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Unsere Maßnahmen im Rahmen der russischen Invasion der Ukraine

Zusammenfassung

Neueste Nachrichten

Aktualisierung am 17. März 2022 um 15:00 Uhr:

Unsere Community hilft weiterhin Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen. Heute kündigen wir einige Updates an, die es den Menschen erleichtern, Informationen zu erhalten und Unterstützung anzubieten.  

 

Aktualisierung am 12. März 2022 um 1:00 Uhr:

Adam Mosseri, Head of Instagram, hat auf die Entscheidung Russlands reagiert, den Zugang zu Instagram zu sperren:

 

Aktualisierung am 12. März 2022 um 0:30 Uhr:

Stellungnahme von Nick Clegg, President, Global Affairs bei Meta zu Berichten, wonach die russische Regierung erwägt, Meta aufgrund seiner Unterstützung der Meinungsfreiheit als extremistische Organisation einzustufen:

Es wurde intensiv darüber berichtet und diskutiert, wie wir unsere Maßnahmen zur Meinungsfreiheit im Zusammenhang mit Putins Invasion der Ukraine umsetzen.

Ich möchte ganz klar sagen: Unsere Maßnahmen konzentrieren sich darauf, das Recht der Menschen auf freie Meinungsäußerung als Ausdruck der Selbstverteidigung gegen eine militärische Invasion ihres Landes zu schützen. Tatsache ist: Wenn wir unsere standardmäßigen Content-Richtlinien ohne Anpassungen anwenden würden, würden wir jetzt Inhalte von Ukrainer*innen entfernen, die ihren Widerstand und ihre Wut auf die heranrückenden Streitkräfte zum Ausdruck bringen. Das würde zu Recht als inakzeptabel angesehen werden.

Um es klar zu sagen: Wir werden diese Maßnahmen nur in der Ukraine selbst anwenden. Es handelt sich hierbei nicht um eine Entscheidung gegen das russische Volk. Was die russische Bevölkerung  betrifft, so ändert sich an unseren Maßnahmen in Bezug auf Hassrede überhaupt nichts. Wir werden weder Russophobie noch irgendeine Art von Diskriminierung, Belästigung oder Gewalt gegenüber Russ*innen auf unserer Plattform dulden.

Es handelt sich um eine vorübergehende Entscheidung, die unter außergewöhnlichen und noch nie dagewesenen Umständen getroffen wurde. Wir werden die Situation weiterhin beobachten.

Aktualisierung am 9. März 2022 um 06:00 Uhr:

Angesichts der Verschärfung der humanitären Krise kündigen wir heute weitere Schritte an, um den Menschen den Zugang zu wichtigen Ressourcen zu erleichtern und Maßnahmen zur Unterstützung von Menschen in Not zu ergreifen.

Hilfe beim Zugang zu Ressourcen 

Menschen ermöglichen, die Ukraine zu unterstützen

Aktualisierung am 8. März 2022 um 17:00 Uhr:

Heute teilen wir Updates, die wir auf Instagram durchführen, um die Menschen in der Ukraine und in Russland zu schützen und die Verbreitung von Falschinformationen zu reduzieren.

Informationen und Verbindungen auf Instagram privat halten: Um unsere Communities in der Ukraine und in Russland zu schützen, werden wir ab sofort Informationen über die Follower von Personen, über Konten, denen sie folgen, und über Personen, die sich gegenseitig folgen, für private Konten in diesen beiden Ländern ausblenden. 

Das bedeutet, dass Personen, die privaten Konten mit Sitz in der Ukraine und Russland folgen, nicht mehr sehen können, wem diese Konten folgen oder wer ihnen folgt. Wir zeigen diese Konten auch nicht mehr in den Follower- oder Follower-Listen anderer Personen oder in unserer Funktion „Gegenseitiges Folgen“ an. Wir haben private Konten in der Ukraine und in Russland benachrichtigt, um sie über diese Änderung zu informieren.

Außerdem weisen wir Konten in der Ukraine und in Russland auf Tools wie “Deine Aktivität” und “Lade deine Informationen herunter“ hin. “Deine Aktivität” ermöglicht es den Nutzer*innen, gepostete Inhalte wie Fotos und Videos sowie ihre früheren Likes und Kommentare zu löschen. Mit “Lade deine Informationen herunter“ können Nutzer*innen eine Kopie ihrer Instagram-Daten erhalten.

Umgang mit staatlich kontrollierten russischen Medien auf Instagram: Nach der Ankündigung von letzter Woche, dass wir Beiträge mit Links zu staatlich kontrollierten russischen Medien auf Facebook herunterstufen, werden ab heute Instagram-Stories mit Link-Stickern zu einer Instagramseite staatlich kontrollierter russischer Medien in dem Stories-Feed weiter unten platziert. Wir werden diese Stories auch kennzeichnen, um die Nutzer*innen darauf hinzuweisen, dass sie zu den Seiten staatlich kontrollierter russischer Medien führen. 

Diese Änderungen kommen zu den Maßnahmen hinzu, die wir bereits ergriffen haben, um die Auffindbarkeit von Inhalten staatlich kontrollierter russischer Medien auf Instagram zu erschweren und für mehr Transparenz zu sorgen, wenn Nutzer*innen versuchen, Inhalte dieser Konten zu teilen. 

Konkret werden Beiträge von staatlich kontrollierten russischen Medien im Feed heruntergestuft und in dem Stories-Feed weiter unten platziert. Außerdem zeigen wir den Nutzer*innen einen Hinweis an, bevor sie Inhalte von diesen Konten in ihren Stories erneut teilen, um sie darüber zu informieren, dass die Inhalte von staatlich kontrollierten russischen Medien stammen. Sollten sich Nutzer*innen dennoch dafür entscheiden, diese Beiträge in ihren Stories erneut zu teilen, werden wir diese weiter unten in dem Feed anzeigen.

Schließlich empfehlen wir in Suchen und Reels keine Beiträge von Konten staatlich kontrollierter russischer Medien und erschweren die Suche nach diesen Konten.

Aktualisierung am 4. März 2022 um 23:59 Uhr:

Trotz der Ankündigung der russischen Regierung, Facebook zu sperren, arbeiten wir daran, unsere Dienste so weit wie möglich zugänglich zu machen. Aufgrund der aktuellen Einschränkungen in Russland zu operieren werden Werbeanzeigen, die Menschen in Russland ansprechen sollen, pausiert. Werbetreibende aus Russland werden weltweit nicht mehr in der Lage sein, Werbeanzeigen zu schalten, auch nicht in Russland.

Aktualisierung am 4. März 2022 um 20:15 Uhr:

Update zu Russlands Entscheidung, den Zugang zu Facebook zu sperren: Infolge der Entscheidung der russischen Regierung, den Zugang zu Facebook in der Russischen Föderation zu sperren, werden sich bald Millionen russischer Bürger*innen von verlässlichen Informationen abgeschnitten sehen. Sie verlieren damit die Möglichkeit mit Familie und Freunden in Kontakt zu treten und ihre Meinung zu äußern. Wir werden weiterhin tun was wir können, um unsere Dienste wiederherzustellen, damit die Menschen sie weiterhin nutzen können, um sich online sicher und geschützt zu äußern und zu organisieren.

Update zur Einschränkung des Zugangs zu RT und Sputnik: Anfang dieser Woche haben wir angekündigt, dass wir den Zugang zu RT und Sputnik in der gesamten EU aufgrund der außergewöhnlichen Umstände einschränken werden. Im Einklang mit dieser Maßnahme und auf Ersuchen der britischen Regierung werden wir auch in Großbritannien den Zugang zu RT und Sputnik zu diesem Zeitpunkt einschränken.

Aktualisierung am 3. März 2022 um 01:50 Uhr:

Wir verstärken unsere Unterstützung für humanitäre Maßnahmen: Heute haben wir 15 Millionen US-Dollar zur Unterstützung der humanitären Maßnahmen in der Ukraine und den Nachbarländern zugesagt. Dies beinhaltet 5 Millionen US-Dollar in Form von Direktspenden an UN-Organisationen und mehr als ein Dutzend gemeinnützige Organisationen, darunter das International Medical Corps, das diese Mittel für die Entsendung mobiler medizinischer Einheiten in die Ukraine verwenden wird, und Internews, um gefährdete Journalist*innen und Menschenrechtsaktivist*innen in der Region zu unterstützen. Wir spenden auch an UNICEF, um die lebensrettende Unterstützung für Kinder und Familien in der Ukraine und der Region zu verstärken. Die verbleibenden 10 Millionen US-Dollar werden in Form von Werbekrediten auf unseren Plattformen zur Verfügung gestellt, um gemeinnützige Organisationen bei der Beschaffung der Mittel zu unterstützen, die sie benötigen, um auf den Krieg in der Ukraine zu reagieren und den von der Gewalt betroffenen Menschen wichtige Informationen zu liefern.

Aktualisierung am 1. März 2022 um 03:05 Uhr:

Update zu staatlich kontrollierten Medienanstalten: Wir haben nicht nur den Zugang zu RT und Sputnik in der gesamten EU eingeschränkt, sondern auch die Inhalte von Facebook-Seiten und Instagram-Konten staatlich kontrollierter russischer Medien heruntergestuft und ihre Auffindbarkeit auf unseren Plattformen erschwert.

Wir haben auch damit begonnen, auf Facebook Beiträge mit Links zu Websites von russischen, staatlich kontrollierten Medien auf Facebook herunterzustufen. In den kommenden Tagen werden wir diese Links kennzeichnen und den Nutzer*innen zusätzliche Informationen zur Verfügung stellen, bevor sie sie teilen oder anklicken. So wollen wir sie im Vorhinein darauf hinweisen, dass die Links zu Websites staatlich kontrollierter russischer Medien führen. Wir planen, ähnliche Maßnahmen auf Instagram zu ergreifen.

Wir kennzeichnen bereits Facebook-Seiten und Instagram-Konten von staatlich kontrollierten russischen Medien, damit die Menschen wissen, woher die enthaltenen Informationen stammen. Durch diese zusätzliche Transparenz wollen wir den Menschen einen Kontext bieten, wenn sie direkte Links zu Websites staatlich kontrollierter russischer Medien teilen wollen oder wenn andere einen Beitrag von jemandem sehen, der einen Link zu einer dieser Websites enthält. 

Zuverlässiger Zugang zu vertrauenswürdigen Informationen: Der staatliche Notdienst der Ukraine hat eine Informations-Hotline auf WhatsApp gestartet. Der kostenlose Service wird den Nutzer*innen kritische Updates, zuverlässige und vertrauenswürdige Informationen sowie Details über Notfallmaßnahmen zur Verfügung stellen. Um die kostenlose Hotline auf WhatsApp zu nutzen, speichern Sie einfach die Nummer +380676785917 in Ihren Telefonkontakten und schreiben Sie das Wort почати (beginnen) in eine WhatsApp-Nachricht, um loszulegen. 

Wie unsere Community hilft: Während dieses Krieges und der humanitären Krise haben wir gesehen, dass Menschen auf der ganzen Welt unsere Tools nutzen, um sich Gehör zu verschaffen und sich gegenseitig zu unterstützen. So wurden beispielsweise seit dem 23. Februar mehr als 20 Millionen Dollar für gemeinnützige Organisationen auf Facebook und Instagram gesammelt, um die humanitären Bemühungen für die Ukraine zu unterstützen. (Aktualisiert am 2. März 2022 um 19:00 Uhr, um die aktuellste Spendensumme zu berücksichtigen). Es wurden auch Facebook-Gruppen eingerichtet, um Menschen in Not zu helfen, darunter eine Gruppe von 200.000 rumänischen Freiwilligen und Spender*innen, die den Transport und die Unterbringung von Geflüchteten koordinieren. Eine Gruppe von mehr als 300.000 Menschen in Polen bietet Unterkünfte, Kleidung, Medikamente und Fahrten von der Grenze an, um den Bedürftigen zu helfen.

Heute kündigen wir darüber hinaus an, dass wir im Rahmen unseres Data-for-Good-Programms vertrauenswürdigen Organisationen aggregierte Daten über soziale Verbindungen zur Verfügung stellen, die sich für die medizinische Versorgung und Unterstützung von Geflüchteten einsetzen, wie z. B. Direct Relief. Direct Relief nutzt diese Daten um besser zu verstehen, wohin die Menschen gehen, damit sie hilfsbedürftige Gemeinschaften optimal unterstützen können.

Aktualisierung am 1. März 2022 um 02:55 Uhr:

Wir haben von mehreren Regierungen und der Europäischen Union Anfragen erhalten, weitere Schritte in Bezug auf staatlich kontrollierte russische Medien zu unternehmen. Angesichts der Ausnahmesituation schränken wir den Zugang zu RT und Sputnik in der gesamten EU derzeit ein.

Seit heute Morgen sind auf Instagram verschlüsselte Einzelchats für alle Volljährigen in der Ukraine und Russland verfügbar. Im Posteingang der Direktnachrichten zeigen wir den Nutzer*innen zudem die Benachrichtigung an, dass sie zu einer verschlüsselten Unterhaltung wechseln können, wenn sie dies wünschen. Ende-zu-Ende-verschlüsselte Chats sind bereits als Option im Messenger und standardmäßig in WhatsApp verfügbar. Dieses Update ist für Geschäftskonten auf Instagram nicht verfügbar.

Aktualisierung am 28. Februar 2022, 06:00 Uhr:

Wir haben ein Netzwerk entfernt, das von Personen in der Ukraine und Russland betrieben wurde und auf die Ukraine abzielte, weil es gegen unsere Richtlinie gegen koordiniertes inauthentisches Verhalten verstieß. Die Beteiligten haben Websites betrieben, die sich als unabhängige Nachrichtenagenturen ausgegeben haben und haben gefälschte Konten auf mehreren Social-Media-Plattformen, darunter Facebook, Instagram, Twitter, YouTube, Telegram, Odnoklassniki und VK, erstellt.

In den vergangenen Tagen hat es zudem vermehrt Angriffe durch die Hackergruppe Ghostwriter, auf Personen in der Ukraine, einschließlich des Militärs und Personen des öffentlichen Lebens gegeben.  Ghostwriter wird seit einiger Zeit von den Sicherheitsbehörden beobachtet. Wir ermutigen die Menschen in der Ukraine und in Russland, stärkere Maßnahmen zur Sicherheit ihrer Konten zu ergreifen – wie die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung – um ihre Daten zu schützen. Mehr zu unseren Sicherheitsupdates in der Ukraine.

Aktualisierung am 27. Februar 2022, 20:45 Uhr:

Wir stehen mit Regierungen, darunter auch Vertreter der Ukraine, im regelmässigen Austausch. Auf ihr Ersuchen hin haben wir den Zugang zu mehreren Konten in der Ukraine eingeschränkt, einschließlich der Konten einiger russischer staatlicher Medienorganisationen. Wir prüfen auch andere Ersuchen der Regierung, die vom russischen Staat kontrollierten Medien einzuschränken.

Veröffentlicht am 26. Februar 2022, 20:50 Uhr:

Unsere Gedanken sind bei allen Menschen, die von dem Krieg in der Ukraine betroffen sind. Wir ergreifen über unsere Apps hinweg umfangreiche Maßnahmen, um die Sicherheit unserer Community zu gewährleisten und die Menschen zu unterstützen, die unsere Dienste nutzen – sowohl in der Ukraine als auch auf der ganzen Welt.

Im Folgenden eine Übersicht der konkreten Schritte, die wir in Bezug auf die Invasion der Ukraine unternehmen:

Maßnahmen zur Sicherheit der Menschen in der Ukraine

In Reaktion auf die Situation vor Ort haben wir in der Ukraine mehrere Sicherheitsfunktionen aktiviert:

Durchsetzung unserer Richtlinien

Wir ergreifen zusätzliche Maßnahmen zur Durchsetzung unserer Gemeinschaftsstandards, nicht nur in der Ukraine und Russland, sondern weltweit in Ländern, in denen Inhalte geteilt werden können. 

Eindämmung der Verbreitung von Falschinformationen

Wir ergreifen umfassende Maßnahmen, um die Verbreitung von Falschinformationen auf unseren Plattformen zu bekämpfen und beraten uns darüber hinaus mit externen Expert*innen.

Transparenz bei staatlich kontrollierten Medienanstalten

Wir sorgen für mehr Transparenz hinsichtlich der Konten von staatlich kontrollierten Medien, einschließlich der in Russland ansässigen Medienansltalten RT und Sputnik, da sie ihren Einfluss als Medienorganisation mit der strategischen Unterstützung eines Staates verbinden. Wir sind der Meinung, dass die Menschen wissen sollten, ob die Nachrichten, die sie lesen, von einer Publikation stammen, die möglicherweise unter dem Einfluss einer Regierung steht.

Wir bleiben wachsam hinsichtlich aufkommender Trends und sind bereit, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, um den Anforderungen dieses anhaltenden Konflikts gerecht zu werden.