorgehen. Unsere Teams arbeiten daran, f&#xFC;r zuk&#xFC;nftige Berichte zur Durchsetzung unserer Gemeinschaftsstandards noch mehr Informationen aufzubereiten. Unsere Arbeit am NetzDG-Transparenzbericht findet parallel zu den zuvor beschriebenen globalen Datenanalysen statt. Wir halten uns dabei an die spezifischen Vorgaben des NetzDG.</description><thumbnail_url>https://about-fb-preprod.go-vip.net/de/wp-content/uploads/sites/4/2019/07/fb_cser-hate-speech-051519-final-1650-wide-1.png</thumbnail_url></oembed>
