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</html><description>Von Richard Allan, Vice President for Global Policy Solutions Heute ver&#xF6;ffentlichen wir unseren NetzDG-Transparenzbericht, wie vom Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) vorgesehen. Das Gesetz ist seit dem 1. Oktober 2017 in Kraft. Vorausgegangen war eine Diskussion dar&#xFC;ber, wie man Hassrede bek&#xE4;mpfen kann. Hassrede ist auf Facebook nicht erlaubt. Facebook entfernt Hassbotschaften, das hei&#xDF;t Inhalte, in denen Personen aufgrund von sogenannten &#x201C;gesch&#xFC;tzten Eigenschaften&#x201D; direkt angegriffen werden. Dazu z&#xE4;hlen Ethnizit&#xE4;t, nationale Herkunft, religi&#xF6;se Zugeh&#xF6;rigkeit, sexuelle Orientierung, Geschlecht bzw. geschlechtliche Identit&#xE4;t sowie schwere Behinderungen oder Krankheiten. Dies spiegelt sich in unseren Gemeinschaftsstandards wider und wir entfernen entsprechende Inhalte, wenn wir auf sie aufmerksam werden. Unser Ansatz entwickelt sich kontinuierlich weiter, auch dank des Feedbacks von Experten und Nutzern von Facebook. Gleichzeitig gibt uns Technologie neue Werkzeuge an die Hand, um noch schneller und pr&#xE4;ziser arbeiten zu k&#xF6;nnen. Um dem NetzDG zu entsprechen, haben wir einen neuen, zus&#xE4;tzlichen Meldeweg entwickelt, &#xFC;ber den Personen Inhalte melden k&#xF6;nnen, von denen sie glauben, dass sie gegen das das deutsche Strafgesetzbuch versto&#xDF;en. Das NetzDG-Meldeformular ist seit dem 1. Januar 2018 f&#xFC;r Menschen in Deutschland verf&#xFC;gbar und kann &#xFC;ber den Facebook Hilfebereich und &#xFC;ber das Impressum aufgerufen werden. Unabh&#xE4;ngig davon k&#xF6;nnen Nutzer weiterhin &#xFC;ber den &#xFC;blichen Prozess Inhalte melden, die ihrer Ansicht nach gegen unsere Gemeinschaftsstandards versto&#xDF;en. Der Transparenzbericht beinhaltet unter anderem die Gesamtzahl der &#xFC;ber das Meldeformular &#xFC;bermittelten Beschwerden (&#x201C;NetzDG-Beschwerden&#x201D;), die Anzahl der Beschwerden, die zu gel&#xF6;schten oder gesperrten Inhalten gef&#xFC;hrt haben, sowie Informationen dar&#xFC;ber, wie viele Personen NetzDG-Beschwerden bearbeiten. Gesamtzahl der Beschwerden: Im Zeitraum zwischen 1. Januar 2018 und 30. Juni 2018 wurden uns insgesamt 1704 Inhalte in 886 NetzDG-Beschwerden gemeldet (Nutzer k&#xF6;nnen mehrere Inhalte in einer einzigen NetzDG-Beschwerde anf&#xFC;hren). Anzahl der Beschwerden, die zu gel&#xF6;schten oder gesperrten Inhalten gef&#xFC;hrt haben: Im Zeitraum zwischen 1. Januar 2018 und 30. Juni 2018 wurden 362 Inhalte infolge einer NetzDG-Beschwerde gel&#xF6;scht oder gesperrt (ca. 21%). Insgesamt haben 218 NetzDG-Beschwerden dazu gef&#xFC;hrt, dass Inhalte gel&#xF6;scht oder gesperrt wurden. Anzahl der Personen, die NetzDG-Meldungen pr&#xFC;fen: NetzDG-Beschwerden werden durch Teams aus geschulten Fachkr&#xE4;ften und Juristen gepr&#xFC;ft. Die Teams, die die &#xFC;ber das NetzDG-Formular &#xFC;bermittelten Beschwerden bearbeiten, bestehen aus etwa 65 Personen, wobei wir den Personalbestand bei einem erh&#xF6;hten Beschwerdeaufkommen anpassen k&#xF6;nnen. Wir halten uns an die Vorgaben des NetzDG in Deutschland. Dennoch teilen wir nach wie vor die Kritik an dem Gesetz. Denn die Frage, ob ein Inhalt rechtswidrig ist, sollte bei Gerichten und nicht bei Unternehmen liegen. Einige &#xF6;ffentlich diskutierten F&#xE4;lle haben die Komplexit&#xE4;t des Gesetzes deutlich gemacht und die Herausforderungen aufgezeigt, vor denen Unternehmen stehen, wenn sie die Rechtswidrigkeit von Inhalten in Grenzf&#xE4;llen beurteilen m&#xFC;ssen. In diesen Diskussionen wurde deutlich, dass deutsche Juristen bei der Bewertung der gleichen Sachverhalte anhand identischer Rechtsgrunds&#xE4;tze zu unterschiedlichen Ergebnissen gelangen k&#xF6;nnen. Nach unserer &#xDC;berzeugung unterstreichen die Ergebnisse der von der Europ&#xE4;ischen Kommission in Auftrag gegebenen Studien die Wirksamkeit unserer heutigen Prozesse, die auf unseren Gemeinschaftsstandards basieren. Weltweit haben wir im ersten Quartal 2018 etwa 2,5 Millionen Inhalte entfernt, die gegen unsere Richtlinien versto&#xDF;en haben. Wir haben uns mit den im deutschen Recht verankerten Werten sorgf&#xE4;ltig auseinandergesetzt. Daher sind wir &#xFC;berzeugt, dass die &#xFC;berwiegende Mehrheit der Inhalte, die in Deutschland als Hassrede gelten, entfernt w&#xFC;rde, wenn man sie auf einen Versto&#xDF; gegen unsere Gemeinschaftsstandards &#xFC;berpr&#xFC;ft. Unser globales Vorgehen gegen Hassrede Unabh&#xE4;ngig vom NetzDG tun wir alles, um Hassrede zu entfernen, sobald wir darauf aufmerksam werden. Uns ist bewusst, dass wir Fehler gemacht haben. Doch wir haben gro&#xDF;e Fortschritte erzielt: Verbesserte Gemeinschaftsstandards: Seit vielen Jahren haben wir Gemeinschaftsstandards, die darlegen, welche Inhalte auf Facebook erlaubt sind und welche nicht. Wir haben diese Regeln, weil wir sicherstellen m&#xF6;chten, dass Facebook nicht nur ein sicherer Ort ist, sondern auch ein Ort, an dem verschiedene Sichtweisen offen diskutiert werden k&#xF6;nnen. Unsere Gemeinschaftsstandards haben sich in den letzten Jahren deutlich verbessert und erst k&#xFC;rzlich haben wir die internen Richtlinien, die wir f&#xFC;r die Durchsetzung dieser Standards nutzen, ver&#xF6;ffentlicht. Unsere Standards entwickeln sich kontinuierlich weiter &#x2013; basierend auf Feedback von unabh&#xE4;ngigen Experten und Organisationen auf der ganzen Welt sowie auf den Ver&#xE4;nderungen sozialer Normen und in der Sprache. Als beispielsweise die Zahl der in Deutschland ankommenden gefl&#xFC;chteten Menschen zunahm, erhielten wir R&#xFC;ckmeldungen, dass Gefl&#xFC;chtete und Migranten in einigen Beitr&#xE4;gen auf Facebook bedroht wurden. Daraufhin haben wir untersucht, wie sich dieses Ph&#xE4;nomen weltweit entwickelt und unsere Richtlinien dahingehend erweitert, dass Gewaltaufrufe oder entmenschlichende Verweise gegen Migranten entfernt werden &#x2013; wie z.B. Vergleiche mit Tieren, Schmutz oder M&#xFC;ll. Wir erm&#xF6;glichen jedoch weiterhin, dass Menschen ihre Meinung zum Thema Einwanderung &#xE4;u&#xDF;ern k&#xF6;nnen. Und wir setzen uns stark daf&#xFC;r ein, dass Facebook weiterhin ein Ort f&#xFC;r offene Diskussionen bleibt. Wir wissen, dass uns bei der Anwendung unserer Gemeinschaftsstandards Fehler unterlaufen k&#xF6;nnen. Aus diesem Grund haben wir k&#xFC;rzlich die M&#xF6;glichkeit geschaffen, bei einzelnen Beitr&#xE4;gen gegen unsere Entscheidungen Einspruch zu erheben. Dadurch k&#xF6;nnen Menschen eine Entscheidung erneut &#xFC;berpr&#xFC;fen lassen, wenn sie der Meinung sind, dass wir einen Fehler begangen haben. Weitere Informationen zu unserem Einspruchsprozess finden Sie hier. Investitionen in unser Team: Facebook investiert stark in das Team, das gemeldete Inhalte &#xFC;berpr&#xFC;ft. Weltweit verdoppeln wir in diesem Jahr die Zahl der Personen, die Inhalte &#xFC;berpr&#xFC;fen und sich um Sicherheitsthemen k&#xFC;mmern von 10.000 auf mehr als 20.000. &#xDC;ber mehrere Standorte weltweit verteilt, arbeitet das Community Operations Team t&#xE4;glich rund um die Uhr. In Deutschland gibt es derzeit zwei Standorte mit rund 1.500 Personen, die Inhalte im Auftrag von Facebook pr&#xFC;fen. Bis Ende 2018 soll die Zahl der Mitarbeiter in Berlin und Essen auf insgesamt rund 2.000 erh&#xF6;ht werden. Diese Teams pr&#xFC;fen Inhalte auf Deutsch und in mehreren anderen Sprachen. Investitionen in Technologie: Neue Technologien wie Maschinelles Lernen, Computer Vision und K&#xFC;nstliche Intelligenz helfen uns, unangemessene Inhalte noch schneller und in einem weitaus gr&#xF6;&#xDF;eren Umfang zu finden, als es Menschen je k&#xF6;nnten. Beispielsweise haben unsere Investitionen in Technologie eine Schl&#xFC;sselrolle dabei gespielt, Terroristen von Facebook fernzuhalten. Unsere neueste Technologie konzentriert sich aktuell auf ISIS, al-Qaida sowie deren Verb&#xFC;ndete, da diese Gruppierungen derzeit die gr&#xF6;&#xDF;te globale Bedrohung darstellen. Im ersten Quartal 2018 sind wir gegen 1,9 Millionen ISIS- und al-Qaida-Inhalte vorgegangen, etwa doppelt so viele wie im vorherigen Quartal. Dar&#xFC;ber hinaus haben wir 99% der ISIS- und al-Qaida-Inhalte entfernt, bevor sie ein Nutzer gemeldet hat. In den meisten F&#xE4;llen haben wir die Inhalte aufgrund von Verbesserungen unserer Technologie gefunden. Weitere Informationen &#xFC;ber die Rolle von Technologie bei der Bek&#xE4;mpfung terroristischer Inhalte finden Sie hier. Durchsetzungszahlen: Unsere Richtlinien sind nur so gut wie ihre Durchsetzung. Im Mai 2018 haben wir einen Bericht ver&#xF6;ffentlicht, der unsere globalen Durchsetzungsma&#xDF;nahmen im Zeitraum von Oktober 2017 bis M&#xE4;rz 2018 erfasst. Der Bericht zeigt auf, wie viele Inhalte wir aufgrund von Verst&#xF6;&#xDF;en gegen unsere Gemeinschaftsstandards zu terroristischer Propaganda, drastischer Gewaltdarstellung und Hassrede, entfernt haben. Die Zahlen zeigen zudem, wie viele Inhalte wir mithilfe unserer Technologie fr&#xFC;hzeitig erkannt haben &#x2013; noch bevor Facebook-Nutzer sie gemeldet haben. Mit Blick auf Hassrede haben wir zwischen Januar und M&#xE4;rz 2018 2,5 Mio. Inhalte entfernt (wovon 38% mithilfe von Technologie identifiziert wurden). Im vierten Quartal 2017 lag diese Zahl noch bei ca. 1,6 Mio. Der Anstieg der Zahl der entfernten Inhalte ist in erster Linie auf die Verbesserung unserer Technologie zur&#xFC;ckzuf&#xFC;hren. Weitere Informationen zu unseren Durchsetzungszahlen finden Sie hier. Von Experten lernen und mit NGOs zusammenarbeiten: Facebook arbeitet eng mit NGOs zusammen, die sich in diesem Bereich engagieren. Wir kooperieren mit Experten, um mit Hilfe von Aufkl&#xE4;rung, Gegenrede und Deradikalisierungskonzepten die effektivsten Wege zur Bek&#xE4;mpfung von Hassrede zu finden. Deshalb haben wir beispielsweise bereits Anfang 2016 gemeinsam mit dem Institute for Strategic Dialogue, dem International Centre for the Study of Radicalisation und der Amadeo-Antonio-Stiftung die Online Civil Courage Initiative (OCCI) ins Leben gerufen. Diese paneurop&#xE4;ische Initiative zielt darauf ab, Gegenrede zu f&#xF6;rdern, Nichtregierungsorganisationen bei der Bek&#xE4;mpfung von Hassrede und Terrorismus im Internet zu unterst&#xFC;tzen und Forschung zum Ph&#xE4;nomen Online-Hassrede zu f&#xF6;rdern. Dar&#xFC;ber hinaus gibt es bedeutende wissenschaftliche Arbeiten in diesem Bereich, die wir aufmerksam verfolgen. Wir arbeiten hart daran, unangemessene Inhalte von unserer Plattform zu entfernen und Informationen dar&#xFC;ber bereitzustellen, wie wir dabei vorgehen. Wir haben hier eine Auswahl unserer Ans&#xE4;tze aufgezeigt. Unsere Teams arbeiten daran, noch mehr Informationen aufzubereiten, sodass jeder unsere Leistung hinsichtlich der Durchsetzung unserer Standards selbst beurteilen kann. Wir haben unseren Ansatz und unsere Einblicke in die Komplexit&#xE4;t dieser Arbeit geteilt und freuen uns &#xFC;ber Feedback und Verbesserungsvorschl&#xE4;ge. Unsere Arbeit am NetzDG-Transparenzbericht findet parallel zu den zuvor beschriebenen globalen Datenanalysen statt. Wir halten uns dabei an die spezifischen Vorgaben des NetzDG. NetzDG-Transparenzbericht &#x2013; Deutsch NetzDG Transparency Report &#x2013; English Hilfebereich / Help Centre</description><thumbnail_url>https://about.fb.com/de/wp-content/uploads/sites/10/2021/10/meta-social-16x9-1.jpg?resize=1024,576</thumbnail_url><thumbnail_width>1024</thumbnail_width><thumbnail_height>576</thumbnail_height></oembed>
