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</html><description>Heute ver&#xF6;ffentlichen wir unseren zweiten NetzDG-Transparenzbericht, wie vom Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) vorgesehen. Das Gesetz ist seit dem 1. Oktober 2017 in Kraft. Vorausgegangen war eine Diskussion dar&#xFC;ber, wie man Hassrede bek&#xE4;mpfen kann. Hassrede ist auf Facebook nicht erlaubt. Facebook entfernt Hassbotschaften, das hei&#xDF;t Inhalte, in denen Personen aufgrund sogenannter &#x201C;gesch&#xFC;tzter Eigenschaften&#x201D; direkt angegriffen werden. Dazu z&#xE4;hlen Ethnizit&#xE4;t, nationale Herkunft, religi&#xF6;se Zugeh&#xF6;rigkeit, sexuelle Orientierung, Geschlecht bzw. geschlechtliche Identit&#xE4;t sowie schwere Behinderungen oder Krankheiten. Dies spiegelt sich in unseren Gemeinschaftsstandards wider und wir entfernen entsprechende Inhalte, wenn wir auf sie aufmerksam werden. Unser Ansatz entwickelt sich kontinuierlich weiter, auch dank des Feedbacks von Experten und Facebook-Nutzern. Gleichzeitig gibt uns Technologie neue Werkzeuge an die Hand, um noch schneller und pr&#xE4;ziser arbeiten zu k&#xF6;nnen. Dar&#xFC;ber hinaus haben wir uns mit den im deutschen Recht verankerten Werten sorgf&#xE4;ltig auseinandergesetzt. Daher sind wir &#xFC;berzeugt, dass die &#xFC;berwiegende Mehrheit der Inhalte, die in Deutschland als Hassrede gelten, entfernt w&#xFC;rde, wenn man sie auf einen Versto&#xDF; gegen unsere Gemeinschaftsstandards &#xFC;berpr&#xFC;ft. Der NetzDG-Meldeweg ist ein gesonderter Meldeweg, der unabh&#xE4;ngig von unserem &#xFC;blichen Meldeprozess nach Gemeinschaftsstandards ist. Wenn Personen Inhalte melden wollen, von denen sie glauben, dass sie gegen die im NetzDG genannten Straftatbest&#xE4;nde versto&#xDF;en, k&#xF6;nnen sie das NetzDG-Meldeformular nutzen. Der Transparenzbericht beinhaltet unter anderem die Gesamtzahl der &#xFC;ber das Meldeformular &#xFC;bermittelten Beschwerden (&#x201C;NetzDG-Beschwerden&#x201D;), die Anzahl der Beschwerden, die zu gel&#xF6;schten oder gesperrten Inhalten gef&#xFC;hrt haben, sowie Informationen dar&#xFC;ber, wie viele Personen NetzDG-Beschwerden bearbeiten. Gesamtzahl der Beschwerden: Im Zeitraum zwischen 1. Juli 2018 und 31. Dezember 2018 wurden uns insgesamt 1048 Inhalte in 500 NetzDG-Beschwerden gemeldet (Nutzer k&#xF6;nnen mehrere Inhalte in einer einzigen NetzDG-Beschwerde anf&#xFC;hren). Anzahl der Beschwerden, die zu gel&#xF6;schten oder gesperrten Inhalten gef&#xFC;hrt haben: Von diesen wurden 369 Inhalte infolge einer NetzDG-Beschwerde gel&#xF6;scht oder gesperrt (ca. 35%). Insgesamt haben 159 NetzDG-Beschwerden dazu gef&#xFC;hrt, dass Inhalte gel&#xF6;scht oder gesperrt wurden. Anzahl der Personen, die NetzDG-Meldungen pr&#xFC;fen: NetzDG-Beschwerden werden durch Teams aus geschulten Fachkr&#xE4;ften und Juristen gepr&#xFC;ft. Zu diesen Teams z&#xE4;hlen derzeit insgesamt 63 Personen. Diese Personen sind auch in anderen Bereichen als der Bearbeitung von NetzDG-Beschwerden t&#xE4;tig, je nach Beschwerdeaufkommen. Im Vergleich zum ersten Berichtszeitraum gab es in der zweiten Jahresh&#xE4;lfte 2018 einen Anstieg in der Qualit&#xE4;t der NetzDG-Beschwerden und dadurch eine h&#xF6;here Sperr-/L&#xF6;schquote (35% gegen&#xFC;ber 21%). W&#xE4;hrend die Gesamtzahl der Inhalte, die in der zweiten Jahresh&#xE4;lfte 2018 &#xFC;ber NetzDG-Beschwerden gemeldet wurden, im Vergleich zur ersten Jahresh&#xE4;lfte 2018 zur&#xFC;ckging, blieb die Zahl der letztendlich gel&#xF6;schten oder gesperrten Inhalte infolge einer NetzDG-Beschwerde etwa gleich (369 in der zweiten Jahresh&#xE4;lfte 2018 gegen&#xFC;ber 362 in der ersten Jahresh&#xE4;lfte 2018). Unser Vorgehen gegen Hassrede Unabh&#xE4;ngig vom NetzDG arbeiten wir hart daran, Hassrede zu entfernen, sobald wir darauf aufmerksam werden. So haben wir in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht, indem wir unsere Gemeinschaftsstandards und deren Durchsetzung verbessert haben. Unseren Ansatz hat Mark Zuckerberg im November letzten Jahres ausf&#xFC;hrlich beschrieben. Au&#xDF;erdem haben wir das Team, das sich bei Facebook mit Sicherheitsfragen besch&#xE4;ftigt, deutlich vergr&#xF6;&#xDF;ert: Das Team hat mittlerweile mehr als 30.000 Mitarbeiter, von denen etwa die H&#xE4;lfte Inhalte &#xFC;berpr&#xFC;ft. Es besteht sowohl aus Facebook-Mitarbeitern also auch aus Mitarbeiter von Unternehmen, mit denen wir zusammenarbeiten. Inhalte werden an &#xFC;ber 20 Standorten auf der ganzen Welt &#xFC;berpr&#xFC;ft, beispielsweise in Deutschland, Irland, Lettland, Spanien und den USA. Weitere Informationen zu der Arbeit dieser Teams finden sich hier. In Deutschland werden Inhalte an zwei Standorten (Essen und Berlin) von rund 2.000 Personen auf m&#xF6;gliche Verst&#xF6;&#xDF;e gegen die Gemeinschaftsstandards von Facebook &#xFC;berpr&#xFC;ft. Zudem helfen uns neue Technologien wie Maschinelles Lernen, Computer Vision und K&#xFC;nstliche Intelligenz, unangemessene Inhalte noch schneller und in einem weitaus gr&#xF6;&#xDF;eren Umfang zu finden als es Menschen je k&#xF6;nnten. Seit letztem Jahr ver&#xF6;ffentlichen wir regelm&#xE4;&#xDF;ig Berichte, die darlegen, wie viele Inhalte wir aufgrund von Verst&#xF6;&#xDF;en gegen unsere Gemeinschaftsstandards beispielsweise im Bereich Hassrede entfernen. Au&#xDF;erdem zeigen die Berichte, wie viele dieser Inhalte mithilfe unserer Technologien entdeckt wurden, bevor sie jemand melden konnte. Weltweit haben wir im Zeitraum von Juli bis September 2018 rund 2,9 Millionen Inhalte entfernt, weil sie gegen unsere Richtlinien f&#xFC;r Hassrede versto&#xDF;en haben. Innerhalb eines Jahres konnten wir die Anzahl der Inhalte, die wir selbst entdeckt haben, noch bevor sie uns gemeldet werden konnten, von 24% auf 52% mehr als verdoppeln. Weitere Informationen zu unseren aktuellen Durchsetzungszahlen finden Sie hier. Wir wissen, dass uns bei der Anwendung unserer Gemeinschaftsstandards Fehler unterlaufen k&#xF6;nnen. Aus diesem Grund haben wir im letzten Jahr die M&#xF6;glichkeit geschaffen, bei einzelnen Beitr&#xE4;gen gegen unsere Entscheidungen Einspruch zu erheben. Dadurch k&#xF6;nnen Menschen eine Entscheidung erneut &#xFC;berpr&#xFC;fen lassen, wenn sie der Meinung sind, dass wir einen Fehler gemacht haben. Au&#xDF;erdem arbeiten wir an einer neuen M&#xF6;glichkeit, mit der Menschen bei einem unabh&#xE4;ngigem Gremium Beschwerde gegen Entscheidungen einlegen k&#xF6;nnen. Anfang dieser Woche haben wir den Entwurf einer Charta ver&#xF6;ffentlicht, der mehr Details &#xFC;ber die m&#xF6;gliche Zusammensetzung eines solchen Gremiums (Oversight Board) enth&#xE4;lt. Weitere Informationen dazu finden Sie hier. Wir arbeiten hart daran, unangemessene Inhalte von unserer Plattform zu entfernen und Informationen dar&#xFC;ber bereitzustellen, wie wir dabei vorgehen. Unsere Teams arbeiten daran, f&#xFC;r zuk&#xFC;nftige Berichte zur Durchsetzung unserer Gemeinschaftsstandards noch mehr Informationen aufzubereiten. Unsere Arbeit am NetzDG-Transparenzbericht findet parallel zu den zuvor beschriebenen globalen Datenanalysen statt. Wir halten uns dabei an die spezifischen Vorgaben des NetzDG. NetzDG-Transparenzbericht &#x2013; Deutsch NetzDG Transparency Report &#x2013; English Hilfebereich / Help Centre</description><thumbnail_url>https://about.fb.com/de/wp-content/uploads/sites/10/2021/10/meta-social-16x9-1.jpg?resize=1024,576</thumbnail_url><thumbnail_width>1024</thumbnail_width><thumbnail_height>576</thumbnail_height></oembed>
